KRYON -    Konferenz 2008

Erste Internationale KRYON-Konferenz
in Hamburg am 12./13. April 2008

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ein Bericht von Susanne Sejana Kreth

Es war das erste Mal, dass alle bekannten Kryon-Channels zusammenkamen, um vor einem größeren Publikum Botschaften der Kryon-Engelgruppe weiterzugeben. Die Idee zu dieser Zusammenkunft hatte Jürgen Lipp von Wrage gehabt, was dazu führte, dass Lee Carroll – als der erste, der Kryon weltweit bekannt gemacht hatte – an diesen zwei Tagen im April die Konferenz repräsentierte. Neben ihm waren noch fünf weitere Kryon-Kanäle vertreten, unter anderem Barbara Bessen, Patrizia Alexandra Pfister, Angelo Picco Barilari und David Brown. Musikalisch begleitet wurde dieses einzigartige Ereignis von dem spirituellen Musiker Robert Coxon. Die englische Übersetzerin war wie immer die großartige Silvia Autenrieth. Veranstaltet wurde die Kryon-Konferenz, die in Hamburg stattfand, von Wrage und dem Koha-Verlag.

Eröffnet wurde die Konferenz von Lee Carroll, der – nachdem er seine „deutsche Stimme“, die Übersetzerin Silvia Autenrieth sowie seine musikalische Begleitung, den Musiker Robert Coxon, vorgestellt hatte – gleich zu Anfang betonte, dass es zwischen den Kryon-Medien keinen Konkurrenzkampf gäbe. Alle seien verbunden miteinander. Die Art, wie die Botschaften von den Kryon-Channels herübergebracht werden, würden sich nur deshalb voneinander unterscheiden, weil jeder von ihnen in einem anderen Kulturkreis wirkt. David Brown zum Beispiel lebt in Südafrika, während Angelo Picco Barilari im italienischen Raum seine Arbeit tut. Lee Carroll kommt aus Amerika, bringt Kryons Botschaften aber seit Jahren in die verschiedensten Länder, so auch z.B. nach Israel und Russland, wovon er in seiner Eröffnungsrede auch ein wenig erzählte. Bei uns im deutschen Raum gibt es dagegen ausschließlich weibliche Kryon-Kanäle so wie z. B. Barbara Bessen und Patrizia Pfister.

In seiner Eröffnungsrede kam Lee Carroll auch auf das Jahr 2008 zu sprechen, und was die „1“ darin (2008 = 2 + 8 = 10) numerologisch bedeutet. Es sei ein Jahr des Neuanfangs und der Einheit, ein ganz anderes Jahr als die Jahre zuvor. Und ein besonderes dazu, denn Kryon habe bereits im Jahr 2000 in Israel gesagt, dass vor dem Jahr 2008 kein maßgeblicher Fortschritt in Richtung Frieden in Israel erreicht würde.

Und so sei es auch gewesen; keiner hätte es geschafft, dort für Frieden zu sorgen. Und bereits vor fast 20 Jahren habe Kryon in einer seiner ersten Botschaften offenbart: So wie es bei den Juden laufe, so ergehe es auch der Erde. Israel sei ein wichtiger Ort; der Frieden müsse dort beginnen. Und er selbst, so Lee Carroll, freue sich schon darauf, dass sich in diesem Jahr irgendetwas in dieser Richtung dort tun werde, was der Erde Hoffnung bringt – Hoffnung auf Einheit. Daher werde es in diesem Jahr der Einheit Zeit, die Dinge zusammenzubringen, kooperativ zu sein und die eigenen Mauern einzureißen.

Bereits das Jahr 1987 – als die Harmonische Konvergenz stattfand – leitete wichtige Veränderungen ein, berichtete Lee Carroll und beschrieb noch einmal kurz die Stationen des Transformationsprozesses, zu denen im weltlichen Sinne auch das Ende des Kalten Krieges und der Fall der Berliner Mauer gehörten. Viele Menschen hätten im Jahr 1987 und danach mit dem Channeln begonnen. Wir hätten kollektiv unsere Zukunft geändert, als wir den Wandel damals begonnen hatten. Unser Bewusstsein habe sich verändert. Heute stehe Amerika vor der Wahl, entweder eine Frau oder einen Schwarzen als Präsident zu wählen – etwas, was vor 20 Jahren unmöglich gewesen wäre. Überall auf der Welt sähe man jetzt solche Bewusstseinswandel. Das menschliche Bewusstsein habe sich verändert. Und die alten Prophezeiungen (Nostradamus z.B.) stimmen nicht mehr, nach denen in unserer heutigen Zeit eigentlich das Armaggedon hätte stattfinden sollen, und zwar zwischen 2000 und 2001. Aber es ist nicht dazu gekommen. Stattdessen sei etwas eingetroffen, was niemals jemand für möglich gehalten hätte: Der Niedergang der Sowjetunion. Nach so langer Zeit endete der Kalte Krieg und eine Zeitlinie der Angst verschwand einfach, weil das Bewusstsein der Menschen sich verändert hatte. Kryon sagte schon 1989, dass sich das magnetische Gitter der Erde verändern würde. Und es habe sich herausgestellt, so offenbarte Lee Carroll, das dieses Magnetgitternetz tatsächlich mit uns kommuniziert. Dafür gäbe es sogar Beweise.

Weiter sagte Kryon damals, dass die Wettermuster sich erheblich ändern würden, dass landwirtschaftliche Gebiete entstehen würden, auf denen keine Ernte mehr eingefahren würde und dass Wüstengebiete entstehen würden, auch, dass die Wasserkreisläufe sich verändern würden. Kryon habe auch gesagt, dass wir uns über diese Veränderungen keine Sorgen machen sollten, weil sie sich langsam vollziehen und wir sie überstehen würden. Stattdessen forderte er uns auf, zum Hüter des Planeten zu werden und Sorge zu tragen für alles, was sich im Wandlungsprozess befindet. Lee Carroll erzählte auch, dass er in Mexiko war und viel über das Jahr 2012 erfahren habe. Den Maya zufolge solle es zu einer Veränderung der Energie im Jahre 2012 kommen. Dies passiere regelmäßig; in immer wiederkehrenden Zyklen verändere sich die Energie auf der Erde. Doch jetzt seien wir laut der Maya im Begriff, die höchste Energie zu erfahren, die der Planet jemals erfahren hat.

Dass Magnetkraft, Schwerkraft und das veränderte Zeitgefühl etwas miteinander zu tun haben, und dass das Konzept der Superstring-Theorie und die neue spirituelle Wissenschaft aufgekommen sind, erwähnte Lee Carroll in seiner Eröffnungsrede ebenfalls. Ebenso, dass die Wissenschaftler mittlerweile von mehr als 11 Dimensionen ausgehen, sogar in Betracht ziehen, dass es bis zu 21 Dimensionen gibt, und dass das Konzept von Interdimensionalität untersucht wird. Interdimensionale Wahrnehmung sei nichts, was sich der Mensch vorstellen könne, Bei allem, was 4D überschreitet, könne man nicht mehr zählen, weil es keine Linearität, keine Abstände und keine Zeit mehr gibt und die alten Wirklichkeitsregeln nicht mehr gelten. Doch wir Menschen seien „eingesperrt“ in 3D, und es würde von uns erwartet, dass wir uns auf all das einen Reim machen könnten, dass wir Gott – der ebenfalls interdimensional ist – verstehen und dass wir ein sich veränderndes System begreifen, bei dem die alten Realitätsbezüge nicht mehr vorhanden sind. Und dennoch gehe es um Co-Kreation, um Miterschaffen. Ein spiritueller oder esoterischer Mensch – der in der jetzigen Zeit oft noch von Kritikern angegriffen wird – erkläre sich seine Erfahrungen mit Konzepten wie Synchronizität, dass es keine Zufälle gibt, dass jede Erfahrung eine Lektion ist und dass es Vertrauen braucht, diesen Weg zu gehen. Erklären könne ein Esoteriker dies alles jedoch nicht. Wissenschaftler seien jetzt jedoch erstmalig dabei, diese Phänomene zu verstehen, denn Channeln sei nichts anderes als ein Quantenzustand. Die Quantenphysik könne all diese Zustände heute bereits erklären, so Lee Carroll, der bei seinen Kryon-Events, die er weltweit veranstaltet, immer wieder Wissenschaftler wie Gregg Braden oder Todd Ovokaitys mit auf die Bühne nimmt.

Schalte man in einem dunklen Raum das Licht an und entdecke lauter Schätze darin, so wisse man, dass diese auch schon vorher in dem Raum gewesen sind, und nicht erst, als man das Licht angeschaltet hat. Mit der Wirklichkeit verhalte es sich genauso: Sie sei bereit, gesehen zu werden wie sie ist, sobald man das Licht andreht. Erhöhe man das Licht in sich selbst, gehe man in den Quantenzustand über. Mit einem „Plopp“ (Publikum lacht, weil Lee Carroll ein komisches Geräusch macht, um dieses „Plopp“ zu erzeugen) sei dieser Zustand erreicht und wir könnten die Grenzen dieser Realität überwinden. „Wir sind mehr!“ betonte er.

Mit der Zeit sei es ebenso. Ohne Zeit können wir uns gar nichts vorstellen. Auch hier reiche ein „Plopp“ (Publikum lacht wieder) – ein Moment – um Zeit zu überbrücken und aus der Linearität herauszutreten. Das sei der Quantenzustand. Wir seien linear, aber Gott nicht. Wir haben die gesamte linear ablaufende Realität bei uns, während Gott dieser eine Moment („Plopp“) ist.

Wir Menschen bräuchten jedoch die Struktur, um in linearer Abfolge zu begreifen, was Interdimensionalität und Quantenzustände seien. Deshalb bauen wir uns Strukturen auf, und Gott sei es egal, auf welche Weise wir unsere Reise nach Hause gestalten.

Es gäbe viele Kryon-Channels, und einige von ihnen würden an diesem Wochenende zu hören sein. Und auch hier gäbe es die Struktur, damit wir in der Lage sind, den Inhalt zu verstehen. Darum existieren mehrere Kryon-Kanäle, die so Unterschiedliches darlegen. Diese Vielfalt käme auch daher, dass es sich um unterschiedliche Menschen handelt, die Kryon channeln. Das Ziel sei dasselbe, nur der Weg dorthin sei bei jedem etwas anders ausgelegt.

Zum Schluss seiner Rede zeigte Lee Carroll einen kurzen Film über die neuen Kinder. Auch die Kinder der Erde seien heute anders; man könne sie nicht vergleichen mit Kindern früherer Generationen. Der Kurzfilm zeigte die neuen „Quantenkinder“, die es unter anderem in Japan gibt, und die in der Lage sind, mental Bücher zu lesen, indem sie sie im Schnelldurchlauf durchblättern oder ihre Hand auf das Buch legen und dann – ohne das Buch zu kennen oder es je gelesen zu haben – dessen Inhalt erzählen können. Der Film sei keine Fälschung, und die Fähigkeiten der Kinder seien geprüft, versicherte Lee Carroll.

Die Kinder seien in der Lage, das Buch zu fühlen, zu hören und zu schmecken. Sie seien aber nicht nur fähig, den gesamten Inhalt eines Buches mental zu erfassen, sondern auch dessen Essenz wahrzunehmen. Sie würden auch die Energie zwischen Menschen sehen. Die Fähigkeiten dieser japanischen Kinder zeigen den enormen Wandel, der sich vollzieht, und den Beginn der neuen Menschheit.

Der gesamte Artikel ist in LICHTSPRACHE Nr. 60 (Teil 1, erster Konferenz-Tag) und Nr. 61 (Teil 2, zweiter Konferenztag) veröffentlicht.

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