LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

(R)Evolution 2012
Filmbild-Revolution-2012

 

Es ist nicht mehr lange hin, bis wir 2012 erreicht haben. Und es gibt inzwischen einige Filme, die sich auf das so genannte End-Datum beziehen, das uns die Maya gegeben haben. Ganz besonders hervorheben tut sich hier die Dokumentation „(R)Evolution 2012“ von Dieter Broers, die sich um 2012 dreht, ohne sich aber auf 2012 festzulegen. Beginnen tut der Film mit einer Aussage Broers, die er vor einem Auditorium ge-macht hat: „Ich bin davon überzeugt, dass 2012 eine Veränderung eintreten wird. Die Frage ist nur: Wann ist 2012?“. Ähnlich wie „Bleep“ haben wir hier einen filmisch eindrucksvoll gemachten Film über den Wandel, dessen grandiose Bildabfolgen die Doku nie langweilig werden lassen. Darin geht es nicht nur um den Mayakalender, die Sonnenaktivität und die Aktivität der geomagnetischen Felder, die sich bis 2012 immer mehr verstärken sollen, sondern auch um den Bewusstseinswandel, der sich unter den Menschen vollzieht. Es wird beschrieben, wie kosmische Zyklen 2012 zusammenkommen und der derzeitige Zyklus des Mayakalenders zuende geht, das Sichfestlegen auf ein bestimmtes Datum wie den 21.12.2012 aber dennoch als nicht sicher gilt. Etwas viel Wichtigeres wird in dem Film angesprochen, nämlich die Frage, wie der Mensch aus dem komplizierten und beschleunigten Leben von heute aussteigen kann, sein Leben entschleunigen kann. Dabei spielt vor allem die Wahrnehmung eine Rolle, die sich heute verändert. Der Biophysiker Dieter Broers, der lange Jahre den Einfluss von EM-Feldern auf das menschliche Gehirn untersucht hat, zeigt dabei auf, wie eine neuronale Umwandlung unseres Gehirns stattfindet und bringt damit das, was im Transformationsprozess passiert, auf eine wisssenschaftlich fundierte Grundlage. Bemerkenswert sind auch die weiteren Themen, denen er in seinem Film Raum gibt: den Kornkreisen etwa, die vielen Farmern als Weckruf dienen könnten und dann so achtlos abgemäht werden. Anhand dieses Beispiels zeigt der Film auf, wie schwer wir Menschen uns damit tun, eine neue Sichtweise über die Dinge des Lebens zuzulassen.

Zwischendurch kommen namhafte Wissenschaftler zu Wort, die etwas zum Thema Wandel beitragen. Rupert Sheldrake, Biologe, spricht von den morphischen Feldern, die alles Lebendige miteinander verbinden und erklären, warum wir manchmal schon vorher wissen, wer anruft oder dass uns jemand beobachtet. Die Astrophysikerin Giuliana Conforto spricht davon, dass unsere Wahrnehmung eine dramatische Veränderung durchmacht, die sich unabhängig von unseren fünf Sinnen abspielt. Für 2012 und danach sagt sie voraus, dass unser Verstand zusammenbrechen wird, wir aber keine Zerstörung erleben und auch nicht sterben werden. Ausgehend davon, dass das Gehirn alle Informationen aufnimmt, die Neuronen nur noch freigeschaltet werden müssen, um das ganze Spektrum dieser Informationen wahrzunehmen, wie Broers es beschreibt, wird es stattdessen zu einer Schwingungserhöhung kommen, einem Zugang zu weitaus mehr als zu dem, wozu wir derzeit fähig sind. Wir entwickeln unsere inneren Sinne. „Es ist, als wenn wir gerade auf eine neue Realität eingestellt werden“, sagt Francine Blake. Die Historikerin vergleicht den Gedanken an das Ende unserer Zivilisation mit früheren Untergangsängsten, z.B. denen im Römischen Reich. Nie kam es aber zu einem gänzlichen Untergang, sondern immer nur zum Ende von alten Einstellungen, Machthabern oder Kulturbräuchen. Heute geht es uns ähnlich. Das System spitzt sich derzeit exponentiell zu, da wir es zu erhalten versuchen, anstatt es zu erneuern. Dadurch leben wir in einem begrenzenden System, in dem immer mehr Ressourcen verbraucht werden, immer mehr Regulierungen stattfinden und immer mehr Lösungen auf vorigen unbrauchbaren Lösungen aufgebaut werden, anstatt das Alte loszulassen. Das System stresst uns nicht nur, es kollabiert auch, und wir müssen uns, so Francine Blake, für einen Weg entscheiden, bei dem wir nicht das ganze alte Gepäck mitschleppen können.

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Dass Dieter Broers, der früher unter dem Pseudonym Morpheus Bücher über die Matrix geschrieben hat, von dem Film „Matrix“ inspiriert wurde, sieht man auch hier, wenn am Anfang und inmitten des Films ein Computerbildschirm suggeriert wird, auf dem der erforderliche „Neustart“ angekündigt wird – übertragen auf die Erde und den derzeitigen Wandel!

Und auch der Lieblingswissenschaftler von Dieter Broers – Burkhard Heim – bleibt nicht unerwähnt. Immerhin beschrieb dieser schon sehr früh die Theorie der anderen Dimensionen. Der Quantenphysiker Michael König erklärt es aus quantenphysikalischer Sicht, wenn er sagt, dass wir Menschen gerade dabei sind, uns die Räume, die über der dreidimensionalen Ebene geschachtelt sind, zu erschließen, mit Phasenübergängen in ein höheres Bewusstsein. An dieser Schwelle stünden wir im Moment. Wie wir uns diese anderen Dimensionen vorstellen müssen, die raum- und zeitgleich mit uns existieren, wird ebenfalls veranschaulicht, ebenso die Konsequenz, die daraus resultiert: dass es auch ein Leben jenseits des Todes gibt. Das beweist auch das Phänomen der Transstimmen – Stimmen aus dem Jenseits bzw. anderen dimensionalen Ebenen – das von dem Physiker Ernst Senkowski, der ein Experte für „Transkommunikation“ ist, präsentiert wird. Hierbei werden über Radioempfänger und mit Hilfe von Tonbandaufnahmen Stimmen aus anderen Dimensionsebenen hörbar gemacht.

Auch das UFO-Phänomen wurde in Dieter Broers Film thematisiert, das von Illobrand von Ludwiger von der UFO-Forschungsgesellschaft MUFON präsentiert wird, der hier vor allem als Astrophysiker spricht. Denn ebenso wie bei den Kornkreisen wird auch die UFO-Thematik immer noch in den Bereich Metaphysik verbannt, obwohl die Beweise für ihre Existenz längst vorliegen.

Sehr deutlich wird durch den Film, worum es im Transformationsprozess geht – dass wir Menschen, die zuvor wie Blinde waren, sehen lernen und die wahre Natur der Realität kennenlernen, mitsamt anderer Dimensionen und Parallelwelten. Dies geschieht mithilfe kosmischer Informationen, die uns über Gamma-Rays, die Sonne und andere kosmische Quellen wie Energie aus der dunklen Materie geliefert werden. Dadurch finden wir wieder Zugang zum Universum und schwingen uns auf eine nächsthöhere Evolutionsstufe, die nicht nur einfach einen Evolutionssprung, sondern einen dimensionalen Bewusstseinsprung beinhaltet.

Wenn dieser Doku-Film einmal im Fernsehen gezeigt werden wird (und das hoffentlich nicht erst in ein paar Jahren), dann werden viele viele Menschen verstehen, um was es derzeit geht. Dieter Broers hat diesen Film gemacht, weil ihn die Panikmache gestört hat, die um 2012 herrscht, und die von Roland Emmerich noch geschürt wurde. 2012, so sagt er, sei eine Chance für einen Bewusstseinssprung, kein Untergang. Mag sein, so der Quantenphysiker Michael König, dass der Übergang etwas hart wird, aber er wird notwendig, damit wir zu einem gesünderen und bewussteren Umgang mit unserer Welt zurückfinden. Was dabei aber mit Sicherheit helfen wird, ist die neue Wahrnehmung, denn die Transformation führt uns zu einer neuen Wahrnehmung der Welt, die ebenso vergangene Erfahrungen zu verändern vermag. Diese neue Wahrnehmung unterscheidet sich von dem, was wir von früher kennen genauso wie der Unterschied zwischen dem Film „2012“ von Roland Emmerich und dem hier beschriebenen Film. Das Untergangsszenario von Emmerich ist der alten Sichtweise entsprungen, während Dieter Broers´ Film der neuen Wahrnehmung entspricht. Für die einen geht die Welt 2012 unter, während sie für die anderen neu aufersteht. Wir können die zwei Welten eben auch hier sehen...

Letztendlich geht es darum, für welchen Weg wir uns entscheiden. Wählen wir den, bei dem wir ängstlich an dem festhalten, was uns verloren zu gehen scheint? Oder richten wir uns auf den natürlichen Rhythmus der Natur und der neuen Schwingung aus und erleben die neue Verbundenheit mit dem Universum, auf das wir gerade geeicht werden? Es wird wohl die Liebe und unser Gefühl sein, was letztendlich entscheidet, welche Zukunft wir wählen. Und inzwischen wissen wir ja, dass wir mit unseren Gefühlen und Gedanken die Realität mitgestalten. Dieter Broers´ Film öffnet den Geist weit und macht irgendwie glücklich, weil er das wiederspiegelt, was die meisten von uns gerade denken und erfahren und damit auch erschaffen wollen.

(© Susanne Sejana Kreth)

 

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