LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

News Archiv

Gedankenlesen funktioniert

Ein kleiner Rhesusaffe war es, der den Forschern bewies: Das Un-glaubliche funktioniert! Vor ihren Augen bewegte sich zielgerichtet der Roboterarm, seine Gelenke streckten sich, die zangenartige Hand vollführte eine Greifbewegung. Doch diesen Roboter steuerte kein Computer und keine Software – sondern das Gehirn des Äffchens im Nebenraum.

Seine Neuronen sandten die Befehle für jede Bewegung des künstlichen Arms aus. Das Tier strengte nur seine kleinen grauen Zellen an, war aber äußerlich vollkommen regungslos.

Das Experiment, von Miguel Nicolelis an der Duke University in Durham (North Carolina), das er später auch mit Nachtaffen durchführte, sorgte 2002 nicht nur wegen seiner ausgeklügelten Technik für Furore. Es lieferte ein eindrucksvolles Beispiel für die Interaktion zwischen einem lebenden Gehirn und einem Computer: Der Computer nahm Signale des Affengehirns auf und übermittelte sie an ausführende künstliche Organe. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 40, Apr. 2006)

 

 

„Wunderheilung“ durch Röntgenaufnahmen bestätigt

Barbara Allen, 51, hat einen Sohn, Steven Allen, 21, der ohne Speiseröhre zur Welt kam. In 29 Operationen war es den Ärzten gelungen, dem Kind Mund und Magen so zu verbinden, dass es sich unter großen Schwierigkeiten und Schmerzen ernähren konnte. Allerdings war es Steven immer noch nicht möglich, richtig schlucken zu können und er musste seine Nahrung praktisch von Hand durch den Hals drücken. Die Ärzte wollten schließlich erneut operieren, weil Steven zu wenig aß und abmagerte.

Seine Mutter Barbara, die schon vor ein paar Jahren angefangen hat-te, sich für Spiritualität zu interessieren, traf Anfang dieses Jahres bei einem Seminar den Trance-Heiler Ray Brown. Sie war gleich überzeugt, dass der Geistführer „Paul“, der über Ray Brown arbeitet, Steven helfen könnte. Voller Verzweiflung rief sie Rays Sekretärin an und bat sie, einen Termin für Steven in Rays vollen Terminkalender einzuschieben.

Barbara berichtet: „Paul nahm die Operation am Hals von Steven vor und begradigte die künstlich aufgebaute Speiseröhre. Wir konnten alles mit der Videokamera aufnehmen. Steven spürte, was geschah, und fühlte sich sofort erleichtert. Seither hat er keine Schmerzen mehr und kann normal essen. Drei Wochen später ging er zur vereinbarten Röntgenuntersuchung ins Spital. Die Röntgenbilder zeigten zum Erstaunen der Ärzte, dass sein Schlund normal funktionierte.“ (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 40, Apr. 2006)

 

 

UFOs umkreisen die Sonne

USA - Der US-Wissenschaftler Scott Stevens, welcher schon des Öfteren durch äußerst skurrile Theorien Aufmerksamkeit erregte, vermutet, dass um unsere Sonne Hunderte von UFOs aktiv sind und dieses sowohl der NASA als auch der US-Regierung bekannt ist.

Hunderte von UFOs sollen nach Stevens Meinung um die Sonne fliegen und schon mehrmals von Teleskopen und anderen Beobachtungseinrichtungen fotografiert worden sein. Unter anderem sollen Bilder, auf denen die außerirdischen Raumschiffe zu erkennen sind, von SOHO ("Solar and Heliospheric Observatory"), einem Weltraumobservatorium der NASA und ESA, gemacht worden sein. Die NASA hüllte sich den Spekulationen gegenüber allerdings in Schweigen.

Die Gerüchte zum Anlass nehmend, entschloss sich Scott Stevens, diesen nachzugehen und untersuchte etliche der im Internet einsehbaren Aufnahmen von SOHO. Und tatsächlich entdeckte der Meteorologe auf den Bildern "Unstimmigkeiten". Die von Stevens entdeckten UFOs werden hingegen von anderen Wissenschaftlern und Kritikern dieser Theorie als Folge von Übertragungsfehlern, energetischen Interferenzen oder Aufnahmedefekten gehandelt. Stevens dagegen ist fest davon überzeugt, UFOs auf den Bildern gefunden zu haben, welche in der Nähe der Sonne operieren und mit dieser sogar Experimente durchführen.

Wie Stevens auf der Webseite weatherwars.info weiterhin erklärte, seien leider seit dem Mai 2004 auf vielen Bildern von der SOHO-Website die vermeintlichen UFOs nicht mehr zu erkennen. Dies sei der Fall, da die NASA einen Bildbearbeitungsfilter über die Fotos gelegt habe, wodurch etliche der Objekte nur noch schlecht oder gar nicht mehr zu erkennen seien. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 40, Apr. 2006)

 

 

Drunvalo:
Die „innere Technologie“ ist der „äußeren Technologie“ überlegen

Drunvalo Melchizedek äußerte in seinem Seminar "Trinity Experience, das vom 9. bis 13. November letzten Jahres in Kißlegg stattfand, dass er inzwischen mehr als 30 voll funktionsfähige RET (Raum-Energie-Technik)-Maschinen gesehen hätte. Er berichtete auch, dass bislang jeder, der solche Maschinen produzieren und verkaufen wollte, irgendwie von der Bildfläche verschwunden sei, entweder ermordet oder inhaftiert – das weiß man nicht so genau. Publizieren, darüber schreiben und reden wird offensichtlich nicht sanktioniert. Ein Geflecht aus Energiewirtschaft, Ölkonzernen, Industriellen, Banken, Regierungen und Illuminati unterdrücken die Verbreitung von RET bislang mit allen Mitteln.

Drunvalo wies in seinem Seminar auch darauf hin, dass es noch etwas viel Besseres als RET gäbe: Die Innere Technologie, über die jeder Mensch in sich verfügt. Er erwähnte in diesem Zusammenhang das Beispiel von Daniel, einem 10-jährigen Jungen aus Kanada. Dieser "erfand" die Elektrotechnik vollkommen neu. Drunvalo besuchte ihn zu Hause und war begeistert. Schließlich lud er ihn 2005 zu einem Workshop in Kanada ein. Während dieses Workshops führte Daniel folgende Versuchsanordnung vor: Er baute eine Lampe - ein Kabel zu einem Schalter - ein Kabel zu einer Batterie - ein Kabel von der Batterie , das irgendwo im Raum endete, auf. Er verband das Kabel nicht wieder mit der Lampe. Am Flipchart malte er ein Bild dieses "offenen" Schaltkreises auf. Auf dem Bild betätigte er den Schalter - und die Lampe leuchtete. Er betätigte den Schalter auf dem Bild ein weiteres Mal und die Lampe erlosch. Es folgten weitere komplexere Versuchsanordnungen von Daniel. Daniel war offensichtlich Kraft seines Geistes in der Lage, die Lampe an- und auszuschalten.

Dies ist vom Heiligen Raum unseres Herzens möglich. Mit ein wenig Übung kann das jeder, wenn er vom Herzen aus agiert. Von dort können wir zusammen mit Gott in dieser materiellen Welt alles in LIEBE verändern und manifestieren.

In Kanada gab es aufgrund der stark erhöhten Sonnenaktivität großflächige Stromausfälle. Alle Häuser waren dunkel - außer das Haus von Daniel. Daraufhin wurde Daniel verhaftet, weil man bei ihm eine RET-Maschine vermutete. Die Polizei fand jedoch keine RET-Maschine. In Handschellen wurde Daniel auf der Polizeiwache verhört. Schließlich wurde er freigelassen, als er von seinen Fähigkeiten berichtete und kurzfristig seine beiden Arme dematerialisierte, die Handschellen zu Boden fielen und seine Arme dann wieder erschienen.

Der Zugang zum Heiligen Raum im Herzen scheint der Schlüssel für die nächsten Jahre zu sein. (Friedo Waschkau, aus: Indigo-Nachrichten Nr. 10, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 39, Mrz. 2006)

 

 

Eine neue Zeit ist angebrochen

In der Silvesternacht haben wir – vielmehr hat die Erde – eine Sekunde geschenkt bekommen. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig fügte am 1. Januar um 0.59.59 Uhr (England, GMT: 23.59.59) eine so genannte Schaltsekunde ein, um die Zeit der Erddrehung anzupassen. Denn die Erde hinkte der Zeit aus den Atomuhren um eine Sekunde hinterher. Aber nicht, weil sie nicht schnell genug rotiert, sondern weil die Sekunde keine Naturkonstante ist, sondern eine kulturell festgelegte Rechengröße – der 86.400ste Teil des mittleren Sonnentages.

Etwa ab 3500 v. Chr. bauten die Ägypter Sonnenuhren, die den Lichttag in 12 Stunden aufteilten. Mitte des 16. Jahrhunderts kam der Minutenzeiger hinzu, und 1673 entwarf Christian Huygens den Sekundenzeiger. Uhren nutzen periodische Vorgänge der Natur; Sanduhren basieren auf Durchlaufgeschwindigkeiten, mechanische Uhren zählen die Schwingungen eines Pendels. Temperaturunterschiede, Materialermüdung und andere Einflüsse beeinträchtigen jedoch die Gleichförmigkeit dieser Schwingungen. Schließlich nutzte man ab 1932 die Schwingungen elektronisch angeregter Kristalle – Quarzuhren. Mit die-ser Genauigkeit gelang es erstmals, die Schwankungen der astronomischen Tageslängen nachzuweisen. 1967 verknüpfte man schließlich die Zeiteinheiten mit der Frequenz der elektromagnetischen Strahlung und die Atomuhr übernahm den Takt der Zeit.

Inzwischen spiegelt die Atomzeit die astronomischen Verhältnisse der 60er-Jahre wieder. Da die Erde inzwischen anders rotiert und sich die astronomischen Verhältnisse verändert haben, wurden nach und nach 33 Schaltsekunden eingefügt. Die Schaltsekunden werden nach einem 1972 international vereinbarten System in die Atomzeit eingefügt. Die Weltzeit, die aus den Daten von mehr als 250 Atomuhren erzeugt wird, muss hin und wieder „auf die Erde warten“, weil sich unser Planet, gemessen an der Atomzeit, tendenziell langsamer dreht. Mit der Extrasekunde wird die astronomische Zeit wieder mit der Atomzeit in Einklang gebracht – damit auch nach mehreren hundert Jahren die Sonne mittags ihren Höchststand hat und es nachts dunkel ist, nicht aber, um uns auf die eigentliche Zeit im Universum einzurichten – festgelegt im Mayakalender. Zur Einführung der Schaltsekunde 1972 wurden 10 Sekunden in die Zeit eingefügt. Die letzte Schaltsekunde gab es im Jahr 1999. Die Entscheidung darüber trifft der Internationale Erd-Rotations-Service in Paris.

Auch wenn diese Angleichung der Zeit der irdischen Genauigkeit dient und uns der Echtzeit, wie sie der Mayakalender ausdrückt, nicht unbedingt näher bringt, und auch wenn es nur eine Sekunde war, so sind wir mit dieser einen Sekunde, wie auch die Gruppe schon sagte (siehe Beitrag auf Seite 6), in eine völlig neue Zeitlinie eingetreten. Ob eine Sekunde oder eine Stunde ist hierbei nicht wirklich wichtig. Was zählt ist die energetische Verschiebung. Und so sind wir – ist die Erde – verschoben worden in eine neue Ebene der Zeit, eine neue Zeitrechnung wenn man so will, eine neue Zeitepoche. Die Erde schwingt jetzt in einem anderen Takt. Eine gute Vorbereitung auf den Eintritt in die Echtzeit! (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 39, Mrz. 2006)

 

Organrückbildung evolutionär möglich!

Forscher der Universitäten Wisconsin und Manchester haben jetzt herausgefunden, was wir mit Sicht in andere Ebenen schon lange wissen: Dass es genetisch möglich ist, dass Organe, die im Laufe der Evolution verkümmert sind, wieder neu ausgebildet werden. Einen Beweis für diese Theorie liefern den Forschern Vögel. Diese haben für gewöhnlich keine Zähne. Der letzte Vogel, der welche besaß, lebte vor über 70 Millionen Jahren. Dennoch gelangen Dr. Matthew Harris und John F. Fallon ein unglaubliches Experiment: Kommt das Gewebe einer Maus, welches im Maul des Säugetieres zu einem Zahn heranwächst, mit dem Schnabelgewebe eines Vogels in Berührung, so ist Letzteres aufgrund der Erbinformationen des Mausgewebes in der Lage, Zähne zu bilden, d.h. dem Vogel wachsen Zähne. Die beiden Forscher haben darüber hinaus herausgefunden, dass heutige Vögel auch ohne Hilfe fremden Gewebes in der Lage sind, Zähne zu bilden. In der Vogel-DNS ist nämlich ein Erbinformations-Baustein enthalten, der die Zahnbildung möglich machen könnte. Die 'Schnabelzähne' weisen, was die Entwicklung angeht, starke Ähnlichkeit mit den Zähnen von Säugetieren auf. In Bezug auf das Aussehen gleichen sie eher den Zähnen eines Alligators.

Wir wissen, dass im Lichtkörperprozess z.B. die Thymusdrüse sich wieder zu ihrer einstigen Größe rückentwickelt. Auch das ist ein evolutionärer Prozess. Die Forscher haben die ersten Ansätze nun entdeckt, dass im jetzigen Evolutionszyklus so etwas möglich ist. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 39, Mrz. 2006)

 

Erdgeschichte muss umgeschrieben werden

Eine präzise Isotopen-Analyse von kosmischem und irdischem Gestein ließ Geologen aufhorchen. Unerwartete Differenzen stellen die bisherige Theorie zur Entwicklung der Erde in Frage. Bislang waren Geologen davon ausgegangen, dass sich der Isotopenmix der Erde seit ihrer Entstehung vor 4,6 Milliarden Jahren nicht verändert hat – sieht man einmal vom Zerfall instabiler Isotopen ab.

Doch das ist offensichtlich nicht der Fall, wie Forscher der Carnegie Institution im Sommer letzten Jahres herausgefunden haben. In den ersten 30 Millionen Jahren nach der Formung des Planeten muss es zu einer bislang nicht bekannten Bildung unterschiedlich zusammengesetzter Schichten gekommen sein. Dies schlossen die Forscher aus einer neuen Isotopenanalyse von Meteoriten und irdischem Gestein, unter Zuhilfenahme der mittlerweile präziseren Technik des Massenspektrometers. Die Wissenschaftler untersuchten Gesteinsproben von der Erdoberfläche und so genannte Chondrite – das sind Meteoriten mit 4,6 Milliarden Jahre alten Proben des solaren Nebels, aus dem einst Sonne und Planeten entstanden sind. Mit der bisherigen Technik konnte man keine Differenzen in der Isotopenzusammensetzung feststellen. Doch die neuen Messmethoden ergaben überraschenderweise Unterschiede beim Isotop Neodym-142, einem Zerfallsprodukt von Samarium-146, das nur bei der Entstehung unseres Sonnensystems existierte.

Die Entdeckung stellt die bisherige Theorie zur Frühgeschichte unseres Planeten in Frage. Es haben sich nun zwei Lager gebildet: Die einen glauben, dass die Erde zum Zeitpunkt ihrer Entstehung komplett geschmolzen war und sich durch Kristallisation der Magma in unterschiedliche Erdschichten getrennt hat, während die anderen glauben, dass die Erde aus einem anderen Bereich des frühen Sonnensystems entstanden ist. Bis das geklärt ist, bleibt die Frühgeschichte unseres Heimatplaneten ersteinmal weiter ein Geheimnis. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 39, Mrz. 2006)

 

Magnetischer Nordpol in 50 Jahren in Sibirien

Nach Jahrhunderten relativer Stabilität wandert der magnetische Nordpol wieder - und zwar mit atemberaubender Geschwindigkeit. Sollte er sein jetziges Tempo beibehalten, könnte er in 50 Jahren in Sibirien angelangt sein.

Der magnetische Nordpol ist im Unterschied zu seinem geographischen Pendant ein unsteter Geselle: Ständig ist er auf Wanderschaft - mal langsamer, mal schneller, und manchmal wechselt er gar mit dem magnetischen Südpol die Positionen. Eine solche Umkehrung der Pole fand zuletzt vor rund 780.000 Jahren statt. Dass dies irgendwann wieder geschieht, gilt unter Experten als ausgemacht. Die Frage ist nur, wann.

Als Wissenschaftler feststellten, dass der 1838 entdeckte magnetische Nordpol mit derzeit rund 40 Kilometern pro Jahr unterwegs ist und zugleich die Stärke des Erdmagnetfelds abnimmt, sahen sie schon die Zeit einer erneuten Pol-Umkehrung gekommen. Denn immerhin ist der magnetische Nordpol allein im vergangenen Jahrhundert rund 1100 Kilometer von der kanadischen Halbinsel Boothia in Richtung Sibirien gerutscht.

Neue Erkenntnisse von US-Forschern scheinen diesen Eindruck auf den ersten Blick zu bestätigen. Nach rund 400 Jahren der relativen Stabilität hat der magnetische Nordpol wieder an Tempo zugelegt, wie auf dem Jahrestreffen der American Geophysical Union in San Francisco herausgestellt wurde. Bei seiner derzeitigen Geschwindigkeit könne der Pol schon innerhalb der nächsten 50 Jahre in Sibirien ankommen.

Alaska könnte eines seiner spektakulärsten Naturschauspiele verlieren: die Nordlichter. Ansonsten aber dürfte recht wenig passieren, glaubt man. Denn das Eiltempo des magnetischen Nordpols müsse keineswegs einen Wechsel der Pole bedeuten, sondern liege im Bereich der ganz normalen Zuckungen des Erdmagnetfelds. Es gebe eine "große Variabilität" in den Bewegungen des magnetischen Nordpols, und letztlich würde er wieder Richtung Kanada zurückwandern. Darüber hinaus aber gebe es kaum Grund zur Besorgnis. Die Wanderung des magnetischen Nordpols könne nur mitbestimmen, welche Strahlungsmengen vom All in die Erdatmosphäre eindringen und möglicherweise Telekommunikation und Flugbetrieb stören. Und auch die Nordlichter könnten dann verstärkt in Sibirien und Europa zu sehen sein.

In den vergangenen 400 Millionen Jahren, so der bisherige Stand der Forschung, hat sich die Polarität des Magnetfelds bereits mehrere hundert Mal umgekehrt. Die Umkehrungen sind das Ergebnis komplexer Veränderungen im äußeren Kern der Erde, der aus flüssigem Metall besteht und das Magnetfeld des Planeten aufrechterhält.

Eine Katastrophe aber dürfte im Falle einer Polumkehr laut der Wissenschaftler kaum stattfinden, selbst wenn das Magnetfeld der Erde vollständig zusammenbrechen würde. Simulationen von Münchner Forschern haben im Mai 2004 ergeben, dass die Sonne die Menschheit in einem solchen Fall nicht grillen, sondern sogar schützen würde - indem der Sonnenwind in Minutenschnelle ein neues Magnetfeld um die Erde errichtet. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 38, Febr. 2006)

 

An Uranus zwei neue Ringe entdeckt

Das Weltraumteleskop „Hubble“ hat entdeckt, dass Uranus von 13 Ringen umgeben ist – und nicht von elf, wie bisher vermutet. Eines der kaum sichtbaren Staubbänder wird permanent vom Mond mit Material aufgefüllt, vermuten Astronomen. Die beiden bislang unbekannten Ringe seien sehr blass und erstmals 2004 gesichtet worden, erklärte das kalifornische SETI Institut.

Die Wissenschaftler verglichen ihre Beobachtungen anschließend mit Uranus-Fotos der Raumsonde "Voyager 2" aus dem Jahr 1986. Tatsächlich stellte sich dabei heraus, dass die Ringe sehr schwach auch auf diesen Fotos zu erkennen waren. Die neu entdeckten Ringe liegen außerhalb der bislang bekannten Uranus-Ringe, jedoch innerhalb der Umlaufbahnen der großen Monde des Gasplaneten, schreiben die Wissenschaftler im Magazin "Science". Einer der beiden Ringe werde offenbar von einem jüngst entdeckten Mond mit Staub gespeist. Der zweite Ring sei möglicherweise bei der Kollision kleinerer Himmelskörper entstanden.

Die US-Sonde "Voyager 2" hatte 1986 Tausende Fotos des Uranus zur Erde gefunkt, auf denen Astronomen zehn bis dahin unbekannte Monde identifizierten. Insgesamt sind knapp 30 Monde des Gasplaneten bekannt, der fast 15-mal so schwer ist wie die Erde.

Der äußere der beiden neu entdeckten Ringe sei der "spektakulärere". Der Ring befinde sich im selben Orbit wie der Mond Mab. Dieser habe genau die richtige Größe, um einen Staubring zu fabrizieren. Der Mond sei klein und habe nur eine geringe Gravitation. Aufgewirbelter Staub falle deshalb nicht zurück auf die Oberfläche, die groß genug sei, um von Meteoriten getroffen zu werden. Der Staubring hätte jedoch nur eine begrenzte Existenz. Langfristig bewege sich sein Material in Richtung Uranus oder werde von Monden wie Mab wieder eingefangen. Der zweite Ring, der sich zwischen zwei Mondumlaufbahnen befindet, könnte von einem bislang unbekannten kleinen Mond gespeist werden. Oder aber er ist das Ergebnis einer Kollision kleinerer Brocken. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 38, Febr. 2006)

 

Mögliche DNA im All entdeckt

Der niederländische Astronom Fred Lahuis vom Observatorium in Leiden und sein Team, bestehend aus internationalen renommierten Kollegen, waren sehr überrascht, als sie die Bilder, aufgenommen von einem Teleskop, auswerteten. Im Zuge einer Beobachtung und der folgenden Analyse einer Staubwolke, die sich ca. 375 Lichtjahre in der Nähe des Sternes mit dem Namen "IRS46" befindet, entdeckten die Forscher Vorstufen der chemischen Grundbausteine, die für das Leben erforderlich sind. Dies teilte jetzt das Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena der Öffentlichkeit mit.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die chemischen Verbindungen Acetylen und Cyanwasserstoff, Bestandteile der menschlichen DNA, und Aminosäuren entstehen, aus denen alle Eiweißverbindungen aufgebaut sind. Die Zustände innerhalb der Staubwolke sollen sich nach Meinung der Wissenschaftler den Bedingungen in unserem Sonnensystem aus Zeiten vor einigen Milliarden Jahren, bevor das Leben auf der Erde entstand, ähneln.

Mit Hilfe des Infrarot-Teleskops Spitzer, welches seit 2003 in geringem Abstand zur Erde mit um die Sonne kreist, beobachteten die Wissenschaftler rund hundert junge Sterne und untersuchten die chemischen Zusammensetzungen der sich in der Nähe befindlichen Staubwolken. Dennoch fanden die Forscher nur bei dem Stern "IRS46" die notwendigen chemischen Stoffe, aus denen Leben entstehen könnte. Vor allen Dingen kam es den Wissenschaftlern darauf an, dass gerade bei diesem Stern die Konzentration und die Mengen der genannten Stoffe, darunter auch Kohlendioxid, sehr groß sind.

Die Staubwolke, die eine flache Scheibenform hat, umkreist den Stern "IRS46" und könnte bald einmal Planeten bilden, die unseren sogar ähnelt. Einer der beteiligten Forscher, Geoffrey Blake, erklärte der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft", dass aus den Substanzen Grundbausteine für das Leben entstehen könnten, weil durch die Mischung von Cyanwasserstoff, Acetylen und Wasser in einem Reagenzglas durch chemische Prozesse 20 Aminosäuren entstehen, aus denen sich Eiweißverbindungen zusammensetzen. Es könnten sich sogar vier Basen bilden, die eine DNA entstehen lassen.

Aus weiteren Untersuchungen ging hervor, dass die organischen Gasverbindungen in der Staubwolke ca. 100°C heiß sind. Die Wissenschaftler leiten davon ab, dass die Staubwolke einen ähnlichen Abstand zu dem Stern "IRS46" hat wie die Erde von der Sonne. Solche organischen Gase fanden Forscher unter anderem auch auf dem Saturnmond Titan bzw. auf vereisten Oberflächen von Kometen oder auf Gasplaneten unseres Sonnensystems. Von daher schließen die Forscher darauf, dass einst das Leben auf der Erde nach gleichem Muster entstanden sein könnte, indem beispielsweise organische Verbindungen mit Kometen oder kosmischen Staub auf die Erde gelangten.

Desweiteren ist es dem italienischen Molekular-Biologen Giuseppe Geraci und sein Team von der Universität in Neapel gelungen, Bakterien zu klonen, die in einem Meteoriten gefunden wurden. Eine weitere Überraschung präsentierte sich dem Wissenschaftsteam bei näheren Untersuchungen, weil sie auf einen der Menschheit bisher unbekannten DNA-Strang gestoßen sind, erklärten die Forscher der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft". (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 38, Febr. 2006)

 

Österreich: Grundeinkommen für alle

In einer renommierten österreichischen Tageszeitung gab es eine ernsthafte Diskussion über die Einführung eines Grundeinkommens für alle Bürger auf breiter politischer Ebene. Im Wiener Wahlkampf zeichnete sich dabei eine breite Mehrheit für eine völlige Umstellung des österreichischen Sozialsystems ab. Wiens Bürgermeister Michael Häupl sprach sich dabei für die Einführung eines Grundeinkommens aus: „Natürlich muss ich im Wahlkampf mit solchen Aussagen vorsichtig sein. Aber danach werde ich im hohen Ausmaß Nachdenklichkeit für ein solches Einkommen signalisieren, weil das jetzige System der Sozialhilfen, Familienhilfen und sonstigen Hilfen unüber-sichtlich ist und nach dem Almosen-Staat der Vergangenheit riecht."

Unter einem Grundeinkommen versteht man eine staatliche Leistung, die jeder Bürger erhalten würde. Das Grundeinkommen würde an die Stelle bisheriger Sozialhilfen und Arbeitslosengelder treten. Im Wiener Wahlkampf haben die Grünen in Österreich als einen ihrer zentralen Punkte eine ähnliche Forderung erhoben: die Grundsicherung. Spitzenkandidatin Maria Vassilakou: "Das steht für ein Leben ohne Angst, ohne Existenzsorgen. Mit 800 Euro Grundsicherung können wir schaffen, dass niemand Existenzängste haben muss." Sie fordert von Häupl, mit der Einführung einer solchen Grundsicherung nicht auf den Bund zu warten, sondern von Wien aus zu starten. Laut Vassilakou würden nicht nur Sozialhilfe-Empfänger, sondern auch Mindestpensionisten und Arbeitslose profitieren. In Wien wären aber auch mehr als 30.000 Berufstätige betroffen: Sie verdienen deutlich weniger als 800 Euro.

Häupl argumentiert ähnlich: Eine Ausweitung auf ein neues Grundeinkommens-System würde auch Sinn machen, weil "Leute in den Genuss dieses Grundeinkommens kämen, die heute aus allen Förderungssystemen herausfallen". Der stellvertretende Bundes-SP-Chef über eine mögliche Realisierung: "Da müssten manche auf der christlich-sozialen Seite über ihre Schatten springen. Viele haben das schon getan." Tatsächlich ist ein allgemeines Grundeinkommen eine zentrale Forderung der katholischen Sozialakademie. Margit Appel, Koordinatorin des vor drei Jahren von der Katholischen Sozialakademie gegründeten "Netzwerks Grundeinkommen" sagt, das Grundeinkommen helfe, dass Menschen ihre Potenziale besser entfalten können, wenn sie eine Grundsicherheit haben. Alle Bewohner Österreichs sollten ein Grundeinkommen erhalten, unabhängig davon, ob sie einer Erwerbsarbeit nachgehen oder nicht, unabhängig davon, ob sie ein anderes Einkommen erzielen oder nicht. Bei sehr hohem Einkommen würde das Grundeinkommen aber "durch die Besteuerung wegfallen".

Zu dem Thema fand vom 7.-9. Oktober in Wien sogar ein "Grundeinkommens-Kongress" statt. Bei dem von der Sozialakademie veranstalteten Kongress ging es um Vor- und Nachteile der Einführung eines Grundeinkommens. Die Initiatoren wollten das Thema so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und damit "politisch konsensfähig" machen. Der Kongress sollte den politischen Boden bereiten. Denn für die Details brauche man noch ein Stück "gesellschaftlicher Diskussion". Unter die Kategorie "Details" fällt etwa, wie hoch das Grundeinkommen sein sollte, das "auf jeden Fall die Existenzsicherung abdecken sollte". Zum anderen, wie es finanziert werden soll.

Dass die Finanzierung grundsätzlich möglich ist, daran zweifelt Appel nicht: "In einer reichen Volkswirtschaft wie Österreich wird ja bereits jetzt allen Menschen das Lebensnotwendige zugestanden - auf die eine oder andere Weise." Mit einem Grundeinkommen würde das nur anders organisiert, "mit dem Ergebnis, dass es dann weniger Abhängigkeiten gäbe." Derzeit gebe es etwa viele Frauen in Gewaltsituationen, "die in Beziehungen bleiben müssen, weil ihnen nur das soziale Absicherung bringt. Man bleibt in Jobs, in denen man keine Perspektive mehr sieht, weil man sonst keine soziale Absicherung hat." Ein Grundeinkommen würde die Wahl der Lebensformen flexibilisieren, meint die Politikwissenschaftlerin. Zudem würden mit dem Grundeinkommen auch Personen entlohnt, die Arbeiten verrichten, die für die Gesellschaft unbedingt notwendig seien (Erziehung, Pflege, ehrenamtliches Engagement, politisches Engagement, Umweltengagement). Appel glaubt, dass auch unter Grundeinkommens-Bedingungen alle notwendige Arbeit erbracht würde. Die Produktivität würde sogar steigen: "Das jetzige System führt zu Fehlallokationen auf dem Arbeitsmarkt. Menschen arbeiten, wo sie ihr Potenzial nicht entfalten können, weil sie keine Alternative sehen." Dass von einem Grundeinkommen auch jene profitieren würden, "die sich nicht gemeinwohlorientiert engagieren", bestreitet Appel nicht: "Ein Grundeinkommen löst nicht alle Probleme, auch nicht die schlechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Männern und Frauen. Es wäre trotzdem ein Instrument, das zu einem Stück mehr Verteilungsgerechtigkeit führen würde."

Nach dem Modell der Grünen könnte sich jeder, der mit all seinen Einkünften unter 800 Euro im Monat liegt (das sind etwa 60 Prozent des Median-Einkommens), die Differenz auszahlen lassen. So kämen kranke Selbstständige zu Geld, ohne dass sie ihr Vermögen aufbrauchen müssten, und Frauen könnten sich von ihrem gewalttätigen Partner trennen, ohne dass sie sich um ihre Existenzsicherung Sorgen machen müssten: Sie könnten ihre Grundsicherung vom Sozialamt abholen, dieses würde sich das Geld vom Partner zurückholen.

Würde man dieses Modell in Wien einführen, würde das jährlich 89 Mill. Euro kosten, schätzen die Grünen. Das ließe sich leicht aus dem Gemeindebudget finanzieren. Zurückzahlen müsste man die Grundsicherung nicht, auch wenn man später wieder mehr verdient. Bei der Sozialhilfe ist das nicht so. Die Länder können diese theoretisch zurückverlangen. Das würde den sozialen Aufstieg behindern: "Die Leute passen auf, dass sie kein Regressfall werden", meint Lukas Wurz, Sozialreferent der Grünen. Gegenüber dem Modell eines existenzsichernden Grundeinkommens für alle hat die Grundsicherung den Vorteil, dass sie auf dem bestehenden Sozialsystem aufbaue und daher rasch umgesetzt werden könne, meint Wurz.

Das einzige Land, wo schrittweise bereits ein Grundeinkommen eingeführt wird, ist Brasilien: Dort soll es bis 2010 eine staatliche Leistung für alle (auch für Reiche) geben, mit der Grundbedürfnisse wie Lebensmittel und Gesundheit abgedeckt werden sollen. (erschienen in Lichtsprache Nr. 37, Jan. 2006)

 

Raum-Energie-Technik
Nichts ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist

Der Übergang der Menschheit in das Raum-Energie-Zeitalter stellt die größte technische Revolution seit Menschengedenken dar und steht unmittelbar bevor. Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Kraft im Universum die Sonnensysteme mit ihren Sonnen, Planeten und Monden antreibt und sie stabil auf ihrer Bahn hält? In unserem Körper haben wir ein genaues Abbild eines Sonnensystems (Makrokosmos = Mikrokosmos), das auf den gleichen geometrischen Proportionen basiert: Moleküle,  Atome, Protonen,  Neutronen und  Quarks. Die Protonen und Neutronen drehen sich z.B. mit 9/10 Lichtgeschwindigkeit stabil um die Atomkerne. Welche Kraft treibt sie an? In den Sonnensystemen und in unserem Körper gibt es offensichtlich keine Steckdosen als Energiequelle, die das ganze mit Energie versorgen. Alles funktioniert seit ewigen Zeiten mit gleich bleibender Präzision, scheinbar mit großer Leichtigkeit und Einfachheit.

Die Kraft, die sowohl Sonnen und Planeten als auch die Atome, Protonen und Neutronen antreibt ist die Raum-Energie (freie Energie), die unter verschiedenen Namen bekannt und vor einiger Zeit entdeckt und nutzbar gemacht wurde. Sie steht in unbegrenztem Maße zur Verfügung. RET funktioniert ohne den Einsatz von Erd-Ressoucen wie Öl, Uran, Kohle, Gas, Wasser, Wind und/oder Sonnenenergie. RET nutzt einfach die unendlich vorhandene kosmische Energie im Raum. Für Raumenergie verwendete Synonyme sind insbesondere Nullpunkt-Energie (NPE), Vakuumfeld-Energie (VFE), Kosmische Energie (KE), Schwerkraftfeld-Energie (SE), Freie Energie (FE), Orgon-Energie (OE) und Äther-Energie (ÄE). Die Raumenergie wird auch mit Kalter Fusion (KF) und mit Sonolumineszenz in Verbindung gebracht. Der Raum ist voll von Energie, und zwar auch dann, wenn man glaubt, er sei ganz leer, er sei ein absolutes Vakuum, und auch beim absoluten Nullpunkt der Temperatur.

Geräte, die auf Raum-Energie-Technik (RET) basieren, existieren tatsächlich schon, wie mir aus mehren persönlich bekannten zuverlässigen Quellen bekannt ist. Es handelt sich bei RET somit keineswegs um Science Fiction, sondern um Realität. RET wurde jedoch bislang von offizieller Seite (Regierungen, Engergiekonzerne) aus machtwirtschafts- und finanzpolitischen Gründen geheim gehalten und wird massiv mit allen Mitteln, wozu auch Gewalt gehört, blockiert. Dies geschieht sehr zu Lasten von Mutter Erde, die ich als lebendes Wesen mit Bewusstsein erlebe, und sehr zu Lasten von vielen Millionen Lebewesen. Mutter Erde steht auf vielen Gebieten kurz vor dem Exodus, weltweite Luftverschmutzung, Ozonlöcher, globale Erwärmung (mit der Gefahr einer abrupten Eiszeit weltweit), Schmelzen der Pole, …) und in den letzten Jahren sind ca. 15 Millionen verschiedene Pflanzen- und Tierarten ausgestorben. Täglich sterben ca. 30 weitere Arten auf der Erde aus. Das Überleben der Menschheit ist aus Sicht vieler namhafter Wissenschaftler massiv gefährdet. Und wir, die Bevölkerung und die Regierungen, machen so weiter, als wäre nichts passiert. Kann das sein?

Aus meiner Sicht haben die Menschen ein Recht auf vollständige Information auf allen Gebieten, insbesondere über die RET. Mit RET ist erstmalig in der Geschichte der Menschheit ein saubererdezentralerEnergieversorgungsansatz möglich. Alle Abhängigkeiten von Energiekonzernen, Monopolen, Oligopolen und öffentlichen Energieversorgungsregelungen wären damit überwunden. Das bedeutet ein großes Stück mehr individuelle Freiheit und Unabhängigkeit für jeden. Es würde für die privaten Haushalte und Unternehmen keine variablen Energiekosten mehr geben. Es würden nur die einmaligen Umrüstkosten auf RET entstehen. Es ist also durch RET möglich, massiv Energiekosten einzusparen – ein intelligenterer Ansatz als nur immer Personalkosten zu sparen, wie es heutzutage in vielen Unternehmen normal geworden ist. Sämtliche Ressourcen von Mutter Erde (Rohstoffe, Luft, Wasser, Kohle, Bäume, Pflanzen, Tiere…) würden zukünftig komplett geschont werden können. Die gesamte Mit-Welt (besser als Umwelt) hätte Zeit sich zu erholen – weitere Belastungen wären für immer gestoppt.

Alle elektrischen Geräte weltweit könnten auf RET umgestellt werden, alle Heizungsanlagen, alle Fabriken, alle Autos, Flugzeuge, Züge, Kraftwerke usw. Alle neuen Geräte, Anlagen und Verkehrsmittel könnten von vorneherein auf RET-Basis erstellt werden. Auch Altlasten (z.B. aus der Atomenergie-Nutzung) wird man dann wahrscheinlich vor Ort (d.h. ohne Castor-Transporte) beseitigen und neue Werkstoffe schaffen können. Welche gigantischen Möglichkeiten! Der Einstieg und Umstieg auf RET würde einen neuen weltweiten Wirtschaftsaufschwung sehr großen Ausmaßes auslösen. In einer Zeit, da Altes weicht und Neues mit großer Macht und Kraft kommt, möchte ich an dieser Stelle auf einen Vortrag von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. J. Gruber über RET hinweisen und damit bei der Verbreitung dieser Informationen helfen.

Den Vortrag gibt es im Web unter:

http://www.k-meyl.de/de/DVR/Breisach/breisach.html

http://www.k-meyl.de/de/DVR/Breisach/Breisach-Vortrag-Mai-2003.pdf   

Weitere Web-Seiten zu RET:

Drunvalo Melchizedek: http://www.spiritofmaat.com/archive/feb2/index.html

http://www.spiritofmaat.com/archive/mar2/index.html

Tom Bearden: http://www.cheniere.org/

(aus: Indigo-Nachrichten/Friedo Waschkau, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 37,Jan. 2006) 

 

Erfinder patentiert Antigravitationsgerät

Wie vor kurzem das Magazin ‚Nature’ berichtete, ließ sich ein amerikanischer Erfinder das Prinzip einer Antigravitationsvorrichtung patentieren. Am 1. November wurde mit dem US-Patent Nr. 6,960,975 dem aus Huntington/Indiana stammenden Erfinder Boris Volfson das Schutzrecht für sein Prinzip eines Antigravitationsraumfahrzeugs zugesichert. Angetrieben werden soll Volfson's Raumschiff durch ein Supraleitersystem. Dieses würde um das Schiff eine, das Raumzeitkontinuum verzerrende Blase erzeugen. In dieser würde, dem Erfinder zufolge, eine ausgedehnte Antigravitationszone entstehen, welche das Raumfahrzeug zur Fortbewegung nützen könnte. Einziger Wehrmutstropfen der Konstruktion: Für den Antrieb müsste unendlich viel Energie zur Verfügung stehen. Jedoch ist dies zurzeit noch eine physikalische Unmöglichkeit.

Schon mehrere Male wurden Antigravitationssysteme patentiert. Meist basierten diese auf demselben Prinzip, welches von dem russischen Wissenschaftler Eugene Podkletnov entdeckt worden sein soll. Bei einem Experiment im Jahre 1996 will der russische Forscher zufällig entdeckt haben, dass über sehr schnell rotierenden Supraleitern die Gravitationswirkung abnimmt, sprich Antigravitation erzeugt wird. Doch die angebliche Sensationsentdeckung wurde stark kritisiert, da das Experiment bisher nicht mit entsprechenden Ergebnissen nachgestellt werden konnte. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 37, Jan. 2006)

 

Meditation stärkt das Gehirn

Wie die amerikanische Zeitung newscientist.com am 15. November berichtete, gilt es nun als wissenschaftlich erwiesen, dass Meditation nicht nur entspannt, sondern auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigert.

Meditation wird hauptsächlich zur Entspannung genutzt und soll dem Meditierenden "neue Energien" zuführen. Doch wie wissenschaftliche Studien erwiesen, steigern regelmäßige Konzentrationsübungen und Meditationssitzungen auch Denkfähigkeit und verändern sogar nachhaltig die Struktur des Gehirns.

Bei der Studie, in der die Probanden jeweils nach 40 Minuten Meditation, Schlaf, dem Lesen eines Buches und einer angeregten Unterhaltung einer "psychomotorischen Wachsamkeitsprüfung" unterzogen wurden, ergab sich ein erstaunliches Resultat: Die einzige vorangegangene Tätigkeit, welche die Reaktionsgeschwindigkeit deutlich steigerte, war die Meditationsübung. Wobei das Ergebnis umso überraschender war, da keiner der Probanten frühere Erfahrung mit Meditation hatte.

Bereits in früheren Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Hirnstrukturen von regelmäßig und zeitintensiv meditierenden Menschen, wie etwa buddhistische Mönche, Auffälligkeiten zeigen. Eine weitere Studie, die einen Vergleich zu Probanden anstellte, die weniger zeit-aufwändig und nicht so oft meditierten, ergab, dass bei den intensiv meditierenden Personen einige Hirnregionen deutlich stärker ausgeprägt waren als bei denen, die nur ab und zu meditierten. Vor allem Regionen, welche für Auffassungsgabe, Gefühl und Warnnehmung zu-ständig sind, wiesen eine überaus starke Ausprägung und Verdickung auf.

Das Ergebnis der Untersuchungen veranlasst die Forscher zu der Schlussfolgerung, dass Meditationen und Konzentrationsübungen der altersbedingten Rückbildung von Hirnregionen, wie etwa dem Cortex, vorbeugen könnten. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 37, Jan. 06)

 

Marien- und Jesus-Erscheinungen häufen sich

In der vietnamesischen Stadt Ho Chi Minh wurde Ende Oktober ein Junge, der Lotterielose verkaufte, Zeuge, wie über die Wange einer drei Meter hohen Madonnenstatue eine Träne rann. Das von vielen Einwohnern der Stadt schon jetzt als heilig angesehene Bildnis der Jungfrau Maria befindet sich vor der Notre Dame Kathedrale in Ho Chi Minh, der größten Stadt Vietnams. Überzeugt von der göttlichen Natur des Geschehnisses verbreitete der Junge sofort die Nachricht über sein Erlebnis. Schon wenige Stunden nach diesem Vorfall fanden sich die ersten Schaulustigen und Gläubigen auf dem Vorhof der Kathedrale ein, um sich selbst von dem "Wunder" zu überzeugen. Schließlich wurden die Pilger immer mehr, die aus den entferntesten Regionen des Landes angereist kamen, um vor der steinernen Statue zu beten. - Entgegen aller Erwartungen der Gläubigen, erklärte der Priester der Notre Dame Kathedrale, dass die Tränen der Madonnenstatue keinesfalls einer höheren Macht zuzuschreiben wären, sondern lediglich aus Regenwasser und Morgentau entstünden. Doch die Pilger glaubten seine Erklärung nicht. Auch ein Bericht in der Lokalzeitung 'The Tuoi Tre', in welchem erklärt wurde, dass Weinende Madonnen keine Seltenheit wären und die "Tränenbildung" ein natürliches Phänomen sei, ließ die Pilger nicht an dem Echtheit des "Wunders" zweifeln.

In Kanada ist der Ort Marmora, 120 Meilen östlich von Toronto, bereits seit fast 15 Jahren dabei, sich zu einem Wallfahrtsort zu entwickeln. Das Phänomen begann 1991, als bei einem Pilgertreffen Gläubige zu sehen glaubten, wie die Sonne sich "drehte und bewegte". Im nächsten Frühjahr berichteten zehn Kinder im Alter von vier bis vierzehn Jahren ebenfalls von einer Erscheinung, diesmal in Gestalt der Jungfrau Maria. In den folgenden Jahren wollen Pilger an einer bestimmten Kreuzwegstation immer wieder solche Erscheinungen gehabt haben. Abgesehen von dem Sonnenwunder und der Marienerscheinung wurde in Marmora auch von wohlriechenden Düften und Botschaften von Maria oder Jesus berichtet.

Die Berichte der Gläubigen erinnern an das "Sonnenwunder von Fatima", einem Wallfahrtsort in Portugal. Dort berichteten die Zeugen im Jahr 1917 ebenfalls von einer sich drehenden und bewegenden Sonne. Bekannt wurde der Ort besonders durch die "Prophezeiungen von Fatima", die von der Amtskirche als echt anerkannt wurden.  - Obwohl eine formelle Untersuchung der Erscheinungen in Marmora seitens der Kirche bisher nicht begonnen wurde, ist die Pilgerstätte nach wie vor das Ziel von zahlreichen Gläubigen, bis heute an die 30.000. Die örtliche Diözese mit Sitz in Kingston hat bisher keine Stellungnahme dazu abgegeben.

Auch in Mexiko kam es zu ähnlichen Erscheinungen. Nach dem Hurrikan ‚Wilma’ war auf der karibischen Insel Cozumel ein Jesusabbild auf einem Pflanzenkübel erschienen. Von Hunderten Anwohnern wurde das Jesusbild als Zeichen Gottes interpretiert. Entdeckt wurde die mysteriöse Erscheinung von einer Empfangsdame des Occidental Grand Resort Hotels, welche zusammen mit vielen Gästen über drei Tage hinweg in dem Hotel wegen des Hurrikans ausharren musste.

Die Lokalmedien, welche schnell von der Erscheinung erfuhren, zogen eine Parallele zwischen dem Überleben der 200 Hotelgäste und dem auf dem Pflanzenkübel erschienen Abbild des Messias. Auch die Tatsache, dass das Hotel im Gegensatz zu vielen anderen Gebäuden kaum Beschädigungen aufwies, bestärkte die Ansicht vieler Menschen, dass die "Schützende Hand Gottes" über dem Hotel geruht hatte. Auch die Pflanzen in dem Terrakottakübel vor dem Hotel, auf dem das Bild des Heilands aufgetaucht war, überstanden seltsamerweise den verheerenden Sturm, der über die Insel hinwegfegte. - Schon wenige Tage nach den ersten Berichten über die Heilige Erscheinung, errichteten gläubige Christen um den Terrakottakübel einen kleiner Schrein, in dem Dutzende von Kerzen und Kruzifixe stehen.

Und sogar auf der Hecktür eines Trucks ist ein Jesus-Abbild erschienen. In der texanischen Grenzstadt Laredo entdeckte der Inhaber eines Pick-Ups das Abbild des Messias, das auf Staub und Schmutzflächen seines Wagens erschienen war. Er schließt nicht aus, dass dies ein Wink Gottes sein könnte. Sogar zum ihm pilgerten mindestens 150 Menschen, um das Bildnis zu sehen. Etliche Menschen glauben fest daran, dass dieses Bildnis von Gottes Sohn keinesfalls durch Zufall entstand und beten deshalb vor der Rückseite des Fahrzeuges. Auch hier wurde ein Altar aufgebaut. Der Inhaber des „göttlichen Autos“ erklärte, dass er seinen Wagen vorerst nicht fahren werde, um das Bildnis nicht zu zerstören. Vermutlich, so schilderte er weiter, werde er die Klappe, auf der Jesus zu sehen ist, später von seinem Wagen abbauen, um sie der gläubigen Öffentlichkeit weiterhin präsentieren zu können. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 37, Jan. 2006)

 

Reinkarnation Buddhas

Wie die nepalesischen Medien berichten, pilgern seit Wochen mehrere tausend Gläubige in ein südlich von Kathmandu gelegenes Waldgebiet, in dem seit 6 Monaten ein Junge meditiert, welcher eine Reinkarnation Buddhas sein soll.

Seit dem 17. Mai meditiert der 15-jährige Ram Bahadur Banjan in einer Baumnische, ohne dass er in dieser Zeit Nahrung oder Flüssigkeit zu sich genommen hat. Viele Gläubige, welche den 15-jährigen gesehen haben, sind davon überzeugt, dass dieser die wahre Reinkarnation Buddhas darstelle und er die vollkommene Reinheit seines Geistes erreicht hätte.

Jeden Tag kommen Tausende Anhänger der Buddhistischen Religion, aber auch viele Touristen und Schaulustige, in das Waldgebiet Bara, um sich von dem Gautama-Nachfolger zu überzeugen. - In den bisherigen sechs Monaten soll der Junge nur ein einziges Mal gesprochen haben. Dies geschah nachdem ihn eine giftige Schlange gebissen hatte: "Eine Schlange hat mich gebissen, aber ich benötige keine medizinische Behandlung. Ich brauche noch sechs Jahre der tiefen Meditation".

Da jedoch auch viele einen Betrug vermuteten und Zweifel an den Fähigkeiten des Jungen hegten, sah sich die Polizei veranlasst, den Fall untersuchen zu lassen. "Wir haben ein Team aufgestellt, welches prüfen soll, wie jemand ohne Nahrung und Wasser überleben kann", erklärte der Polizeibeamte Chitra Bahadur Gurung. Die ermittelnden Beamten befragten Anhänger und Angehörige des Jungen. Diese bestätigten, dass Ram Bahadur Banjan tatsächlich seit mehr als sechs Monaten, ohne Nahrung oder Wasser zu sich zu nehmen, meditiere und er dieses für insgesamt sechs Jahre tun will. Doch der genaue Grund für die Unternehmung ist auch der Familie des Jungen nicht klar. Seine Mutter schilderte, dass sie in Ohnmacht gefallen sei, als sie von dem Plan ihres Sohnes erfuhr. Sie gehe manchmal zu ihm, um ihn zu sehen, erzählt sie, aber selbst mit ihr spreche er nicht. „Ich weiß auch nicht, was mit ihm geschieht, doch ich bin sicher, dass Gott bei ihm ist“, sagt sie. Sie freue sich auch mit ihm, dass er Buddhas Weg gehe. Maya Devi (die Mutter trägt den gleichen Namen wie Budhhas Mutter) erklärt weiter, dass Banjan schon immer anders als seine vier Brüder gewesen sei, nie viel sprach und stets distanziert war. Auch Alkohol und andere sinnesvernebelnde Stoffe soll er stets abgelehnt und gemieden haben. Obendrein erklärten die Verwandten des Jungen, dass er erst nach einer Reise zur Stadt Lumbini, in welcher Buddha geboren wurde, mit den Meditationen angefangen hatte.

Die örtlichen Behörden informierten die "Royal Nepal Academy of Science and Technology", deren Wissenschaftler nun die übermenschlichen Kräfte von Ram Bahadur Banjan untersuchen sollen. Bisher gab es keine eindeutigen Indizien, welche auf einen Betrug des 15-jährigen Teenagers hinweisen würden. Der derzeit einzige Grund, welcher an ein inszeniertes Schauspiel glauben ließe, ist, dass allabendlich die Baumnische, in welcher der Junge mit überschlagenen Beinen ruht, mit einem Tuch verdeckt wird, um ihn vor den Blicken der Schaulustigen zu schützen.

Auch wenn der junge Banjan nicht die Reinkarnation Buddhas ist und „nur“ in die Fußstapfen von ihm treten möchte, um dessen Erfahrung zu machen, ist er angesichts dieser Leistung ein außergewöhnlicher Mensch.

Das Wort Buddha, welches übersetzt "Erwachter" und "Erleuchteter" bedeutet, bezeichnet im Allgemeinen einen Menschen, der das Bodhi, die wahrhafte und umfassende Erleuchtung erreicht hat. Im Speziellen bezeichnet Buddha allerdings Siddhartha Gautama dem Begründer des Buddhismus, der durch die eigenen Erkenntnisse und Disziplin, ohne Führung die Reinheit seines Geistes und damit die Erleuchtung erreicht hat. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 37, Jan. 2006)

 

Sind wir alle außerirdisch?

97 Prozent unserer DNS sind nach dem heutigen Stand der Wissenschaft „Müll“. Haben Außerirdische dort, in unserem Erbgut, eine Botschaft versteckt? Der weltbekannte britische Physik-Professor Paul Davies vom australischen Zentrum für Astrobiologie an der Macquarie-Universität in Sydney hat diese nicht ganz neue Hypothese im Magazin „Scientist“ aufgegriffen und damit für eine weltweite Diskussion gesorgt.

Der Mensch hat rund 30.000 Gene. Doch der Großteil davon scheint überflüssig zu sein. Warum, rätseln daher Wissenschaftler, schleppen wir diese seit Urzeiten mit uns herum? Man begann interdisziplinär und systematisch nach Strukturen in der so genannten Junk-DNA zu suchen – unter anderen nach Gesetzmäßigkeiten, wie sie auch in der menschlichen Sprache vorkommen – und wurde fündig: das so genannte „Zipf-Mandelbrot´sche-Gesetz“, nach welchem vorausgesagt werden kann, in welcher Häufigkeit bestimmte Worte in einer Sprache benutzt werden, gilt auch für die Junk-DNS. Die kodierte DNS gleicht hingegen keiner natürlichen Sprache. Paul Davies lieferte zusätzliche Ideen: Man könnte die vier Buchstaben des genetischen Codes – die vier Basenpaare – in Zahlen übersetzen, z.B. durch einfaches Durchnummerieren. Die Wörter, welche die DNS aus den kombinierten Buchstaben bildet, wären bestimmte Zahlenfolgen. Diese müsste man nach Strukturen, etwa einer Abfolge von Primzahlen, untersuchen. Oder man ordnet den Basenpaaren Farben zu und überprüft, ob sich ein Muster ergibt. Oder man findet in uncodierter Junk-DNS wider Erwarten einzelne Sequenzen, die kodiert sind. Diese könnte man beispielsweise in Hefebakterien einsetzen und schauen, was daraus wird. Vielleicht entdeckt die Wissenschaft so in nicht allzuferner Zukunft tatsächlich einen außerirdischen Fingerabdruck in unserer Erbsubstanz.

(aus: Sagenhafte Zeiten 5/2005, Quellen: http://aca.mq.edu.au/PaulDavies/pdavies.html, www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id1051.htm, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 37, Jan. 2006)

 

Vermehrter GELDFLUSS

Kürzlich berichteten die Nachrichten, dass es über einer amerikanischen Großstadt Geld regnete. Das Geld fiel aus einem Hubschrauber heraus, der Säcke voller Geld transportierte. Einer der Säcke war aufgegangen und die Geldscheine flogen heraus. Die Menschen am Boden sammelten begierig die Scheine auf. Eine andere Nachricht erzählte von einem Deutschen, der kürzlich an einem Bankautomaten 70 Euro ziehen wollte und 8000,- Euro erhielt. Der Automat funktionierte nicht richtig. In Frankreich geschah etwas Ähnliches: Auch hier spuckte ein Geldautomat statt 20-Euro-Scheinen 50-Euro-Scheine aus, weil die Behälter in dem Automaten falsch befüllt worden waren. Und in Spanien hat gleich ein ganzes Dorf beim Weihnachtslotto gewonnen. Insgesamt 510 Millionen Euro erhielt die Kleinstadt, in der nun beinahe jeder Einwohner ein Millionär ist.

Interessant ist, dass diese vier Begebenheiten alle in den letzten Wochen kurz vor Weihnachten passierten. Es könnte etwas mit Weihnachten zu tun gehabt haben, der Zeit des Segens und der Milde. Aber das Prinzip der Fülle, das dahintersteckt, und dass wir uns in der Transformation zukünftig gehäufter erhoffen (Stichwort NESARA) ist in jedem Fall zu erkennen. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 37, Jan. 2006)

 

 

Forscher bewegten Objekt mit Licht

Edinburgh / Schottland - Wissenschaftler der Universität in Edinburgh haben einen Weg entwickelt um einen Gegenstand zu bewegen, ohne ihn dabei zu berühren. Diese Entdeckung ist ein Durchbruch in der Forschung und könnte revolutionierender sein als die Entdeckung der Elektrizität.

Dem Forscherteam ist es gelungen Gegenstände auf einer geraden und einer steigenden Oberfläche mit nichts weiterem als einem Lichtstrahl zu bewegen. In Zukunft könnte diese Technologie dazu genutzt werden, um neu-artige Molekularmaschinen zu bauen oder künstliche Muskeln mit speziellen physischen Aufgabe zu entwickeln. Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass solche Molekular-Maschinen eines Tages zum Beispiel die Bewegungen eines Medikaments in einem menschlichen Körper kontrollieren können, damit dieses Medikament nur dort hingelangt, wo es benötigt wird. Einige fortgeschrittene Molekulare Maschinen existieren schon, allerdings nur auf dem Zeichenbrett oder virtuell. Das Team aus Edinburgh könnte das erste sein, welches solche Maschinen für die wirkliche Welt entwickeln und bauen könnte.

"Obwohl das Verständnis der Menschen über den Bau und die Kontrolle von solchen molekularen Maschinen noch in der Anfangsphase ist, könnte diese Wissenschaft im Nanobereich einen lebenssteigernden Einschlag in der menschlichen Gesellschaft auslösen, wie die Elektrizität, die Dampfmaschine, der Transistor oder das Internet." so Professor David Leigh, Leiter des Projekts von der Universität Edinburgh.

"Die Natur benutzt solche virtuellen "molekularen Maschinen" bei jedem biologischen Prozess und wenn wir lernen, wie man solch eine Struktur baut und kontrolliert, dann werden wir sicherlich bemerken, dass sie das Potential haben, Molekular basierende Technologien zu revolutionieren." so Prof. Leigh weiter. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 36, Dez. 2005)

 

 

Magnetmotor geht in die Produktion

Derzeit entstehen innovative Projekte, die als Übergangstechnologien helfen, die Menschen von umweltbelastenden Antrieben unabhängig zu machen. Neben den Bauplänen für das Wasserstoff-Auto gibt es auch eine Technologie, bei der Permanentmagneten Maschinen antreiben können, die von äußeren Energiequellen unabhängig sind und sich völlig umwelt-neutral verhalten. Der Erfinder Michael J. Brady (Südafrika) hat jetzt offenbar einen solchen Motor zur Serienreife entwickelt, was anderen Erfindern, die ebenfalls in diese Richtung geforscht hatten, noch nicht gelungen war. Bradys Unternehmen, die Perendev Power Developments Pty (Ltd), soll jetzt dabei sein, das Gerät in großen Stückzahlen für Märkte in Europa, Russland und Australien herzustellen. Das Gerät soll rund 20 Kilowatt leisten, was für die Versorgung eines Einfamilienhauses mit Strom und Heizung mehr als ausreicht, wobei der Überschuss gegen Rückvergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Dies verkürzt die Amortisation des Anschaffungspreises, der in den ersten Serien immerhin noch bei 8500 Euro liegen und bei größeren Stückzahlen sinken soll.

Über Jahrhunderte hinweg behaupteten Erfinder, Magnetmotoren konstruiert zu haben, die als Antriebskraft nur die Energie von Dauermagneten nutzen. Gleichzeitig reagierte die konventionelle Wissenschaft mit dem Hinweis, dass es unmöglich sei. "Es ist mathematisch erwiesen, dass keinerlei Kombination aus Dauermagneten in irgendeiner Anordnung Energie erzeugen wird." - Die Geschichte lehrt uns, dass das, was in den Hinterhöfen und Garagen vieler Leute erprobt wurde, nicht immer mit dem mathematischen Wissen der jeweiligen Zeit übereinstimmt.

Ein deutsches Unternehmen hat die Rechte zur Herstellung und zur Vermarktung in ganz Europa und Russland mit Ausnahme von Großbritannien erworben und ist dabei, die Massenproduktion vorzubereiten und zu beginnen. Zwei andere Gruppen verhandeln über Lizenzrechte mit Perendev. Ein Unternehmen ist in Großbritannien und möchte die Rechte haben, dort zu fertigen und zu verkaufen, die andere ist in Australien und möchte die Rechte für den dortigen Markt. Mitte März gab Brady der deutschen Firma einen Prototyp und sagte, dass sie ihn seither prüfen. Der Prototyp durchlief bereits Prüfungen beim TÜV. Der Name des deutschen Unternehmens wird erst bekannt gegeben werden, wenn die dortigen Vorbereitungen beendet sind und die Produktion beginnen kann, was nach Bradys Schätzungen in ein bis zwei Monaten der Fall sein soll. Er sagte, dass diese Geräte zum Einsatz in privaten Haushalten bereit sein werden, wenn das TÜV-Siegel erteilt ist. Brady beabsichtigt auch, deutschen Fernseh-Teams zu erlauben, das Gerät für eine öffentliche Betrachtung aufzunehmen. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 36, Dez. 2005)

 

Die Wissenschaft entdeckt das Zeitgefühl

In Zeiten, in denen die Zeit dehnbarer wird und Zeitlöcher vorkommen, wie die Gruppe (Steve Rother) sagt, entdeckt die herkömmliche Wissenschaft gerade mal das Zeitgefühl und die Qualität der Zeit.

Forscher ließen Probanden in einer Studie schätzen, wieviel Jahre zwischen jeweils zwei historischen Ereignissen vergangen sind. Es galt z.B. zu schätzen, wieviel Zeit zwischen der Mondlandung und Sputnik oder der Mondlandung und Woodstock lag. Zwischen einigen dieser Beispiele gab es einen offensichtlichen Bezug wie im Falle der erwähnten Raumfahrtmissionen, in anderen Fällen gab es keinen logischen Zusammenhang. Die Probanden hielten den Zeitraum zwischen zwei inhaltlich zusammenhängenden Ereignissen grundsätzlich für kürzer als den zwischen Vorfällen ohne einen solchen Zusammenhang. So glaubten sie beispielsweise, dass der Sputnikstart und die erste Mondlandung schneller aufeinander folgten als der Satellitenstart und Woodstock – obwohl die Mondlandung und das Rockfestival im gleichen Jahr stattfanden. Den gleichen Effekt erzielten die  Wissenschaftler auch dann, wenn die Probanden den inhaltlichen Zusammenhang gar nicht selbst erkannten, sondern lediglich darüber informiert wurden, ein Experte hätte einen solchen Bezug zwischen zwei Vorfällen entdeckt.

Ist kein ursächlicher Zusammenhang erkennbar, überschätzen viele Menschen also den Zeitraum, der zwischen zwei Ereignissen vergangen ist und empfinden ihn als größer. Inhaltliche Bezüge beeinflussen daher die Zeitskala, auf der Menschen vergangene Ereignisse einordnen. In der menschlichen Vorstellung rücken so Vorfälle, die miteinander in Zusammenhang stehen, im Rückblick näher zusammen. Den umgekehrten Effekt kannten Psychologen schon länger: Folgen zwei Ereignisse sehr schnell hintereinander, vermuten Beobachter sehr häufig einen logischen bzw. inhaltlichen Bezug (man nennt das auch Synchronizität!), als wenn mehr Zeit dazwischen liegt. Mit der aktuellen Studie ist jedoch von Wissenschaftlern zum ersten Mal nachgewiesen worden, dass ein Zusammenhang auch umgekehrt das Zeitgefühl beeinflussen kann. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 36, Dez. 2005)

 

Rettung der Delfine 

Delfine sind aufs engste mit dem Indigo-Bewusstsein, mit allen Neuen Kindern sowie mit allen Menschen verbunden. Delfine und Wale sind hochsensible, sozial hoch entwickelte und sehr intelligente Lebewesen. Das Gehirn der Delfine ist viel größer als das der Menschen – was auf ihre hohe Intelligenz schließen lässt. Sie sind viel länger hier auf der Erde als die Menschen und kommen ursprünglich aus dem Sirius-System. Das menschliche Bewusstsein wurde vor rund 300.000 Jahren mit Zustimmung der Delfine und Wale hier auf der Erde durch die Nifelim (unsere Mütter) und Sirianer (unsere Väter) manifestiert (Quelle: Blume des Lebens, Drunvalo Melchizedek). Dies geschah in den Hallen von Amenti und der Geist der damals beteiligten Nifelim und Sirianer ist dort bis heute auf der Erde aktiv. Die Delfine und Wale waren also vor uns hier – und wir sind hier auf der Erde sozusagen nur Gäste.

Aus dem zurzeit sehr unbewussten Massenbewusstsein heraus wird den Delfinen und Walen keineswegs die Achtsamkeit entgegengebracht, die ihnen gebührt. Obwohl viele Menschen sich zu Delfinen magisch hingezogen fühlen und ihre wunderbare heilende Energie beim gemeinsamen Spielen und Schwimmen genießen, hat dieses bislang im Massenbewusstsein keinen Einlass gefunden. Es müssen leider immer noch tausende von Delfinen jährlich grausam sterben, weil  sie  „versehentlich“  mitgefischt  und  dann einfach  weggeworfen werden. In Japan gilt Wal- und Delphinfleisch als Delikatesse, für die pro Kilogramm bis zu 400 Euro bezahlt wird. Aber auch in Norwegen, Island, Russland, Grönland sowie Kanada und den USA wird ihr Fleisch angeboten, welches größtenteils aus illegalem Fang stammt. Japan gehört zu den Ländern, die jedes Jahr auf der IWC (internationale Walfangkommission) sehr großzügige finanzielle Hilfe (Schmiergeld) an kleinere Entwicklungsländer leisten, um sich deren Stimmen für Wiederaufnahmen des Walfanges zu kaufen.

Delfine und Wale bedürfen deswegen dringend unserer Hilfe und unseres Schutzes. Dies kann z.B. durch die Unterstützung der Gesellschaft zur Rettung der Delfine (www.delphinschutz.org) durch Spenden und die Übernahme von Patenschaften geschehen. (Friedo Waschkau, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 35, Nov. 2005)

 

Neuer Gammastrahlen-Ausbruch

Astronomen haben eine gewaltige Explosion am Rande des sichtbaren Universums entdeckt. Es ist der am weitesten von der Erde entfernte Gammastrahlen-Ausbruch, der jemals beobachtet wurde. Der Ausbruch erfolgte in einer Entfernung von 12,7 Milliarden Lichtjahren. Bei der Explosion ist innerhalb weniger Minuten 300mal mehr Energie frei geworden, als die Sonne in ihrem gesamten Leben von voraussichtlich 10 Milliarden Jahren abgeben wird. Die Dauer des Gammastrahlen-Ausbruchs war mit 200 Sekunden relativ lang. Gammastrahlen-Explosionen gehören zu den leuchtkräftigsten Ereignissen im Universum. Sie strahlen wenige Sekunden lang weit mehr Energie ab als eine ganze Galaxie. Der jetzt gemessene Ausbruch wurde am 4. September 2005 entdeckt. Wissenschaftler haben diese Ausbrüche als kollabierende Riesensterne identifiziert, die zuerst in einer Supernova explodieren und dann ein Schwarzes Loch entstehen lassen.

Es gibt aber noch die kürzere Variante – die so genannten Gammablitze. Ein solcher kurzer Gammaausbruch wurde am 9. Juli dieses Jahres beobachtet. Wissenschaftler vermuten, dass diese kurzen Blitze entstehen, wenn zwei sehr massereiche Neutronensterne oder ein einziger Neutronenstern und ein Schwarzes Loch umeinander kreisen und schließlich kollidieren. Neutronensterne sind die ausgebrannten Kerne von Sternen, die in Supernovae explodiert sind, aber zu klein waren, um ein Schwarzes Loch entstehen zu lassen. Zum ersten Mal wurden die Gammablitze 1973 beobachtet.

Diese winzig kleinen energiereichen Partikel kommen aber eigentlich vom fernen Ende des elektromagnetischen Spektrums und bringen uns im Transformationsprozess spirituell näher an die neue Energieskala. Sie sind winzige Bausteine des physischen Lebens, die wir während des Wandels integrieren. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 35, Nov. 2005)

 

Neue Integrative Medizin

Die neue Gesundheit für Leib und Seele wird in einem einzigartigen Modellversuch im Knappschaftskrankenhaus der Kliniken Essen-Mitte durchgeführt. Die neue Mind-Body-Medizin wird eingesetzt und besteht aus einem breiten Spektrum von therapeutischen Zusatzmaßnahmen. Von gesunder Ernährung bis Meditation - ein Tabu für die Gesundheit gibt es nicht. Das Therapiekonzept - wie sollte es auch anders sein - stammt aus Amerika. Essen hat sämtliches Spektrum aufgegriffen und verweist auf viele Erfolge. Die gesamte Ärzteschaft steht dahinter. In Amerika ist allerdings auch noch der sogenannte „Therapeutic Touch“ oftmals mit integriert. Viele Krankenschwestern in den USA haben diese Art von Hilfeleistung erlernt. Es handelt sich um eine Geistheilungstechnik. Diese ist im Moment noch nicht im Essener Gesamtspektrum aufgenommen worden. Jedenfalls wird das menschliche Bewußtsein als Zentrum und Ausgangspunkt für Gesundheit  betrachtet. Die Zeitschrift „Focus“ berichtete in der Ausgabe Nr. 38 sehr ausführlich. Kaum zu glauben, daß es jetzt bereits solche Fortschritte auf dem Gesundheitssektor gibt. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 34, Okt. 2005)

 

Neue Bibelübersetzung in „gerechter Sprache"

Es soll eine neue Bibelübersetzung geben. Die Projektleiterin Hanne Köhler erklärt, daß die neue Bibelübersetzung von den 54 Übersetzern vorgenommen wird, um mit „patriarchalen und judenfeindlichen Ausdrücken in der Bibel aufzuräumen." Die Marburger Theologin Claudia Jansen sagte, daß die bisherigen Bibelübersetzungen stets Gott männlich anredeten. In der neuen Übersetzung würde man weibliche Bezeichnungen vorziehen. Gott würde also nicht nur als Vater, sondern auch als Vater und Mutter bezeichnet. So wird beispielsweise auch der heilige Geist umbenannt, in „die Heilige Geistkraft". Der pfälzische Kirchenpräsident Eberhard Cherdron stimmt dem Aufdecken der patriarchalen Grundzüge der Bibel durchaus zu. Zunächst einmal soll die neue Übersetzung in der Praxis erprobt werden, bevor sie endgültig verabschiedet wird. Die ca. 2000 Seiten starke Übersetzung wird voraussichtlich im Jahre 2006 veröffentlicht. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 34, Okt. 2005)

 

Die Arten sterben immer schneller aus

Die Weltnaturschutzunion (IOCN) stellte in der Schweiz Tierarten vor, die kurz vor dem Aussterben stehen. Mehr als 12000 Tier- und Pflanzenarten sind nunmehr vom Aussterben bedroht. 762 Arten gelten bereits als ausgestorben – weitere 850 existieren ausschließlich nur noch als Kulturpflanzen oder Tiere in einer Gefangenschaft. Auf der anderen Seite sind 11 Arten, die als ausgestorben galten, wieder entdeckt worden. Unter diesen Tieren fand man eine grüne Motte, die wieder auf Hawaii gefunden wurde. Zwar sind zu allen Zeiten Arten ausgestorben und neue entstanden, aber in der heutigen Zeit sei das Artensterben 10.000-mal schneller als das natürliche Verschwinden. Diese Ansicht äußerte WWF-Artenschutzexperte Roland Mehlisch. Ursache dafür sei ausschließlich der Mensch. Die natürliche Vielfalt wird vor allen Dingen durch das Wachsen der Städte, Abholzung und Landwirtschaft und Fischerei verursacht. Genaue Daten kann man der so genannten „roten Liste“ entnehmen, die von ca. 7000 Experten in fast jedem Land der Erde erstellt wird. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 34, Okt. 2005)

 

Big Bens Uhr stand still

Am 27. Mai 2005 blieb die Uhr von Londons Big Ben, dem Glockenturm des britischen Parlaments, für anderthalb Stunden stehen. Der Minutenzeiger des riesigen Ziffernblatts stoppte zunächst um 22.07 Uhr, setzte sich dann nochmal für 13 Minuten in Bewegung und verharrte schließlich 90 Minuten lang bei 22.20 Uhr. Dies ist für Big Ben sehr ungewöhnlich, denn sie gilt als eine der zuverlässigsten Uhren der Welt, die selbst im Zweiten Weltkrieg immer die richtige Zeit angab.

Numerologen wollen nach der Kaballa einen Zusammenhang zu den Londoner Anschlägen am 7.7.2005 gefunden haben, denn die Uhrzeit 22.20 ergibt die Quersumme 6. Und der Stillstand der Uhr war 6 Wochen vor den Anschlägen. Außerdem ergibt das Datum des Uhrenstillstands (ohne das Jahr mitzurechnen) die 14, was beim 7.7. ebenfalls der Fall ist. Ob hier nun ein (meiner Meinung nach eher vager) Zusammenhang besteht oder nicht: Auffällig ist in jedem Fall, dass London und England kurz nach Stillstand des Big Ben drei aufreibende Ereignisse erlebten: Die Anerkennung für Olympia, die Anschläge sowie das G8-Treffen in Gleneagles. Im Zuge der Transformation, bei der die Zeit sich selbst aus ihrem Gefüge hebt, ist es also nicht erstaunlich, dass die Zeichen der Zeit sich eben auch im Stillstand einer Uhr zeigen. England hat in diesem Moment vielleicht schon seine innere Uhr umgestellt, um besser für die neue Zeit gerüstet zu sein! (Susanne Kreth, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 34, Okt. 2005)

 

 

Verzeihen ist wichtig!

Neueste medizinische Studien zeigen, wie wichtig das Verzeihen ist. Wer es nicht schafft, muss selbst mit schweren Krankheiten rechnen. Voraussetzung einem anderen zu verzeihen ist, dass man sich selbst verzeiht. Nur – wie macht man das? Die Traditionelle Chinesische Medizin z.B. legt viel Wert auf das so genannte „Selbstverzeihen“. Dabei geht man von der Prämisse aus, dass sich beim Selbstverzeihen die „Tore des Körpers“ wie eine Schleuse öffnen und in dieser Weise die selbst produzierten Körpergifte ausgeschwemmt werden. Werden Wut, Aggression etc. festgehalten, bleibe diese Schleuse geschlossen. Konsequenz: Unterschiedliche Krankheiten. 46 wissenschaftliche Studien zeigen, wie viel Kraft in der Vergebung liegt. Darum: Möchte man gesund bleiben, sollte man das Verzeihen lernen. Nicht nur oberflächlich vom Kopf her verzeihen – sondern vom Herzen her. Nur wer aus tiefem Herzen verzeiht, bei dem wirkt es auch. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 34, Okt. 2005)

 

 

Biophotonen:
Das Licht in den Zellen

Der deutsche Biophysiker Fritz-Albert Popp hat Licht in Lebewesen entdeckt. An der Existenz dieser Biophotonen gibt es keine Zweifel. Aber die Experten streiten über die Quelle des Lichts und über seine Bedeutung.

Popp gelang vor drei Jahrzehnten eine Entdeckung, für die er damals ernsthaft den Nobelpreis für Physik erwartet hätte: ein schwaches Leuchten in lebenden Zellen. Es strahlt nur wenige Quanten pro Sekunde und Quadratzentimeter ab, entsprechend dem Schein einer Kerze aus zwanzig Kilometern Entfernung.

Die Existenz dieser Biophotonen ist mittlerweile unumstritten. Den Nobelpreis hat Popp trotzdem nicht erhalten. Stattdessen werden seine Theorien als "Esoterik" und "hanebüchener Unsinn" attackiert. Fritz Schäfer vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie räumt zwar ein, "dass die ultraschwache Zellstrahlung eine allgemein anerkannte Tatsache ist" und "dass die Ursachen dieser Strahlung bisher nicht festgestellt werden konnten", hält jedoch Popps Thesen für "klar widerlegt". Dagegen bescheinigt Herbert Klima vom Atom-Institut der Österreichischen Universitäten in Wien dem "Pionier der Biophotonenforschung" eine "seit beinahe dreißig Jahren seriöse wissenschaftliche Arbeit". Udo Unrau, bis vor zwei Jahren akademischer Direktor am Institut für Hochfrequenztechnik der TU Braunschweig, nennt Popp "einen hochkompetenten Wissenschaftler, der wirklich Neuland betreten hat".

Wie ist es möglich, dass ein Forschungsrevolutionär einerseits als Scharlatan verhöhnt, andererseits als Visionär gefeiert wird? Es mag zunächst daran liegen, dass sich Popp ein Forschungsthema gewählt hat, an dem sich die modernen Naturwissenschaften seit jeher die Zähne ausbeißen: das Phänomen Leben. Das Leben ist so was wie ein zweiter Urknall für die Wissenschaft. Beim ersten Urknall können sich die Astrophysiker immerhin an die erste Hundertstelsekunde heranrechnen - der Big Bang selbst hält sich hartnäckig verborgen. Auch das Phänomen Leben können Forscher nur näherungsweise umkreisen.
Der Quantenphysiker Erwin Schrödinger schmuggelte 1944 in seinem Büchlein "Was ist Leben?" die Idee der Information in die Biologie und prägte damit das Denken Fritz-Albert Popps. In den siebziger Jahren erforschte er an der Universität Marburg die Photoreparatur von Zellen. 1975 gelang ihm der experimentelle Nachweis der Biophotonen. Jede lebendige Substanz strahlt ein schwaches Licht mit Wellenlängen zwischen 200 und 800 Nanometern ab.

Für den Nachweis legte Popps Doktorand Bernhard Ruth anfangs Gurken- und Kartoffelkeime, später tierische Zellen in einen so genannten Photonen-Vervielfacher. Bei jeder Probe registrierte der Apparat Lichtemissionen, die im Laufe der Zeit schwächer wurden. Versuche mit lebenden und toten Zellen ergaben, dass bei lebenden Systemen die Lichtstrahlung langsamer abklingt. Popp folgerte: Die Biophotonen werden von durch Sonnenlicht angeregten Elektronen erzeugt. Wenn die Elektronen dann von ihrem höheren Energieniveau herabfallen, strahlen sie Licht ab. Bei einem Blatt beispielsweise, das vor längerer Zeit gepflückt wurde, fällt die Abstrahlkurve schneller ab als bei einem frisch gepflückten Blatt, weshalb Popp vermutet, dass die Elektronen in letzterem Fall nicht unabhängig voneinander agieren. Die Elektronen sind sozusagen voneinander informiert. Das Licht ist dann kohärent, wie bei einem Laser.

Aber welche Funktion erfüllt dieses Licht in den Zellen? Eine Bemerkung Schrödingers brachte Popp auf die Spur: "Für höhere Tiere", schrieb Schrödinger, "kennen wir die Art von Ordnung, von welcher sie sich ernähren; es ist der geordnete Zustand der Materie in den Verbindungen, welche ihnen als Futter dienen." Und schließlich: "Pflanzen besitzen ihren stärksten Vorrat an ,negativer Entropie' selbstverständlich im Sonnenlicht." Diesen Gedanken hat Popp weiterentwickelt. Sonnenlicht ist eine elementare Nahrungsquelle der meisten Lebewesen. Aus ihm beziehen auch wir Menschen auf zellulärer Ebene Energie und ordnende Signale. Nach Popp sind Lebensmittel nichts anderes als Lichtinformation. Kurzum, wir Menschen sind "Lichtsäuger"

Popp hat fest gestellt, dass die Eier von Freilandhühnern eine höhere Leuchtkraft aufweisen als die von Hennen aus der Legebatterie. Es sei aber nicht nur die Lichtmenge, "sondern auch die Kohärenz des Lichts, die die Qualität eines Lebensmittels bestimmt". An mehr als 200 Lebensmitteln hat er mittlerweile getestet, dass das Leuchten nachlässt, wenn Pflanzen verrotten oder verdaut werden. Die Lichtmessung, sagt Popp, liefere Aussagen, wo die herkömmliche Inhaltsanalyse versage.

Letztlich sind Biophotonen wohl ein Phänomen der Quantenphysik. Denn viele Erforscher der subatomaren Sphäre vermuten, dass unser gesamtes materielles Universum auf Information basiert. Der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger, dem als erster die Teleportation von Lichtteilchen experimentell gelang, bekennt: "Richtig vorstellen kann ich mir auch nicht, was bei diesen Vorgängen jenseits von Zeit und Raum vor sich geht." Gleichwohl könne man "Lichtteilchen als reine Information betrachten."

Popp seinerseits führte den Begriff der Information in die Molekularbiologie ein und stellte damit die etablierte Auffassung der Biochemie auf den Kopf. Nach herkömmlicher Sicht regiert in Zellen die Planlosigkeit. Doch Popp hält  diese Sicht für  absurd. Aus einem planlosen Chaos könne kein sinnvolles Zellgeschehen entstehen. Experimentell hat Popp festgestellt, dass sich das Licht in unseren Zellen keineswegs chaotisch und zufallsbedingt verhält, sondern einen verblüffenden Zusammenhang aufweist. Die Photonen, laut Quantenmechanik Teilchen und Wellen zugleich, zeigen während der Messphase eine stabile Überlagerung, genannt Interferenz. Sie beziehen sich sozusagen aufeinander und bilden laut Popp ein kohärentes elektromagnetisches Feld, in dem Information ausgetauscht wird. Über Biophotonen kommunizieren die Zellen im Organismus miteinander, glaubt der Biophysiker.

Die Frage nach dem Ursprung des Biolichts ist unbeantwortet. Popp tippt auf die DNA als Quelle und Speichermedium: "Das hat mit der extrem hohen Informationsdichte in der DNA zu tun." Popp hält seine informationstheoretische Perspektive für einen Paradigmenwechsel. Womöglich sei Materie gar kein zusammenhangloser Molekülhaufen, sondern eher ein komplexer Verband elektromagnetischer Schwingungen, spekuliert Popp. Hier verlässt der Physiker endgültig die experimentellen Grenzen der Naturwissenschaft und wird wieder zum Philosophen.

Wissenschaftler geben zu, dass es hier noch viel zu erforschen gibt. Und auch Popp gibt zu, dass seine Konzeption des Lichts noch am Anfang steht. "Wir wissen, dass es diese Lichtstrahlung gibt. Aber wir können sie noch nicht entziffern." (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 33, Sept. 2005)

 

Beweise außerirdischen Eingreifens
13. Juni 2004

Mitte Januar 2005 war die Erde mehreren erschreckend intensiven Protonenstürmen ausgesetzt. Aber nichts geschah wirklich auf der Erdoberfläche. Die Treibhausgase, die durch die Verbrennung von Öl, Gas oder Benzin entstehen, erreichen verheerende Ausmaße. Aber die kleinen Temperaturänderungen, die gemessen werden, lassen Wissenschaftler an ihren Computermodellen zweifeln. Denn diese prognostizieren die deutliche Zunahme der globalen Temperatur. Es sind zahlreiche unbekannte und unbemerkte Asteroiden, die die Erde nur knapp verfehlen. Die Erde ist keinen Kataklysmen ausgesetzt, der Grund dafür ist die langsam, aber stetig voranschreitende Polumkehr. Diese wird in 2012 abgeschlossen sein. Es gibt auch keine katastrophale Ausdünnung der Ozonschicht.

Die Wissentschaftler sind besorgt und schauen verwundert auf die verheerenden Ereignisse, die gleichwohl nur geringe Auswirkungen zu haben scheinen. Es gibt Geologen und Astrophysiker, die glauben, dass der große Tsunami von Dezember 2004 künstlich geschaffen wurde, um viel größere Verwüstung zu vermeiden.

Wer schützt die Erde systematisch?

Die Antwort ist zu finden, wenn man sich die Methoden genauer ansieht, die verwendet werden, um die Erde zu schützen. Es gibt immer mehr Beweise, dass die Erde behutsam und unauffällig von den außerirdischen Wesen geschützt wird und sie dabei sehr fortschrittliche Techniken verwenden.

Die größten Beweise kamen von aktuellen Vulkanausbrüchen in Mexiko, den indischen Nicobaren  und Sumatra. Es gibt normalerweise einen Zusammenhang zwischen den seismischen Signalen, die einem Vulkanausbruch vorausgehen und der Stärke der Eruption. Doch in diesen Tagen lassen die seismischen Signale auf viel stärkere Vulkanausbrüche schließen, die dann ausbleiben. Die Frage ist: Wer hält die Gewalt der Vulkanausbrüche unter Kontrolle?

In einem kürzlich erfolgten Vulkanausbruch in Mexiko fanden die Wissenschaftler Beweise dafür, dass starke elektromagnetische Felder den elektromagnetischen Fluß verändert hatten. Dadurch war der Vulkanausbruch längst nicht so intensiv wie es nach der statistischen Häufigkeit der seismischen Wellen zu erwarten war.

Ebenso gab es auf der Erde Mitte Januar 2005 schwere Protonenstürme, und das in einer Stärke, die man in neuerer Zeit noch nie beobachtet hatte. Dies hätte eigenlich katastrophalen Schaden an unseren elektronischen Ausrüstungen verursachen müssen und hätte das Leben auf der Erde völlig auslöschen können. Jetzt haben die Wissenschaftler Indizien dafür, dass jemand diese Effekte gestoppt hat und die Richtung der Protonenstürme in der Magneto- und Ionosphäre der Erde umgekehrt wurden.

Die Energie und Ressourcen, die notwendig sind, um die negativen Auswirkungen von Treibhausgasen, vulkanischen Ausbrüchen und Protonenstürmen dieser Größenordnung abzuwenden sind so hoch, das es unmöglich ist, das diese Eingriffe durch Menschen erzeugt worden sind.

(gefunden bei: Indiadaily.com. Copyright © 2004-2005, Indiadaily.com.Alle Rechte vorbehalten. Übersetzung: Copyright © 2005 Henning O. Lutz) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 32, Aug. 2005)


 

Mehr Sonneneinstrahlung durch klarere Atmosphäre

Schweizer und amerikanische Wissenschaftler haben entdeckt, dass die Luft auf der Erde klarer geworden ist, so dass mehr Sonnenlicht den Erdboden erreichen kann, berichten Schweizer und amerikanische Forscher. Nachdem sich seit den 50er-Jahren die Erde Jahr für Jahr durch die zunehmende Luftverschmutzung verdunkelte, hat sich dieser Trend nun umgekehrt. Es wird heller. Wie zwei Forscherteams im Fachblatt "Science" berichteten, erreicht seit etwa 1990 wieder mehr Sonnenlicht den Erdboden, weil die Atmosphäre klarer geworden ist.

Die Wissenschaftler in Zürich werteten Daten von über 100 Messstationen weltweit aus, die die Intensität der Sonnenstrahlung aufzeichnen. Sie stellten fest, dass seit 1990 wieder mehr Sonnenlicht den Boden erreicht. Außer in stark verschmutzten Gegenden wie in Indien sowie einigen Gebieten in Afrika, Südamerika und Australien, habe sich die Sonneneinstrahlung überall langsam erhöht.
Bestätigt wird dies von einer Forschergruppe der amerikanischen University of Maryland. Diese Gruppe wertete Daten aus den Jahren 1983 bis 2001 aus, die durch Satelliten gesammelt worden waren. Während bis etwa 1990 immer weniger Sonnenlicht auf den Boden traf, kehrte sich dieser Trend dann um: Die Sonneneinstrahlung war nun umso höher.

Die Forscher vermuten nun, dass die Luft sauberer ist, weil Industrieanlagen und Autos durch neue Filtertechniken nicht mehr so viel Ruß und Staub in ihre Umgebung abgeben. Auch der Niedergang der Industrie in Osteuropa nach der Wende soll die Umweltbelastung verringert haben. Die Atmosphäre erholte sich außerdem von den Aschemengen, die der Vulkan Pinatubo auf den Philippinen bei seinem Ausbruch am 12. Juni 1991 in die Luft geschleudert hatte.
Doch die Forscher weisen auch darauf hin, dass die klare Luft den Treibhauseffekt verstärke: Bisher wirkten die Schmutz- und Staubpartikel in der Atmosphäre als eine Art Sonnenschirm und kompensierten so die globale Erwärmung. Forscher hatten verwundert festgestellt, dass der Treibhauseffekt zu einem deutlich geringeren Temperaturanstieg führt als bei Berechnungen an Klimamodellen vorhergesagt. Sie schlossen daraus, dass das heutige Klima nicht so sensibel auf zusätzliches Kohlendioxid reagiert wie zum Beispiel während der letzten Eiszeit. Offenbar war es aber die Luftverschmutzung, die die vorausberechnete Erwärmung verhinderte beziehungsweise verringerte. Gerade in Gegenden, wo die Luft stark verschmutzt war, ließ sich in der Vergangenheit kaum eine Erwärmung feststellen. Ohne diesen Schutz könne nun das ganze Ausmaß der globalen Erwärmung zum Tragen kommen, fürchten die Klimaforscher. Wie anfällig das Klima für den Treibhauseffekt sei, werde sich erst jetzt zeigen. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

Projekt BLUE BOOK wurde für die Öffentlichkeit einsehbar gemacht!

Die Unterlagen des US-Luftwaffenprojektes ‚Blue-Book’ (von 1952 – 1969) sind nun online nachlesbar! Dieses Nachfolgeprojekt von Projekt Sign und Projekt Grudge sammelte ab 1952 UFO-Berichte und kann jetzt online angesehen werden. Ob mit Browse- oder Suchfunktion, einschließlich  Blättern, mit Newsletter oder Shop  für die Mikrofilme, über 10 000 Seiten sind nun im Original verfügbar. Auch kann man sich namentlich einwählen, um die Historie der selbst bereits betrachteten Blätter gezeigt zu bekommen.

Es ist allerdings kein Geheimnis, dass mehrfach qualifizierte Zeugen ihre eingereichten Berichte später darin nicht mehr vorfanden. Der Condon-Report mit seiner Zielstellung, das UFO-Phänomen wegzuerklären, führte schließlich zur Einstellung des Projektes 1969. Dennoch ist positiv zu bewerten wie hier eine große Zahl von Berichten systematisch erfasst wurden. Die Webadresse des Blue Book: www.bluebookarchive.org (aus:  www.alien.de, DEGUFO, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

Fairer Handel legt zu

Produkte aus fairem Handel mit dem Transfair-Siegel wie Kaffee, Kakao oder Bananen haben deutlich zugelegt. Im stark umkämpften Lebensmittelhandel verzeichnete der Absatz mit Transfair-Produkten in Deutschland im Jahr 2004 ein Umsatzplus von 13 Prozent auf 57,5 Millionen Euro, berichtete Transfair-Geschäftsführer Dieter Overath. Produkte mit dem Transfair-Zeichen seien mittlerweile bundesweit in 22.000 Geschäften und mit Ausnahme der großen Diskount-Ketten auch in allen Supermärkten zu kaufen. (dpa, 27.4.05, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

Naturwissenschaftler geben zu, nicht alles erklären zu können

In seiner aktuellen Ausgabe listet das renommierte britische Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ dreizehn Erscheinungen auf, die mit konventionellem Lehrbuchwissen nicht erklärt werden können. Dazu gehören unter anderem der Placebo-Effekt, die Wirkung der Homöopathie und die kalte Fusion. Woher die Teilchen der kosmischen Strahlung stammen, kann sich die Wissenschaft ebenfalls nicht erklären, denn deren Messungen widersprechen der Relativitätstheorie von Einstein. Auch die „Dunkle Materie“ ist nur ein Begriff, der eine Energie beschreibt, die noch nicht gefunden wurde. Mit der Hintergrundstrahlung im Universum und der „Dunklen Energie“ ist es genauso. Letztere umschreibt die Frage, warum sich das Universum immer noch ausdehnt, anstatt sich nach der Urknall-Theorie irgendwann wieder zusammenzuziehen. Dass sich die Pioneer-Sonden, Anfang der Siebziger ins All geschickt, konstant beschleunigen, kann sich auch niemand erklären. Das Verhalten der Neutronen im Teilchenbeschleuniger gehört ebenfalls zu den Rätseln, die den  Wissenschaftlern Kopfzerbrechen bereiten, wie das „Wow“-Signal vom 15. August 1977. An jenem Tag registrierte ein Astronom per Radioteleskop ein 37sekündiges Signal, das bis heute – nach Ausschluss aller potentiellen Fehlerquellen – nicht identifiziert werden konnte. Auch die Hinweise darauf, dass sich am Rande unseres Sonnensystems ein 10. Planet befindet, geben den Forschern Rätsel auf. Und dass schließlich auch noch Leben auf dem Mars vermutet werden kann, beschert den Forschern ganz neue Perspektiven. Vieles ist heute im Umbruch, und auch die Wissenschaft merkt das. (SK, Infos aus: Mysteries Nr. 9, Mai/Juni 2005, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

Besucher aus dem All:
Wissenschafter sehen hohe Wahrscheinlichkeit

Es war der Physiker Enrico Fermi, der vor Jahrzehnten über das Thema "extraterrestrische Zivilisationen" mit gleichgesinnten Theoretikern  beim Mittagessen  sinnierte,  aus der die geistreiche Bemerkung entsprang: "Wo sind sie?" Diese Frage wurde später zentraler Punkt aller Diskussionen, Debatten und Erhebungen über entfernte Zivilisationen und mögliche extraterrestrische Besucher.

Das andauernde Grübeln Fermi's bezüglich des Themas wurde später als das "Fermi Paradoxon" bekannt. Es ist eine noch immer wohl bekannte Geschichte aus den 1950ern, als der bekannte Wissenschaftler das Thema in Diskussionsrunden in Los Alamos, New Mexiko ansprach. Gedanken über die Wahrscheinlichkeit erdähnlicher Planeten, die Entstehung von fortschrittlichen Zivilisationen "dort draußen" und interstellare Reisen - und das ist bis heute das "Futter" für Antworten auf Fermi's Paradoxon.

Jetzt hat ein Team amerikanischer Wissenschaftler darauf hingewiesen, dass neueste astrophysikalische Entdeckungen darauf deuten, dass wir uns inmitten einer oder mehrerer extraterrestrischer Zivilisationen befinden. Ferner argumentieren sie, dass es ein Fehler sei, alle UFO-Berichte abzutun, denn gerade damit könnten Nachweise für die theoretisch vorhergesagten extraterrestrischen Besucher gefunden werden. (16.1.05, aus: www.degufo.alien.de, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)
 

Weiterhin erhöhte Sonnenaktivitäten

und Veränderungen auf Pluto

Die starken Aktivitäten auf der Sonne halten weiterhin an. Außerdem hat die Sonne messbar an Helligkeit zugenommen. So ist dieses Phänomen inzwischen nicht mehr mit einem ausgedehnten Rhythmus des üblichen 11-Jahres-Zyklus der erhöhten Aktivität der Sonne zu beantworten, wie Wissenschaftler vor Monaten noch vermuteten. Im August kam eine Meldung von Astronomen, u.a. vom Lowell-Observatorium, die erneut auf Veränderungen im Sonnensystem hinweist. So wurde nun festgestellt, dass sich auch die Atmosphäre des Planeten Pluto rapide verändert.

Pluto verfügt über eine dünne, aber sehr ausgeprägte Atmosphäre. Eine gewisse Schwankung ist normal, da der Planet in einer elliptischen Bahn um die Sonne zieht. Wenn sich in regelmäßigen Abständen Pluto in die Sichtlinie zwischen der Erde und einem anderen Stern schiebt, kann man Daten-Strukturen durch eine Lichtkurve über die Planetenatmosphäre gewinnen. Seit der letzten Messung jedoch hat sich die Atmosphäre dramatisch abgekühlt, während die Oberfläche des Planeten eher etwas wärmer wurde. Eine derartige auffällige Veränderung wurde bisher noch nie beobachtet. "Wir können uns nicht erklären, was plötzlich zu diesen dramatischen Veränderungen in der Pluto-Atmosphäre geführt hat", so Dr. Marc Buie vom Lowell-Observatorium.

Dies ist jedoch ein weiterer Anhaltspunkt, dass sich nicht nur die Erde verändert, sondern das ganze Sonnensystem. (aus: www.ufo-nachrichten.de)(erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

Zwischen Ringen "versteckter" Saturn-Mond aufgespürt

Die internationale Raumsonde "Cassini" hat einen neuen kleinen Mond des Saturns ent-deckt, der sich bisher zwischen den äußeren Ringen des Planeten versteckt hielt. Der Mond S/2005 S1, wie er zunächst heißt,  kreist nach Angaben der Forscher in  der  so  genannten

Keeler-Teilung um den Saturn und verursacht dabei Wellen in den Rändern der Teilung. S/2005 S1 hat einen Durchmesser von rund 6,5 Kilometern und ist rund 137.000 Kilometer vom Saturn entfernt.

Das genaue Aussehen des Mondes müsse noch in weiteren Beobachtungen ermittelt werden, erklärte Joseph Spitale vom Raumfahrtinstitut in Boulder in Colorado. S/2005 S1 ist der zweite Saturnmond, der in einer Teilung, den Zwischenräumen zwischen den Ringen, entdeckt wurde. Der erste war Pan, der in der Encke-Teilung um den Saturn kreist. Alle anderen Monde kreisen außerhalb des Ringsystems um den Planeten. Quelle : APA, gefunden in: www.alien.de/paranews (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

Jupiters „Großer Roter Fleck“ schrumpft

Seit mindestens 300 Jahren ist er der Menschheit bekannt: Der „Große Rote Fleck“ auf dem Jupiter. Bei ihm handelt es sich um einen gigantischen Wirbelsturm. Heutzutage ist es nicht ganz einfach, den Fleck auszumachen. Beobachter im 19. Jahr-hundert hatten es dagegen leichter, obwohl ihre technischen Möglichkeiten bescheidener waren. Nach Amy Simon-Miller vom Goddard Space Flight Center ist der große Rote Fleck heute nur noch halb so groß wie um 1880. Simon-Miller und drei ihrer Kollegen konnten dies durch den Vergleich historischer Aufzeichnungen und Bilder der Raumsonden Voyager, Galileo und Cassini nachweisen. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist den Astronomen bekannt, dass die Breite des Flecks abnimmt. Ende des 19. Jahrhunderts hatte er eine Längenausdehnung von 35 Grad, d.h. 40.000 km oder dem dreifachen Durchmesser der Erde. Als 1979 die beiden Raumsonden Voyager 1 und 2 am Jupiter vorbeiflogen, war er auf 21 Grad (25.000 km) geschrumpft, während seine Breiten-Ausdehnung mehr oder minder unverändert blieb, etwa 12.000 km von oben nach unten.

Seit dem Besuch durch Voyager scheint der Schrumpfungsprozess schneller geworden zu sein. Legt man die gegenwärtige Rate (0,19 Grad in Länge pro Jahr) zugrunde, so wird der Fleck im Jahr 2040 zu einem „Großen, Runden Kreis“ geworden sein. Allerdings hält dies Simon-Miller für unwahrscheinlich, da die starken gegenläufigen Jetströme, die die nördliche und südliche Grenze des Flecks bilden, diesen immer wieder in eine ovale Form bringen werden.

Ein Hinweis auf die Ursache dieses Phänomens könnte die Tatsache sein, dass die Winde am Rand des Großen Roten Flecks momentan 70 % schneller herumwirbeln (etwa 700 km/h) als zur Voyager-Ära. Auch vermutet man, dass der Fleck einem Zyklus unterliegt. (aus: Magazin 2000 plus/Nr. 208, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

Zeitphänomen:
Uhren gingen verkehrt!

Es klingt wie eine Geschichte aus "Akte X". Aber irgendetwas in der Gegend von Blind River (USA) sorgte dafür, dass elektrisch angetriebene Uhren zehn Minuten vorgingen.
Es fing Montagabend am 1. August an. Einige Bewohner aus der Umgebung von Blind River riefen aufgeregt ihren Radiosender in Elliot Lake an und fragten nach, ob sie den Grund kennen würden, warum die Uhren in Blind River 10 Minuten vorgingen.
Dieses Rätsel trat auch in Holland auf. An dem Computer des Verfassers dieses Artikels ging nicht nur die Uhr verkehrt, sondern auch das Datum. So erhielten Mailfreunde schon "Mails aus der Zukunft"!
"Es fing Montagmorgen an", sagte ein Einwohner von Blind River. "Meine Tochter ging zum Bus. Normalerweise stehen dort bereits wartende Schulkinder, doch an diesem Morgen war niemand da. Sie dachte schon, zu spät an der Haltestelle angekommen zu sein und wollte gerade wieder nach Hause gehen, als die ersten Kinder um die Ecke kamen. Später bemerkte sie, dass sie 10 Minuten zu früh gekommen war. Sie dachte zuerst, ihre Mutter hätte die Uhr vorgestellt. Das war natürlich nicht der Fall. Darauf drehte die Mutter die Uhr abends 10 Minuten zurück, aber am anderen Morgen war wieder dasselbe: ihre Tochter ging zum Bus und wieder war sie zu-erst da. Erst Ende der Woche lief die Uhr wieder normal und zeigte die gute ’alte’ Zeit an."
Genauso war es auch an besagtem Computer. In der darauffolgenden Woche gingen die Uhr und das Datum des Rechners plötzlich wieder normal. (aus "UFO-Nachrichten" Nr. 373, Sept./Okt. 2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

Veränderungen im Erdmagnetfeld

Forscher, darunter deutsche Wissenschaftler, haben darauf hingewiesen, dass der magnetische Nordpol sich nach neuesten Erkenntnissen immer rascher in Richtung Sibirien bewegt. Auch wird weiterhin das Magnetfeld der Erde immer schwächer. Vor allem das magnetische Dipolmoment der Erde verringert sich rapide und strebt dem Wert Null zu. Das ist der innere Anteil des Magnetfeldes, der vom Erdkern erzeugt wird. Es wird nun angenommen, dass die Polwanderung und die Abnahme des Magnetfeldes keine getrennten Prozesse sind. So gleicht sich die Wissenschaft langsam den Informationen an, die wir aus anderen (sirianischen) Quellen haben: Dass das Erdmagnetfeld sich entpolarisiert, so dass beide Pole miteinander verschmelzen und dadurch ein einpoliges Magnetfeld entsteht, dessen Ursprung im Erdkern selber liegt, passend zum Verschwinden der Polarität auf der Erde. (SK, Quellen: Raum&Zeit 134/2005, www.ufo-nachrichten.de, Sirianer durch Sheldon Nidle) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)

 

GAMMA-Blitz traf die Erde
Physiker: Bisher stärkster Strahlenausbruch eines Magnetars

Die Astrophysiker um Roland Diehl und Giselher Lichti am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching sind begeistert. Sie haben den stärksten Blitz von hochenergetischer Röntgen- und Gammastrahlung, der jemals gemessen wurde, mit Hilfe eines Satelliten im Weltraum aufzeichnen können. "Die Wellenfront aus Elektronen und Positronen, die an unserer Erde vorbeirauschte, war intensiver als der stärkste jemals gemessene Strahlungsausbruch unserer Sonne", erklärt Giselher Lichti. Das Unglaubliche an dieser Entdeckung ist die Entstehung dieser Strahlung: Sie stammt von einem winzigen Himmelskörper mit höchster Dichte, einem so genannten Magnetar. Ein Magnetar ist ein Neutronenstern mit einem extrem starken Magnetfeld. Man schätzt, dass etwa 10 Prozent aller Neutronensterne zu dieser Sternenklasse zählen, die das 1000-fache des bei Neutronensternen üblichen Wertes aufweisen. Neutronensterne entstehen beim Kollaps von Sternen. Die jetzt entdeckte Strahlenquelle befindet sich auf der anderen Seite unserer Milchstraße, in etwa 50 000 Lichtjahren Entfernung. Unser Magnetar - mit der Bezeichnung SGR 1806-20 - hat einen Durchmesser wie eine mittlere Großstadt und eine Masse vergleichbar der Sonne. Zudem besitzt er ein Magnetfeld, das in etwa eine Billion stärker ist als das der Er- de", erklärt Lichti.

Wie kann man sich nun den enormen Energie-Ausstoß eines solchen Magnetars erklären? Lichti und Diehl vermuten, dass die Ursache im verdrillten inneren Magnetfeld des Sternes liegt. "Es ist das Überbleibsel der schnellen Rotation, die der Neutronenstern bei seiner Entstehung mitbekam." Das Magnetfeld enthält den größten Teil der Energie des Sterns. Das hat zur Folge, dass starke Ladungsströme von Elektronen und Positronen - positiv und negativ geladenen Teilchen - um den Stern fließen. Wenn sich die Magnetfelder immer stärker verdrillen, brechen sie irgendwann zusammen und entlassen in einem großen Ausbruch die Teilchen ins All. "Diese Strahlung können wir dann mit unseren Satelliten messen", so Lichti.
Was für Astronomen ein seltener Glücksfall für ihre Forschung an den Magnetaren ist, ist für die Menschen auf der Erde ungefährlich. "Für das Leben auf der Erde bestand durch den Magnetar-Ausbruch keine Gefahr, da die Atmosphäre für diese Art von Strahlung undurchlässig ist", geben die Garchinger Astrophysiker Entwarnung.

Dieser Zeitungsartikel wurde zur Verfügung gestellt von Shamara Magin. Er erschien am 19. März im Oberbayrischen Volksblatt. Garching gehört zur Technischen Universität München.  Der "Gamma-Blitz" deckt sich von der Aussage mit den Durchsagen,  die Sangitar von der geistigen Welt erhalten hat und ist Ausdruck für die Energieerhöhung am 18. März.

aus: http://www.merkur-online.de/nachrichten/vermischtes/forschung/art302,371946.html  (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 29, Mai 2005)

 

Klimawandel auf dem Jupiter

(dpa) Nicht nur die Erde, sondern auch der Jupiter erlebt zurzeit einen globalen Klimawandel. Auf dem größten Planeten unseres Sonnensystems könnte es innerhalb von nur zehn Jahren an den Polen um 10 Grad Celsius kälter und am Äquator um 10 Grad wärmer werden, meint der Wissenschaftler Philip Marcus von der Universität von Kalifornien in Berkeley. Er bezieht sich bei seiner Prognose auf Modellrechnungen am Computer. Die drastischen Klimaschwankungen werden unter anderem zur Folge haben, dass sich die meisten Wirbelstürme in der Atmosphäre des Riesenplaneten auflösen, wie Marcus im britischen Fachjournal „Nature“ schreibt. Insgesamt sind etwa 80 Wirbelstürme bekannt, die in der Jupiteratmosphäre kreiseln, darunter auch der bereits 1665 entdeckte „Große Rote Fleck“, bei dem es sich um ein gigantisches Hochdruckgebiet handelt. Zwei Wirbel mit der Bezeichnung „Weiße Ovale“ hätten sich zwischen 1997 und 2000 plötzlich aufgelöst. Marcus´ Rechnungen legen nun nahe, dass dieses Verschwinden Teil eines periodischen Klimazyklus ist, der zur Folge hat, dass sich auch die meisten anderen Wirbel in der Jupiteratmosphäre auflösen werden. Die Temperaturschwankungen an den Polen und am Äquator werden demnach neue Wirbel erzeugen, die sich dann in den folgenden rund 60 Jahren wieder auflösen werden. Der „Große Rote Fleck“ jedoch, dessen Durchmesser um ein Mehrfaches größer ist als der Durchmesser der Er-de, werde den Klimawandel überdauern, vermutet der amerikanische Wissenschaftler. (dpa, 24.4.2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 29, Mai 2005)

 

Saturnring könnte sich auflösen

Seit Juli 2004 umkreist die Raumsonde „Cassini“ den Saturn und macht dabei auch Aufnahmen im ultravioletten Lichtbereich. Donald Shemansky, an der University of Southern California für die Auswertung der Bilder zuständig, stieß beim Betrachten eines der äußeren Saturn-Ringe auf eine Überraschung: Einer der Ringe könnte sich schon bald auflösen. Darauf weisen Bilder hin, auf denen eine riesige Wolke von Sauerstoffatomen beim Austritt aus dem E-Ring zu sehen sind. 125 Mio. Kilogramm Sauerstoff gehen dem Ring dabei auf einen Schlag verloren. „Bei dieser Verlustrate würde der Ring in ungefähr 100 Mio. Jahren verschwinden, im kosmischen Maßstab eine sehr kurze Zeit“, sagte Shemansky.

Als Ursache für die Auflösungserscheinungen diskutieren Wissenschaftler derzeit mehrere Möglichkeiten. Eispartikel aus dem E-Ring könnten mit Material aus den Ringen A, B oder C kollidiert sein. Auch ein Meteoriteneinschlag in dem Ring oder eine Eiseruption auf dem Saturn-Mond Enceladus kämen in Frage.

Die von Shemansky beobachtete Wolke hatte sich nach zwei Monaten wieder aufgelöst. Doch scheint es sich nicht um ein einmaliges Ereignis gehandelt zu haben. „Es ist ein Fakt, dass irgend etwas die feinen Körner des äußeren Ringes vernichtet“, meinte der Forscher. (erschienen in LICHT- SPRACHE Nr. 29, Mai 2005)

 

Überreste eines Wals mit Beinen entdeckt

Die Sirianer berichteten uns durch Sheldon Nidle in ihrer Schilderung der Frühgeschichte der Erde vielerlei Neues, z.B. dass das erste Le-ben, das zur Entwicklung des Menschen geführt hat, aus dem Sirius-System kam. Die Übermittlungen erzählen auch von der Ursprungsgeschichte der Delphine und Wale, die einst als erste Säugetierart auf der Erde lebten. Das erste Wesen war demzufolge ein Land-Vorfahre dieser Cetacäen, aus denen sich viel später die Delphine und Wale entwickelten. Diese Prä-Cetacäen sollen laut der Sirianer vor ungefähr 18 Millionen Jahren gelebt und sich 8-10 Millionen Jahre später zur Meer-Version entwickelt haben.
1989 fanden Forscher Teile eines versteinerten Skeletts eines Wals, an dem sie anhand von Füßen, die der Wal hatte, erkennen konnten, dass er einst an Land gelebt haben muss. Im ägyptischen Wadi Hitan entdeckten US-Forscher nun weitere Überreste des vorzeitlichen Wals. Die Überreste zeugen von einem 16 Meter langen Basilosaurus. Dieser Riesenwal, der Vorder- und Hinterbeine besaß, soll vor 40 Millionen Jahren gelebt haben. Er wurde in der Wüste, rund 100 Kilometer südlich von Kairo gefunden. Die Forscher gehen davon aus, „dass sich die Füße dieser Riesenwalart, die zunächst an Land lebte und erst später zu einem Meerestier wurde, im Laufe der Evolution zu Flossen zurückgebildet haben.“
Zeitlich deckt es sich zwar nicht ganz mit den sirianischen Aussagen, jedoch beweist der Fund die Tatsache der Frühgeschichte, in der die heutigen Wale einst Landbewohner waren. (SK, Quellen: „Der Photonenring“, Sheldon/Essene; dpa/WK 16.4.05, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 29, Mai 2005)

Spontanheilung:

Wenn Krebs von selbst verschwindet

Für die Schulmedizin gilt: Krebs ist unheilbar. Doch in letzter Zeit geschieht bei manchen Krebspatienten Rätselhaftes: Die Tumoren verschwinden von selbst. Lange Zeit wurden Berichte über so genannte Spontanremissionen von Medizinern wie Ufo-Meldungen behandelt. Mittlerweile aber regt sich das Forscherinteresse.
Eine 56-jährige Frau, deren Fall im Jahr 2000 dokumentiert wurde, gehört zu den sehr seltenen Spontanheilungen. Der Frau wurde die Diagnose Lungenkrebs mit einem Tumor, der nicht mehr zu operieren war, gestellt. Als die starke Raucherin während der Chemotherapie unter Nebenwirkungen zu leiden begann, brach sie die Behandlung ab. Sechs Monate später tauchten im Gehirn Metastasen auf. Die konventionelle Therapie verkleinerte die Tumorknoten zwar, konnte sie aber nicht beseitigen. Normalerweise kommt eine solche Diagnose bei Schulmedizinern einem Todesurteil gleich. Die eigensinnige Frau aber lebte weiter. Obwohl sie weiterhin jede Behandlung verweigerte, wie ein Schlot rauchte und auch einem guten Tropfen nicht abgeneigt war, lebte sie noch 15 Jahre relativ beschwerdefrei - und starb schließlich an einer ganz anderen Krankheit. Bei der Obduktion fanden die Ärzte keine Spur des vorher eindeutig nachgewiesenen Lungenkrebses.
Solche Fälle von Vollremissionen sind den Ärzten bis heute ein Rätsel. Und auch kürzer anhaltende Spontanbesserungen sind für Ärzte so ungewöhnlich, dass dieselben in Erklärungsnöte kommen.
Der Onkologe und Buchautor Herbert Kappauf ist bei seinen Recherchen für sein Buch über Spontanheilungen bei Krebs auf mehr als 1000 "wissenschaftlich einwandfrei" dargestellte Fälle gestoßen. Sein Fazit: Spontanbesserungen sind ein seit Jahrhunderten beobachtetes Phänomen, das praktisch unerforscht ist - und dessen Aufklärung äußerst lohnend sein könnte. Als Kappauf vor Jahren anhand des Schicksals eines eigenen Patienten auf das Phänomen der Spontanremissionen aufmerksam wurde, erntete er im Kollegenkreis freundliches Gelächter. "Sie unterstellten mir, dass ich die Röntgenaufnahmen vertauscht hätte." Doch die Lungenmetastasen seines Nierenkrebs-Patienten hatten sich laut Kappauf zurückgebildet, ohne dass eine entsprechende Krebstherapie durchgeführt worden war. Strahlentherapeut Wannenmacher bestätigt, dass insbesondere die Lunge erstaunlich oft Schauplatz unerwarteter Besserungen von Tumorleiden ist. Bei Nierenkrebsfällen würden immer wieder eindeutig nachgewiesene Lungenmetastasen spurlos verschwinden, sobald der so genannte Primärtumor operativ entfernt wurde. "Diese Spontanremission beruht vermutlich auf einem immunologischen Effekt, den wir bisher noch nicht befriedigend erklären können", erklärt der Mediziner. Versuche, bei den unter-schiedlichen  Fällen  dokumentierter Spontanbesserungen  einen  roten Faden und damit neue Therapiemöglichkeiten zu entdecken, liefen bislang ins Leere. Weder die gezielte Beeinflussung des Immunsystems, noch die Modifikation anderer biologischer Abläufe konnten als eindeutige Ursachen dingfest gemacht werden. Eine realistische Betrachtung des Problems macht zwar deutlich, dass die wissenschaftlich noch nicht erklärbaren Spontanbesserungen bei bösartigen Tumoren sehr selten zu beobachten sind - wenn sie aber einmal vorkommen, spielt das Krankheitsstadium offenbar keine Rolle. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 28, April 2005)

 

 

Chemiker ernährt sich ausschließlich von Flüssigkeit

Der gelernte Chemiker Michael Werner, der heute in der Krebsforschung arbeitet, ernährt sich seit vier Jahren ausschließlich von Flüssigkeit.
Und ihm geht es heute gesundheitlich besser denn je. Er gibt sogar zu: „Mir ging es noch nie so gut wie jetzt.“ Und er gesteht, dass es ihm vor dieser Umstellung recht schlecht ging. Er war Anfang 50, litt unter Blut-druck-, Blasen- und Prostataproblemen und hatte Übergewicht. Jetzt isst er nichts mehr, trinkt nur und treibt viel Sport. Gesundheitliche Probleme hat er gar keine mehr. Aus sozialen Gründen bleibt er den Mahlzeiten seiner Mitmenschen nicht fern. Statt aber zu essen, wenn andere das tun, trinkt er. Zu Anfang war die Umstellung für seine Familie und sein Umfeld etwas ungewohnt, doch mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt, erzählt er. Auf die Frage, was er denn trinke, antwortet er, dass alles dabei sei: Wasser, Säfte, Kaffee, Tee, auch mal Wein. Hungergefühle habe er von Anfang an keine verspürt. Und den aufkommenden Appetit habe er als Erinnerung an früheres Essen akzeptiert. Werners Buch „Leben durch Lichtnahrung“ ist jetzt im Handel erschienen. (SK, zusammengefasst aus einem Interview in Mysteries Nr. 8/2005, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 28, Apr. 2005)

 

 

Wissenschaftler fanden heraus, wie sich Vertrauen aufbaut

Was Psychologen längst wissen, könnte nun bewiesen worden sein: Vertrauen baut sich auf Erinnerungen auf bereits erlebtes Vertrauen auf.

Menschliches Vertrauen scheint oftmals unergründbar. So überlegen wir vielleicht dreimal, ob wir einem (nicht ganz so zuverlässigen) Bekannten etwas leihen, sei es Geld oder ein Buch. Einem komplett Unbekannten vertrauen wir dagegen, wenn er z.B. als Versicherungsvertreter an der Haustür klingelt, mitunter ohne langes Nachdenken unsere Ersparnisse an. Neurologen vermuten daher, dass ein gewisses Grundvertrauen tief im menschlichen Gehirn verankert ist, das nur durch Erfahrungen und rationelle Abwägungen gebremst werden kann.

Um diese Hypothese zu testen, haben Forscher aus Texas und Kalifornien jeweils zwei Testpersonen mit einem Kernspintomographen untersucht, die verschiedensten Vertrauenstest ausgesetzt wurden. Dabei zeigte sich, dass das gegenseitige Vertrauen stark vom vorherigen Verlauf des Austausches abhing. Wie man erwartet hatte, wurde das Ergebnis also durch eine Erinnerung an vorher Erlebtes beeinflusst. Doch die spätere Auswertung der Aufnahmen des Kernspintomographen war für die Forscher eine echte Überraschung: Bei den 48 untersuchten in Paaren zusammengeführten Menschen zeigten sich eindeutige Aktivitäten in einem bestimmten Bereich des Gehirns - dem so genannten Nucleus caudatus ("Schweifkern"), der ansonsten für bewusste Bewegungen aber auch fürs Verlieben zuständig ist. Die Gehirnaktivitäten waren dabei besonders hoch, wenn eine bejahende Reaktion auf zuvor gezeigtes Vertrauen geschah. Passierte jedoch eine Enttäuschung und wurde damit das aufgebaute Vertrauen zerstört, ging auch die Aktivität im Nucleus caudatus zurück. Gleichzeitig zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen der Höhe der Vertrauensreaktion und der Stärke der Impulse.

Offensichtlich spiegeln sich im Gehirn, so die Schlussfolgerung der Forscher, Fairness und Vertrauenswürdigkeit wider. Eine These, die durch eine weitere Beobachtung untermauert wurde: In späteren Runden, wenn sich einer der beiden Probanden bereits eine Meinung über die Zuverlässigkeit des anderen bilden konnte, fiel die Vertrauens-Entscheidung im Gehirn durchschnittlich 14 Sekunden früher als zu Beginn.

Die aktuelle Studie, die laut "Science" von Kollegen als "sehr wichtig" und "außerordentlich gut gemacht" eingestuft wird, soll nun auch helfen, andere soziale Prozesse zu ergründen. Die Forscher hoffen, insbesondere Krankheiten wie Autismus und Schizophrenie, bei denen soziale Signale falsch verstanden oder ausgesandt werden, besser zu verstehen. ( erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 28, Apr. 2005)

 

Die Slow Food-Bewegung

Slow Food ist das Schlagwort einer weltweiten Bewegung gegen den Geschwindigkeitswahn der modernen Welt. Diese Bewegung ist in den 80er-Jahren in Italien aus Protest gegen die Fast-Food-Kette McDonald sowie gegen das Verschwinden der Osterias in einer Kleinstadt bei Turin entstanden. Sie sorgt weltweit für Veranstaltungen wie den Salone del Gusto, die Arche, die Slow-Food-Stiftung für biologische Vielfalt, die besonders Projekte in Entwicklungsländern unterstützt, Geschmacksbildung für Kinder und die Universität der gastronomischen Wissenschaften betreibt. Die „Arche des Geschmacks“ ist ebenso eines der Förderprojekte von Slow Food, der Bewegung, die sich für Genuß und qualitativ hochwertige Lebens-mittel einsetzt. Ein wichtiges Kriterium ist die Zeit. Das gilt z.B. für die monatelange Reifung von Käse oder die Herstellung von Wein. Zeit braucht es auch, um diese Lebensmittel zu verarbeiten und zu genießen. Weil Zeit ein so wichtiger Faktor ist, haben sich die Gründer der Bewegung als Logo die langsame Schnecke ausgesucht. Die Slow-Food-Bewegung Deutschland ist im Jahr 1992 entstanden und hat mit über 5500 Anhängern großen Zuspruch. Natürlich hat die Bewegung nicht mehr den Hintergrund des Kampfes von damals, aber der Protest gegen Schnellrestaurants spielt eine klare Rolle. Es geht nämlich um das Genießen mit Verstand. Wichtig dabei sind Nachhaltigkeit und Vielfalt der Nahrungsmittel und Esskulturen. Und dabei muss es gar nicht unbedingt „Bio“ sein, denn einen Biowein, der nicht schmeckt, muss man nicht mögen. (aus: Matrix3000, Bd. 26, Mrz./Apr. 2005, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 28, Apr. 2005)

 

Umweltbank legt kräftig zu

Starke Nachfrage nach Krediten für Ökohäuser und Solaranlagen hat der Umweltbank im vergangenen Jahr ein kräftiges Wachstum beschert. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich um 68 Prozent auf knapp 5,2 Millionen Euro. Die Bilanzsumme stieg um fast 20 Prozent auf 581 Millionen Euro, berichtete das auf ökologische Projekte spezialisierte Geldinstitut in Nürnberg. Die „gründe Direktbank“ zählt mehr als 40 000 Kunden und beschäftigt 120 Mitarbeiter. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 27, Mrz. 2005)

 

Miteinander statt isoliert

In Barnstorf im Kreis Diepholz (Niedersachsen) wurde ein Mehrgenerationenhaus eröffnet, in dem sich Kinder, Eltern und Senioren treffen können, um miteinander zu sein, zu spielen und zu reden.  Das Haus in mediterran anmutender Atmosphäre öffnete Ende November 2004 seine Pforten. Das Angebot des Hauses, in dem praktische Alltagsbewältigung genauso wichtig ist wie Betreuung bei den Hausaufgaben, richtet sich an Menschen aller Altersstufen. Nach dem Motto „Miteinander statt isoliert und allein“ können sich hier kleine Kinder, Schüler, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Berufstätige, Erwerbslose und Rentner treffen. Anregungen für gemeinsame Aktivitäten gibt ein umfassendes Programm, das inhaltlich von der Geburtsvorbereitung bis zur Sterbebegleitung reicht. Der offene Treff besteht aus einem großen Raum und mehreren Tagesräumen. Ein Garten kommt im Frühjahr dazu. Der Verein „IGEL“, der das Projekt ins Leben gerufen hat, existiert bereits seit 15 Jahren. Unterstützung erhielt das Mehrgenerationenhaus weitgehend vom Sozialministerium in Hannover und durch die Gemeinde. Das Haus ist bereits das zwölfter seiner Art in Niedersachsen. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 27, März 2005)

 

INDIGO – The Movie wird nochmal aufgeführt

Nach der überaus erfolgreichen Filmpremiere von "INDIGO" Ende Januar mit weltweit mehr als 100.000 Premierenbesuchern in über 575 Städten in 40 Ländern, wird am Sonntag den 6. März 2005, aufgrund der großen Nachfrage, dieser erste Spielfilm über die so genannten "Indigo-Kinder" erneut in Berlin gezeigt.

Mit diesen Zuschauerzahlen sind die kühnsten Erwartungen übertroffen worden. Professionelle Filmverleiher werden zunehmend aufmerksam auf dieses Filmprojekt und bestätigen eine außerordentlich hohe Publikumsresonanz, wie sie im Filmgeschäft selten zu beobachten ist.

Ebenso war die Erstaufführung von "INDIGO" anlässlich des Santa Fe Filmfestivals im Dezember 2003 in den USA ein durchschlagender Publikumserfolg. Tausende Kinogänger zeichneten das gemeinsame Werk von Stephen Simon, James Twyman und Neale Donald Walsch unter 211 Filmbewerbungen mit dem begehrten "Audience Choice Award" aus.

In Berlin findet die erneute Filmvorführung am Sonntag, den 6. März 2005 um 14 Uhr und 17 Uhr im Epiphaniensaal der Tanzschmiede, Knobelsdorffstr. 74 / Eingang Epiphanienweg, 14059 Berlin-Charlottenburg statt (U-Bhf. Kaiserdamm & S-Bhf. Messe Nord).

Karten können im Vorverkauf für 10,00 € zzgl. 1,00 € VVK-Gebühr über das Indigo-Netzwerk-Berlin reserviert werden: indigo.berlin@web.de.

Weitere Informationen sind online auf www.indigo-movie.de erhältlich (Trailer, Poster-Download ...). Zusätzlich zum 90-minütigen INDIGO-Spielfilm wird im Anschluss, zur Einleitung eines Forumsgesprächs des Indigo-Netzwerks-Berlin, ein aufgezeichnetes Interview mit Doreen Virtue (Autorin von "Das Praxisbuch für Indigo-Eltern" und "Die Kristall-Kinder") und James Twyman gezeigt. Alle Filme sind im englischen Original ohne Untertitel.

Stephen Simon, Hollywood Veteran, Oskar-Preisträger und Produzent von großen Kinoerfolgen wie  "Hinter dem Horizont" und "Somewhere in Time", gründete die Initiative "Spirituelles Kino" und propagiert das vermehrte Filmangebot zu den bedeutenden Fragen unseres Lebens "Wer sind wir und warum sind wir hier?". Gemeinsam mit den beiden Drehbuchautoren Neale Donald Walsch, (Bestsellerautor "Gespräche mit Gott") und James Twyman (Autor und international anerkannter Friedensaktivist), sowie 25 ehrenamtlichen Vollzeit-Volontären, konnte dieses unabhängige Filmprojekt in einer Rekordzeit von acht Monaten realisiert werden.

Mit "INDIGO - THE MOVIE" möchten die modernen Botschafter Simon, Twyman und Walsch das Bewusstsein und die Offenheit für die transformierenden Fähigkeiten dieser spirituell bewussten Kindergeneration wecken und ihre Entwicklung unterstützen.

In Deutschland, wie auch in der Schweiz und Österreich, entwickelt sich ein motivierter Kreis an Helfern, die sich für "Indigo" engagieren und damit die Vorführung in zahlreichen Städten, wie beispielsweise Berlin, Hamburg, München, Köln, Zürich, Wien etc. ermöglichen.

Veranstalter für Berlin: Indigo-Netzwerk-Berlin, Moritz Rehmet, Tel.: 030 397 41 808, E-Mail: indigo.berlin@web.de

Karten können im Vorverkauf für 10,00 € zzgl. 1,00 € VVK-Gebühr über indigo.berlin@web.de  reserviert werden und Informationen sind online auf www.indigo-movie.de erhältlich.

(erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 27, Mrz. 2005)

 

Glaube an Schutzengel und Himmelswesen ist weit verbreitet

Anlässlich der Weihnachtszeit konnte man im Dezember im Weser-Kurier einen Artikel über die unsichtbaren Begleiter lesen, die uns Menschen umgeben. Der Engel-Glaube hätte, so der Artikel, auch im Zeitalter der Informations-Technologien viele Anhänger. Komme die Rede gar auf „Schutzengel“, sprechen selbst viele Männer von „ihm“ wie von einem guten Bekannten. Aber auch liebe, helfende Nachbarn oder Freunde werden von Menschen als Engel bezeichnet. Die bei vielen Menschen in der Handtasche oder im Auto mitgeführten kleinen Begleiter seien ebenfalls Ausdruck für den Glauben an sie. In dem Artikel kam auch eine Frau zu Wort, die seit einigen Jahren in ständigem Kontakt mit Engeln steht. Nachdem Ärzte ihr bei ihrer Neurodermitis nicht helfen konnten, suchte sie bei anderen Mächten Unterstützung. Ein Beinahe-Unfall bestätigte sie noch einmal in ihrem Glauben: „Es gibt Wesen, die mich beschützen.“ Sie beschreibt die Engel jedoch nicht als beflügelte Pausbäckchen-Wesen, sondern als etwas, was sich als Energiekörper in das Leben eines Menschen mischt. „Ich bitte sie jeden Morgen in Gedanken zu mir zu kommen.“ sagt die Frau aus dem Raum Achim bei Bremen. Viele der Befragten aus dem Artikel glauben nicht an Esoterik oder ähnliches, aber daran, dass sie einen Schutzengel haben.

In einem anderen Bericht derselben Zeitung, der ein knappes Vierteljahr vorher erschienen war, wurde von einem 40-jährigen Mann aus Verden (auch Umkreis von Bremen) berichtet, der mit Engels- und göttlichen Energien heilt und dies als Ich-AG übers Arbeitsamt zum Beruf gemacht hat. Ganz offiziell hat der gelernte Maurer sich als Geistheiler beim Arbeitsamt gemeldet und über die Ich-AG eine Förderung beantragt. An solchen Nachrichten kann man sehen, dass die öffentlichen Medien zumindest ansatzweise bereits zu solchen Themen berichten. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 27, Mrz. 05)

 

Polarlichter oder UFOs?

Am 21. Januar wurde in Deutschland und Österreich UFO-Alarm ausgelöst. Nach Angaben des Mannheimer Ufo-Forschungs-Zentrums CENAP berichteten viele Anrufer von seltsamen und geräuschlosen „roten Lichtvorhängen“, die mit grünen Lichtstrahlen durchsetzt gewesen seien. „Ob Alt oder Jung, Schüler oder Lehrer – viele Menschen waren verblüfft und irritiert“, sagte der Amateurastronom Werner Walter, der beim Forschungs-Zentrum für die Ufo-Hotline verantwortlich ist . Anrufer hätten die Meldestelle mit den unterschiedlichsten Erklärungen konfrontiert. So seien die Phänomene als „Riesen-Ufos mit Energieschirm“ gedeutet worden. Auch vom „Stargate“, durch das „Außerdimensionale“ die Erde besuchen wollten, sei die Rede gewesen. Walter fand jedoch eine irdische Erklärung für das Lichtphänomen: Es habe sich um Polarlichter gehandelt, die durch Partikelströme der Sonne verursacht worden waren. Diese reagieren mit dem Erdmagnetfeld und lösen so die Lichterscheinungen aus. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

Schicht für Schicht in neue Dimensionen

Bisher kannte man nur das zweidimensionale Drucken auf Papier. Doch am Bremer Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM)lassen spezielle 3-D-Drucker komplexe Gegenstände entstehen. Mit dieser Technologie werden „intelligente Werkstoffe“ hergestellt , die weder gegossen noch gespritzt, sondern tatsächlich gedruckt sind. Sinn dieses Verfahrens ist, dass man auf diese Weise maßgeschneiderte Bauteile konstruieren und mit zusätzlichen Funktionen versehen kann. So erhält z.B. ein Werkstück aus Stahl zwei ganz unterschiedliche Eigenschaften an verschiedenen Stellen. Extrem hohe Festigkeit in einem Materialbereich schützt vor zu schnellem Verschleiß, während an anderer Stelle der Stahl weich bleibt, um Schwingungen besser auffangen zu können. Die Grundstoffe für das Ausdrucken von Objekten aus Metall liefern Tinten und eine Pulverschicht. Tinten, die mit extrem kleinen Metallteilchen – so genannten Nanopartikeln – versetzt sind, treiben zunächst in einer Flüssigkeit wie Fettkügelchen in der Milch. 16 winzige Düsen sprühen die Tinte aus einem Druckkopf auf eine dünne Lage Pulver. Eine Wärmebehandlung sorgt dafür, dass die Tinte mit den Pulverteilchen verklebt. Immer wieder führt eine Plattform eine neue Lage Pulver zu, der Metalltinte hinzugefügt wird. So wird eine Schicht nach der anderen aufgetragen und das Werkstück wächst in die Höhe. Anschließend wird das Bindematerial verdampft und flüssige Bronze in das Metallstück gegeben, um es zu verdichten und stabil zu machen.

Aber nicht nur Konstruktionen aus Metall werden ausgedruckt; auch Knochenpräparate für die Medizin werden auf diese Weise hergestellt. Das 3-D-Druckverfahren eröffnet Konstruktionsmöglichkeiten, wie sie mit herkömmlicher Technologie undenkbar waren. Dementsprechend ist auch die Nachfrage seitens der Industrie. Es wird nach Bauteilen für den Automobil- und Flugzeugbau sowie für die Raumfahrt gefragt, als auch nach Konstruktionen für den Elektronikbereich oder nach Implantaten für die Medizin. Die Technologie, die auch CAD-Technik oder funktionelles Drucken genannt wird, wird inzwischen auch kommerziell vertrieben. Einige Architekten drucken sich so zum Beispiel ihre Modellhäuser aus.  (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

„Eine andere Welt ist möglich“

Unter dem Eindruck der Flutkatastrophe in Asien begann am 25. Januar in Porto Alegre das 5. Weltsozialforum. Bis zu 100 000 Teilnehmer wollen in der südbrasilianischen Stadt sechs Tage lang über Armutsbekämpfung, Entwicklungshilfe und Schuldenerlass diskutieren. Unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ versteht sich das Treffen als Gegenveranstaltung zum zeitgleich stattfindenden Weltwirtschaftsforum in Davos und versammelt 5700 Organisationen, Gruppen und Parteien, die der Globalisierung kritisch gegenüber stehen. Im Zentrum der 2000 Workshops und Seminare steht die Überprüfung der Ziele des Millenniumsgipfels von New York, auf dem vor 5 Jahren beschlossen wurde, den Armutsanteil der Weltbevölkerung bis zum Jahre 2015 um die Hälfte zu reduzieren. Bis heute ist die Weltgemeinschaft diesem Ziel kaum näher gekommen. Vor dem Hintergrund des Seebebens in Südostasien fordert das Weltsozialforum daher den vollständigen Schuldenerlass für alle betroffenen elf Staaten, die eine Auslandsschuld von insgesamt 272 Mia. Dollar angehäuft haben. Das Forum berät außerdem über eine Neuausrichtung, indem es sich stärker als bisher in politische Entscheidungsprozesse einmischt. Bisher war das Treffen immer ein Debattierforum gewesen, das keine Beschlüsse fasst.  (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

Raumschiff zum Jupiter

Mit einem atomgetriebenen Riesen-Raumschiff will die NASA die eisbedeckten Jupitermonde erforschen. Ein Technologiekonzern wurde für 400 Millionen Dollar beauftragt, bis 2008 an der Entwicklung des „Jupiter Icy Moons Orbiter“ mitzuarbeiten. Denn die Jupitermonde Callisto, Ganymed und Europa gelten als wahrscheinlichste Aufenthaltsorte für außerirdisches Leben in unserem Sonnensystem. Insbesondere bei Europa hoffen die Wissenschaftler auf die Entdeckung extraterrestrischer Lebensformen, da sich unter dem kilometerdicken Eispanzer des Mondes ein Ozean aus flüssigem Wasser befinden könnte. Der „Jupiter Icy Moons Orbiter“, so der Name des Riesenraumschiffes, soll Klarheit schaffen und die eisbedeckten Trabanten des Jupiters unter die Lupe nehmen. Start ist frühestens im Jahr 2012. Als Energiequelle des 20-30 Meter langen Raumschiffes ist ein Atomreaktor vorgesehen, was ein Novum in der Geschichte der NASA-Raumsonden wäre. Der Jupiter ist zu weit von der Sonne entfernt, als dass Solarzellen den Energiebedarf decken könnten. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

Paläo-SETI im Klassenzimmer

Die Kinder der neuen Zeit sind etwas Besonderes. Ausdruck dafür ist zum Beispiel das außergewöhnliche Interesse, das Schüler und Schülerinnen der 6c und 7d des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Marl zeigen. Sie rätseln nämlich über die Geheimnisse der Menschheitsgeschichte. Zusammen mit ihrem Deutschlehrer, der selber ein Forscher der Paläo-Seti-Theorie ist, nach der bereits in frühen Zeiten Außerirdische auf der Erde waren und Spuren hinterließen, erarbeiten sich die Schüler Themen wie Troja oder die Geheimnisse der Pyramiden. So untersuchten sie unter anderem die Theorie von Robert Bauval, nach der die alten Ägypter ihre Pyramiden auf das Sternbild des Orion ausgerichtet haben. In 48 Aufsätzen beschrieben die 11- bis 13-jährigen Schüler ihre Meinungen dazu. So fanden sie Bauvals Theorie „logisch und klar“. Die Aufsätze schickten sie an die „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“, dessen Vorsitz Erich von Däniken ist. Und die neugierigen Schüler fragen: „Warum wird die Cheops-Pyramide nicht weiter erforscht?“ (aus: Sagenhafte Zeiten 6/2004) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

Nachricht an Außerirdische

In diesem Jahr schickt Russland Glonass-Satelliten ins All, die Botschaften an außerirdische Lebewesen beinhalten. Die Reschetnjow-Forschungs- und Produktionsvereinigung für angewandte Mechanik, welche die Raumsonden entwickelt, hat zusammen mit der Reschetnjow-Memorialstiftung ein Projekt zur Unterbringung von Informationsplatten auf den Navigationssatelliten ins Leben gerufen. Jeder, der möglichen Außerirdischen etwas mitteilen möchte, kann kostenlos eine Botschaft hinzufügen. Den Vorzug haben allerdings Mitteilungen, die Informationen über den Planeten Erde und dessen Zivilisation beinhalten, über Weltraumausbildung sowie die Tätigkeit von Unternehmen und Menschen, die an der Entstehung und Benutzung moderner Weltraumtechnik beteiligt sind. Bereits im Dezember 2003 startete der Satellit Glonass-M 12L mit sechs Aluminiumplatten auf der Außenhülle, die die Botschaften enthalten. Derzeit werden Anträge zu den Platten des nächsten Glonass-M-Satelliten angenommen, dessen Start für dieses Jahr geplant ist. Die Sonden werden die Erde in rund 20.000 Kilometern Höhe umkreisen. (aus: Sagenhafte Zeiten 1/2005, Quelle: Nachrichtenagentur Novosti, 18.11.04, www.glonass-center.ru) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

Lebensverlängerung möglich

Der britische Genetiker Aubrey de Grey von der Cambridge Universität versuchte vier Jahre lang eine Antwort auf die Frage zu bekommen, wie man einen nicht alternden Menschen kreieren kann. Nun glaubt er, die Antwort gefunden zu haben. Mit seiner Therapie, so de Grey, können Menschen 1000 Jahre alt werden. Sein Projekt „Strategies for Engineered Negligible Sensescence“ (SENS) will all jene molekularen und zellulären Störungen und Fehler, die das Altern bedingen, reparieren. Alte Menschen würden demnach nicht mehr gebrechlich sein und kaum an Alterserscheinungen leiden. Die Methoden seiner lebensverlängernden Therapie würden bereits funktionieren, so der Genetiker. Er hält derzeit den „Methusalem Mouse Prime“ für die Lebensverlängerung von Mäusen. Nur die verschiedenen Technologien müssten noch aufeinander abgestimmt und ergänzt werden. Aber bereits in 10 Jahren soll sein Projekt an Menschen erprobt werden. Heute 60-Jährige werden laut de Grey dann die ersten sein, die 1000 Jahre leben könnten. Methusalem, der laut dem Alten Testament im Jahr der Sintflut starb, wurde 969 Jahre alt; Moses wurde 120 Jahre alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt heute bei 73 (Männer) bis 80 (Frauen) Jahren. Das ist doppelt so hoch wie noch vor hundert Jahren. Experten halten es durchaus für wahrscheinlich, dass die meisten unserer Enkelkinder bereits 100 Jahre alt werden können.  (aus: Sagenhafte Zeiten 1/2005, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

Seebeben im Indischen Ozean hat Erdachse verschoben

Laut US-Experten haben sich die tektonischen Platten unter dem Indischen Ozean bei dem Seebeben in Südostasien um rund 30 Meter verschoben. Die ozeanische Kruste sei auf einer Länge von 1200 Kilometern aufgerissen. Laut Messungen des International GPS Services an der Universität Bern soll die Erdachse dabei um rund 8 Zentimeter gekippt sein. Zudem rotiere der Erdball seither schneller. (aus: Mysteries Nr. 7, Jan./Febr. 2005)

 

Bürgermeister für den Frieden

Eine Welt ohne Atomwaffen bis 2020 ist das Ziel der internationalen Kampagne „Mayors for Peace“, die Tadatoshi Akiba, Bürgermeister von Hiroshima, ins Leben gerufen hat. Wenn sich am 6. August 2005 der Atombombenabwurf auf die japanische Stadt zum 60. Mal jährt, möchte Akiba Konkretes erreicht haben. Sein Vorschlag für das Treffen der Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrags (NPT) im Mai: ein fester Zeitplan, nach dem alle Nuklearwaffen bis 2020 zu verschrotten sind. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn derzeit werden in mehreren Staaten wieder Atomwaffen entwickelt und der illegale Handel blüht. Möglichst viele Bürgermeister möchte die Kampagne gewinnen, damit der parallel zur NPT-Tagung in New York stattfindende „Völkergipfel für nukleare Abrüstung“ eine eindrucksvolle Demonstration des internationalen Friedenswillens wird. (aus: Greenpeace-Nachrichten 1/2005, Febr.- Apr.2005) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

Psi-Tage 2004: Geistheiler sorgte für eine Sensation

Auf den Basler Psi-Tagen Ende November 2004 kam es zu einer Ferndiagnose, die viele verblüffte. Der griechische Geistheiler Christos Drossinakis wirkte als einer von fünf Teilnehmern bei einem Ferndiagnose-Experiment mit. Dafür bekam jeder der fünf Heiler ein Kuvert, in dem jeweils das Foto eines Patienten war, dessen Krankengeschichte nur den Organisationen bekannt war. Die Kuverts wurden per Los zugeteilt. Jeder der Heiler durfte sich unter Aufsicht einer Begleitperson zurückziehen, um sich medial auf das Foto des Patienten einzustimmen. Später trugen die fünf vor dem Publikum ihre Einschätzung vor. Vier von ihnen, so der Versuchsleiter, konnten leider nicht überzeugen. Doch bei Drossinakis, der im übrigen alle fünf Fotos ferndiagnostizieren wollte, was ihm auch gewährt wurde, waren alle erstaunt: In einer Art Trancezustand benannte er nach und nach jeden der fünf Patienten und schilderte dessen Krankheitssymptom bis ins Detail.

Ein Notar war dabei anwesend, und ein Team der ARD filmte den Auftritt des Geistheilers. Einige Wochen später bestätigte ein Fax der Mutter eines der fünf Patienten die Aussage Drossinakis. Sie bekundete außerdem ihr Erstaunen über die präzise Beschreibung des Heilers, die genauer war als die Beschreibung, die sie dem Gremium zugeschickt hatte. (zusammengefasst aus „Mysteries“ Nr. 7, Jan./Febr. 2005) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 2005)

 

Musikunterricht der Zukunft

Alle Kinder lieben Musik, aber fast alle Erwachsenen spielen kein Instrument. Ein Grund dafür ist starrer, freudloser Instrumentalunterricht, wie er vielerorts heute leider noch immer üblich ist. Für viele Kinder und Jugendliche ist der Sing- und Musikunterricht nur eine lästige Pflicht. Dabei kann Musik üben Spaß machen, wenn man sich auf das konzentriert, was man bereits kann und von dort aus weitergeht.

Der Schweizer Musiker Dominique Starck, in dessen Familie seit Generationen erfolgreich neue Wege in der musikalischen Erziehung beschritten werden, gibt dialogischen Musikunterricht gegen das Verstummen in der Schule. Denn Musik sei seelischer Ausdruck, und sie gibt gerade Jugendlichen die Kraft, die Gefühlsstürme der Pubertät zu bewältigen. Musik sei Quelle von Freude, Ausdruck der Lebensgestaltung und Selbstfindung; Musik ist Sprache, die nicht übersetzt werden muss, sie verbindet Menschen über alle Grenzen und Länder hinweg.

Der heutige Musikunterricht verhindere, so Starck, das selbstinitiierte Lernen durch direktive und lehrerzentrierte Methodik und ignoriere andererseits das dem Kind bereits innewohnende Verständnis für Ton und Rhythmus. Trotz gegenteiliger Forschungsergebnisse von z.B. Maria Montessori oder Jean Piaget, glaubt man heute noch immer, ein Kind formen und erziehen zu müssen, um es gesellschaftsfähig zu machen. Man geht davon aus, dass ein Mensch ohne Gehorsam, Disziplin und Bildung nicht unabhängig und erfolgreich werden würde. Das zu unterrichtende Kind wird somit zum Objekt für vorgegebene Strukturen, ohne zu berücksichtigen, dass Gefühl und Empfindung die Hauptmotivation für die Auseinandersetzung mit Musik ist. Dominique Starck ist daher der Meinung, dass Lernen nicht zielbewusst sein sollte, sondern dass dem Kind Raum gegeben werden muss für das Beobachten und das Sammeln von Erfahrungen. „Natürliches Lernen mutet chaotisch an, weil es nicht linear ist, sondern spiralförmig“, so Starck. Im normalen Schulunterricht seien die alten Lehrstrukturen zwar noch erheblich einschränkender, aber für den Musikunterricht treffe dies auch zu, vor allem durch die meist genauen Haltungs- und Klangvorstellungen des Lehrers. Und auch Noten zu lernen sei eigentlich zweitrangig. Noten seien nicht mehr als eine „dürftige Abstraktion von Frequenz und Zeiteinteilung“ und sollten denjenigen vorbehalten werden, die klassische Werke reproduzieren wollen oder selbst ein klares Bedürfnis haben, Noten lernen zu wollen.

Künstler und Pädagogen haben den Aufbruch in eine freie dialogische Annäherung an die Kunst längst gewagt. Das heisst: Dialog statt Kritik. Dabei begleitet der Musiklehrer den Schüler in der Entfaltung seiner Eigenständigkeit und lenkt ihn in seine Kreativität. Die eigene Arbeit wird dann im Dialog bewertet, aber nur in positiver Form. Denn je älter der Jugendliche, umso mehr ist er auf seine Defizite konditioniert. Dies ist eine der Begleiterscheinungen des überalterten Bildungssystems und kann hier gelindert werden. Ein typisches Merkmal unzeitgemäßen Musikunterrichts ist auch das Ausbleiben des Dialogs. Starck: „Der Lehrer heißt den Schüler willkommen, stimmt womöglich sogar das Instrument für ihn, hört sich den Schüler an, korrigiert, wiederholt und belehrt erneut, arbeitet vielleicht detailliert an schwierigen Stellen, um den Schüler dann für eine Woche mit guten Ratschlägen zu entlassen, die vielleicht aufgenommen werden, vielleicht aber auch nicht.“ Das Wichtigste sei die Selbstständigkeit des Schülers, und die wird durch den Dialog gefördert. Voraussetzung für ein Gelingen des dialogischen Unterrichts ist der Verzicht auf aktives frontales Belehren des Schülers zugunsten eines Ideenaustausches. Niemals sollte, so Starck, der Unterricht bei den Defiziten des Schülers ansetzen, sondern immer auf dem, was er kann und was ihm Freude bereitet.

„Erkläre mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere, lass es mich tun und ich verstehe.“   Konfuzius

(SK, Zusammenfassung aus „So macht Musizieren Spaß!“ von Dominique Starck, erschienen in Matrix3000 Bd. 24, Nov./Dez. 2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 25, Jan. 2005)

 

 

Das LUFTAUTO kommt!

Bei der französischen Welt-Autoshow in Paris haben Techniker das jüngste Null-Emissionen-Auto vorgestellt: das neue MDI-Automobil (www. zero-pollution.com), ein Fahrzeug, das mit Luft angetrieben wird und daher die Umwelt nicht belastet. Komprimierte Luft, die mit Schläuchen in den Tank gefüllt wird, kann das Auto rund 200 Km weit fahren lassen.

Die Firma Motor Development International (MDI) mit Hauptsitz in Nizza hat bereits die zweite Generation dieses Luftantriebs-Autos vorgestellt. Die Technologie wurde von dem Unternehmer Guy Negre konzipiert, der mehr als 30 Jahre lang Motoren für die Formel 1 produziert hat und bereits über 70 Patente auf verschiedene mechanische Konstruktionen angemeldet hat. Das Auto entspricht größenmäßig dem Smart und ist vor allem mit seinen 30 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von 110 Km/h und der knapp 200 Km Reichweite für den innerstädtischen Verkehr geeignet.
Mit dem Kauf des Autos wird auch der Kompressor, der den Tank mit Luft füllt, mitgeliefert. Innerhalb von drei Minuten ist das Auto aufgefüllt. Eine Tankfüllung soll rund 1,50 € kosten.

In Serie geht das Luftauto im Juni 2005. Nach Angaben von MDI kann sich die Firma vor Anfragen kaum retten. Im Laufe dieses Jahres wird das Luftauto bei verschiedenen Automobil-Messen in der Öffentlichkeit vorgestellt.

(SK, Zusammenfassung aus „Das Luftauto“ von Jonathan May, Matrix3000 Bd. 24, Nov./Dez. 2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 25, Jan. 2005)

 

Evolutions-Theorie:

Gott als Schöpfer

Die meisten Amerikaner halten an Gott als Schöpfer des Menschen fest. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup ergab, dass in den USA rund 45 Prozent der Erwachsenen glauben an die Schöpfungsgeschichte der Bibel: Dass Gott den Menschen innerhalb der vergangenen 10 000 Jahre geschaffen hat. Das berichtet „National Geographic Deutschland“. Weitere 37 % der befragten Amerikaner sind der Ansicht, dass eine göttliche Initiative am Anfang allen Seins war und die Evolution in Gang setzte. Nur eine Minderheit der Amerikaner (12 %) glaubt, dass sich die Menschheit ohne das Zutun eines Gottes aus anderen Lebensformen entwickelt hat.

Der mehrheitliche Glaube an einen Gott als Schöpfer hat auch Auswirkungen auf den Schulunterricht in den USA: In 31 von 50 US-Staaten gibt es zurzeit juristischen Streit darüber, wie man in der Schule die Entwicklungsgeschichte lehrt. Aber auch an Europas Schulen gibt es offenbar Skepsis bezüglich der Darwinschen Evolutionstheorie: Im Frühjahr 2004 wollte die italienische Bildungsministerin Darwins Evolutionstheorie vom Lehrplan der 13- bis 14-jährigen streichen und stattdessen die Schöpfungsgeschichte der Bibel unterrichten. Erst nach massiven Protesten gab sie ihr Vorhaben auf.

Die Darstellung der Schöpfungsgeschichte hält, nach einer Umfrage des Schweizer Meinungsforschungsinstituts IHA-GfK, auch jeder fünfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz für wahr. Etwa genauso viele stimmen der Ansicht zu, dass es zwar die Evolution gebe, dass sie aber von Gott gesteuert werde. An eine Evolution, wie Charles Darwin sie beschrieb, bei der Gott keine Rolle spielt, glaubten in Deutschland mit 46 % fast jeder Zweite, in Österreich knapp 41 %, in der Schweiz jeder Dritte (33 %). (aus: Mysteries Nr. 6, Nov./Dez. 2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 25, Jan. 2005)

 

Fortschrittlich:

Arbeiten, wenn es Arbeit gibt

Das Siemens Geräte-Werk (GWE) wurde mit seiner flexiblen Organisation zur „Besten Fabrik Europas“ ernannt. Gearbeitet wird dort nur dann, wenn auch Arbeit da ist. Dieses „ganzheitliche Produktionssystem“ fertigt nur das an, was bereits verkauft ist.

Anfang der 1990er-Jahre war das Unternehmen gezwungen, umzustrukturieren, und im Zuge dieses Restrukturierungsprozesses wurde diese Art zu Arbeiten eingeführt. Diese „Just-in-Time“-Produktion wird begleitet von neuen Arbeitszeitmodellen. Je nach Auftragslage wird im Erlanger Werk zwischen 30 und 40 Stunden in der Woche gearbeitet. Die meisten der Beschäftigten haben Gleitzeitkonten von minus 100 bis plus 500 Stunden. Damit kann das Unternehmen Auftragschwankungen von 30 % verkraften, ohne entlassen zu müssen. Darum gab es auch seit 12 Jahren keine einzige betriebsbedingte Kündigung in dem Werk. Der Umsatz hat sich in den vergangenen Jahren verdreifacht und das Personal wurde in dieser Zeit um 30 % aufgestockt. Die Beschäftigten bestimmen dabei weitgehend selbst, wann sie zur Arbeit kommen; wichtig ist nur, dass die täglichen Aufträge abgearbeitet werden. Zudem wird jedem der Mitarbeiter Verantwortung übertragen; jede Maschine, jedes Werkzeug hat einen Besitzer, der sich um es kümmert. Außerdem beteiligt sie ein Bonussystem am Unternehmenserfolg.

80-90 % des Erlanger Models seien auf andere Unternehmen übertragbar, meint Werkleiter Josef Röhrle. Und so entschied sich der Veranstalter des Industriewettbewerbs, die französische Mannagementschule INSEAD in Fontainebleu bei Paris und der Lehrstuhl für Produktionsmanagement an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Vallendar, das Siemens-Werk in Erlangen als „Die Beste Fabrik“ auszuzeichnen. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 25, Jan. 2005)

 

Die Kraft der Sanftheit

Seit über 25 Jahren bemühen sich die Mitarbeiter der Life Foundation, den Geist Mahatma Gandhis zu verbreiten. Mit ihren Fußmärschen in der Tradition Gandhis in den 90er-Jahren, dem Lehren des „Yogas des Herzens“, den Einsätzen zur Traumabewältigung in Krisengebieten und der Weltfriedensflamme versuchen sie, Frieden konkret werden zu lassen.

„Lasst uns etwas Neues probieren – lasst uns die Kraft des Herzens erproben!“ So sprach einst Gandhi. Und auch wenn es manchmal nicht so aussieht: Seine sanftmütige Saat geht auf und trägt weltweit reiche Früchte.

Und selbst die Wissenschaft gibt Gandhi Recht: Das elektrische Feld des Herzens ist bis zu 60mal stärker als das des Gehirns. Dies hat das Heartmath Institut in Kalifornien herausgefunden. Das Herz ist der wichtigste Faktor bei allen Heilungsprozessen, seien sie seelischer oder körperlicher Natur. Auch der amerikanische Herzspezialist Dr. Dean Ornish zeigt mit seinen wissenschaftlichen Studien an seiner mittlerweile weltweit bekannten Herzklinik in den USA, dass „Liebe heilt“. Er geht sogar so weit, zu sagen: „Wenn es Liebe in Tablettenform gäbe, müsste man sie bei jeder Krankheit verschreiben.“

Deshalb arbeitet die Life Foundation seit vielen Jahren mit dem „Yoga des Herzens“. Durch gezielte Körperbewegungen wird bei dieser Form des Yogas der Energiefluss im Körper aktiviert, Blockaden lösen sich, das Energiefeld des Herzens wird gestärkt und viel Humor und Leichtigkeit entstehen. Dadurch ist der Mensch in sich stärker und ruht mehr in sich. Wenn jemand in sich ruht, kann alles kommen und gehen wie es will, aber es beunruhigt ihn nicht. Das nennen die Foundation-Mitglieder die Kraft des Herzens, die Kraft der Sanftheit.

Als Geschenke des Herzens bezeichnet die Foundation:

Die unermessbare Kraft, die in jedem von uns liegt, zu erkennen,
auf unsere innere Führung hören,
das Wissen, was gut und richtig ist,
das Wissen, was unser nächster Schritt ist,
die Einsicht, warum wir auf diesem Planeten wandeln und wohin wir gehen.

„Wenn wir unsere Zugehörigkeit zu dem großen Lebensgefüge und unseren Platz darin wieder entdecken, wird Liebe Wirklichkeit.“

(SK, Zusammenfassung aus „Die Kraft der Sanftheit“ von Mira Müller-Grosse, erschienen in „Matrix3000“ Bd. 24, Nov ./Dez. 2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 25, Jan. 2005)

 

Mädchen mit „Röntgenaugen“ verblüfft russische Mediziner

Natalia Demkina aus Russland verfügt über eine ungewöhnliche Fähigkeit: Sie kann mit blossem Auge das Innere eines Menschen sehen. Eine Erklärung dafür gibt es bislang nicht. Zu diesem Schluß kommt jedenfalls eine einstündige TV-Dokumentation aus Grossbritannien über das „Mädchen mit den Röntgenaugen“, die kürzlich auf „Premiere“ ausgestrahlt wurde. Mit 10 Jahren erklärte Natalia, sie könne zwei „Bohnen, eine Tomate und einen Staubsauger“ im Körper ihrer Mutter sehen. Sie hatte offenbar Nieren, Herz und Darm erkannt, wusste aber die Bezeichnungen dafür noch nicht. Auch mit 16 Jahren fällt es ihr schwer, das, was sie sieht, genau zu benennen. Doch Untersuchungen am Kinderkrankenhaus von Saransk scheinen keinen Zweifel daran zu lassen, dass sie das Innere eines menschlichen Körpers tatsächlich bis ins Detail sehen kann. Sogar Veränderungen und Krankheiten soll Natalia erkennen. Täglich erhält das Wunderkind Anrufe von Menschen, die sich von ihr „röntgen“ lassen wollen. Nun versucht das Massachusetts Institut of Technology dem Rätsel auf die Spur zu kommen. (aus: Mysteries Nr. 6, Nov./Dez. 2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 25, Jan. 2005)

 

Bewahrer und Hüter der Erde:

„Weltzukunftsrat“ gründen

Der Stifter des alternativen Nobelpreises, Jakob von Uexküll, möchte einen „Weltzukunftsrat“ gründen . Es gehe ihm um Menschen, die Glaubwürdigkeit besitzen und um Vertrauen in die Führer dieser Welt, sagte er in einem Interview mit dem „Weser-Kurier“. Auch gehe es ihm um zukunftsorientiertes Handeln und Denken, um Verantwortung und Nachhaltigkeit im Tun. Und eigentlich war das schon immer so bei ihm. 1980 rief er den alternativen Nobelpreis ins Leben. Sein neues Projekt ist die Gründung eines „Weltzukunftsrates“. Dieser soll nichts weniger sein als der Bewahrer und Hüter der Erde für künftige Generationen. Der Rat soll eine Art „institutionalisiertes Weltgewissen“ sein, das Empfehlungen ausspricht und Kampagnen anschiebt. Ihm sollen Persönlichkeiten aus der ganzen Welt angehören. In diesem Jahr soll die Versammlung erstmals zusammentreffen. Dazu hat die in London ansässige Initiative 8000 Organisationen angeschrieben und um Vorschläge gebeten.  Aus 500 Personen sollen zunächst 25 erste Mitglieder bestimmt werden. In vier Jahren soll der Welt-Ethik-Rat dann 100 integre Personen der Zeitgeschichte zählen. Der Rat will die drängendsten Probleme der Zeit angehen, denn „wir lassen unsere Kinder und die künftigen Generationen im Stich“, so die schonungslose Aussage des Publizisten von Uexküll. „Der Fortschrittsglaube ist naiv. Wir kämpfen um immer knapper werdende Ressourcen und denken ökologisch viel zu kurzsichtig“. Noch nie sei es für die Menschheit so schwierig gewesen, sich auf die gesellschaftlichen Umwandlungen einzustellen – aber auch noch nie so spannend. Die Weltenlenker seien nicht fähig, diese umzusetzen. Deshalb gebe es ein Glaubwürdigkeitsvakuum und zudem das Problem, Werte zu finden.  „DieWerte-Diskussion wird derzeit allein Bush und Bin Laden überlassen.“ Es müsse eine dritte Alternative geben, und damit meint er weise Menschen wie den Dalai Lama oder Vaclav Havel, die er gerne in seinem Rat hätte. Das könnten, so von Uexküll, junge Menschen mit Unternehmergeist sein, die sich innovativ der neuen Herausforderungen in der Energie- oder Verkehrswende annehmen. „Ich bin zuversichtlich, dass ein Weltzukunftsrat Einfluss ausüben kann.“  (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 25, Jan. 2005)
Mehr Infos unter: www.worldfuturecouncil.org

 

Uri Geller überzeugte Tausende von TV-Zuschauern

Am Sonntag, dem 14. November brachte der Fernsehsender RTL eine Sonder-Show mit Uri Geller, der live zeigte, was er schon seit über dreißig Jahren tut: Mit seinen mentalen Fähigkeiten Löffel verbiegen und Uhren reparieren. In einem ersten Experiment demonstrierte er, wie allein durch die Gedankenkraft eine Kompassnadel in Bewegung geriet. Die Zuschauer konnten live am Bildschirm miterleben, wie er einen Löffel verbog. Gleichzeitig zeigte er genau, wie er das macht und bat die Zuschauer, dies ebenfalls zuhause zu versuchen. Zahlreiche Anrufe gingen kurz darauf im Sender ein, in denen Menschen berichteten, dass ihr Löffel sich tatsächlich verbogen habe. 4338 Fälle gab es, bei denen das passiert war. Zuvor hatte Uri Geller empfohlen, einen Löffel auf den Fernseher zu legen. Eine Zuschauerin berichtete, dass bei ihr dieser Löffel vom Fernseher geflogen sei, während der Löffel, den sie in der Hand hielt, sich verbog. In einem anderen Experiment zeigte Uri Geller etwas, dass einschlägig als kinesiologischer Muskeltest bekannt ist, als er Henry Maske, der zu Gast in der Show war, bat, an etwas sehr Schönes zu denken, wobei sein Arm stark und unverrückbar standhielt, während der andere Arm schwach wurde, als er an seinen letzten Kampf dachte.

Beim nächsten Experiment zeigte Uri Geller seinen berühmten Bezug zur Uhr. Seit Jahr-zehnten gehen Uhren in seiner Gegenwart entweder nicht mehr oder funktionieren wieder. So war es auch im Studio. Unter den Augen Tausender Zuschauer gingen auf einmal alte, nicht funktionierende Uhren wieder, die die Zuschauer und die eingeladenen Prominenten mitgebracht hatten. Zur selben Zeit sollten die Zuschauer zuhause sich auf ihre kaputten Uhren konzentrieren. Die zahlreichen Anrufe bestätigten, dass bei 5107 Zuschauern zuhause die Uhren repariert waren. Andere Nebeneffekte gab es auch: Dort funktionierte plötzlich ein Stecker wieder; woanders lief das seit Jahren kaputte Radio wieder, und eine Frau berichtete, dass bei ihr eine Lampe von der Decke gefallen sei. Bei Norbert Blüm, der zu Gast in der Sendung war, und dessen Frau im Studio anrief, funktionierte der seit zwei Wochen blockierte DVD-Player wieder.

Uri Geller ist auch für seine Fähigkeit, Gedanken zu übertragen, bekannt. So machte er mit Yvonne Catterfeld, ebenfalls in die Sendung eingeladen, ein Experiment. In diesem trug er ihr auf, etwas zu zeichnen. Er bat sie anschließend, an das Bild zu denken und erklärte, er lese es in ihren Gedanken ab . Dann zeichnete er auf, was er empfangen hatte. Das Ergebnis war: Beide hatten exakt dieselbe Blume gemalt, nur dass die von Uri Geller etwas kleiner war. Später machte er dieses Experiment mit den Zuschauern. Diese hatten die Auswahl zwischen fünf Symbolen, von denen eines das wäre, was er den Zuschauern – auch am Bildschirm – übermittelte. Zuschauer wie auch er zeichneten das Symbol auf. Der TED ermittelte später das Ergebnis: Die überwiegende Mehrheit der Zuschauer zuhause und der Studiogäste hatte das Symbol des Sterns empfangen. Und auch hier stimmte das Ergebnis: Uri Geller hatte den Stern übermittelt.

Das Schönste aber war, dass Uri Geller betonte: „Es ist einfach nur menschliches Potenzial, was ich hier zeige. Sie können das auch!“ Damit hat er Zehntausenden Menschen an einem Abend gezeigt, dass all das menschliche Fähigkeiten sind, die in jedem von uns stecken. Und Tausende Zuschauer haben es erfahren. Menschen wie Uri Geller zeigen es auf.
(SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 24, Dez. 2004)  

 

6. November 2004

Wie der Bauch Entscheidungen trifft

Wer eine Entscheidung "aus dem Bauch heraus" trifft, liegt nicht selten goldrichtig. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie der Instinkt in die Magengegend gelangt: Der Gehirnbotenstoff Dopamin steuert, welche Lehren das Denkorgan aus seinen Erlebnissen zieht.

Weisheit, heißt es, sei die Summe der schlechten Erfahrungen. Hirnforscher wissen, dass sowohl negative als auch positive Erlebnisse den Menschen prägen: Positive Folgen einer Entscheidung verstärken den Lerneffekt, während negative Auswirkungen dazu führen, dass eine Erfahrung mit dem Etikett "in Zukunft möglichst vermeiden" abgespeichert wird.

Schon Tierversuche haben ergeben, dass der Neurotransmitter Dopamin - der beispielsweise die positiven Gefühle im Belohnungszentrum vermittelt - eine Schlüsselrolle in diesem Verstärkungssystem spielt. Je nach Art der Erfahrung schüttet das Gehirn größere oder kleinere Mengen des Botenstoffs aus, so dass auf Basis dieses Erfahrungsschatzes - so die bisherige Vermutung - irgendwann auch instinktive Entscheidungen möglich werden. Welche Abläufe genau dahinter stehen, war jedoch bisher nicht im Detail bekannt.

Nun kamen US-Forscher dem "Bauchgefühl" bei der Untersuchung von Parkinsonpatienten auf die Schliche, deren Dopaminspiegel entweder krankheitsbedingt abgesenkt oder durch Medikamente erhöht war. Ein Team um Michael Frank von der „University of Colorado“ in Boulder entwickelte ein Computermodell, das die Wirkung von Dopamin simulierte. Anschließend verglichen die Forscher das Ergebnis der Simulation mit dem Abschneiden von 30 Parkinson-Patienten und 19 gesunden Kontrollprobanden in verschiedenen Lerntests.

Genau wie von der Simulation vorhergesagt, wurden die Probanden mit erhöhtem Dopaminspiegel überdurchschnittlich stark von positiven Erfahrungen beeinflusst. Bei den nicht medikamentös behandelten Parkinson-Patienten, deren Dopaminspiegel sehr niedrig war, hatten dagegen negative Erfahrungen den größten Lerneffekt, schreiben Frank und seine Kollegen im Wissenschaftsmagazin "Science" (Bd. 306, S. 1033). Die Kontrollgruppe nutzte sowohl die positive als auch die negative Verstärkung, um daraus zu lernen.

Die Ergebnisse könnten nach Ansicht der Forscher helfen, auch andere Krankheiten mit gestörter Dopaminregulation wie Schizophrenie oder Suchterkrankungen besser zu verstehen. Nur wenn die Wirkung des Botenstoffs in verschiedenen Bereichen des Gehirns genau bekannt sei, könnten auch Medikamente entwickelt werden, die ganz speziell einzelne dieser Wirkungen nachahmen, schreiben die Wissenschaftler. Dadurch könnten viele der Nebenwirkungen heutiger Wirkstoffe vermieden werden. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 24, Dez. 2004)

 

10. November 2004

„Star Trek“ als Leitbild für Forschungen

Die US-Luftwaffe forscht mit Millionenaufwand an Technologien, die bisher allenfalls vom "Raumschiff Enterprise" bekannt waren: Antimaterie-Waffen sollen gewaltige Energie freisetzen, und selbst die Teleportation wird ernsthaft in Betracht gezogen.

Die Science-Fiction-Serie wurde übrigens schon dafür geehrt, dass sie die Forscher anrege, über technologische Entwicklungen für die Zukunft nachzudenken. Antimaterie, wie sie in der Serie vorkommt, und die dort in den "Photonen-Torpedos" steckt, kann theoretisch normale Materie auflösen. Beim Kontakt vernichten sich beide gegenseitig in einer gewaltigen Energieentladung. Der Unterschied zwischen Materie und Antimaterie besteht in der Ladung der subatomaren Bausteine. Während bei normalen Atomen positiv geladene Protonen von negativ geladenen Elektronen umkreist werden, ist es bei der Antimaterie genau umgekehrt: Hier schwirren Antielektronen, auch Positronen genannt, um Antiprotonen herum.

Legt man Einsteins Relativitätstheorie zugrunde, die Masse und Energie in Relation setzt, steckt in einem einzigen Gramm Antimaterie die Sprengkraft von 20 Kilotonnen TNT. Und auch der Warp-Antrieb wird in der Serie mit Antimaterie betrieben. Durch ihn gelingt es dem Menschen des 24. Jahrhunderts, mit Überlichtgeschwindigkeit zu reisen. Nun will sich das US-Militär die potenziell unerschöpfliche Energiequelle nutzbar machen. Wissenschaftler der Air Force forschen mit Millionenaufwand an möglichen Anwendungen von Antimaterie, von Mini-Bomben bis hin zu extrem effizienten Triebwerken. Denn der exotische Stoff ist alles andere als Science-Fiction; die Wissenschaft beschäftigt sich schon seit den dreißiger Jahren mit ihm. Derzeit lässt die US-Luftwaffe an der Eglin Air Force Base in Florida eine Abteilung mit dem Namen "Revolutionary Munitions" mögliche Lösungen erforschen.

Der gängigen Theorie zufolge entstanden beim Urknall beide Sorten in nahezu gleicher Menge. Zu einer totalen gegenseitigen Vernichtung kam es dennoch nicht: Die normale Materie behielt die Oberhand. Zur Herstellung von Antimaterie sind heute Teilchenbeschleuniger notwendig, die bei weitem mehr Energie verschlingen, als die Antiteilchen anschließend wieder hergeben könnten. Zudem ist die Herstellung der Antimaterie mit heutiger Technik sehr teuer. Ein Milligramm würde rund 100 Mia . Dollar kosten.

Die Forscher versuchen außerdem, die Antiteilchen in eine stabile Daseinsform zu überführen, in der sie sich gegenseitig umkreisen. Das Ergebnis wäre ein so genanntes Positronium. Die Firma „Positronics Research LLC“ unter Leitung von Gerald Smith, einem früheren Professor der University of Pennsylvania, hat laut "San Francisco Chronicle" von der Air Force 3,7 Millionen Dollar für die Positronium-Forschung erhalten. Laut Edwards handelt es sich dabei um den "weltweit ersten Versuch zur Lagerung großer Mengen von Positronium-Atomen in einem Laborexperiment". Ein Erfolg würde "die Tür zur Speicherung militärisch bedeutsamer Mengen von Positronium-Atomen öffnen".

Jüngst wurde bekannt, dass die US-Luftwaffe im August dieses Jahres auch die militärische Anwendung von Teleportation und Psychokinese prüfen ließ. Eine 25.000 Dollar teure Studie enthält unter anderem die Empfehlung, die Air Force möge in den kommenden fünf Jahren 7,5 Millionen Dollar für die Erforschung des Übersinnlichen ausgeben. Der zuständige Wissenschaftler unterteilt dabei die Teleportation in fünf Klassen, vom Beamen à la "Star Trek" über psychische Teleportation bis hin zum Transport durch Paralleluniversen. Für theoretisch machbar wird neben der Teleportation mittels Manipulationen der Raumzeit vor allem die psychische Teleportation, den "direkten Einfluss des Geistes auf die Materie" gehalten. Telekinese etwa sei eine Unterart dieser "P-Teleportation". "Sollte sie bestätigt werden, wäre sie von großem potenziellen Wert für das Militär, die Geheimdienste und kommerzielle Anwendungen". (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 24, Dez. 2004)

 

22. November 2004

Auf der Düsseldorfer "Neuro2004" streiten Hirnforscher und Philosophen über den freien Willen.

Auf der „Neuro2004“ in Düsseldorf wird zurzeit heftig gestritten über folgende These: Ist das Ich nur eine Einbildung? Der freie Wille lediglich ein romantisches Konzept? Oder gibt es ihn, den freien Willen? 
Es hat sich ein Elite-Team aus Medizinern, Physikern, Chemikern und Psychologe zusam- mengefunden.  „Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun“, gibt ein Neuro- loge zum Besten. „Weil das Gehirn uns dirigiert. Weil es nur neuronale Prozesse sind, die im Gehirn ablaufen und dort festlegen, was wir wollen, wo wir sind, auf welchem Kongress wir sitzen.“ Es debattieren Hirnforscher mit Strafrechtlern, Neo-Kantianer attackieren Neuro- Deterministen. Die Debatte wird geführt in Fachzeitschriften und Feuilletons - und natürlich erst recht auf dem Hirnforscherkongress.
"Neuro2004": 2 Tage, 23 Vorträge, etwa 700 Teilnehmer, der Kongress ist ein Treffen der Brainiacs, Jahresbilanz und Leistungsschau zugleich. Erinnerung, Lernen, Multiple-Sklerose- Therapien. Dazu Zwei-Photonen-Mikrokopie, dazu Neurodidaktik und Schwann-Zellen - das Pot- pourri ist umfassend, die Stimmung gehoben, selbstbewusst, beinahe rebellisch. Hirnforscher sind schließlich die Neuen Wilden der Wissenschaft, und der Kongress ist eine Art Woodstock des Geistes. Provoziert wurde die Debatte von Deutschlands führenden Hirnforschern, die, nüchtern im Ton und basierend auf empirischen Ergebnissen, den freien Willen als Illusion definierten, nützlich, aber ein Gespinst, tut uns Leid.  Wie bitte? Ehrgeiz, Moral,   Zärtlichkeit,  Wut   -   alles nur  Sache  einiger  Aminosäuren?   Den  Philosophen wurde mulmig. Und ein potenzieller Mörder hätte demnach gar keine Chance, nicht zu morden? Die Juristen waren empört. Im großen Saal reden fünf Ichs aus fünf Fakultäten, fünf Neuronenbündel aus fünf Professionen elegant aneinander vorbei. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 24, Dez. 2004)

 

20.11.2004

Zugvögel scannen das Magnetfeld der Erde

Forscher haben in der Netzhaut von Zugvögeln ein Molekül entdeckt, das auf magnetische Felder reagiert. Dank dieses Rezeptors im Auge können die Tiere das Magnetfeld der Erde buchstäblich sehen. Wenn die Vögel also den Kopf regelmäßig hin- und herbewegen, dann tun sie das, um sich zu orientieren.

Wissenschaftler haben seit Jahren gerätselt, wie Vögel es schaffen, im Herbst die Tausende Kilometer lange Reise in den Süden zu machen und bei ihrer Rückkehr im Frühling wieder genau zu dem Ort zurückfinden, an dem sie vorher waren, wie das z.B. bei Störchen der Fall ist.

Der Biologe Dr. Henrik Mouritsen von der Uni Oldenburg hat dieses Rätsel nun gelöst. Der Oldenburger Forschungsgruppe gelang es, die Photorezeptoren-These, die schon länger als eine Möglichkeit in Betracht gezogen wurde, zu belegen. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 24, Dez. 2004)

 

24.11.2004

Delphine schützten Schwimmer vor Hai

Ein Schwarm von sieben Delphinen hat vor der Küste Neuseelands vier Schwimmer vor einem Weissen Hai gerettet. Plötzlich seien die Delphine auf die Gruppe der Schwimmer zugerast und hätten „sehr aufgeregt“ einen engen Kreis um sie gebildet, erzählte einer der Geretteten. Erst dann entdeckte er den Weissen Hai unter sich. Ein Rettungsboot erreichte dann die vier und holte sie aus dem Wasser. „Die Delphine haben ganz enge Bahnen um uns herum gezogen. So etwas haben wir noch niemals zuvor erlebt“, berichtet der Betroffene. „Ihr Verhalten zeigte, dass sie uns beschützen wollten.“ Leider erschien einige Tage später die Nachricht, dass zwei der Lebensretter-Delphine kurz darauf von Fischern getötet wurden. (aus: Weser-Kurier/dpa/ap, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 24, Dez. 2004)

 

Man glaubt langsam an diese Dinge…

Neulich samstags in unserem Viertel… Eines fernen Tages werden Archäologen sich wundern, wenn sie an der Sielwallkreuzung im Steintorviertel in Bremen buddeln und unter dem Pflaster nicht nur Sand, sondern eine 20 Kilogramm schwere schwarze Eisentruhe finden. Darin ein Paar Schuhe, ein Herz aus Rosenquarz, eine CD, ein Gedichtband, Rosenöl, einige Pfennig- und Lirestücke, Würfel, eine kleine afrikanische Kalebasse, ein Zwei-Mark-Stück und ein Buddha-Kopf. Ein Opfer-Ritual aus dem frühen 21. Jahrhundert? In etwa. Bei der Truhe handelt es sich um eine "Glückskiste", die zur Besänftigung böser Geister unterm "Eck" dargebracht würde, sagte Ortsamtsleiter Robert Bücking. Die Gaben stammen von Händlern aus dem Viertel, die durch die Straßenbahnschienen-Erneuerung eine schwere Zeit durchzustehen hatten. Unter Trompetenklängen wurde die Kiste an der berühmt-berüchtigten Kreuzung versenkt. Jahrzehntelang war es am „Eck“, wie die Kreuzung genannt wird, immer wieder zu Straßenkämpfen und Plünderungen, vor allem zu Silvester, gekommen. Früher säumten Junkies und Punks die Straße. Nun versenkten Ortsamtsleiter Bücking und die Steintorkaufleute zur Erzeugung „guter Energien“ die Gabe in die "berühmteste Kreuzung Europas", so Bücking mit gewohntem Understatement, " unter anderem im Gedenken an alle, die hier leben und sich hier nicht haben vertreiben lassen".(aus: taz Bremen vom 16.6.2003/erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 23, Nov. 2004)

 

20. Sept. 2004

Neue Hinweise für Leben auf dem Mars

Neueste Daten der ESA-Sonde „Mars-Express“ zeigen Hinweise auf Wasserdampf und Methan in der Mars-Atmosphäre. Forscher spekulieren, es könne sich bei dem gemeinsamen Auftreten der beiden Gase um Mikroben handeln. Beide treten in unterschiedlicher Konzentration an bevorzugten Regionen des Mars auf. Auffällig dabei ist, dass Wasserdampf und Methan an denselben Gebieten vorkommen und sich zudem mit den Regionen überschneiden, in denen Eis unter der Oberfläche vorkommt. Dies hatte die NASA-Sonde „Odyssey“ erst kürzlich entdeckt. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 22, Okt. 2004)

 

Forscher bestätigen
Zusammenhang zwischen Körper und Seele

Schwedische Forscher fanden jetzt heraus, dass es eine Verbindung zwischen seelischer Situation und körperlicher Verfassung gibt. In der Studie, bei der 600 Frauen im Alter zwischen 30 und über 65 Jahren über 10 Jahre lang beobachtet wurden, mussten die Wissenschaftler zugestehen: Seelische Schmerzen können sich als körperliche Beschwerden äußern. (Quelle: Reformhauskurier 9/04, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 22, Okt. 2004)

 

Juli/Aug. 2004

Arzt verblüfft: „Heiler kurierte meinen Sohn“

Über acht Jahre lang rannte der Schweizer Arzt Beat Schaub mit seinem Sohn Jérémie von Kollege zu Kollege, in der Hoffnung, dass seinem Jungen wegen dessen Lebens- mittelallergie geholfen würde. Doch keine der angewendeten Methoden half. Bis Schaub dem Geistheiler Horst Krohne aus Österreich begegnete. Dieser legte dem kranken Jungen bei den Basler Psi-Tagen die Hände auf und die Allergie verschwand. Den darauffolgenden Lebensmitteltest bestand der Junge ohne allergische Reaktion. Das ist jetzt über zweieinhalb Jahre her, und Jérémie hat seitdem nie wieder eine allergische Reaktion gehabt. Beeindruckt setzt sich Schaub seitdem für den Dialog zwischen Alternativ- und Schulmedizin ein. Er arbeitet regelmäßig mit Krohne in seiner Arztpraxis zusammen, und er dokumentiert Heilerfolge, um diese wissenschaftlich belegen zu können. Vor rund einem Jahr hat er das Projekt „Coaching for health“ gestartet, bei dem ein Netzwerk zwischen Ärzten und Heilern entstehen soll. Horst Krohne, so berichtet Schaub, hat inzwischen 30 weiteren Lebensmittelallergie -Patienten mit Handauflegen geholfen. 21 von ihnen können wieder alles essen. „Das ist eine Erfolgsquote von 70 Prozent.“ sagt Schaub. Ein halbes Jahr nach der nur einmaligen Behandlung waren immer noch 50 Prozent der Behandelten beschwerdefrei. Nun will auch die Universität Basel mit Schaub zusammenarbeiten.

(SK, Zusammenfassung aus: „Mysteries“ Nr. 4, Juli/Aug. 2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 22, Okt. 2004)

 

 

Lichtteilchen unter der Donau:

Quantenteleportation war erfolgreich

Wiener Forscher haben Lichtteilchen 600 Meter weit von einer Seite der Donau zur anderen „gebeamt“. Damit ist erstmals eine Quantenteleportation unter realen Bedin- gungen geglückt. Mit dieser Technik soll unter anderem eine abhörsichere Kommunikation möglich werden, z.B. in Form von Banküberweisungen mittels Quantenkryptographie, aufbauend auf der Quantenteleportation. Das Experiment  beruht auf die 1997 weltweit zum ersten Mal geglückte Quantenteleportation in einem Labor in Innsbruck.

Das Team in Wien unter der Leitung von Professor Anton Zeilinger hatte ein 800 Meter langes Glasfaserkabel  in der Wiener Kanalisation unter der Donau hindurchgezogen und mit dessen Hilfe die Quantenzustände von Photonen 600 Meter weit teleportiert. Bei der Quantenteleportation werden nicht die Lichtteilchen selbst, sondern deren Quantenzustände übertragen, also die Information. Dazu erzeugt der Sender zunächst einen gemeinsamen Mischzustand aus zwei „verschränkten“ Teilchen und schickt eines davon etwa durch ein Glasfaserkabel zum Empfänger. Sobald der Sender das verbliebene Teilchen mit dem zu teleportierenden kombiniert, entsteht beim Empfänger simultan und ohne unmittelbare Einwirkung eine exakte Kopie des zu teleportierenden Teilchens.

Albert Einstein lehnte diesen bizarren Effekt der Quantenmechanik als „spukhafte Fernwirkung“ ab. Inzwischen haben Physiker jedoch gezeigt, dass dieses Verfahren nicht nur mit Photonen möglich ist, sondern auch mit Atomen. Das Beamen komplexer Materie oder gar Lebewesen wird auf diese Weise nach Einschätzung der Forscher allerdings nicht möglich. Die Quantenteleportation spielt vor allem für künftige Kommunikationssysteme eine Rolle. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 21, Sept. 04)

 

7. Aug. 2004

Der Euro bekommt Konkurrenz:

Kommunen entwickeln ihre eigene Zweitwährung

In immer mehr Portemonnaies finden sich Rolands oder Hamburger Elbtaler

Immer mehr Regionen, Städte und Stadtteile in Deutschland führen eigene Zweit-Währungen ein. Die von gemeinnützigen Vereinen gedruckten Komplementär- Währungen haben vor allem zwei Ziele: Sie sollen die heimische Wirtschaft stärken und Bürger anregen, ihr Geld in der Region auszugeben anstatt ausserhalb.

Um keine Probleme mit den Zentralbanken zu bekommen sind die Euro-Alternativen kein Geld im eigentlichen Sinn, sondern Gutscheine. Bürger tauschen ihre Euros bei den regionalen Vereinen in Rolands oder Chiemgauer ein und bekommen Listen, welche Frisöre, Bauern oder Heilpraktiker ihre Währung akzeptieren. Grundsätzlich wird eins zu eins getauscht. "Eine regionale Währung kann ein nationales Transaktionsmittel natürlich nicht ersetzen", meint Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Allerdings fördern sie den Lokalkolorit und stärken vor allem kleinere regionale Firmen. Anreiz für Kunden sind häufig Rabatte und für Anbieter natürlich die Kundenbindung. Eine prozentuale Wertminderung pro Monat oder Jahr sichert, dass die Neben-Währungen schnell ausgegeben werden.

Bremen war 2002 die erste deutsche Stadt mit eigener Zweitwährung. Bisher gibt es mit "Fünf Roland" nur einen Geldschein, den rund 60 Dienstleister annehmen. Von diesem sind rund 600 im Umlauf. 2003 machten die Bremer damit 44 000 Euro Umsatz. Die Hälfte davon mit einer Bremer Besonderheit, einem Girosystem des Zweit-Geldes. Mitglieder können auch mit Roland-Schecks bezahlen. Das ist den Machern aber lange nicht genug. "Man kann noch nicht alle seine Bedürfnisse mit Rolands stillen", sagt Manfred Dzubiella, Vorstand bei Roland Regional - Verein für nachhaltiges Wirtschaften. Beispielsweise fehlen noch eine Tankstelle und ein Reisebüro zum Glück mit dem Parallel -Geld.

Inzwischen gibt es bundesweit 40 Regional- oder Komplementärwährungen. Größere Kreise erreicht der „Chiemgauer“ in der Stadt Prien am Chiemsee in Oberbayern. 2003 als Schülerprojekt einer Waldorfschule gestartet, sind mittlerweile schon 20 000 Chiemgauer als 1-er, 2-er, 5-er, 10-er, 20-er und 30-er im Umlauf. 100 Geschäfte und 200 Dienstleister akzeptieren die Bayernwährung. Vergangenes Jahr verdienten Chiemgauer Geschäftsleute 60 000 Euro durch die Gutscheine, 2004 sollen es 150 000 Euro werden. Das Modell macht Schule. Im Juli diskutierten 120 Teilnehmer aus 24 Nationen von Argentinien bis Japan bei der ersten Konferenz zu "Komplementär-Währungen in Europa".

Das "Regionetzwerk" (www.regionetzwerk.de) zählt 40 deutsche Städte die bald ihre eigene Währung drucken wollen. Noch in diesem Jahr kommen Elbtaler, Zwönitz-Taler und Sterntaler. Auch der „Berliner“ ist schon in den Startlöchern.  Ab diesem Monat kommen im Nennwert 10 000 bis 20 000 Berliner zunächst im Stadtteil Prenzlauer Berg in Umlauf. Wie die Pioniere in Bremen glauben die Berliner Initiatoren, dass die Regionalwährungen nachweislich zum bevorzugten Verkauf von Lokalprodukten führen. Besonderheit in Berlin: Fünf Prozent des Tauschwerts für den Gutschein gehen als Spende an den Stadtteil.

Bedeutsam werden solche Währungen in Krisenzeiten, in denen man mehr zusammenrückt. Als die Reichsmark nach dem Finanzcrash 1929 fast nichts mehr wert war, florierten vor allem in Nordrhein-Westfalen Lokal-Währungen.

(SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 21, Sept. 2004)

 

 

Zukunftsexperiment in Portugal

Im Mai 2006 beginnen 200 Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde ein Zukunftsexperiment in Portugal. Ein erstes Vorbereitungstreffen dazu ist die Sommeruniversität in Tamera/ Portugal vom 5. bis 15. August 2004. Das Projekt, das den Namen „Monte Cerro“ trägt, beginnt am 1.5.2006 und geht bis zum 30. April 2009. Auf 134 Hektar Land soll ein Pilotprojekt aufgebaut werden, das auf ökologische und politische Themen ebenso eine Antwort geben kann wie auf menschliche Inhalte von Gemeinschaft, Vertrauen und Liebe. Das Gesamtprojekt beinhaltet den Aufbau internationaler, möglichst autarker Gemeinwesen, in denen die Lebensbedingungen für eine gewaltfreie Zukunft erforscht und verwirklicht werden. Es ist das Resultat einer langjährigen Forschungsarbeit in Deutschland, der Schweiz und in Portugal, wo einige Gruppen an einem Konzept gearbeitet haben, um auf die Globalisierung der Gewalt mit neuen Gedanken für eine Globalisierung des Friedens zu antworten.

Die neuen Zentren nennen sich "Heilungsbiotope" oder "Friedensdörfer". Das erste entsteht seit einigen Jahren in der Zukunftswerkstatt Tamera im südlichen Portugal. Das nächste ist geplant für Israel/Palästina. Was in den Zentren entwickelt werden soll, ist eine Art "Biosphäre 2", aber nicht mehr als abgeschlossenes Ökosystem wie in Arizona, sondern als ein neues Lebenssystem, welches in der Lage ist, die Lebensbereiche von Mensch und Natur, Soziosphäre und Biosphäre gewaltfrei zu verbinden und in den menschlichen Gemeinschaften die dafür notwendigen inneren (sozialen, menschlichen, spirituellen) Voraussetzungen zu schaffen. Die 200 Teilnehmer sollen drei Jahre lang zusammen leben, zusammen arbeiten, zusammen denken. Es sollen die Möglichkeiten menschlichen Zusammenlebens und eines Zusammenlebens von Mensch und Natur erforscht werden. Dabei sollen alle Fragen des Zusammenlebens – soziale Organisation, Geschlechterrollen, Ökologie, Ethik etc. – neu betrachtet werden. Es dreht sich um die Fragen: Wie erzeugen wir reale Lebensstrukturen ohne Angst und Gewalt? Unter welchen Bedingungen könnte eine solidarische menschliche Kultur entstehen? Gibt es neue Lösungsmöglichkeiten für das zentrale Thema von Liebe, Sexualität und Partnerschaft? Wie entsteht Vertrauen? Wie entsteht Glück? Die planetarische Heilungsarbeit, die das Projekt zum Ziel hat, erfordert eine umfassende Kooperation des Menschen mit allen Wesen der Natur und eine neue Einbettung der menschlichen Gesellschaft in die höheren Ordnungen des Lebens und der Schöpfung.

Die Forschungsbereiche sind: Friedensarbeit, Aufbau einer eigenen Schule für Kinder und Jugendliche mit Ausbildungsplätzen, Technologie für autarke Energieversorgung, Grundlagenforschung für ein neues Weltbild, planetare Heilungsarbeit durch Ökologie und Geomantie, ökologische Architektur und Ökonomie für Zukunftsgesellschaften.

Wenn das Gemeinschaftsprojekt gelingt, möchte es Vorbild sein für eine weltweite Friedenskultur. Das jetzt stattfindende Vorbereitungstreffen dient als eine Art Gedankenwerkstatt und Friedensretreat. Die Forschungsgruppen, die es später auch in „Monte Cerro“ geben wird, werden in diesen 10 Tagen zusammen leben und arbei- ten.Während der Sommeruniversität wird es parallel ein Friedensdorf mit Teilnehmern aus Israel und Palästina geben.

Das Projekt sucht noch Unterstützung. Es werden sowohl Handwerker als auch andere Fachkräfte wie Ökologen, Technologen, Architekten, Mediziner, Lehrer und Bürokräfte gesucht. Für die Finanzierung ist die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung in der Schweiz geplant.

Die Homepage www.tamera.org/Monte_Cerro sowie das halbjährlich erscheinende IGF-Magazin berichten über den Stand der Vorbereitungen und die Forschungsergebnisse. Zukunftswerkstatt Tamera, Monte do Cerro, P-7630 Colos, Portugal
Tel. +351-283-635-306, Fax: -374, e-mail: tamera@mail.telepac.pt, http://www.tamera.org/
(erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 20, Aug. 2004)

 

23.7.2004

New Age-Universität gegründet

Am 23. Juli wurde in Düsseldorf mit einem „Fest der Impulse“, moderiert von Franz Alt, eine neue Art von Bildungsprojekt vorgestellt: Die „Planet Life University“. Gegründet wurde sie bereits am 20. Juni im nordrhein-westfälischen Neuss, wo sie feierlich durch die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth eröffnet wurde.

Hinter dem Projekt steht der als gemeinnützig anerkannte Verein Club of Budapest, der "aktive Mitgestalter für eine bessere Welt" um sich scharen will. Das "Bildungs- und Trainingsinstitut für planetarisches Bewusstsein" sei keine herkömmliche Universität, sagte Generalsekretär Peter Spiegel. Man wolle Schlüsselkompetenzen vermitteln, vom "Lernen des Lernens" über friedliche Konfliktlösung bis hin zu Management-Trainings.

Zu seinen Ehrenmitgliedern zählt der Club nach eigenen Angaben 50 "weltberühmte Persönlichkeiten, die für ein planetarisches Bewusstsein stehen", darunter etwa die Politiker Hans-Dietrich Genscher, Richard von Weizsäcker und Michail Gorbatschow, die Künstler Zubin Mehta, Gidon Kremer und Peter Gabriel, Wissenschaftlerin Jane Goodall, Theologe Hans Küng sowie Desmond Tutu und drei weitere Friedensnobelpreisträger. Auch der Dalai Lama gehört dazu. Hinzu kommen 60 "Kreativmitglieder". Sie alle könnten nach dem Willen der Universitätsgründer als Dozenten wirken.

Die Universität möchte einen Bewußtseinswandel in der Menschheit erreichen. Mit ihrem "Global Marshall Plan" wollen die Mitglieder die Menschheit vor der Selbstzerstörung bewahren. Armut, Klimawandel, Überbevölkerung, Kriege - diese Probleme sollen durch einen Bewusstseinswandel bald der Vergangenheit angehören.

Die Ziele sind die Überwindung der Armut, Schaffung von dauerhaftem Frieden, nachhaltige Umweltpolitik und die Errichtung einer "öko-sozialen Marktwirtschaft".

Die "Studenten" sollen auch Zertifikate und Abschlüsse vom Bachelor über den Master bis zur Promotion erwerben können. Bisher besteht die Uni jedoch nur aus einem Seminarhaus, das vereinzelt Seminare und Vorträge veranstaltet, die es nicht leicht hat, gegen die Kritiker zu argumentieren. Diese halten sich nun an dem Begriff "Universität" fest, der in Deutschland geschützt ist. Das nordrhein-westfälische Wissenschafts- ministerium hat den Club of Budapest schon im Juni darauf hingewiesen, dass man ein Konzept vorlegen müsse, andernfalls sei es rechtlich unzulässig, mit dem Etikett "Universität" einen geschäftlichen Betrieb aufzuziehen.

Da in unserer Gesellschaft leider immer noch esoterische Projekte belächelt werden, geschieht das natürlich auch bei diesem. Kritiker bezeichnen die zukünftige Universität als „Inszenierung des Milliarden-Marktes der Esoterik“. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 20, Aug. 2004)

 

1.7.2004

Lichtes Essverhalten

Der Mensch stellt sein Essverhalten um. In einer Studie des Freiburger Öko-Instituts wurde ermittelt, dass die Deutschen immer weniger Geld fürs Essen ausgeben. Bei der Studie wurde festgestellt, dass in den vergangenen 40 Jahren der Anteil an Nahrungsmitteln bei den privaten Konsumausgaben um die Hälfte auf 16 Prozent gesunken ist.(SK, Quelle: GP-Nachrichten 3/2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 21, Sept. 2004)

 

Gelähmte Frau stand plötzlich auf

Mit einem Besucherrekord endeten am 1. Dezember 2003 die 21. Basler Psi-Tage. Zum sechsten „Weltkongress für Geistiges Heilen“ und der begleitenden Ausstellung kamen über 7000 Menschen. Dabei sorgten mehrere Live-Tests unter ärztlicher Aufsicht für Aufsehen. Rund 200 Heiler, Ärzte und Wissenschaftler aus 18 Ländern waren da; es gab über 100 Vorträge, Seminare, Diskussionen und Demonstrationen. Zu den Höhepunkten zählten mehrere Live-Tests, bei denen Heiler unter Aufsicht eines siebenköpfigen Ärzteteams zeigten, was sie können. Einige landeten Treffer, die im Rahmen der Zufallserwartung für möglich gehalten wurden. Aufgefallen ist ein Heiler aus Griechenland, bei dem zwei Diagnosen von zwei zu untersuchenden Fällen sich als richtig erwiesen. Der Leiter des Ärzteteams fand diese Demonstration „einzigartig“. Bei einem Pflanzentest verblüffte ein englischer Heiler damit, dass er Keime innerhalb von 65 Minuten zum Wachsen brachte, die normalerweise 2-4 Tage brauchen. Auf grosses Publikumsinteresse stieß ein russischer Heiler, den zuvor mehrere TV -Sendungen als Wundertäter populär gemacht hatten, weil er ausgeprägte Beinlängendifferenzen, Beckenschiefstände und andere schwerwiegende orthopädische Leiden anscheinend in Sekundenschnelle zuverlässig beheben kann. Bei den Psi-Tagen demonstrierte er diese Fähigkeiten in drei Veranstaltungen an acht Patienten. Ärzte bezweifelten allerdings die Nachhaltigkeit dieses von ihnen als „Suggestivheilung“ bezeichneten Phänomens.

Von Ärzten begleitet wurde auch die öffentliche Sonderveranstaltung „Geistheilung Live“ am Vorabend des Kongresses, bei der 130 Heiler zwei Stunden lang kostenlos Probesitzungen anboten. Rund 1500 Menschen nutzten diese Gelegenheit. Über 30 spontane Besserungen protokollierten die Ärzte. Für Aufsehen sorgte vor allem der Fall einer gelähmten Frau, die sich nach wenigen Minuten Handauflegen aus ihrem Rollstuhl erhob und freudestrahlend auf eigenen Beinen eine Strecke von 40 Metern zurücklegte – zum ersten Mal seit vielen Jahren. (SK, Zusammenfassung aus Mysteries Nr. 2/2004, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 19, Juli 2004)

 

4. Juni 2004
 

Öko-Energie wird weltweit ausgebaut

Der weltweite Stärkung der erneuerbaren Energien ist beschlossene Sache. Die Vertreter von 154 Staaten verpflichteten sich in Bonn auf ein umfangreiches Programm, deren Umsetzung von der UNO überwacht werden soll. Eine Milliarde Menschen sollen künftig Zugang zu Strom und Wärme erhalten, so der Beschluss zum Ende der internationalen Konferenz über regenerative Energiequellen in Bonn. Nach viertägigen Diskussionen bekundeten die Delegierten nicht nur ihren politischen Willen, die Nutzung von Energie aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme wesentlich stärker als bisher voranzutreiben. Sie legten auch ein Programm mit 165 freiwilligen Aktionen auf, deren Umsetzung von den Vereinten Nationen überwacht werden soll.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin erklärte, mit dem Maßnahmenpaket könne bis zum Jahr 2015 der Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid um 1,2 Milliarden Tonnen gesenkt werden. Das sei mehr als heute Japan pro Jahr freisetze. Selbst die USA hat sich eingebracht und einen konstruktiven Beitrag geleistet. Sie wollten die Forschung so vorantreiben, dass beispielsweise die Windenergie nur noch sechs US-Cent pro Kilowattstunde kostet.

Der WWF Deutschland sprach von einem "energie-politischen Lichtblick". Greenpeace meinte dagegen , die Konferenz habe nur einen kleinen Fortschritt für den Klimaschutz gebracht. Es sei nicht gelungen, den nötigen politischen und gesetzlichen Rahmen für den Ausbau der regenerativen Energien zu schaffen. Der Deutsche Naturschutzring erklärte, die Bundesregierung könne bei der in den nächsten Jahren anstehenden Erneuerung des konventionellen Kraftwerksparks zeigen, dass sie es ernst meine mit der Energiewende. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 19, Juli 2004)

 

 

28. Mai 2004

Erstes Meereswellenkraftwerk
ans Netz gegangen

Vor der schottischen Küste ist das erste kommerziell betriebene Kraftwerk ans Netz gegangen, das seine Energie aus dem Ozean erhält. Die im Wasser schwimmende Anlage nutzt die Kraft des Wellenganges. Scharniergelenke verbinden vier Zylinder des 11,4 Mio. Euro teuren Kraftwerks. Die bereits durch leichten Wellengang erzeugte Bewegung dieser Gelenke pumpt Öl mit Hochdruck und treibt Generatoren an. Der so erzeugte Strom wird über ein Kabel zum Festland geleitet. 750 Kilowatt leistet die Anlage; noch liegen die Kosten pro Kilowattstunde bei rund 10 Cent. Innerhalb von 10 Jahren soll sich der Preis jedoch mehr als halbieren und dem preislichen Niveau von Gas und Kohle (etwa 4 Cent) angleichen. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 19, Juli 2004)

 

29. April 2004

Wie Forscher nach Gott suchen

Für Astrophysiker ist die Entstehung und Entwicklung des Universums naturwissen- schaftlich erklärbar. Dennoch bekennen sich gerade in jüngster Zeit viele Forscher als religiös. Für sie passen Gott und moderne Kosmologie zusammen. Eduard Thommes, der am Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg forscht, erlebt den Blick in den Sternenhimmel nicht nur als astrophysikalischen Rahmen, in dem geforscht wird. Er bekennt: "Wenn ich abends hinausgehe und in den Sternenhimmel schaue, dann spüre ich etwas Göttliches; ich fühle mich geborgen und geführt von einem persönlichen Gott."

Seit einigen Jahren kommt es unter den Naturwissenschaftlern zu einer Renaissance des Religiösen. Im April 1992 verkündete ein amerikanisches Astrophysiker-Team, es habe Schwankungen in der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung entdeckt und damit die frühesten Strukturen des Universums, nur 380.000 Jahre nach dem Urknall. Auf einer Pressekonferenz ließ sich Teamchef George Smoot zu den Worten hinreißen: "Dies waren die ursprünglichen Samen, aus denen sich alle heutigen Strukturen entwickelt haben. Wenn man religiös ist, bedeutet das, Gott zu erblicken."

Naturwissenschaftler gehen schon seit einiger Zeit Hinweisen auf die Existenz eines übernatürlichen Wesens nach, etwa die Physiker Paul Davies ("Der Plan Gottes") und Frank Tipler ("Die Physik der Unsterblichkeit"). Tipler ist sogar überzeugt, mit physikalischen Mitteln belegen zu können, dass es einen Gott, einen Himmel, eine Hölle und die Wiederauferstehung von den Toten gibt. Dabei degradiert er die Theologie - wenn sie nicht blanker Unsinn sein solle - kurzerhand zu einem Teilgebiet der Physik.

Eduard Thommes kann Tiplers These nichts abgewinnen: "Seine Interpretation ist sehr weit hergeholt . Tipler meint, er könne Gott mit der Physik beschreiben, doch das ist unmöglich. Das kann die Physik nicht leisten." Dem stimmt auch Arnold Benz vom Institut für Astronomie der ETH Zürich zu, der ebenfalls von der Existenz eines Schöpfers überzeugt ist. Benz hält zudem wenig von einem Gottesbegriff, der dort weiterhelfen soll, wo das physikalische Wissen an Grenzen stößt: "Gott ist kein Lückenbüßer."

Wenn sich Gott aber weder physikalisch beweisen lässt noch als Erklärung dessen dienen soll, was die Naturwissenschaft nicht mehr zu begreifen vermag - wie begründen Astrophysiker dann ihren Glauben?

"Die Naturwissenschaft hat Methoden entwickelt, mit denen sie erfolgreich einen Teil der Wirklichkeit beschreiben kann - aber eben nur einen Teil", erklärt Martin Federspiel, der am Planetarium der Stadt Freiburg das Wissen vom Weltall präsentiert. "Daher kommt die Naturwissenschaft auch nur zu bestimmten Antworten." Antworten auf Fragen, wie Geist und Materie zusammenhängen oder warum die Naturgesetze so sind und nicht anders, könnten, so Federspiel, die Naturwissenschaften nur gemeinsam mit der Philosophie und der Theologie suchen: "Da diese aber methodisch anders vorgehen, haben die Antworten auch eine andere Qualität."

Dass viele Physiker solche Erkenntnisse nicht als unwissenschaftlich abtun und einen festen Glauben entwickelt haben, findet meist eine plausible Erklärung. Bei Allan Sandage etwa waren es die Begegnungen des vernunftgeleiteten Forschers mit der Unendlichkeit und seine Fragen an der Grenze des physikalischen Wissens. Nach einem Leben für die Wissenschaft legte er im Alter von 72 Jahren ein überraschendes Glaubensbekenntnis ab: "Die Erforschung des Universums hat mir gezeigt, dass die Existenz von Materie ein Wunder ist, das sich nur übernatürlich erklären lässt."

Viele Wissenschaftler sind sich - ob gläubig oder nicht - gerade in jüngerer Zeit erneut der Grenzen der Naturwissenschaften bewusst geworden. "Gott ist seit einiger Zeit jedenfalls kein Tabuthema mehr", bestätigt Eduard Thommes. "Es kommt inzwischen häufiger vor, dass man unter Kollegen darüber redet."

1972 gründete der Milliardär und Philanthrop Sir John Templeton eine Stiftung, die jährlich ein Preisgeld von einer Million Dollar an Persönlichkeiten vergibt, die sich um die Verbindung zwischen Wissenschaft und Spiritualität verdient gemacht haben. John Polkinghorne war der Preisträger des Jahres 2002, der Physiker Paul Davies wurde 1995 ausgezeichnet. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 19, Juli 2004)

 

Das grosse Sprachensterben

Von den 6500 Sprachen, die derzeit auf der Welt gesprochen werden, sterben in den kommenden 100 Jahren bis zu 90 Prozent aus. Das heißt, jede Woche gibt es eine Sprache weniger. Beschleunigt wird dieser im Prinzip natürliche Veränderungsprozess durch die Globalisierung – bereits heute verständigt dich die Hälfte der Menschheit mit den 20 meistverbreitetsten Sprachen. Da es für sehr viele Idiome weder Wörterbücher noch Grammatik gibt, ist die Menschheit dabei, einen Teil ihres kulturellen Erbes zu verlieren. Denn mit den Sprachen geht auch Wissen verloren, z. B. über religiöse Zeremonien, Heilpflanzen oder Naturbeobachtungen.
Ein digitales Archiv in den Niederlanden ist seit einigen Jahren dabei, bedrohte Sprachen zu archivieren und schließt diese Arbeit jetzt ab. Dann soll der Datenschatz weltweit zugänglich gemacht werden. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 18, Juni 2004)

 

Weltfriedenspfad eröffnet

Ein „Weltfriedenspfad“ wurde am Friedenspalast in Den Haag eröffnet. Am 27. April 2004 schlossen sich 196 Länder in einer Erklärung für den Frieden zusammen. Der Pfad besteht aus den Beiträgen aus 196 Ländern und Regionen und repräsentiert 100% der Menschheit. In einer einmaligen Entfaltung der Zusammenarbeit und Solidarität, haben Botschafter und Außenminister aus jedem Land der Welt Steine beschafft, die das Kulturelle Erbe ihrer Nationen repräsentieren. Die in diesem Pfad verwendeten Steine sind z. B.: ein Stein der "Seal"-Insel, Marmor aus der Akropolis, ein Stück der Berliner Mauer, Jade aus China und andere Steine, die stille Zeugen historischer Ereignisse und Revolutionen sind.

Botschafter der internationalen Gemeinschaft haben eine Erklärung zur Eröffnung des Pfades verfasst . In dieser hieß es unter anderem: "Als Botschafter, die unsere Länder für die Bildung des Weltfriedenspfades in der "Friedens- und Gerechtigkeitsstadt" Den Haag, den Niederlanden, repräsentieren, heißen wir den Beginn dieses wichtigen Monuments für den Frieden willkommen. Wir glauben, unser Zusammenkommen in dieser Initiative bildet eine starke Aussage, dass die Nationen der Welt in Frieden und Freundschaft vereint sein können. Wir sind überzeugt, dass Frieden nicht nur möglich ist; es ist eine der dringendsten Notwendigkeiten unserer Zeit. Wir beteuern, dass jeder einzelne Mensch das Recht auf Frieden und Gerechtigkeit besitzt und das Frieden gleichzeitig eine Verantwortung darstellt, die wir alle wahrnehmen müssen. Es ist natürlich, wenn wir als Menschen darauf abzielen, unseren Kindern volle und zufriedene Leben zu geben. Als Weltbürger beteuern wir eine zusätzliche Verpflichtung. Wir werden uns ebenso bemühen, volle und zufriedene Leben für zukünftige menschliche Generationen zur Verfügung zu stellen. Es braucht Courage, Glaube und Verpflichtung den Grund des Friedens zu einen. Der Weltfriedenspfad will dazu dienen, Individuen und Nationen weltweit zu inspirieren in Frieden, Solidarität und Freundschaft zusammen zu kommen."(Nel, NTAT-Mitglied von Nesara, Dove-Report v. 15.5.04) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 18, Juni 2004)

 

21. April 2004

Kommunikator wie bei „Star Trek“
jetzt Wirklichkeit

Wovon eingeschworene Fans von "Raumschiff Enterprise" träumen, ist für Ärzte und Schwestern in amerikanischen Krankhäusern längst Realität. Sie verständigen sich drahtlos per Communicator - wie Picard, Data und Worf.

Die Namenswahl der Konferenzzimmer ist kein Zufall. Kirk, Spock und Picard heißen die Räume, in denen sich Mitarbeiter der kalifornischen Firma „Vocera“ treffen. Sie sehen ihre Arbeit ganz in der Tradition der Kultserie Star Trek. Nicht dass sie immer wieder zu neuen Missionen aufbrechen, um im Auftrag der Förderation das All zu befrieden. Vocera hat sich ganz den Communicators verschrieben, die Captain Picard und seine Kollegen an der Brust tragen und über die sie miteinander sprechen.

Der Vocera-Communicator misst drei mal zehn Zentimeter und wird wie bei den Helden der Serie einfach an Hemd oder Bluse geklemmt. Ein Knopfdruck genügt, um die Hightech- Plakette zu starten. Die Schwester sagt: "Doktor Brown" und kurze Zeit später steht die direkte Verbindung zu dem dringend benötigten Arzt.

Brent Lang, Manager bei Vocera, berichtet, dass bereits 40 Hospitäler nach Star-Trek-Manier kommunizieren. Ein Jahr ist der Communicator mittlerweile auf dem Markt. Für Krankenhäuser komme die Technik wie gerufen, glaubt man zumindest bei Vocera. Die Kommunikation dort sei oft äußerst ineffizient. Schwestern und Ärzte würden häufig minutenlang einander hinterher telefonieren oder Texte in Pager eintippen.

Das System ist äußerst leistungsfähig, denn es benutzt auch Spracherkennung. Nachdem ein Arzt den Namen einer Schwester in den Communicator gesprochen hat, analysiert der Server seine Worte, identifiziert die gewünschte Person, lokalisiert sie im Funknetzwerk des Krankenhauses und baut die Verbindung auf. Die Commmunicatoren arbeiten mit dem klassischen WLAN-Standard. Das Gespräch selbst wird nach dem Voice-over-IP-Protokoll abgewickelt, das auch bei der Internettelefonie zum Einsatz kommt.

Auch herkömmliche Anrufe lassen sich an die Star-Trek-Communicatoren durchstellen, genauso gut können Schwestern und Ärzte Telefonapparate innerhalb des Krankenhauses anrufen. Dank Spracherkennung kann eine Schwester auch den am schnellsten greifbaren Spezialisten zu sich ordern. Der Satz "Ich brauche einen Anästhesisten" lässt den Server automatisch nach dem Arzt fahnden, der den kürzesten Weg zur Schwester hat, und baut sofort eine Gesprächsverbindung auf.

Die intelligenten Walkie-Talkies sollen an Krankenhäusern eine Menge Zeit und Geld sparen. Das 300 -Betten-Hospital St. Agnes in Long Beach, Kalifornien, will 1100 Schwesternstunden innerhalb eines Jahres gewonnen haben, im gesamten Krankenhaus spricht man sogar von 3400 Stunden. Wenn das Captain Kirk wüsste. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 17, Mai 2004)

 

14.4.2004

Forscher finden Pfad zum Jungbrunnen

Für manche ist es nur ein Wurm, noch dazu ein kurzer, für viele andere aber birgt er die Hoffnung auf einen chemischen Jungbrunnen: Caenorhabditis elegans heißt der einen Millimeter kurze Geselle, ist seit zehn Jahren des Biologen bester Freund und hat schon zahlreiche Erkenntnisse über den Bauplan des Menschen er-möglicht. Wissenschaftler der Freiburger Albert-Lud-wigs-Universität entdeckten im Fadenwurm jetzt das, wonach ihre Kollegen weltweit seit Jahren gesucht hatten: Ein entscheidendes Schlüssel-Gen zur Steuerung der Zellalterung. Damit haben die Forscher das entscheidende Gen für die Alterung von Zellen entdeckt.

Eine Hauptrolle bei der körperlichen Alterung spielt Insulin, sonst vor allem wegen seiner Funktion bei der Zuckerkrankheit bekannt. Dass ein Eingriff in den Insulinweg das Leben verlängern kann, ist schon seit längerem bekannt - ebenso wie die Tatsache, dass dies nicht nur bei Fadenwürmern, sondern erwiesenermaßen auch bei Fruchtfliegen, Mäusen und wahrscheinlich auch beim Menschen funktioniert.

Der genaue Grund aber lag bisher im Dunkeln, denn das letzte Glied in der Reaktionskette, die das Insulin in Körperzellen auslöst, war unbekannt. Diesen genetischen Schalter, der das Programm für die zelluläre Alterung unmittelbar steuert, haben die Freiburger Forscher jetzt gefunden: Es ist ein Gen, das ein Enzym mit der Bezeichnung SGK-1 bildet. Die Manipulation dieses Enzyms, entweder durch eine Mutation des Gens oder durch Stress und Chemikalien, hatte bei den Fadenwürmern durchschlagenden Erfolg: Es verhinderte den Start des zellulären Alterungsprogramms. Es sähe sogar danach aus, als würden aktive lebensverlängernde Prozesse in Gang gesetzt.  (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 17, Mai 2004)

 

12.4.2004

Wenn Pole wandern

Nicht immer ist auf der Erde Nord gleich Nord und Süd gleich Süd: Durchschnittlich alle 250.000 Jahre tauschen die Pole ihre Position. Eine neue Studie zeigt: Der Wechsel dauert je nach Breitengrad 2000 bis 11.000 Jahre.

Bisherige Untersuchungen hatten den Polwechsel nur auf einen relativ weiten Zeitraum von 1000 bis 30.000 Jahren eingrenzen können. Die Analyse von 30 Ozeansedimenten von verschiedenen Breitengraden half jetzt, die Dauer näher zu bestimmen. Durchschnittlich 7000 Jahre - zirka 2000 Jahre in Äquatornähe und 11.000 Jahre nahe den Polen - braucht es, bevor sich die Kompassnadel wieder beruhigt. Dann steht sie allerdings auf dem Kopf.

Die Ursache für den Wechsel der Pole ist bislang ungeklärt. Erzeugt wird das magnetische Feld der Erde wohl von der Rotation des flüssigen Eisens im äußeren Erdkern, 3000 bis 5000 Kilometer unter der Oberfläche. Aber auch das steht nicht fest, wie der Verfasser der Studie, Bradford Clement von der Florida International University, gegenüber dem Online-Wissenschaftsdienst "NewScientist" erklärt: "Wir sind noch weit von einem realistischen Modell entfernt."

Klar ist allerdings: Das magnetische Feld reicht weiter als die Erdatmosphäre und bildet den ersten Schutzwall gegen Solarstürme. Auch orientieren sich viele Zugvögel an dem Feld. Die Folgen einer Polverschiebung sind nicht absehbar. "Aber für die Vögel sind 7000 Jahre wahrscheinlich genug Zeit, um sich anzupassen", vermutet Clement im Gespräch mit dem Online-Nachrichtendienst von "CNN".

Seine Studien zur unterschiedlichen Anpassungszeit je nach Breitengrad liefern Hinweise auf einen nichtlinearen Wechsel. Wahrscheinlich bilden sich zunächst mehrere Mini-Pole auf der gesamten Erdoberfläche, bevor sich die Hauptpole wieder verfestigten, so Clement. In der Zwischenzeit würden Kompasse je nach Position auf dem Erdball ganz unterschiedlich ausschlagen.

Die Stärke des magnetischen Felds hat in den vergangenen 2000 Jahren abgenommen - allein um zehn Prozent in den vergangenen 150 Jahren. Das könnte nach Clements Angaben ein Hinweis auf einen bevorstehenden Wechsel sein. Gleichzeitig schränkt er ein: "Eine Vorhersage ist reine Spekulation. Wir wissen es einfach nicht." Auch die relativ lange Zeit seit dem bislang letzten großen Polwechsel sei kein klarer Hinweis, auch wenn durchschnittlich alle 250.000 Jahre aus Norden Süden wird. "Es gibt keinen Zeitplan oder gleichmäßige Intervalle." Der letzte Wechsel liegt bereits 790.000 Jahre zurück. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 17, Mai 2004)

 

Urteil des Bundesverfassungsgerichts:
Handauflegen erlaubt!

Bedarf es, um die Selbstheilungskräfte eines Menschen durch Handauflegen zu aktivieren, einer Heilpraktikererlaubnis? Der Beantwortung dieser zentralen Frage war eine jahrelange gerichtliche Auseinandersetzung gefolgt, die ein Heiler bis zum Bundes- verfassungsgericht gebracht hatte. Jetzt fällte das höchste deutsche Gericht sein Urteil (AZ: 1 BvR 784/03). Demgemäß ist keine bestandene Heilpraktikerprüfung erforderlich. Voraussetzung ist jedoch, dass der Heiler keine Diagnosen stellt und schriftlich darauf hinweist, dass seine Tätigkeit keine Arzt-Behandlung ersetzt. Hierzu aus dem Urteil:
..."Die Forderung an den Beschwerdeführer, eine Heilpraktikerprüfung abzulegen, ist unangemessen, weil eine solche Prüfung mit der Tätigkeit, die der Beschwerdeführer auszuüben beabsichtigt, kaum noch in einem erkennbaren Zusammenhang steht."...
..."Es muss gewährleistet sein, dass der Beschwerdeführer die Kranken zu Beginn des Besuches ausdrücklich darauf hinweist, dass er eine ärztliche Behandlung nicht ersetzt. Das kann etwa durch einen gut sichtbaren Hinweis in seinen Räumen oder durch entsprechende Merkblätter, die zur Unterschrift vorgelegt werden, geschehen."...

So heißt es also nun: Wer die Selbstheilungskräfte eines Patienten durch Handauflegen aktiviert und dabei keine Diagnosen stellt, benötigt keine Heilpraktikererlaubnis. Voraussetzung für eine solche Tätigkeit ohne Heilpraktikererlaubnis ist aber: Der Heiler muss seine Patienten schriftlich darauf hinweisen, dass seine Tätigkeit die Tätigkeit des Arztes nicht ersetzt. Dieser Hinweis kann entweder als Merkblatt dem Patienten vor (!) Behandlungsbeginn übergeben werden oder auf einem gut sichtbaren Aushang im Behandlungszimmer stehen.

Weitere Informationen sowie das vollständige Urteil (pdf) finden Sie auf der Homepage des Dachverbands für Geistiges Heilen e.V. http://www.dgh-ev.de/http://www.dgh-ev.de/ (Quelle: www.reiki.de) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 17, Mai 2004)

 

 

Friedensakademie für Afrika

In Afrika arbeiten Lichtarbeiter an der Verwirklichung mehrerer Friedensprojekte. Dazu gehören der Bau eines Zentrums mit dem Namen „Heim des göttlichen Friedens“ in Nigeria, die Gründung einer Schule, die als Internationale Friedensakademie dienen wird, sowie die Organisation zahlreicher internationaler Friedensmeditationen für Afrika.

Mit diesem Projekt sollen in Afrika Kriege, Wunden und Krankheiten geheilt werden. In einer Presse -mitteilung wurden die ideellen Grundziele wie folgt benannt: Man will Frieden schaffen, Gedankenfrieden auf dem gesamten Kontinent Afrika erschaffen, und für eine friedliche Lebensweise und friedliche Beziehungen untereinander und mit anderen Nationen sorgen. Der Bau des Zentrums soll vor allem der Förderung der afrikanischen Religionseinheit dienen. Die Friedensakademie, die als Schule betrieben wird, soll in den Schülern Veränderungen in Richtung Frieden, Liebe, Respekt und Akzeptanz jedem Leben gegenüber bewirken. Zur Zeit hoffen die Lichtarbeiter, die bereits mit diversen Großmeditationen Tausende von Menschen erreicht haben, auf Spenden, um die Projekte verwirklichen zu können.

Spendeninfo in Deutschland: wegmann@csna.de

(S. Kreth, Zusammenfassung aus Lichtfokus Nr. 5, Frühjahr 2004) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 17, Mai 2004)

 

Tauschringe sprengen das System

Es gibt immer mehr Menschen, die das Füreinander selbst in die Hand nehmen. Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl helfen anderen und sich selbst, indem sie Netzwerke aufbauen, in denen Waren und Dienstleistungen getauscht statt bezahlt werden. Gerade in Zeiten der Verschuldung und der immer knapper werdenden Löhne suchen die Menschen nach einer Alter-native. In diesen Tauschringen werden Dienstleistungen wie Babysitten, Fensterputzen, Handwerksarbeiten, Altenpflege und andere Betreuungsdienste ausgetauscht. Bezahlt wird über ein Punktekonto. So wird eine Infrastruktur errichtet, die auf dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe und Anerkennung beruht und die eine neue Kultur des Geben und Nehmens schafft (Wortlaut aus www. tauschring-archiv.de). Die derzeit über 350 Tauschsysteme in Deutschland sehen sich als Teil einer gesamtgesellschaftlichen Umorientierung. Es gibt aber auch groß angelegte Tauschgemeinschaften von Firmen. Die bekannteste ist der seit 1934 bestehende Wirtschaftsring WIR, der mittlerweile 60.000 Teilnehmer zählt. In wohl fast jeder Stadt gibt es heute einen Tauschring. In Bremen ist das „Tausch-Watt“. In Buxtehude gibt es eine Tauschbörse für Bücher – in einer Telefonzelle! Die Menschen bringen ihre gelesenen Bücher unters Volk, indem sie diese zu der Telefonzelle bringen, mit der man nicht mehr telefonieren kann, sondern in der sich Bücherregale befinden. Jeder, der sich ein Buch nimmt, muss auch wieder eines hinterlegen.

Die Argentinier haben Tauschringe sogar vor dem wirtschaftlichen Ruin ihres Landes bewahrt. Mittlerweile sind mehrere Millionen Familien in den Tauschclubs eingeschrieben. Ein paralleles Währungssystem ist entstanden, auf das die Zentralbank keinen Einfluss hat, dessen „normales“ Währungssystem zusammenbricht. Bei uns in Deutschland haben leider die Politiker bereits reagiert und im Steuerrecht einige Klauseln verankert, die den Tauschwert einer Ware dem tatsächlichen Verkehrswert gleichsetzen. Damit Tauschringe den Teufelskreis aus Geldmangel, Arbeitslosigkeit und Verschuldung sprengen können, ist intensive Lobbyarbeit notwendig, woran die Menschen von www .Joytopia.net arbeiten. (Quellen: Matrix3000, Bd. 16, Juli/Aug. 03, Weser-Kurier 10.4.04) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 17, Mai 2004)

 

Wir können mit Delphinen sprechen

Patrick Flanagan ist für seine zahlreichen Erfindungen bekannt, schrieb eines der ersten Bücher über Pyramidenkräfte und gehörte zum Team des Gemini-Raumflugprogramms. Bekanntheitsgrad erlangte er v.a. durch seine Forschungen zu Langlebigkeit und Gesundheit.
Er fand heraus, dass die Ultraschallwellen, mit denen das von ihm entwickelte Neurophon-Gerät arbeitet, und das ursprünglich als Schnelllerngerät entstand, über die Haut zum Sacculum weitergeleitet werden. Das Sacculum ist eine kleine Drüse im Innenohr, die für unseren Gleichgewichtssinn zuständig ist, und von dem Nervenverbindungen u. a. ins Langzeitgedächtnis führen. Aber das Sacculum ist auch für die ankommenden Signale da, die als Klang wahrgenommen werden. Bei den Delphinen ist das Sacculum das Hörorgan. Holografisches Hören hat im Lebensraum von Delphinen eine viel größere Bedeutung als bei uns Menschen. Schon Flanagan wusste: Dasselbe Organ, das beim Menschen die Größe einer Erbse hat, ist beim Wal und bei den Delphinen das Hörorgan. Und dieses ist ein Ultraschalldetektor. Es ist aber auch bei und Menschen ein Ultraschalldetektor. „Das Neurophon überträgt Klänge über andere Kanäle als das Hörorgan ins Gehirn, und zwar über dieselben Detektoren wie bei Walen und Delphinen.“ so Flanagan. Er hält es für möglich, dass wir Menschen das Sacculum in grauer Vorzeit als Hörorgan für die Verständigung mit Tieren benutzt haben könnten – auch Reptilien hören über das Sacculum – und dass diese Fähigkeit lediglich in Vergessenheit geraten ist. Schon in den 60ern arbeitete Flanagan an der Erforschung der Kommunikation zwischen Mensch und Delphin und entwarf einen Mensch-Delphin-Kommunikator auf der Basis seines Neurophons. Zusammen mit einem Forscherteam entwickelte er ein Vokabular von ca . 30 Begriffen, mit denen sie sich mit den Delphinen „unterhalten“ konnten. Das Projekt wurde von der US-Regierung für 50 Jahre unter Verschluss genommen, nachdem die Delphine den Forschern angefangen hatten, Anweisungen zu geben und der Leiter des Projekts unter mysteriösen Umständen starb. Patrick Flanagan sagt: „Mit etwas Übung kann man tatsächlich hören, was die Delphine sagen. Man braucht keine Maschine, um mit Delphinen und Walen zu kommunizieren. Ich glaube daran, dass wir es eines Tages direkt tun können. Es ist eine Kommunikation auf einer sehr hohen Ebene, und ich glaube, dass die Menschen das eines Tages auch können.“ (Zusammenfassung aus: Matrix3000, Bd. 16, Juli/Aug. 2003, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 17, Mai 2004)

 

21. Febr. 2004

Wissenschaftler beweisen empathische Verbindung zwischen Liebenden

London (dpa). Was Romantiker schon lange wussten, haben Wissenschaftler  jetzt bewiesen: Liebende empfinden den Schmerz des anderen mit. Bei demjenigen, der eigentlich gar nichts hat, werden dann dieselben Zentren im Gehirn aktiviert wie bei dem, der wirklich Schmerzen leidet. Wie die britische Zeitung “The Times” berichtete, führten Neurologen vom University College in London dafür Tests mit 16 Paaren aus.
Bei dem Experiment wurde die Hirnaktivität der jeweiligen Partnerin gemessen. Nacheinander bekamen zuerst sie und dann ihr Partner kurze Elektroschocks. Die Frauen konnten dabei nicht das Gesicht ihres Partners sehen, erfuhren aber durch eine Anzeige, dass er in diesem Moment einen Elektroschock bekam.
Das Ergebnis: In beiden Fällen wurden bei der Frau die gleichen Hirnregionen aktiv – mit einer  Ausnahme: Die Hirnregion, die körperlichen Schmerz registriert, wurde nur gereizt, wenn die Frau selbst den Elektroschock bekam. Die Hirnregionen, die emotionale Reaktionen auf Schmerz steuern (z .B. Erregung, Schrecken, Trauer), regten sich dagegen in beiden Fällen. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 15, Mrz. 2004)

 

 

Jan. 2004

Wissenschaft: Das Erdmagnetfeld wird immer schwächer

Den Leibwächter erwischte es zuerst: Ausgerechnet der Satellit Oersted, der ins All geschickt worden war, um das Erdmagnetfeld zu überwachen, fiel jetzt einer Schwachstelle eben dieses Feldes zum Opfer. Über dem Atlantik wurde der künstliche Himmelskörper von Sonnenwinden stark beschädigt.
Ein Alarmsignal. Denn das Magnetfeld, das die Erde normalerweise vor dem hoch- energetischen Sonnenwind schützt, schwächt sich immer weiter ab, allein in den letzten 160 Jahren um zehn Prozent. Über dem Südatlantik, wo Oersted vom Sonnenwind getroffen wurde, hat das Feld nur mehr die Hälfte seiner derzeit durchschnittlichen Stärke - und der Schutzschild der Erde damit quasi ein Loch.
Die Entwicklung könnte große Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben. Forscher befürchten sogar, dass sich die magnetischen Pole bald umkehren könnten. Die Kompassnadeln würden dann nach Süden zeigen statt nach Norden.

Gleichzeitig bewegt sich der magnetische Nordpol mit hohem Tempo in Richtung Russland. Seine Wandergeschwindigkeit hat in den vergangenen Jahren von zehn auf 50 Kilometer pro Jahr zugenommen. In zwei Jahren werde der magnetische Nordpol die kanadischen Hoheitsgewässer verlassen und in 50 Jahren Sibirien erreichen, berichtet Hermann Lühr vom Geoforschungszentrum Potsdam.

Dass der Pol wandert und sich das Magnetfeld abschwächt, ist für Geophysiker zunächst nicht ungewöhnlich. Aus Untersuchungen magnetisierten Gesteins weiß man, dass sich das Erdfeld im Mittel alle 200.000 Jahre umpolt. Was der Natur offenbar nicht viel ausmacht, könnte für die hoch technisierte Menschheit aber ein riesiges Problem werden. Wenn nämlich das schützende Magnetfeld während der Umkehrung auch nur kurzzeitig verschwindet, liegt die Erde ungeschützt im Sonnenwind und ist so dem Strom hochenergetischer Teilchen ausgesetzt. Die Strahlung würde tief in die Atmosphäre eindringen und die Schaltkreise moderner Computerchips empfindlich treffen. Besonders gefährdet sind Flugzeuge und Satelliten, beide abhängig von zuverlässiger Elektronik, aber auch Energie- und Kommunikationsnetze.

Mit Hilfe des deutschen Satelliten Champ, der seit Juli 2000 im All ist, haben Wissenschaftler präzise Daten über die globale Entwicklung des Magnetfelds erhalten. Demnach hat es sich seit 1979 um 1,7 Prozent abgeschwächt, über dem Südatlantik sogar um zehn Prozent. Die Ursache liegt im flüssigen Erdinneren. Große Temperatur- unterschiede zwischen Kern und der Grenze zum Erdmantel lassen die glutflüssige Eisenschmelze zirkulieren wie in einem Kochtopf. Unter dem Einfluss der Erdrotation bilden sich Wirbelströme, ähnlich den Hoch- und Tiefdruckgebieten in der Atmosphäre. Die Feldschwankungen an der Erdoberfläche sind ein Spiegel der gewaltigen Magmawalzen im Innern. Besonders aufregend an den gegenwärtigen Beobachtungen ist, dass die magnetische Feldstärke zehnmal schneller abnimmt, als schaltete man den Geodynamo ab; über dem Südatlantik gar 100-mal schneller. Teile des Dynamos scheinen eine Gegenbewegung begonnen zu haben - beginnt das Feld sich umzupolen?

Aus Daten des Satelliten Oersted der Jahre 1980 und 2000 ergibt sich, dass sich das Magnetfeld örtlich bereits umgekehrt hat - in diesen Regionen weist die Kompassnadel in die “verkehrte" Richtung. Beunruhigend sei, dass sich die Gebiete mit umgekehrter Magnetfeld-Richtung innerhalb dieser 20 Jahre ausgeweitet hätten, erklärt der Pariser Geophysiker Gauthier Hulot. Noch sind es nur einzelne Regionen, zum Beispiel im Südatlantik. Indes könnte eine Zunahme der Gebiete mit umgekehrter Magnetpolung eine fundamentale Änderung der Strömungsverhältnisse ankündigen.

Auf die dann herrschenden Bedingungen gibt die Südatlantik-Region womöglich einen Vorgeschmack. In diesen südlichen Breiten empfängt die Besatzung der inter-nationalen Raumstation ISS 90 % ihrer Strahlendosis, obwohl sie sich dort nur etwa zehn Minuten pro Tag aufhält. Und neben Oersted wurden inzwischen weitere Satelliten und das Weltraumteleskop Hubble beschädigt. NASA-Forscher James Heirtzler fordert jetzt Sicherheitsmaßnahmen für Raumfähren, Satelliten und insbesondere für Astronauten. Hielten sich Raumfahrer in der Schwächezone des Magnetfeldes zu Arbeiten außerhalb der Station auf, könnten sie eine tödliche Strahlendosis abbekommen, befürchtet Heirtzler. (Axel Bojanowski, aus: www.das-gibts-doch-nicht.de, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 14, Febr. 2004)

 

30.12.2003

EU will Spiritualität verbieten

Unter dem Mantel des Verbraucherschutzes plant die EU ein Gesetz, das Folgen für alle Formen der Spiritualität haben kann. Die EU hat eine Verordnung zum Schutz der europäischen Verbraucher angekündigt, mit der sie auch das Recht beansprucht, über die Richtigkeit hellseherischer Aussagen zu urteilen und hellseherische Beratung verbieten zu können. Das ist in einer Region Italiens bereits ausgesprochen worden.

Das bedeutet, dass die EU-Kommission eine Grundsatzentscheidung über den Umgang mit Spiritualität fällt, die ihre Zuständigkeiten weit überschreitet. Die Pläne berühren auch den Bereich oberster Verfassungsgrundsätze wie die Freiheit der Forschung und der religiösen und spirituellen Überzeugungen. Ein europaweites Netzwerk von Überwachungsbehörden erhält umfassende Befugnisse der Kontrolle über einen Teilbereich des spirituellen Lebens. Die Verordnung kann als Mittel benutzt werden, das Wirken von spirituellen Persönlichkeiten und damit auch die Spiritualität als solche in Gegenwart und Zukunft zu behindern oder zu verhindern.

Auch dort, wo keine gewerbliche ”Beratung” stattfindet, könnte das bloße Sprechen über außersinnliche Wahrnehmung in die Kategorie Täuschung fallen. Die Spiritualität selbst wird zumindest bei uns in Deutschland etwas distanziert angesehen, um es gelinde auszudrücken. Mit solch einem Gesetz wäre es dem Staat erlaubt, die Weltanschauung von Bürgern, die sich der Spiritualität zuwenden, jederzeit mit juristischen Mitteln zu verhindern.

1976 war durch ein EG-Gesetz die Existenz der Naturheilkunde gefährdet. Damals hätte eine unbestimmte Anzahl von Naturheilmitteln und Heilmitteln der Alternativen Medizin ihre Zulassung verloren. Nur aufgrund einer kleinen Anzahl von Ärzten und Bürgerrechtlern konnte dieser Eingriffe in die Therapiefreiheit verhindert werden.

Der nun vorliegende Gesetzesentwurf richtet sich gegen die Spiritualität. Immer noch verlieren die Kirchen sehr viele Mitglieder, weil sie nicht in der Lage sind, neue Ideen aufzugreifen und die Religionen den neuen Erkenntnissen anzupassen. Immer mehr Menschen verlieren ihr Vertrauen in staatliche Einrichtungen. Immer mehr Menschen wollen ihr Leben wieder selbst bestimmen und nicht mehr den Versicherungen, den Banken, der Pharmazie, dem Kommerz übergeben. Immer mehr Menschen wachen auf und lassen sich nicht mehr alles vorschreiben. Menschen, die erwachen, sind nicht mehr manipulierbar. Und sie sind “unbequem”. Das darf nicht sein, denn ein guter Bürger soll ein gehorsamer Bürger sein. Wen wundert es da, dass über ein Gesetz gesprochen wird, welches verhindern soll, Spiritualität zu leben und zu erfahren. Was würde sein, wenn ein großer Teil der Hellseher den Kunden die Auskunft geben würde, dass in ein oder zwei Jahren das Finanzsystem zusammenbrechen könnte. (Dazu muss man nicht unbedingt Hellseher sein). Abgesehen davon, dass so eine Aussage nicht generell geglaubt wird, könnte immerhin eine Panik ausbrechen, wenn darüber gesprochen wird.  Oder, was könnte sein, wenn hellsichtige Menschen ”voraussehen,” dass die etablierten Religionen ausgedient haben und dass sie in vielleicht zehn Jahren gar nicht mehr so existieren. Das wäre für die Kirchen unerträglich, denn ihr System der Manipulation könnte dann auch zusammenbrechen.

Der Plan zu der Verordnung wurde bei einem informellen Treffen der EU-Minister für Verbraucherschutz auf einer mehr oder minder geheimen Konferenz im Mai 2003 gefasst. Informelle Treffen finden fernab großer Zentren statt und solche Treffen dienen verborgenen Plänen, die misstrauisch werden lassen. Außerdem sollte das Treffen sowie das Ergebnis so lange wie möglich geheim gehalten werden. Die Pressemitteilung, mit der die Verordnung angekündigt wurde, fiel genau in die Ferienzeit. Wenn Verbraucher geschützt werden sollen, dann ist die Ferienzeit nicht unbedingt die beste Wahl für eine Veröffentlichung. In dieser Zeit lesen gerade die wenigsten Verbraucher diese Veröffentlichung.

Wir können also mit Recht annehmen, dass das Hauptthema dieses Treffens die Ausschaltung der Seher und Hellseher gewesen ist. Damit zusammenhängend wird darüber diskutiert worden sein, wie man die Verbreitung von esoterischen Bestrebungen im Internet beenden kann. Diese Verbreitung spiritueller Gemeinschaften oder ”Sekten” im Internet gehört in manchen Ländern (Frankreich, Deutschland) mittlerweile zu den Hauptsorgen. Über den Verbraucherschutz hofft man, zusätzlich Internet-Inhalte verbieten zu können.

Mit einer Verabschiedung dieser Verordnung bzw. dieses Gesetzes, das angeblich auf ”breite Zustimmung” gestossen ist (Kommissar Byrne), wird im Jahr 2005 gerechnet.

(Quelle: www.lichtbote-sued.de, Esotera Winter 2003/04, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 14, Febr. 2004)

 

Polarlichter in ungeahnter Höhe

(ap) Ein Militärsatellit hat Polarlichter in bisher ungeahnten Höhen entdeckt. Zur Verblüffung vieler Experten hatten die Kameras des US-Satelliten Nordlichter in 800 Km Höhe aufgenommen. Damit bestätigten sich Beobachtungen von Astronauten, die bislang als Hirngespinste abgetan wurden. Nach bisherigem Kenntnisstand treten Polarlichter nur in einer Höhe von wenigen 100 Km über der Erdoberfläche auf.

Die Satellitenbilder eröffneten eine ganz neue Sichtweise auf das Phänomen. Polarlichter entstehen bei starken Sonneneruptionen, wenn geladene Teilchen die Erdatmosphäre durchschlagen und mit Luftmolekülen zusammenprallen. Experten gingen bislang davon aus, dass es in höheren Schichten der Atmosphäre zu wenig Moleküle gebe, um diesen Effekt auszulösen. “Deshalb wollten Wissenschaftler den Berichten von Astronauten keinen Glauben schenken”, sagte der Solarphysiker Bernhard Jackson von der University of California. Eine mögliche Erklärung sei, dass die Sonnenpartikel bei ihrem Aufprall Stickstoffmoleküle aus der Ionosphäre in höhere Schichten stoßen und dort Polarlichter auslösten”, so der Physiker David Webb vom Boston College. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 13, Jan. 2004)

 

Veränderungen im Erdmagnetgitter entdeckt!

Im Erdmagnetgitter sind immense Risse entdeckt worden, die für Stunden offen bleiben und den Sonnenstürmen erlauben einzuströmen. Dies ergaben neueste Untersuchungen der NASA-Raumfahrtagentur und der gemeinsamen NASA/ESA-Satelliten mit deren Meßsatellit IMAGE und weiteren Satelliten, die sich im Einsatz um die Erde befinden.
Die Brüche im Magnetfeld sind schon früher entdeckt worden, aber Forscher wissen jetzt, dass diese Risse für lange Perioden offen bleiben können, anstatt wie bisher angenommen für nur kurze Intervalle.
"Wir entdeckten, dass unser Magnetgitter hin- und herzieht, wie ein Haus mit einem Fensterladen, der während eines Sturms offen ist," sagte Dr. Harald Frey der University of California/Berkeley, Autor einer Abhandlung über dieses Thema,  veröffentlicht am 4. Dezember in der Zeitung “Nature”. "Das Haus lenkt das meiste des Sturms ab, aber das Sofa ist anschließend ruiniert.” Ähnlich unser Magnetgitter: Es trägt die volle Wucht von Weltall-Stürmen, aber einiges an Energie schlüpft dauernd durch seine Risse, manchmal genug, um Probleme mit Satelliten, Radio-Kommunikation und Energiesystemen zu verursachen," sagte er.

Der Sonnensturm ist ein Strom elektrisch geladener Partikel (Elektronen und Ionen), die konstant von der Sonne herausgeschleudert werden. der Sonnensturm bringt die Sonnenenergie mit hoher Geschwindigkeit (Hunderte von Kilometern pro Sekunde) durch das Erdmagnetgitter zur Erde.

Die Erde hat ein Magnetfeld, das sie umgibt und eine schützende Barriere darstellt.  Bisher dachte man, dass dieses Magnetgitter nichts durch lässt, aber diese neuen Erkenntnisse zeigen, dass das Magnetgitter doch nicht undurchdringlich ist.

Im Jahre 1961, berechnete Dr. Jim Dungey des Imperial College in Großbritannien, die Risse könnten sich vielleicht im Magnetgitter bilden, wenn der Solarsturm ein magnetisches Feld enthält, das sich in der entgegengesetzten Richtung zu einem Teil des Erdmagnetfeldes verhält). In diesen Regionen würden die beiden Magnetgitter durch einen Prozess, bekannt als “Magnetic Reconnection”, in eine Beziehung zueinander gehen und so einen Riss im Magnetfeld erzeugen, durch den die elektrisch geladenen Partikel der Sonnenstürme hineinkommen können. In den 70ern forschte Dr. Goetz Paschmann vom Max Planck Institut für Extraterrestrische Physik in Deutschland weiter und entdeckte, dass die Risse für die Raumfahrt von Nutzen sind. Aber es blieb unklar, ob die Risse vorübergehende Merkmale waren oder ob sie für lange Zeitperioden stabil bleiben würden.

In den neuen Untersuchungen enthüllt sich nun ein Areal in der Ionosphäre der Arktik, das beinahe so groß ist wie Kalifornien. Hier zeigt sich, dass sich eine 75-Megawatt-"Proton"-Aurora für Stunden bildet. Diese Aurora, genug Energie enthaltend für 75.000 Häuser, unterscheidet sich von der sichtbaren Aurora, bekannt als Nord- oder Polarlicht. Sie wird erzeugt von schweren Partikeln (Ionen) die auf die obere Atmosphäre stoßen und das ultraviolette Licht verursachen, das für das menschliche Auge unsichtbar ist, aber von dem Ultraviolett-Bilderzeugersystem von IMAGE wahrnehmbar ist.

Während die Aurora von IMAGE registriert wurde, flog die andere Vier-Satelliten-Einheit weit über IMAGE, direkt durch den Riss und entdeckte, dass die Sonnensturm-Ionen durchströmen. Normalerweise werden diese Ionen vom Magnetgitter abgelenkt, und so zeigte sich dann der Bruch im Magnetgitter. Dieser Strom der Solarsturmionen bombardierte unsere Atmosphäre in genau der selben Region, wo IMAGE die Protonen-Aurora sah. Die Tatsache, dass IMAGE in der Lage war, die Protonen -Aurora für mehr als neun Stunden zu sichten, obwohl er in seiner Umlaufbahn voranschritt, wo es die Aurora nicht mehr untersuchen konnte, lässt erkennen, dass der Riss kontinuierlich offen bleibt. Einschätzungen der Daten von IMAGE und der anderen Satellitengruppe ergeben, dass der Riss die zweifache Größe der Erde an der Grenze des magnetischen Feldes hat, über 60.000 km über die Planetenoberfläche gehend. Seitdem das Magnetfeld zusammenläuft als ob es in den Polarregionen in die Erde eintritt, verkleinert sich der Riss in der oberen Atmosphäre zu der Größe von Kalifornien.

IMAGE wurde gestartet am 25. März 2000, um eine globale Übersicht über den Weltraum rund um die Erde zu schaffen, und um zu erforschen, wie er das Erdmagnetgitter beeinflusst wird. Die Satellitengruppe, gebaut von der ESA und gestartet am 16. Juli 2000, erzeugt eine dreidimensionale Karte des Erdmagnetgitters.  (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 12, Dez. 2003)
 

 


Leben ohne Wasser und ohne Nahrung

Ein 76-jähriger indischer Fakir hat nach eigenen Angaben seit 65 Jahren nichts mehr gegessen und getrunken und ein zunächst ungläubiges Ärzteteam verblüfft. Der Vizedirektor des Krankenhauses, in dem Prahlad Jani beobachtet wurde, sagte nach einem Bericht der "Hindustan Times" vom Mittwoch: "Er hat seit zehn Tagen weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich genommen und weder Urin noch Stuhl ausgeschieden." Ein anderer Arzt räumte ein, man habe keine Erklärung für das Phänomen. Möglicherweise handele es sich "um etwas Göttliches". Jani sei körperlich und geistig gesund.

Jani, der normalerweise in einer Höhle nahe eines Tempels im westindischen Bundesstaat Gujarat lebe , führe seine Fähigkeit auf eine Gabe der Göttin Amba Mata zurück, berichtete das Blatt weiter. Er gebe an, eine seit seiner Kindheit aus einem Loch im Gaumen strömende Flüssigkeit ersetze Nahrungs - und Flüssigkeitsaufnahme. Die Ärzte hätten den Austritt von Flüssigkeit aus einem Gaumenloch bestätigt, diese aber nicht analysieren können.

Während des Krankenhausaufenthaltes in der Stadt Ahmedabad sei Jani rund um die Uhr per Videokamera überwacht worden, berichtete die britische BBC. Um den Ärzten die Überwachung zu erleichtern, habe er auch aufs Baden verzichtet. 100 Milliliter Wasser täglich - etwa ein halbes Glas - seien ihm zugestanden worden, um den Mund zu spülen. Nach dem Ausspucken sei die Menge erneut gemessen worden, um sicherzugehen, dass Jani nichts davon getrunken habe.

Der als Tribut für Amba Mata stets rotgekleidete, sehr dünne Mann mit schlohweißem langem Bart sei "eine Herausforderung für die Wissenschaft", sagte der Vizedirektor des Krankenhauses. Alle medizinischen Testergebnisse seien völlig normal. Während des Aufenthaltes schien es nach Angaben der Ärzte, als habe sich Urin in Janis Blase gebildet, der dann aber von der Blasenwand wieder aufgenommen worden sei. Einer von Janis Jüngern sagte, der Fakir sei noch nie krank gewesen. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 12, Dez. 2003)

 

Dieses Ereignis ist Ausdruck dafür, wie nah wir immer mehr unserem Ursprung kommen:

1.11.2003

Astronomen entdeckten Galaxie, in der Millionen Sonnen geboren werden

Kamuela (dpa). Den bislang größten kosmischen “Kreißsaal” hat ein internationales Astronomieteam im Sternbild Luchs entdeckt. Millionen Sonnen werden in der superheißen Gaswolke in einer rund zwölf Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie geboren. Das berichtet das Keck-Observatorium in Kamuela auf Hawaii.

Wegen der enormen Entfernung blicken die Astronomen bei der Beobachtung des so genannten Luchs -Bogens weit zurück in die Kindheit des Universums, als der Kosmos erst etwa zwei Milliarden Jahre alt war. “Faszinierend an dieser Galaxie ist, dass sie gigantische Sterne zu fabrizieren scheint, viel größere als nahezu alle Sterne in unserer Milchstraße”, erläuterte Bradford Holden von der Universität von Kalifornieren in Santa Cruz. Die Riesensterne seien an der Oberfläche bis zu 80 000 Grad Celsius heiß. Zum Vergleich: Die Sonne hat eine Oberflächentemperatur von rund 5500 Grad Celsius.

Auch in unserer Milchstraße gibt es Regionen, in denen Sterne entstehen. Eine davon, der Orionnebel , ist bei klarer Sicht sogar mit bloßem Auge als milchiger Fleck im Sternbild Orion zu sehen. Er enthält jedoch lediglich vier heiße, helle Sterne.

“Wir sind möglicherweise auf einen Schlüsselmoment des Galaxienwachstums gestoßen”, sagte Holden . Viele andere junge Galaxien glichen der beobachteten, böten aber keinen derartigen Detailreichtum. Bei der Entdeckung kam die Natur den Astronomen zu Hilfe: Ein zwischen Erde und Luchs-Bogen gelegener Galaxienhaufen beugt die Lichtstrahlen wie eine gigantische Linse. Diese so genannte Gravitationslinse vergrößert das Bild der dahinter liegenden Galaxie wie eine Art Teleskop. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 11, Nov. 2003)

 

27. Dez. 2002

Die letzten Erdreaktionen vor Fertigstellung des neuen Magnetgitters

Im Dezember häuften sich die Erdbeben besonders. Am 7. Dezember erschütterte ein starkes Erdbeben (5,0 auf der Richterskala) Neuseelands Hauptstadt Wellington. Drei Tage später kam es zu einem Erdbeben in Südspanien. Es hatte eine Stärke von 4,4 auf der Richterskala und führte zu keinen Schäden oder Verletzungen. Am 15. Dezember erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Richterskala den Nordwesten Chinas, bei dem mehrere Gebäude in der Provinz Gansu beschädigt wurden. Drei Tage später wurde ein mäßiges Erdbeben in Zagreb, der Hauptstadt von Kroatien, registriert, das aber keine Schäden verursachte. Einen Tag vor Heilig Abend kam es in Westgriechenland erneut zu einem Erdbeben (das letzte am 2.12.). Es hatte eine Stärke von 4,2 auf der Richterskala. Es wurden keine Schäden gemeldet. Außerdem kam es in Nord-Pakistan zu einem mittelschweren Erdbeben, das die Grenzregion zu Afghanistan erschütterte. Am Heiligen Abend erschütterte ein Beben der Stärke 5,2 den Iran. Gleich am nächsten Tag bebte die Erde dort noch mal. 15 Menschen wurden verletzt, 3800 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt.
Auf den Kanarischen Inseln kam es um den 16. Dezember zu starkem Unwetter. Das sonst so milde sonnige Klima verwandelte sich in Orkanstürme und Wolkenbrüche, die ein Verkehrschaos auslösten. Auf Teneriffa und Gran Canaria waren zahlreiche Straßen durch Überschwemmungen und umgestürzte Bäume unpassierbar. Auf Teneriffa wurden Palmen  wie Strohhalme umgeknickt und der Strom fiel für Stunden aus. Die Inseln La Palma und El Hierro waren stundenlang von der Außenwelt abgeschnitten, da die Flughäfen geschlossen wurden.
Während im Iran an Weihnachten die Erde bebte, kam es im Osten der USA zu Rekordschneefällen. Albany im Staat New York feierte seine erste Weiße Weihnacht seit 17 Jahren. 18 Menschen kamen bei wetterbedingten Verkehrsunfällen ums Leben. 3200 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom.

Am 31. Dezember wird das neue Magnetgitter von Kryon fertiggestellt. Wir können die letzten Auswirkungen in Form der Naturkatastrophen, Erderschütterungen und Unwetterkatastrophen spüren. Die nächsten drei Monate werden auch weiterhin so aussehen, weil sich die Erde dem nun fertigen Magnetgitter anpassen muß. Ab März wird es dann laut Kryon leichter für uns werden. (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 1, Febr. 2003)

 

Sommer 2002

Botschaften des Wassers

Bahnbrechende Erkenntnisse des Japaners Masaru Emoto gehen um die Welt. Er dokumentiert, daß Wasser auf Wörter reagiert und sich je nach deren Informationsgehalt (und Schwingung) verändert. Zunächst hatte Emoto über Jahre hinweg Wasser aus verschiedenen Gewässern im Labor gefroren und danach die Wasserkristalle mit Hilfe von Mikrofotografie fotografiert. Dabei entdeckte er unterschiedliche Formen: Je reiner das Wasser, desto vollkommener und harmonischer die Kristalle. Je unreiner oder belasteter das Wasser, desto unförmiger die Kristalle. Emoto führte das Experiment weiter und setzte Wasser verschiedenen Einflüssen aus, so etwa Musik, Mantren, Schimpfwörtern, ja sogar Bildern von Landschaften und Personen. Und schließlich klebte er verschiedene Wörter an die Aussenseite von Wasserbehältern. Immer reagierte das Wasser auf sensibelste Weise. Emoto, der über seine Erkenntnisse bisher zwei Bücher veröffentlicht hat (“Die Botschaften des Wassers” und “Wasserkristalle”, Koha-Verlag), belegt in eindrucksvoller Weise, dass Wasser lebt und die Fähigkeit hat, Gefühle und Informationen aufzunehmen. Bedenken wir also, was wir uns antun, wenn wir uns selbst, die wir fast nur aus Wasser bestehen, beschimpfen oder negativen Schwingungen aussetzen. (aus: Lichtforum 12/Sommer 2002) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 1, Febr. 2003)

 

 

Sommer 2002

Lange erwartet - jetzt ist es da!

In den USA wurde ein Gerät, das mit freier Energie Strom erzeugt, patentiert

“Motionless Electromagnetic Generator” (Bewegungsloser elektromagnetischer Generator) heisst das Gerät, das im März 2002 in den USA patentiert wurde. Dieses Patent ist ein historisches Ereignis, das eine neue Ära in der Energieerzeugung und -nutzung einläutet und große wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen bewirken wird. Der MEG ist ein elektromagnetischer Generator, der in unbegrenzter menge fliessende freie Energie erzeugt, und zwar zunächst einen regelmäßigen, permanenten Stromfluss von etwa 2.5 Kilowatt. Es benötigt dafür keinen Treibstoff und erfordert keinen Unterhalt. Die Energie kommt zustande, indem der Generator die längsgerichteten elektromagnetischen Wellen nutzt, die in fast unbegrenzter Fülle im Vakuumraum existieren. Diese “Freie Energie” wird von Forschern als eine Energie bezeichnet, die aus dem universellen Energieozean stammt, der alles durchdringt. Sie wird auch als “Nullpunktenergie” bezeichnet.

Das Gerät soll nach Angaben der Erfinder im kommenden Jahr in die Produktion gehen. Dafür werden bereits in einem nicht genannten “freundlich gesinnten” Land die Produktionsvorrichtungen gebaut. Ab dem Jahr 2003 wird man dann den Generator auf dem Markt kaufen und sein eigenes Haus, wenn man will, vom Stromnetz abhängen können. Auf einem Reissbrett gibt es bereits ein 10-Kilowatt-Gerät.

Das neue Gerät bedeutet nicht nur die Lösung von Energie- und somit auch Umweltproblemen. Es bedeutet auch, daß die Probleme heutiger elektrischer Autos gelöst werden können, weil ihnen damit die Elektrizität nicht ausgehen kann. (aus: Lichtforum 12/Sommer 2002) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 2, Mrz. 2003)

 

6.7.2002

Der magnetische Pol wandert

Der magnetische Nordpol wandert, und seine Bewegung wird immer schneller. Von seiner Lage hoch im Norden auf kanadischem Territorium wird er - wenn er sich so schnell wie bisher bewegt - im übernächsten Jahr in den USA und in etwa einem halben Jahrhundert im russischen Sibirien angelangt sein. Wie der Geologe Larry Newett vom staatlichen Geologischen Institut Kanadas in Ottawa mitteilt, ist der magnetische Nordpol inzwischen schon fast 1000 Kilometer vom geografischen Nordpol entfernt. Seit einiger Zeit sei das Wandern schneller geworden, berichtet Newett. Das habe unter anderem mit Veränderungen der Erdachse und der Rotation der Erde zu tun. “Sie eiert”, sagt Newett, “und das bleibt nicht ohne Folgen”. Nach Meinung anderer Experten haben auch der Treibhauseffekt, die Erwärmung der Erdhülle und das Abschmelzen der Polkappen Auswirkungen auf die Polwanderung. Der magnetische Nordpol wanderte viele Jahrunderte lang pro Jahr nur ein paar Kilometer. Inzwischen legt er jährlich 40 Km und mehr zurück und die Wanderungsgeschwindigkeit nimmt offensichtlich von Jahr zu Jahr zu. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 1, Febr. 03)

 

Baupläne für Autos mit Wasserantrieb

“Das Wasserauto funktioniert”, schreibt Drunvalo Melchizedek seinen Lesern der Internetzeitschrift “Spirit of Ma´at”, “wir wissen das ganz sicher.” Gegenwärtig werde ein professionell hergestelltes Video produziert, auf dem die Umrüstung eines normalen Autos in ein Wasserauto detailliert gezeigt wird. Wissenschaftler werden dabei jeden einzelnen Schritt erklären.

In naher Zukunft soll es möglich sein, Wasser für den Antrieb von Automotoren anstelle von fossilen Brennstoffen zu nutzen. Es existiert ein ganzer Bauplan für den Umbau eines normalen Autos in ein wasserbetriebenes Auto, der bereits veröffentlicht wurde. Die erfolgreiche Veröffentlichung von Plänen, wonach man einen Benzinmotor mit normalem Leitungswasser betreiben kann, ist nach Drunvalos Auffassung ein geschichtliches Ereignis sowohl für die Menschheit als auch für den Planeten. “Mit dieser Möglichkeit ist es nur eine Frage der Zeit, bis jedermann erkennt, das Wasser ein besserer und gesünderer Treibstoff ist als Benzin.” Der Erfinder möchte zunächst (möglicherweise aus Sicherheitsgründen) anonym bleiben. Aber seine Pläne sind nicht die einzigen auf der Welt. Bereits haben auch andere Erfinder ähnliche Methoden entwickelt. Ein anderer als der bereits erwähnte anonyme Erfinder, der aber auch nicht namentlich genannt wird, hat seine Erfindung bereits patentieren lassen und auch ein Auto gebaut. Drunvalo und sein Team haben dieses Auto bereits in Betrieb gesehen.

Aber es gibt auch ökologische Bedenken gegen einen weltweiten Ressourcenverbrauch von Wasser. Diese Bedenken sind seit 30 Jahren das Problem, denn bereits 1970 hatte eine kanadische Firma ein Gerät entwickelt, das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spalten konnte, damit das Wasser verbrannt werden konnte. Schließlich kam Drunvalo, der sich über das Problem des Aufbrauchens der Weltwasserreserven auch Gedanken gemacht hatte, zu dem Schluß, daß der Wassermotor nur eine Übergangslösung sein dürfe, bis bessere Technologien die Wassermotoren ersetzen würden. Im übrigen hat man jetzt herausgefunden, daß die Wasserreserven des Planeten nicht statisch sind, und daß täglich große Mengen Wasser in Form von Wasserasteroiden aus dem Weltraum heran geführt werden. Diese Asteroiden sind von der NASA bereits belegt worden. Die Asteroiden treffen auf die obere Atmosphäre auf, verdunsten sofort und senken sich allmählich auf die Erde nieder. (Kryon bestätigte diese Information ebenfalls im Nov. 2001).

Als Übergangslösung würde das Wasserauto unser gegenwärtiges ökologisches Problem der CO2 -Emissionen lösen. Die Erde wird zerstört, wenn wir nicht sofort den Verbrauch von fossilen Brennstoffen senken. Zudem ist das einzige, was aus dem Auspuffrohr eines Wasserautos kommt, Sauerstoff und Wasserdampf. Letzterer kondensiert wieder zu Wasser. Die Nutzung von Wasserautos könnte zur Vermehrung der Sauerstoffreserven des Planeten beitragen. Selbst Regierungen arbeiten am Gebrauch von Autos, die mit Treibstoffzellen auf der Basis von Wasserstoff arbeiten. Wasserstoff bindet jedoch bei der Verbrennung Sauerstoff und setzt keines frei. Damit man diese Technologie umsetzen kann, braucht man den alten Motor noch nicht mal ersetzen, sondern nur umbauen. (aus: Lichtforum 11 und 12/Frühjahr und Sommer 2002) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 1, Febr. 2003)

 

26. Febr. 2002

Erdmagnetfeld schwächt sich ab - Vorboten einer Umpolung

Hamburg (dpa) - Das Magnetfeld der Erde wird schwächer und gleichzeitig unordentlicher. Diese Beobachtungen werten Forscher als Vorboten einer Umpolung des Feldes in den kommenden 1500 Jahren, wie das Hamburger Magazin “Geo” (S. 199) in seiner Märzausgabe berichtet. Als Folgen drohten langfristig Übertragungsstörungen bei Fern- sehprogrammen und Telefonaten via Satellit und vor allem auch eine höhere Gesund- heitsbelastung durch die kosmische Höhenstrahlung.

Seit 1979 hat die Feldstärke des Erdmagnetfeldes nun weltweit Satellitenmessungen zufolge um 1,7 Prozent abgenommen - zehn Mal stärker als erwartet, schreibt “Geo” unter Berufung auf Daten des deutschen Forschungssatelliten “Champ”. Diese Veränderung findet aber nicht gleichmäßig statt: Über dem Südatlantik ist die Feldstärke sogar um 10 Prozent gesunken. Auch über der Karibik sei sie stark zurückgegangen. In anderen Regionen nehme sie dagegen leicht zu. “Das Magnetfeld bewegt sich von einer ge- ordneten Struktur weg zu einer Struktur mit mehreren Polen”, erläuterte Prof. Hermann Lühr vom Geoforschungszentrum Potsdam auf Anfrage. “Vor einer Umpolung gab es immer eine Phase mit mehreren Polen.” In der Erdgeschichte ist das irdische Magnetfeld wiederholt gekippt, im Mittel etwa alle 200 000 Jahre. Die vorerst letzte Umpolung fand vor 700 000 Jahren statt. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 1, Febr. 2003)

 

WTC-Anschlag beeinflusste den Zufall

Wissenschaftler der Princeton University haben schon wiederholt nachgewiesen, dass es so etwas wie ein Kollektivbewußtsein der Menschheit geben muß. Sie haben sogar gemessen, dass diese Bewußtseinsenergie den Lauf der Dinge ändern kann. Kurz gesagt: Gedanken und Gefühle sind reale Kräfte. Zu dieser offensichtlichen Schlußfolgerung, die geistig orientierten Menschen längst klar ist, haben sich die Wissenschaftler indes noch nicht ganz durchringen können.

Seit Ende der 90er Jahre befaßt sich ein Forscherteam mit dem sog. Global Consciousness Project (Projekt Globales Bewußtsein). Hierfür stehen auf der ganzen Welt verteilt 38 Geräte, sog. Random Number Generators (Zufallszahlen-Generatoren), welche einen ständigen Strom von Zufallsdaten generieren, die im Zentralcomputer der Princeton-Universität laufend ausgewertet werden. Diese 38 Generatoren bilden so etwas wie ein EEG des Planeten. Damit will man herausfinden, ob es Beweise gibt für eine anomale Interaktion, welche die Generatoren zu einem Verhalten bringt, das nicht länger zufällig ist. Dies könnte ein sich entwickelndes globales Bewußtsein registrieren.

Genau dies geschah am 11. September 2001. An jenem Morgen veränderten sich die Zufallsdaten sehr deutlich. Sie formten ungewöhnliche Ausschläge, - ganz anders als die sonstigen Mittelwerte. Extreme Abweichungen begannen kurz bevor der erste Turm des World Trade Centers getroffen wurde, - also bevor der Terrorakt überhaupt losging bzw. sichtbar wurde. Die Abweichungen dauerten drei Tage lang an, bis zum Ende des 13. Septembers. - Die Wissenschaftler können sich nun nicht erklären, weshalb die Terroranschläge ein so starkes Signal ausgelöst haben, das auf der ganzen Welt von Maschinen empfangen wurde, die eigentlich nur Zufallsrauschen produzieren sollten. “Wir wissen nicht, wie das möglich war. Die Muster - wo es eigentlich gar keine Muster geben sollte - sind vielleicht Reflexionen aus unserem konzentrierten Fokus, als die erschütternden Ereignisse uns aus unseren persönlichen Problemen herausgerissen und in einen außergewöhnlichen Zustand des Miteinanderverbunden-Seins verschmolzen hatten. Vielleicht sind wir für kurze Zeit ein globales Bewußtsein gewesen.” - Übrigens: Schon einmal hatten die Generatoren eine Zufallsabweichung registriert: Beim Tod von Prinzessin Diana. (aus: ZeitenSchrift Nr. 33, 1/2002) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 1, Febr. 2003)

 

Sommer/Herbst 2001

 Disclosure-Projekt

Die amerikanische Regierung und der Kongress sollen die unter Verschluss gehaltenen UFO-Akten freigeben. Das verlangt das sogenannte Disclosure Project, das am 9. Mai in Washington DC der Presse vorgestellt wurde.

Im Disclosure-Project haben sich unter der Leitung des Arztes Steven M. Greer Zeugen aus Militär-, Geheimdienst-, Regierungs- und Wissenschaftskreisen zusammengeschlossen, um in einer großangelegten Pressekampagne Druck auf die zuständigen Stellen auszuüben. Sie verfügen über eine umfassende Dokumentation und zahlreiche aufgezeichnete mündliche Berichte in Bezug auf die Existenz von UFOs und außerirdischen Wesen, die seit längerem die Erde beobachten und Kontakt mit Menschen aufgenommen haben. Die Kernaussagen der Initianten sind: 1. Wir werden seit einiger Zeit von fortgeschrittenen außerirdischen Zivilisationen besucht. 2. Dieser Umstand ist in den USA und in vielen anderen Ländern der am meisten geheimgehaltene Sachverhalt. 3. Es sind daraus Projekte entstanden, die sowohl in den USA wie in Großbritannien außerhalb der normalen legalen Aufsicht und Kontrolle stattfinden. 4. Es wurden Raumschiffe fortgeschrittener Technologie außerirdischen Ursprungs mindestens seit den 40er-Jahren abgeschossen, geborgen und studiert. 5. Wichtige technische Errungenschaften in der Energieerzeugung und in der Antriebsenergie beruhen auf dem Studium dieser Objekte. 6. In hochgeheimen Projekten werden voll funktionsfähige Antischwerkraft-, Antriebs- und neue Energiegewinnungssysteme eingesetzt, die - würden sie bekanntgegeben und für friedliche Zwecke eingesetzt - zugunsten einer neuen menschlichen Zivilisation ohne Mangel, Armut und Umweltschädigung verwendet werden könnten.

Das Projekt dürfte eine neue Ära in der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins einläuten. Mehr dazu im Internet unter: www.disclosureproject.org.

(aus: Lichtforum 8 und 9/Sommer 2001) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 1, Febr. 2003)