Indigo-News

 

Neue Schule Hamburg von Nena gegründet

Die Popsängerin Nena, mittlerweile 47 Jahre alt und vierfache Mutter, eröffnet eine bundesweit einzigartige Schule, bei der sie die Klassengemeinschaft abschaffen und alles ganz anders machen wird: Nach dem Motto „Ich entscheide“ sind Schüler und Lehrer gleichberechtigt und die Kinder lernen altersübergreifend, wann und wie sie es möchten.

Träger der „Neuen Schule Hamburg“ ist die “AnStiftung Nächstenliebe“, die unter anderem auch von Nena gegründet wurde. Das Schulgründungsteam besteht unter anderem aus Nena, ihrem Ehemann und Produzenten Philipp Palm sowie dem Indigokinder-Experten Thomas Simmerl.

Grundgedanke der Schule ist, dass jeder Mensch in seinem Leben fortwährend lernt und freiheitlich selbst entscheiden muss, was er aufnimmt. Die Kinder sollen lernen, sie selbst zu sein und ihre eigene Essenz zu kennen und zu leben. Daher ist Bildung für die „Neue Schule Hamburg“, was der Heranwachsende aus sich gemacht hat und nicht das, was ihm von außen als Wissen aufgestülpt wurde. Es dürfe, so die Initiatoren der Schule, bei Bildung nicht wie beim Passen eines Schuhs gehen, sondern Bildung müsse dem Kind entsprechen und nicht das Kind der Bildung. Daher werden die Kinder in dem gefördert, was ihre Fähigkeiten sind, was wiederum das selbstmotivierte Lernen stärkt.

Nicht nur Wissen wird in der Schule ausgetauscht, sondern auch soziale Fähigkeiten erprobt. Darüber hinaus lernen die Kinder über die Grundfertigkeiten wie Rechnen, Schreiben und Lesen hinaus, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und sich den Herausforderungen einer sich immer schneller verändernden Welt zu stellen. (der ganze Artikel in LICHTSPRACHE Nr. 53, Juli/Aug. 2007)

 

Zeitung von Kindern für Kinder

Zwei Mädchen aus Hannover haben eine eigene Zeitung für Kinder herausgebracht. Doch diese behandelt nicht etwa Themen wie Popstars oder Foto-Love-Storys, sondern Kinderrechte, Kinderarmut und Kinderarbeit. Bei der Zeitung „Kinder in Not“ dreht sich alles um Gerechtigkeit für Kinder. Die beiden Mädchen Marlen Lorenz (12) und Lea Rieke (10) denken sich alle Themen selbst aus und schreiben auch alle Artikel selbst – ohne Hilfe von Journalisten.

„Man kann die Armut der Kinder doch nicht so einfach hinnehmen“, sagt Marlen. Die Seiten schreiben die beiden per Hand, und das Kopieren der Hefte macht Marlens Vater im Büro. Viele ihrer Mitschüler haben die Zeitung, die 2,00 Euro kostet, bereits gekauft. Neben den Artikeln gibt es darin außerdem bunter Bilder, ein Rätsel und ein Spiel mit Aktionskarten zum Ausschneiden. Aber das Geld aus dem Verkauf des Heftes, von dem bereits 5 Ausgaben erschienen sind, wollen die Mädchen nicht für sich. Sie spenden den Erlös stattdessen an das Kinderhilfswerk UNICEF. Im Mai erhielten sie dann auch die Ernennung zu „UNICEF“-Juniorbotschaftern. Und wieder ein Beispiel dafür, was die neuen Kinder so alles auf die Beine stellen! (SK, WK 21.5.07, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 53, Juli/Aug. 2007)

 

Sechsjähriger hält Medizinvorlesung

Ein kleiner 6-jähriger Junge aus Mexiko verblüfft derzeit die Fachwelt: Maximiliano Arrelano hält vor Medizinstudenten Fachvorträge – in freier Rede und mit dem Vokabular eines Experten. Der Junge besucht normalerweise die erste Klasse der Grundschule und kann nur mit Hilfe eines Stuhls über das Rednerpult schauen – aber er brilliert mit seinen medizinischen Kenntnissen. 40 Minuten sprach er frei und ohne jede Vorbereitung oder Redemanuskript bei einer Konferenz zum Thema „Ursachen und Folgen der Osteoporose“ vor Medizinstudenten der Universität in Toluca nahe Mexiko-City. Maximiliano ist der Sohn eines Pharma-Vertreters und einer Sekretärin und hat einen außergewöhnlich hohen Intelligenzquotienten. Seine ersten Lektionen in medizinisches Wissen erhielt er im Alter von zwei Jahren, und als Dreijähriger fiel er durch sein phänomenales Gedächtnis auf, als er alle Hauptstädte von 90 Ländern aufsagte. Er sei aber kein kleines Genie, sagte er, sondern ein „ganz normales Kind“. – Dies ist ein Beispiel für die neuen Kinder! (SK, Quelle: Spiegel Online 29.4.06, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 42, Juni 2006)


“THE INDIGO EVOLUTION”

Filmbeschreibung von Friedo Waschkau

Am 29. Januar 2006, dem  2. Welt-Indigo-Tag, fand ein großes weltweites Event statt: Die Aufführung des Films „The Indigo Evolution“, ein Dokumentarfilm über das Indigo-Phänomen.

Der Film beginnt mit der Frage: Was ist ein Indigo-Kind? Es werden einige Jugendliche gefragt, sowie drei Polizisten. Niemand kennt den Begriff ‚Indigo-Kind’, doch meint einer der jungen Männer, dass er bei den jungen Menschen ein neues Bewusstsein festgestellt habe. Und eine Polizistin berichtet, dass ihre 8-jäh-rige Tochter sehr weise sei, viel wisse und ihr erzählt habe, sie sei mit einer Aufgabe, einer Mission auf die Erde gekommen. „Ob das wohl ein Indigo-Kind ist ?“ fragt sie zum Schluss.

Es folgen viele Definitionen der Indigo-Kinder von verschiedenen bekannten Persönlichkeiten, Lehrern und den Kindern selbst. Der Anteil der Äußerungen der Kinder selbst kam mir im Film etwas zu kurz. Um die Sichtweise der Kinder hervorzuheben, habe ich einige Beiträge der Kinder aus dem Film hier noch einmal aufgenommen.

Akiane, junge Künstlerin: Ich hatte viele Visionen, in denen ich Gott begegnete. Und meine Inspiration ist Gott. Als ich das erste Mal malte, meinte ich, alle könnten das. Erst als ich älter wurde, realisierte ich, dass es nicht so ist. Wenn Gott mir Bilder gibt, dann weiss ich nicht einmal, was die Bedeutung ist. Als ich älter wurde, wusste ich: das ist Gott, das alles ist Gott! Er hilft mir mit meiner Kunst. Es ist Gott, der sich um mich kümmert, mir zeigt, was ich malen soll, der für mich sorgt, mich sicher sein lässt – ich mag ihn, er ist alles, was ich habe. Und wenn ich daran denke, spüre ich, dass es in jedem Gedicht ist, in jedem Bild von mir. Ich weiss, dass es Gott ist. Manchmal bin ich etwas frustriert, weil ich es nicht ganz richtig hinkriege, etwa das richtige Wort oder die richtige Position, aber dann rede ich mit ihm, und dann beruhigt er mich sofort. Ich kenne dieses Gefühl, und ich weiss, dass es real ist und andere das auch haben könnten…Ich hatte die Idee, etwas über das Bild zu schreiben, das ich gerade skizzierte. Und dann dachte ich an etwas. Ich habe einfach ohne Anstrengung geschrieben und es dann meiner Mutter gezeigt, und sie fragte: „Woher kommen diese Worte?“ Und ich sagte „von Gott“. Auch in der Schule habe ich es gezeigt, und alle haben gestaunt. Und ich dachte, alle könnten das. Als ich älter wurde, verstand ich, dass Gott mir dieses Talent gegeben hat, um es mit anderen zu teilen.

Nathalie Falk, junge Musikerin: Ich lebe zwei verschiedene Leben. Wenn ich hier in Utah  in der Schule bin, verstecke ich diesen Teil, aber eigentlich möchte ich Musik machen. Meine Definition eines Indigo-Kindes ist jemand, der mit einem Wissen, einer Aufgabe, auf die Erde kommt, und meine Aufgabe und die von Alexis ist es, Musik zu machen. Und wir beide wissen das. Wir sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche damit beschäftigt, und wir können unsere Gefühle da hinein geben.

Alexis: Mein Rat für Leute, die so sind wie wir: versuche nicht, Dich selbst zu verleugnen.Tu nicht so, als seiest du „normal“, weil du es nicht bist. Warum ich dieses Lied geschrieben habe „Lebe als sei dies dein letzter Tag“, ist, weil ich mich selbst daran erinnern möchte - ich singe es jeden Tag. Was würde ich wollen, wenn heute mein letzter Tag wäre? Würde ich negativ sein wollen und die Zeit damit verbringen, mich selbst zu hassen? Ich würde Spass haben wollen, Dinge tun, die ich sonst nie tun würde. Man weiss ja nie, wann der letzte Tag kommt.

Jeffrey Star (12 Jahre): Ein Indigo-Kind ist schwer zu definieren, weil es keine klare Definition gibt. Aber in einem Satz: jemand, der Ideen haben will darüber, wie er die Welt verbessern kann. Dann meinen die Leute, ach du bist ja nur ein Kind. Ja ich bin ein Kind. Genau deshalb. Ich bin nicht belastet durch das Gefühl, dass die Welt aufgeschmissen ist. Es stimmt nicht, dass die Welt aufgeschmissen ist. Wenn alle das Gefühl haben, ich kann nichts tun, ich kann nichts verändern, dann geht es nicht. Aber wenn jeder das Gefühl hat, ich kann ein bisschen was tun, dann summiert sich das. Und dann haben wir wieder das goldene Zeitalter.

Eine Kern-Botschaft der Indigo-Kinder ist: „Wir sind Du“ (Anima-Symbol, hier nicht abgebildet). Das heißt, alles was uns die Indigo-Kinder offenbaren und dessen sie sich bewußt sind, ist auch in jedem Menschen als Potential vorhanden. Den meisten Menschen fehlt dazu lediglich (noch) das Bewusstsein. Dies hat auch Dr. Lee, der Gründer von HSP (Heightened Sensory Perception, erhöhte Sinneswahrnehmung) in seinen Forschungen nachgewiesen, die im Film gezeigt werden: Es gibt einen Mechanismus im Gehirn, der es uns erlaubt, alles zu erschaffen, was wir wollen. Sofern wir es wählen. Wenn wir die Wahrnehmung unserer Sinne er-weitern können, können wir Entscheidungen treffen, auf die wir stolz sind. Und das führt zu einer gesunderen und friedlicheren Perspektive. Dr. Lee wollte beweisen, dass mit einem Grundtraining alle Kinder ihre Sinneswahrnehmung er-weitern können. Dr Lee: „Und Ich habe mich gefreut festzustellen, dass mit der entsprechenden Übung alle Menschen diese Aufgaben erfolgreich durchführen können. Ich habe festgestellt, dass dies durch einen Mechanismus im Gehirn geschieht.“

Zum Schluß schließe ich mich gerne dem Statement von Phil Gruber an: Die Kinder sind unsere Zukunft. Und sie sind da, um uns das neue goldene Zeitalter zu zeigen, in der die Liebe die Angst, und Bewusstheit  die Unwissenheit besiegen.

Der Schlusssatz im Film lautet: Das Grosse Ereignis ist nicht das Auftauchen der Indigo-Kinder, sondern die Geburt einer Indigo-Welt … (Friedo Waschkau)

Der Dokumentarfilm "Indigo Evolution" wird momentan komplett in Deutsch synchronisiert und "INDIGO - Der Spielfilm" vom letzten Jahr wird mit deutschen Untertiteln versehen. Der voraussichtliche Fertigstellungstermin beider DVD´s ist Mai / Juni 2006. Beide Filme können ab sofort zum Preis von 24,80 € pro DVDbei Friedo Waschkau bestellt werden (Tel: 0049 (0) 4242 66 250; e-mail: friedo@onlinehome.de ).

 

 

 

The Indigo Evolution

Am 29. Januar 2006 findet der zweite World Indigo Day statt. Im letzten Jahr wurde der Film „INDIGO – The Movie uraufgeführt. Zum zweiten World Indigo Day wird nun weltweit der neue Film über Indigokinder und Kristallkinder gezeigt: "The Indigo Evolution – A Documentary". Der Film, der eigentlich „A Child called Indigo“ heißen sollte, wurde auch diesmal wieder von James Twyman zusammen mit Kent Romney und Stephen Simon in Zusammenarbeit mit Doreen Virtue produziert. Der Film handelt von den einzigartigen Gaben der neuen Kinder, wobei die Dokumentation versucht, die Frage zu beantworten, ob die 'Indigos' nur den phantastischen Ideen einiger weniger Individuen des New Age entsprungen sind oder ob es einen realer Beweis dafür gibt, dass sie wirklich existieren. Am wichtigsten ist jedoch: Warum sind sie hier und wie können wir ihnen helfen, ihr Ziel zu erreichen, eine bessere Welt zu erschaffen, die auf den Gesetzen des Mitgefühls und des Friedens basiert? Interviews mit einigen der in diesem Sinne ungewöhnlichsten Kinder, die heute auf dem Planeten leben, verbunden mit Diskussionen mit Autoritäten aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Erziehung, Philosophie und Religion werden Informationen für den Zuschauer zur Verfügung stellen, damit dieser seine eigenen Schlüsse zu den Fragen ziehen kann. 

Der Film wird weltweit aufgeführt. Mehr Infos auf:

www.theindigoevolution.com

 

Filmvorführungen von „The Indigo-Evolution“
in Deutschland, Österreich und Schweiz

 

D E U  T S C H L A N D

Bremen

28. Jan. 2006, 16 und 20 Uhr, Studio LaMilonga, Stader Str. 35

Kartenvorbestellung: Friedo Waschkau, Tel. 04242 – 66250, Email: friedo@onlinehome.de

 

Berlin

28. Jan. 2006, Indigo-Netzwerk
Kartenvorbestellung: Moritz Rehmet, Tel. 030 – 39741808

29. Jan. 2006, im Rahmen des Kongresses für Integratives Heilen, Tagungszentrum Neue Mälzerei, Friedenstr. 91/Ecke Landsberger Allee
Kartenvorbestellung: Daniel Baehren, Tel. 0177 – 8171749, info@lichtheilung.de

 

Aachen

27. und 28. Jan. 2006, Chalice Well´s Harmony, Waldorfschule Aachen
Kontakt: Nupa Gibbens, Tel. 0241 – 25026,  tachyonfilm@web.de

 

München

29. Jan. 2006, Hilton-Hotel, Rosenheimer Str. 15
Kontakt: NP-Film, Brigitte Dahmen u. Nikolaus Petö, Tel. 089 – 35062909 Email: n.petoe@itpnp.de

 

Ö S T E R R E I C H

27. – 29. Jan. 2006, Verschiedene Orte: Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz
Kontakt: Rositta Virag, Tel. +43 (0) – 6232 / 6150

 

S C H W E I Z

Hinterkappeln

28. Jan. 2006, Gemeinschaftsraum Schlossmatte
Kontakt: Heidi Oosterveer-Stäheli, Tel. +41(0) – 319720238

St. Gallen

28. und 29. Jan. 2006, 2-tägiger Workshop im Rahmen des World Indigo Days mit Filmvorführung: Kinder von heute und morgen, 10-22 und 10-17 Uhr (2x Film jeweils ab 14 Uhr), Katharinensaal, Katharinengasse 11, Kontakt: Christine Giger, Tel. +41 (0) – 718772478, info@lichtundenergie.ch

 

Info: James Twyman, übersetzt von Till Abele, aus: Indigo-Nachrichten von Friedo Waschkau; www.theindigoevolution.com, www.spiritualcinemanetwork.com (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 37, Jan. 2006)

 

 

Zweiter World Indigo Day

 

Am 29. Januar 2006 findet der zweite World Indigo Day statt. Wir erinnern uns: Im Januar dieses Jahres wurde an einem Tag bundesweit der Film „INDIGO – Der Film“ uraufgeführt. Zum zweiten World Indigo Day, der vom 27. bis 29. Januar 2006 stattfindet, wird nun weltweit der neue Film über Indigokinder und Kristallkinder gezeigt: "The Indigo Evolution: A Documentary". Der Film, der eigentlich „A Child called Indigo“ heißen sollte, wurde auch diesmal wieder von James Twyman zusammen mit Kent Romney und Stephen Simon in Zusammenarbeit mit Doreen Virtue produziert. Letztere hat das Buch „Die Kristallkinder“ geschrieben. 

Der Film handelt von den einzigartigen Gaben der neuen Kinder. Sie werden beschrieben als kreativ, exzentrisch, unabhängig, sich verhaltend als ob sie „königlich“ wären, ungeduldig mit dem Status Quo, „Systemsprenger“, besitzen einen hohen Grad an Integrität und sind höchst intuitiv. Von manchen wird gesagt, sie wären mit übernatürlichen "Geschenken" ausgestattet, die sie dazu nutzen werden, die „Welt zu heilen“. Obgleich kein Etikett völlig zutrifft, werden sie manchmal "Indigo-" "Kristall-"oder "Sternen-Kinder“ genannt.

Diese Dokumentation versucht die Frage zu beantworten, ob die 'Indigos' nur den phantastischen Ideen einiger weniger Individuen des New Age entsprungen sind oder ob es einen realer Beweis dafür gibt, dass sie wirklich existieren. Am wichtigsten ist jedoch: Warum sind sie hier und wie können wir ihnen helfen, ihr Ziel zu erreichen, eine bessere Welt zu erschaffen, die  auf  den  Gesetzen des Mitgefühls und des Friedens basiert? Interviews mit einigen der in diesem Sinne ungewöhnlichsten Kinder, die heute auf dem Planeten leben, verbunden mit Diskussionen mit  Autoritäten  aus  den Bereichen Medizin, Psychologie, Erziehung, Philosophie und Religion werden Informationen für den Zuschauer zur Verfügung stellen, damit dieser seine eigenen Schlüsse zu diesen Fragen ziehen kann. 

Unter der Adresse www.theindigoevolution.com kann man sich einen kurzer Filmclip ansehen, in dem die 10 Jahre alte Akiane aus Idahozu sehen ist. Sie ist eines der talentiertesten und tiefsinnigsten Kinder auf der Erde. In dem Clip erzählt das Mädchen, dessen Gabe das Zeichnen ist, wie sie in ihrer Kunst von Gott geführt wird. Zuerst wusste sie nicht, dass Gott sie inspiriert, doch als sie älter wurde, wusste sie: „Das ist Gott – total Gott!“ In dem Filmclip kann man sehen , wie das Mädchen die wundervollsten Zeichnungen eines Profis anfertigt und dabei erzählt, dass Gott ihr hilft, zu dichten und zu leben und anderen Menschen zu zeigen, dass jeder mit Gott sprechen kann. Weitere Infos zu Akiane gibt es unter www.artakiane. com. Akiane ist zwar nur eine von einer großen Zahl anderer Indigos, die an dieser Dokumentation teilnehmen, doch sie ist es, die die Filmproduzenten „einfach zeigen mussten“, so James Twyman.

Der Film wird an diesen Tagen Ende Januar weltweit aufgeführt. Neben Neuseeland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Portugal, Holland, Ungarn und England wird der Film sogar in China, Singapur, Taiwan, Thailand, Südafrika, Alaska, Bolivien, Venezuela und Guatemala gezeigt. Die US-Premiere war bereits im November. Zwei Tage später hat der Nachrichtensender CNN eine achtminütige Reportage über den Film gesendet. Auch in Zeitungen wurde über den Film berichtet. Dort hieß es, dass das Ziel dieses Films ist, die Botschaft dieser Kinder an die Menschen weiterzugeben.

 

Filmvorführungen von „The Indigo-Evolution“ in Deutschland und Österreich

Bremen
28. Jan. 2006, 16 und 20 Uhr, Studio LaMilonga, Stader Str. 35
Kartenvorbestellung: Friedo Waschkau, Tel. 04242 – 66250, Email: friedo@onlinehome.de

Aachen
27. und 28. Jan. 2006, Chalice Well´s Harmony, Waldorfschule Aachen
Kontakt: Nupa Gibbens, Tel. 0241 – 25026

Wuppertal
Synergia-Institut, Schloß Lüntenbeck
Kontakt: Jörg Staßen, Tel. 0170 – 2388939

Österreich
27. – 29. Jan. 2006, Verschiedene Orte: Vienna, Salzburg, Innsbruck, Graz
Kontakt: Rositta Virag, Tel. +43 – 6232 / 6150

 

Info: James Twyman, übersetzt von Till Abele, aus: Indigo-Nachrichten von Friedo Waschkau; www .theindigoevolution.com, www.spiritualcinemanetwork.com (Übersetzung: S. Kreth) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 36, Dez. 2005)

 

WORLD INDIGO DAY 2006

Am 28. Januar 2006 findet der zweite Welt-Indigo-Tag statt! Dazu gibt es folgende Ankündigung von James Twyman (vom 29.07.2005):

Am 28. Januar 2006, dem World Indigo Day, haben Tausende von Menschen die Möglichkeit, den neuen Film „A Child Called Indigo“ („Ein Kind namens Indigo“) zu sehen. Dieser Film dokumentiert die ganzen Fähigkeiten der Indigos und Kristallkinder.

In den letzten zwei Monaten reiste unser Filmteam um die Welt, um Berichte über dieses Phänomen zusammenzutragen und wir öffneten unsere Herzen und unseren Verstand. Jetzt, wo wir vor der Fertigstellung des Filmes stehen, scheint uns etwas sehr deutlich geworden zu sein: Dieses Phänomen entspricht der Wahrheit und die Kinder sind wirklich gekommen, um die Welt zu verändern. Ich musste das akzeptieren, auch wenn ich mich manchmal gefragt habe, wo die Trennungslinie zwischen der Realität und dem Rummel zu ziehen ist.

In den letzten Jahren hatte ich die Möglichkeit, mich mit vielen hellsichtigen Kindern zu beschäftigen und ich fragte mich oft, ob dieses Phänomen so weit verbreitet sein soll wie viele behaupten. Viele der Kinder, die wir gefilmt haben, haben nie vorher die Bezeichnung „Indigo“ oder „Kristallkinder“ gehört. Als wir ihnen diesen Begriff erklärten, sagten alle: „Ja, das ist es, was wir sind.“ Das war viel mehr, als wir erwartet haben. Die Kinder sind da und sie sind bereit, ihre Aufgabe zu übernehmen.

Als wir im Frühjahr den Film „Indigo“ veröffentlichten, wurden wir immer und immer wieder gebeten, eine ausführliche Dokumentation über die Indigo-Erscheinung zu produzieren. Dieser neue Film zeigt euch alles; dies ist der Film, auf den ihr wartet. Ich selbst habe mich durch 45 Stunden Filmaufnahmen gearbeitet und ich habe faszinierende und unwahrscheinliche Informationen von Indigos und Kristallkindern gesehen, Aufnahmen, die ich niemals erwartet habe . Der Produzent hat jetzt das große Problem, diese ganzen 45 Stunden in eineinhalb Stunden Film unterzubringen.

Wie auch immer die Entscheidung ausfallen wird, so kann ich euch jetzt schon sagen, dass dieser Film wegweisend sein und dass er die Herzen von Hunderttausenden von Menschen berühren wird. Wir werden auf verschiedene Arten versuchen, immer wieder Bilder des Filmes bis zum Indigo-Tag zu veröffentlichen, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen. Und dann würden wir uns freuen, euch wieder in einem der Filmtheater vorzufinden. Ihr werdet jede Menge mehr Überraschungen erleben als bei dem letzten Film.

Die einfache Botschaft der Kinder ist, dass wir alle aufgefordert sind, jetzt eine neue Welt zu schaffen. Eine Welt des Mitgefühls, das sich durch euch selbst ausdrückt.

Sicherlich werden sich im deutschsprachigen Raum wieder viele Menschen finden, die eine oder mehrere Aufführungen des neuen Films „A Child Called Indigo“ am 28.1.2006 organisieren.

(aus: Indigo-Nachrichten 4 v. F. Waschkau, deutsche Übersetzung: Till Abele, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 34, Okt. 2005)

 

 

Ein neuer Film über die Neuen Kinder entsteht

Der Film INDIGO, der im Januar weltweit uraufgeführt wurde, war ein riesiger Erfolg. Der Film, der mit so geringen Kosten gedreht wurde, schockierte ganz Hollywood, besonders deshalb, weil er seit Januar 2005 einer der am meisten gesehenen Filme in den USA geworden ist.  Der Film INDIGO kann jetzt auf DVD gekauft werden, allerdings derzeit nur in Englisch (www.indigothemovie.com).

Nun wird bereits ein zweiter Film über die neuen Kinder gedreht. Die Aufnahmen für den neuen Film „A Child Called Indigo“, der auf Maui gedreht wird, haben bereits begonnen. In diesem Film geht es um „Kristallkinder“ und Indigos. Er wird wiederum von James Twyman und Stephen Simon herausgebracht. Beide sind der Ansicht, dass dieser Film das Thema der Kinder besonders gut abhandelt. Dieser Film soll dann im nächsten Jahr im Januar zum nächsten Welt-Indigo-Tag veröffentlicht werden.

James Twyman ist momentan dabei, einen weiteren Film dieser Art, „Into Me See“, abzudrehen. „So gut wie jeder Erwachsene wird eine Beziehung zu der Geschichte des Films haben. Es geht darum was passieren könnte, wenn unsere besten Beziehungen sich auf einmal auflösen. Was wir daraus lernen können, wenn wir nur in uns gehen und dabei ruhig bleiben, wenn so etwas passiert. Üblicherweise sind wir der Meinung, dass alles, was wir erfahren, von irgendwo im Außen kommt. Doch eine wahre Erkenntnis kann erst kommen, wenn wir erfahren, dass alles, was sich in unserem Leben ereignet, von uns selbst gemacht ist. Die Liebe ist z.B. ein Vorgang, der von innen nach außen getragen wird.“

Ähnlich wie „INDIGO“ wird der neue Film mehr als ein gewöhnlicher Film werden. In diesem Sommer soll er schon in den „Freien Kirchen“ gezeigt werden. Dazu kommt ein Workshop, der die Zuschauer unterstützt, das Thema noch besser zu verstehen. Zusammen mit „Beziehungs-Guru“ Gay Hendricks hat James Twyman ein Programm entwickelt, das dabei hilft, den Stoff auch richtig zu verarbeiten. „Der Film soll die Augen öffnen, um die Menschen bereit zu machen, nach innen zu sehen. Die Zeit dazu ist wie geschaffen, um einmal zu erfahren, was wir in uns tragen oder wie wir uns davor verbergen, Liebe zu leben. Sind die Blockaden erst einmal gelöst, können wir sie für immer gehen lasen.“

Die Frage, wie erfolgreich der Film wohl werden könnte, beantwortet James Twyman so: „Es wird einer der Filme, der Millionen Menschen berühren könnte und ich hoffe, dass es der Fall sein wird, auch wenn das nicht das Ziel des Filmes ist. Ich mache den Film, weil ich diese Lektionen selbst lernen muss und wir sind erst dann die besten Lehrer, wenn wir das weiter geben, was wir selbst erfahren haben.“ (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 32, Aug. 2005)

 

 

Bundesweite Premiere von

„INDIGO – THE MOVIE“

Die Erstaufführung von „INDIGO – der Film“ in den USA war ein durchschlagender Publikumserfolg. Tausende Kinogänger hatten den Film, der gemeinsam von Stephen Simon, James Twyman und Neale Donald Walsch produziert worden war, anlässlich des Santa Fe Filmfestivals im Dezember 2003 unter 211 Filmbewerbungen mit dem begehrten „Audience Choice Award“ ausgezeichnet. Nun wurde „INDIGO – der Film“ am 29. Januar auch in Deutschland uraufgeführt. Innerhalb zweier Tage lief der spirituelle Film im Rahmen des „World Indigo Days“ an über 500 Veranstaltungsorten.

Bevor der Film anlief, wurde in einem Vorfilm eine Einführung aller drei Produzenten gezeigt, die über die Entstehung von „INDIGO“ sprachen. In äußerst enthusiastischer und sehr wacher Weise beschrieb Stephen Simon, Hollywood Veteran und Produzent von großen Kinoerfolgen wie „Hinter dem Horizont“ und „Somewhere in Time“, der auch die Initiative „Spirituelles Kino“ gegründet und propagiert hat, wie der Film entstand und was er in Zukunft bewirken wird. Gemeinsam mit den beiden Drehbuchautoren Neale Donald Walsch, (Bestsellerautor „Gespräche mit Gott“) und James Twyman (Autor und international anerkannter Friedensaktivist) wurde in einer heiteren Atmosphäre über den ersten spirituellen Film der Welt geplaudert. Aufgeführt wurde „INDIGO – The Movie“ in englisch.

„INDIGO“ ist ein einfühlsamer Film über Einsamkeit, Erlösung, und die Heilkräfte und Gnade der neuen Generation von Indigo-Kindern, die in diese Welt geboren werden. Es ist ein Film über die neuen Kinder, die mit besonderen geistigen Fähigkeiten, Bewusstsein und gewinnender Ausstrahlung ausgestattet sind. Obgleich die Geschichte erfunden ist, stehen die Emotionen und Handlungen des Films in Resonanz mit der spirituellen Dynamik des heutigen Lebens.

Der dramatische Kern des Films ist die Beziehung, die sich entwickelt zwischen einem Mann, Ray, dessen Leben und Familie sich durch einen verhängnisvollen Fehler zerrüttet haben, und seiner 10 Jahre alten Enkeltochter, die er vor einem scheinbaren Kidnapper zu beschützen sucht. Auf diesem Weg entdeckt er die Kraft der Gabe seiner Enkeltochter, die für immer die Leben all derer verändert, mit denen sie in Kontakt geht. Der Mann wird von Neale Donald Walsch selbst gespielt . Grace, das Indigo-Kind, die Enkeltochter von Ray, wird dargestellt von der 10jährigen Meghan, und – als 5jährige – von der kleinen Angelina. Beide sind Indigo-Kinder. In dem Film geht es auch um die Rolle der Mutter von Grace, Cheryl, gespielt von Sarah Rutan, die zwar den Preis für Ihre Fehler bezahlen muss, aber die eine intensive Liebe für und aufopfernde Hingabe zu ihrer Tochter empfindet.

Auf der Flucht vor der drohenden Entführung seiner Enkelin lernt Ray die unbeschreibliche Würde und Weisheit seiner zehnjährigen Indigo-Enkelin Grace zu verstehen und es gelingt den beiden, das Schicksal der Familie auf wundersame und liebevolle Weise zu wenden. Grace zeigt ihrem Opa, wie es durch Handauflegen einem Kranken hilft und wie es einen Unfall vorherahnt. Das Mädchen, wunderbar gespielt, rührt mit seiner authentischen Art, die Dinge des Lebens anzugehen, ans Herz und hat so manchem Zuschauer sicherlich eine Träne abgerungen. Auch die wunderschönen Landschaftsaufnahmen passten ins Bild, zeigten sie doch immer mal wieder den Bezug zum Ursprung, den auch das Indigo-Kind selber immer wieder herstellte.

Wer auf die Farben des Films achtete, konnte noch etwas beobachten: Es war auffällig oft die Farbe Indigo dabei, sei es in Form von Kleidungsstücken, die die Darsteller trugen oder indem der Himmel oder die Landschaft in leichtes indigoblau getaucht waren.

Und noch etwas war spürbar: Auf eine Weise fühlte man die Multidimensionalität, die der Film herstellt. Zehntausende Menschen, die am gleichen Tag den Film sahen, bildeten bereits ein kollektives Indigo-Netz. Und es war spürbar, dass „Indigo“ bereits in der Zukunft im Kino und dann im Fernsehen gesehen werden wird. Dieser Film ist schon jetzt eine Legende, und doch ist er in sich in den Anfängen. Eben multidimensional! Absolut zu empfehlen! (SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 26, Febr. 05)

Wer den Film verpasst hat, kann ihn auch bestellen. Unter: www.indigo-movie.de

 

 

 

Weltweite Premiere auch in Deutschland, Schweiz und Österreich:
„INDIGO – THE MOVIE“

Die Erstaufführung von „INDIGO – der Film“ in den USA war ein durchschlagender Publikumserfolg. Tausende Kinogänger zeichneten das gemeinsame Werk von Stephen Simon, James Twyman und Neale Donald Walsch anlässlich des Santa Fe Filmfestivals im Dezember 2003 unter 211 Filmbewerbungen mit dem begehrten „Audience Choice Award“ aus. Am Wochenende des 29. Januar 2005 wird dieser Film über die „neuen Kinder“ anlässlich des „World Indigo Day“, auch in Deutschland zu sehen sein.

Stephen Simon, Hollywood Veteran und Produzent von großen Kinoerfolgen wie „Hinter dem Horizont“ und „Somewhere in Time“, gründete die Initiative „Spirituelles Kino“ und propagiert das vermehrte Filmangebot zu den bedeutenden Fragen unseres Lebens „Wer sind wir und warum sind wir hier?“. Gemeinsam mit den beiden Drehbuchautoren Neale Donald Walsch, (Bestsellerautor „Gespräche mit Gott“) und James Twyman (Autor und international anerkannter Friedensaktivist), sowie 25 ehrenamtlichen Volontären, konnte dieses unabhängige Filmprojekt in einer Rekordzeit von acht Monaten realisiert werden.

Zeitgleich mit den USA wird in Deutschland und vielen weiteren Ländern „INDIGO“ in englischer Originalversion am Samstag, den 29. Januar 2005 weltweit aufgeführt. In Deutschland, wie auch in der Schweiz und Österreich, entwickelt sich ein motivierter Kreis an ehrenamtlichen Helfern, die sich für den „World Indigo Day“ engagieren und damit die Vorführung in zahlreichen Städten, wie beispielsweise Hamburg, Berlin, München, Basel, Wien ermöglichen.

In den USA übertrifft das Besucherinteresse bereits alle Erwartungen: Zehn Tage nach Beginn des Vorverkaufs waren alle Tickets ausverkauft. Spontan wurden neue Aufführungsorte organisiert. Auch professionelle Filmverleiher werden zunehmend aufmerksam auf dieses Filmprojekt und bestätigen eine ungewöhnlich hohe Publikumsresonanz, wie sie im Filmgeschäft selten zu beobachten ist.

Inhaltlich widmet sich dieser Film dem Phänomen der „Indigo-Kinder“, die mit besonderen geistigen Fähigkeiten, Bewusstsein und gewinnender Ausstrahlung ausgestattet sind. Hauptdarsteller Ray, gespielt von Neale Donald Walsch, steckt mit seiner Familie in einer massiven Zerrüttung. Auf der Flucht vor einer drohenden Entführung seiner Enkelin lernt Ray die unbeschreibliche Würde und Weisheit seiner zehnjährigen Indigo Enkelin Grace zu verstehen und es gelingt den beiden, das Schicksal der Familie auf wundersame und liebevolle Weise zu wenden.

Die international anerkannten „Indigo“-Experten und Autoren Lee Caroll und Jan Tober, bestätigen in zahlreichen Forschungen und Publikationen, dass das Indigo-Phänomen nicht nur in Amerika zu finden ist. Weltweit zeigen sich vermehrt Kinder, die durch ungewöhnliche Verhaltensmuster und geistige Fähigkeiten auffallen. Häufig wird dies jedoch durch das Umfeld Eltern, Ärzte und Schulen fehlinterpretiert und die Talente dieser Kinder nicht entdeckt bzw. angemessen gefördert. Mit „INDIGO - THE MOVIE“ möchten die modernen Botschafter Simon, Twyman und Walsch das Bewusstsein und die Offenheit für die transformierenden Fähigkeiten dieser spirituell bewussten Kindergeneration wecken und ihre Entwicklung unterstützen.

Informationen und Karten sind im Vorverkauf (10,00 € zzgl. 1,00 € VVK-Gebühr)  sind online auf www.indigo-movie.de erhältlich. (Artikel erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 25, Jan. 2005)

 

 

Ohne Schule leben

Die Diskussion über die Ent-Schulung ist erneut aufgekommen. Entschulung bedeutet, dass die Schulpflicht für die Kinder der heutigen Zeit abgelehnt wird. Der Hintergrund ist die Erkenntnis, daß die Kinder von klein auf zu Gehorsam gegenüber dem System erzogen werden und ihnen das Muss der Anpassung an die „alte“ Gesellschaft suggeriert wird. Entstanden ist die Entschulungsdiskussion schon Ende der 60er- und Anfang der 70er-Jahre, ausgelöst durch den Gesellschaftsreformer Walther Borgius. In den USA hat sich seit Mitte der 70er-Jahre bereits eine Homeschooling-Bewegung etabliert, bei der die Kinder nicht in die Schule gehen, sondern zuhause unterrichtet werden. In Deutschland kamen zeitgleich die Alternativschulen wie Montessori- und Waldorf-Schulen auf. Erst in den letzten Jahren wird zunehmend die Schulpflicht selbst in Frage gestellt, denn immer mehr Eltern möchten Ihre Kinder am liebsten gar nicht mehr dem herkömmlichen Schulsystem anvertrauen, das ja, wie wir wissen, zunehmend degeneriert. Von 1982 bis 1987 fanden sechs Kongresse statt, die sich mit Fragen der Bildungsfreiheit, Schulpflicht und Schulverweigerung befassten. 1991 wurde von Johannes Heimrath ein „Netzwerk für Kinder“ gegründet und eine „Petition für Freiheit und Selbstbestimmung im Bildungswesen“ verabschiedet. Und seit Anfang der 90er-Jahre setzt sich Raymund Paulus für das „Recht auf Bildungsfreiheit“ in seinem „Büro für Lernfreiheit“ in Nürnberg ein. Die Bundesregierung sträubt sich aber trotz vieler Petitionen weiterhin, die Schulpflicht abzuschaffen.

Nun hat sich seit 1992 eine Initiative entwickelt, in der Jugendliche sich für das Wahlrecht unter 18 Jahren, für die Aufhebung der Schulpflicht und gegen die alltägliche Diskriminierung von Kindern durch Erziehung und Pädagogik einsetzt. Die grundlegenste Menschenrechtsverletzung an Kindern sieht die Initiative mit dem Namen Kinder RÄchTsZÄnker (K.R.Ä.T.Z.Ä.) in der Schulpflicht.

Aktuell ist es der „Bundesverband Natürlich Lernen e.V.“, der sich zum Ziel gesetzt hat, eine Anlaufstelle für Schulverweigerung und –vermeidung zu sein. Alternativen werden in familiennahen selbstorganisierten Bildungsorten gesehen, etwa die Bildung von Lerngemeinschaften. Beispiel ist die „Hupfauer“-Gemeinschaft in Österreich, in der seit 10 Jahren Kinder und Jugendliche ohne Schule aufwachsen. Die PISA-Debatte seit Ende 2001 hat sicherlich einen Anteil darin, dass die Diskussion um die Schulpflicht wieder entfacht wurde. (Ulrich Klemm, Artikel aus Matrix3000 Bd. 16, Juli/Aug. 2003, Zusammenfassung SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 18, Juni 2004)

 

10. Dez. 2003

“INDIGO – der Film”

gewinnt den Publikums-Wahl-Preis

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass “INDIGO – der Film” am letzten Wochenende den "Publikums-Wahl-Preis", einen Preis von hohem Prestige-Wert auf dem Santa Fe-Filmfestival gewann! Dies war der einzige Preis, über den vom Publikum selbst abgestimmt wurde, in einem Festival, das eine Gesamtzahl von 211 Filmen zeigte, bei denen einige Schauspieler mitwirkten wie Sean Penn, Ben Kingsley und Nicole Kidman.

Dies ist eine erstaunliche Ehre und ein unbeschreiblicher Weg für INDIGO, der mit seiner herzerwärmenden Geschichte mit Sicherheit eine Inspiration für Millionen Menschen werden wird.

Nahezu 2000 Menschen kamen aus der ganzen Welt, um Teil zu sein von INDIGO's Premiere. Mindestens 70 Prozent des Publikums kamen von außerhalb der Gegend um Santa Fe. Als der Publikums-Wahl-Preis verkündet wurde, gab der Präsentierende eine erstaunliche Erklärung ab: "Das Santa Fe Filmfestival ist geehrt, Zeuge zu sein der Schaffung eines neuen Genres von Film -- spirituelles Kino."

Und doch hat INDIGO's Reise erst begonnen. Die Macher des Films wollen den Film in den nächsten Monaten auf anderen Filmfestivals zeigen, und sie hoffen, mit diesem Schwung weiter machen zu können, um die weltweite Kino-Freigabe irgendwann im Jahr 2004 sicher zu stellen.

Zusammenfassung der Geschichte:

INDIGO ist ein Film über Einsamkeit, Einlösung von Versprechen, und von den heilenden Mächten und der Gnade der neuen Generation der Indigo-Kinder, die in die Welt hinein geboren sind. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, sind die Emotionen und Aktionen des Filmes sehr im Einklang mit der spirituellen Dynamik des Lebens heute.
Der dramatische Kern des Filmes ist die Beziehung, die sich entwickelt zwischen einem Mann, dessen Leben und Familie sich wegen eines schicksalhaften Fehlers aufgelöst haben, und seiner 10-jährigen Enkelin, mit der er auf die Flucht geht, um sie zu beschützen vor einem Möchtegern -Kidnapper. Unterwegs entdeckt er die Macht der Fähigkeiten seiner Enkelin, welche für immer die Leben aller derer verändern, welchen sie begegnet.

www.Indigomovie.com http://www.indigothemovie.com/story.html
(erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 13, Jan. 2004)


 

23. Nov. 2003

Ruhelose Kinder haben verändertes Gehirn
Das "Zappelphilipp-Syndrom" hat seine Ursachen möglicherweise in Veränderungen des Gehirns. Forscher fanden heraus, dass bestimmte Hirnareale bei betroffenen Kindern kleiner sind als bei ihren gesunden Altersgenossen.

Das Aufmerksamkeits-Defizitsyndrom (ADS), auch Zappelphilipp- oder Hyperkinetisches Syndrom genannt, macht es Kindern und Erwachsenen unmöglich, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Auch können sie sich sehr schlecht Zusammenhänge merken und sind häufig aggressiv. Umstritten sind bisher die genauen Ursachen der neuropsychologischen Störung. Gängige Theorien gehen von einer Funktionsstörung bei der Signalübertragung im Gehirn aus.

Wissenschaftler um Elizabeth Sowell von der University of California in Los Angeles fügte dem Puzzle nun ein weiteres Teil hinzu. Sie untersuchten die Gehirne von 16 ADS-Kindern mit einem hoch auflösenden Magnetresonanz-Tomographen und verglichen die Bilder mit denen von 46 gesunden Kontrollkindern.

Dabei fanden die Forscher Bereiche im frontalen Kortex und im vorderen Temporallappen, die bei den Kindern mit ADS deutlich kleiner waren als bei den gesunden. Zugleich bemerkten sie in anderen Hirnarealen der erkrankten Kinder eine Zunahme an grauer Gehirnsubstanz, heißt es in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "The Lancet".

Interessant sei, dass die Abweichungen nicht nur in Gehirnregionen gefunden worden seien, die die Aufmerksamkeit regeln, schreibt Co-Autor Bradley Peterson. Vielmehr seien vor allem Bereiche betroffen, die das impulsive Verhalten kontrollieren. Mit diesem Wissen könnten in Zukunft Medikamente zielgerichteter entwickelt werden. (aus: Spiegel Online, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 12, Dez. 2003)

 

16.11.2003

Für die Kinder: Neue Privatschule gegründet
In Wildeshausen entsteht die Privatschule Gut Spascher Sand

Zweisprachiger Unterricht ab dem Kindergarten, Förderunterricht für schwache, aber auch für hochbegabte Kinder, Reitunterricht am Nachmittag, und die ersten Zeugnisse erst nach Ende der 4. Klasse. Dies sind die Inhalte der Privatschule Gut Spascher Sand in Wildeshausen, die ab 1. September 2004 in den Unterricht geht. Der Unterschied zur Regelschule ist dabei das Konzept.

Die Schule will künftigen Schülergenerationen “ein zweites Zuhause” sein, “eine lebendige Gemeinschaft mit zeit für die Zukunft”. Dazu trägt nicht nur eine maximale Klassengröße von 18 Schülern bei, sondern auch die Unterbringung der Internatsschüler in kleinen Wohngruppen. Ebenso gibt es einen Kindergarten mit integriertem Vorschulunterricht. Gegründet wird die Schule von Gisela Schuhmacher, Investor ist Wolfgang Rixen, der sich für Kinder sozial engagieren möchte.

Die Schule soll gelebte Schultradition mit der reformpädagogischen Zielsetzung in Anlehnung an die Montessoripädagogik sowie mit modernen Lehrmitteln kombinieren. Schülergerechter Unterricht und handlungsorientiertes Lernen stehen ganz oben auf der Prioritätsliste. Eine elitäre Schule, das ist beiden wichtig, soll das Ganze aber nicht werden. Aufgenommen werden sollen Kinder aller Schichten. Für diejenigen, die sich das Schulgeld nicht leisten können, will man Förderpatentschaften mit Wirtschaftsunternehmen schließen. ”Die deutsche Wirtschaft krankt an schlecht ausgebildeten jungen Leuten”, ist Rixen überzeugt. Daher habe sie auch ein Interesse an der Förderung junger Menschen. (aus: Weser-Kurier, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 12, Dez. 2003)

 

Ein Film über Indigo-Kinder entsteht

INDIGO – der Film

Derzeit wird in den USA ein Film über Indigo-Kinder gedreht.

„Skripts entwickeln sich mit der Zeit. Jeder Entwurf bringt neue Einblicke in die Charaktere und die Geschichte an sich. Und „INDIGO – der Film“ ist da keine Ausnahme.“ So beginnen die Macher des Films „INDIGO“ zu beschreiben, wie es dazu kam, einen Film über Indigo-Kinder zu drehen.

„INDIGO“ ist ein Film über Einsamkeit, Erlösung, und die Heilkräfte und Gnade der neuen Generation von Indigo-Kindern, die in diese Welt geboren werden. Obgleich die Geschichte erfunden ist, stehen die Emotionen und Handlungen des Films in Resonanz mit der spirituellen Dynamik des heutigen Lebens.
Der dramatische Kern des Films ist die Beziehung, die sich entwickelt zwischen einem Mann, dessen Leben und Familie sich durch einen verhängnisvollen Fehler aufgelöst haben, und seiner 10 Jahre alten Enkeltochter, die er vor einem scheinbaren Kidnapper zu beschützen sucht. Auf diesem Weg entdeckt er die Kraft der Gabe seiner Enkeltochter, die für immer die Leben all derer verändert, mit denen sie in Kontakt geht.

Der bekannte Autor Neale Donald Walsch spielt diesen Mann, Ray, dessen Leben sich durch seine Enkeltochter drastisch verändert. Grace, das Indigo-Kind, die Enkeltochter von Ray, wird dargestellt von der 10jährigen Meghan, und – als 5jährige – von der kleinen Angelina. Beide sind Indigo-Kinder. Die Eltern Cheryl und Alex werden gespielt von Sarah Rutan und Jos Viramontes. Cheryl ist eine Frau, die zwar den Preis für Ihre Fehler bezahlen muss, aber die eine intensive Liebe für und aufopfernde Hingabe zu ihrer Tochter Grace empfindet. Ihr Ehemann Alex ist ein Mann, der subtile Einschüchterung ausstrahlt.  Eine weitere, nicht unwichtige Figur in dem Film ist Diane, dargestellt von Nancy Rodriguez, die eine Mutter spielt, welche Ray mit dem Phänomen der Indigo-Kinder bekannt macht.

Die Geschichte des Films wurde teilweise von Neale Donald Walsch geschrieben, zusammen mit James Twyman, der auch Executive Producer ist. Produziert wird der Film von Stephen Simon.

Die Dreharbeiten haben im August dieses Jahres im Süden von Oregon begonnen. Nach einer Woche berichteten die Produzenten, es sei, als ob die Engel und die Kinder mit ihnen wären. Die Aufnahmen verliefen nach Plan und sie teilten mit, daß sie glauben, dass der Film schon jetzt Potential hat, Millionen Menschen anzusprechen, die üblicherweise nicht mit dieser Art von Botschaft (über Filme) in Berührung kommen. „Spirituelles Kino hat genauso wie ein spirituelles Buch die Kraft, das Leben von Menschen zu verändern, indem sie sich dem Lebens als solches öffnen.“ sagte Neale D. Walsch in einem Interview.

Der Film „INDIGO“ werde ein wunderschöner Film über bewundernswerte Kinder mit tiefer Klarheit und Verbindung. Ein Film, der dazu dienen soll, die Aufmerksamkeit auf höhere geistige Realitäten zu lenken, indem er sich das Medium Unterhaltung zunutze macht.

Die Produzenten suchen noch nach einer Filmfirma, die den Film letztendlich in die Kinos bringen soll. Wollen wir hoffen, daß es ihnen gelingt! (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 10, Okt. 2003)

 

20.5.2003

Viele Lehrer sind ausgebrannt

Nach einer Studie der Universität Freiburg sind 34 Prozent aller Lehrer ausgebrannt, so berichtete die Nachrichtenagentur dpa. 19 Prozent seien medzinisch behandlungsbedürftig, stellte Professor Joachim Bauer fest. „Während Eltern und Gesellschaft die Aufgabe der Erziehungsarbeit fast vollständig an die Schule abgegeben haben, gefallen sich Politiker und Leserbriefe schreibende Eltern darin, das Ansehen derjenigen zu ruinieren, die Ihre Kinder ausbilden und erziehen sollen.“ so Bauer. Dies ist natürlich nur einer von mehreren Blickwinkeln in einer Zeit, in der die Indigo-Kinder Eltern und Lehrern sehr viel abverlangen und nach einem neuen Schulsystem drängen. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 5, Mai 2003)

 

7.5.2003

An Indigos: Angebote für Hochbegabte

Hannover (hpm). Bis zum Jahr 2006 soll es ein flächendeckendes Angebot zur Förderung von hochbegabten Schülern geben. Kultusminister Busemann habe die Einrichtung von 13 weiteren Schulverbünden genehmigt, in denen besonders talentierte Kinder mit speziellen Angeboten gefördert werden. Mit  Beginn des nächsten Schuljahres wird es an 29 Standorten im Land Angebote für hochbegabte Kinder geben. Darunter auch drei im Bremer Umland.(aus: Weser -Kurier)(erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 5, Mai 2003)

 

22.4.2003

Beispiel eines Indigo-Kindes:
Hochschulexamen mit 13 Jahren

Im Weser-Kurier fand sich folgender Artikel über einen aussergewöhnlichen Jungen:

Ashland (ap) – Seine ersten Mathematikaufgaben löste er mit 14 Monaten. Im Alter von zwei Jahren entschied sich Gregory Robert Smith für ein Leben als Vegetarier. Im Kindergarten erklärte er seinen Kameraden die Photosynthese, und mit neun Jahren machte er den Schulabschluß. Gregory, das Wunderkind aus Richmond im US-Staat Virginia, gründete eine internationale Jugendorganisation. Nun, im Alter von 13 Jahren, macht er den Hochschulabschluß. Neben Promotionen in Mathematik, Raumfahrttechnik, Politikwissenschaft und Biomedizin und dem Engagement für die Rechte von Kindern verfolgt er mehrere Karrieren. Ganz oben auf seiner Liste steht das Amt des amerikanischen Präsidenten.
Schon bei seinem Collegeantritt sei Gregory seinen viel älteren Kommilitonen intellektuell weit voraus gewesen. Dafür habe es dem fröhlichen Jungen an Lebenserfahrung und kulturellem Verständnis gefehlt, berichtet sein Mentor, der Psychologieprofessor Michael Wessells. „Hier hat er die größten Fortschritte gemacht.“
Einen großen Teil seiner Energie steckte Gregory in die von ihm gegründete Organisation Internationaler Jugendanwälte, die sich für Menschenrechte und Gewaltlosigkeit einsetzt. Er reiste nach Kenia, wo er der Unterzeichnung eines Friedensvertrages verfeindeter Stämme beiwohnte, besuchte drogensüchtige Kinder in den Slums von Sao Paulo und wurde von Michael Gorbatschow empfangen.
Das Geld, das Gregory für seine selbstgeschriebenen Reden bekommt, investiert er in seine Organisation. Und er redet mit der Verve eines Politik-Veteranen: „Als ich sehr jung war“, sagte er einst vor 11 000 Zuhörern, und erntete schallendes Gelächter. Er wartete, bis es wieder still wurde, und setzte erneut an: „Als ich sehr jung war und auf Videofilmen unterernährte und kranke Kinder sah, die von ihren Familien getrennt und Gewalt ausgesetzt waren, da wusste ich, ich musste handeln."
Wie frustrierend der Kampf für Menschenrechte sein kann, musste Gregory auch schon erfahren. Beim ersten Kindergipfel der Vereinten Nationen im Mai 2002 wurde ein Dokument verabschiedet, das niemanden zufrieden stellte. „Ich habe miterlebt, wie Länder, die nichts damit zu tun haben wollen, eine Einigung schlicht sabotierten“, berichtet er. Sein Mentor meint, Gregory habe sich seinen Idealismus nicht nehmen lassen. „Aber jetzt hat er einen geschärften Sinn für die Realität.“(erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 5, Mai 2003)

 

9.2.2003

Speicherplätze wie Computer: Geschwisterpaar trainiert Gedächtnis

Von zwei Geschwistern aus Stockheim (Bayern) berichtet der Weser-Kurier: Die Begriffe „Wun- derkinder“ und „Superhirn“ hören Sebastian und Katharina Bunk nicht gerne. Die intelligenten Geschwister betrachten sich mehr als „Gedächtnissportler“. Trainingsgerät für den 14jährigen Sebastian und seine zwei Jahre jüngere Schwester sind unter anderem Kartenspiele. Damit üben die beiden am Wohnzimmertisch für Gedächtnismeisterschaften. Mit großem Erfolg: Katharina ist in ihrer Altersklasse Weltmeisterin und Weltrekordhalterin, Sebastian deutscher Juniorenvizemeister.
Die beiden, deren IQ bei einem Test mehr als 130 ergab, sind hochbegabt. Damit gehören sie zu den etwa 2% der Deutschen, die zu den Hochbegabten zählen.  Mutter Andrea berichtet, dass beide schon sehr früh sprechen und vor der ersten Klasse schon lesen konnten. Katharina hat die zweite Klasse übersprungen und drückt jetzt in der siebten Klasse die Schulbank. Wieder ein Beispiel für die neuen Kinder. (Quelle: A. Hauk, dpa) (S, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 2, Mrz. 2003)

 

24.1.2003

IKK: Ritalin-Gabe an hyperaktive Kinder "erschreckend" gestiegen

Köln (dpa) - Ärzte, die das Psychopharmakon Ritalin an hyperaktive Kinder und Jugendliche verschreiben, sollten nach Ansicht der Innungskrankenkassen (IKK) eine spezielle Ausbildung haben. Es gebe eine "erschreckende" Zunahme der Verschreibungen. Allein bei den IKK -Versicherten seien die Verordnungszahlen von 1999 bis 2002 um das Zwei- bis Dreifache gestiegen, teilte der Bundesverbandes der Innungskrankenkassen (IKK) am Freitag in Bergisch Gladbach bei Köln.

Eine Ritalin-Therapie sei keinesfalls immer sinnvoll und berge ein Sucht-Risiko in sich. Das Medikament mit dem Wirkstoff Methylphenidat falle in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz. Oft könne eine Psychotherapie besser beim Aufmerksamkeits-Defizit -Syndrom (ADS) helfen als eine Ritalin-Gabe, betonte der IKK-Bundesverband. Dennoch sei in der gesamten Gesetzlichen Krankenversicherung eine drastische Zunahme feststellbar.

Von ADS sind nach unterschiedlichen Angaben zwischen zwei bis sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen betroffen. Sie leiden in Folge ihrer  Hyperaktivität unter Konzentrationsschwäche und reagieren teilweise unkontrolliert oder aggressiv. Ritalin wirkt beruhigend auf hyperaktive Kinder. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 2, Mrz. 2003)

 

12.11.2002

Wie können Eltern Schule verbessern?

Wie können Eltern den Unterricht ihrer Kinder verbessern? An drei Bremer Schulen wird dies ausprobiert. In einem internationalen, von der EU geförderten Projekt sind diese drei Schulen und das Institut für arbeitsorientierte Allgemeinbildung im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität beteiligt. Das Projekt, das von Brigitte Bents-Rippel von der Bildungsbehörde initiiert wurde, läuft über drei Jahre. Es wird auch in Triest, Oviedo und auf den Shetland-Inseln durchgeführt. Dabei werden Konzepte entwickelt; gefragt wird unter anderem, wie Eltern ihr Erfahrungswissen sinnvoll in den Schulunterricht einbeziehen können. Bildung ist dann besonders erfolgreich, wenn in Lernprozessen das soziale und familiäre Umfeld berücksichtigt wird. Das Konzept soll auch in der Bremer Lehrerausbildung eine Rolle spielen, denn alle Lehrerstudenten nehmen an einem halbjährlichen Schulpraktikum teil, das von der Universität Bremen begleitet wird. (aus: Weser-Kurier) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 2, Mrz. 2003)

 

6.11.2002

Immer mehr Kinder gelten als verhaltensgestört

(dpa) Die Zahl der als verhaltensgestört geltenden Kinder ist in den vergangenen 30 Jahren in Deutschland sprunghaft angestiegen. “Heute leidet jedes fünfte Kind unter Sprachstörungen, motorischen Störungen, Verhaltensstörungen oder Konzentrationsstörungen”, sagt der Vorsitzende des Forums Jugendmedizin, Edgar Friederichs. Im Jahr 1970 sei dies nur bei jedem 30. Kind der Fall gewesen. Allein in den vergangenen 10 Jahren habe sich die Zahl der hyperaktiven Kinder, die mit Ritalin behandelt werden, verzehnfacht, erklärt Friederichs. Der Wirkstoff Methylphenidat unterliegt der Betäubungsmittelverordnung. Die Folgen von Entwicklungsstörungen im Kindesalter machen sich häufig auch später noch bemerkbar: Die Betroffenen neigen stärker zum Drogenkonsum, haben mit Lern- und Leistungsstörungen zu kämpfen und werden eher straffällig.

“Allein die Gesundheitskosten sind zwei bis vier Mal höher als bei gesunden Kindern”, sagt der Mediziner. Auf Grund fehlender Daten könnten die sozialen Folgekosten in Deutschland lediglich geschätzt werden. Zahlen aus den USA, wonach ein unauffälliges Kind pro Jahr gut 300 Euro koste, ein verhaltensgestörtes aber rund 8800 Euro, ließen sich jedoch durchaus auf Deutschland übertragen.

Als Konsequenz fordert Friederichs eine frühzeitigere und engere Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Schule, Medizin und Elternhaus. Nötig seien darüber hinaus qualitativ bessere Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter und die Einrichtung von Schwerpunktpraxen mit Kindern- und Jugendärzten, Psychologen und Therapeuten. Friederichs beklagt, dass sich die Gesundheitspolitik in Deutschland vor allem auf ältere Menschen und die Intensivmedizin konzentriere. Kinder und Jugendliche würden dagegen vernachlässigt. “Wir müssen erkennen: Unsere Kinder werden immer kränker, und dieses Problem zieht sich wie ein roter Faden durch ihr ganzes Leben”, sagt der Mediziner. Das 1995 vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte gegründete Forum Jugendmedizin widmet sich der Aufgabe, für alle Arztgruppen einheitliche und sinnvolle jugendmedizinische Standards zu erarbeiten. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 2, Mrz. 2003)
 

 

16.10.2002

Indigos ? Mit 19 schon im Bundestag !

Berlin (dpa) - Der Start in Berlin sei “ein bißchen wie am ersten Schultag gewesen - nur ohne Schultüte”, beschreibt Daniel Bahr die ersten Eindrücke vom neuen Arbeitsplatz. Der 25-jährige Freidemokrat ist einer von 181 Neulingen im Bundestag. Anna Lührmann von den Grünen ist erst 19 Jahre alt und zieht bereits in den Bundestag ein. Die Abiturientin aus Hessen ist die jüngste Bundestagsabgeordnete aller Zeiten. Der 22-jährige Bankkaufmann Jens Spahn von der SPD ist der jüngste direkt gewählte Bundestagsabgeordnete in der Geschichte des Parlaments. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 2, Mrz. 2003)

 

10.9.2001

Wenn Eltern überfordert sind

Hannover (dpa). Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder immer häufiger überfordert. Zu diesem Ergebnis kamen Experten während der Wissenschaftlichen Jahrestagung 2001 der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Niedersachsen in Hannover. Insgesamt 18 Prozent aller Kinder in Deutschland seien verhaltensauffällig. Dies äußere sich etwa in Lernproblemen oder latenter Gewaltbereitschaft. Die Landesarbeitsgemeinschaft plant nun, Eltern schon vor der Geburt ihres ersten Kindes in Erziehungsfragen zu beraten. Bisher gab es dies erst im Kindergartenalter.

 

Herbst 2001

Ein weiteres Indigo-Buch

Im deutschen Schirner-Verlag ist dieser Tage ein weiteres Buch über die neuen Kinder erschienen. Sein Titel lautet “Kinder der neuen Zeit - ein Indigo Phänomen”. Autorin ist Caroline Hehencamp . In ihrem Buch eröffnet die Autorin Lebenshilfe und kreative Möglichkeiten für Eltern von Indigo-Kindern. Sie lädt die Leser dazu ein, über Defizitstörungen wie Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität neu zu denken. Es tue ihr weh, wie sie selbst sagt, zu erleben “wie schnell die Kinder bei Ärzten oder Psychiatern landen, Ritalin bekommen, wo Aufklärung, ein einfühlsames Hineinspüren und eine ganzheitliche Behandlungsweise so viel bewirken könnten.” Das Buch ist unter der ISBN-Nummer 3-89767-089-5 erhältlich.
Die Autorin arbeitet seit über zehn Jahren als Therapeutin und Seminarleiterin. 1999 gründete sie den Indigo Kinder Lichtring. Diese Institution ist im Internet sehr aktiv: www.Indigokinder.de.(aus: Lichtforum 9/Herbst 2001)

 

Herbst 2001

Stiftung für hochbegabte Kinder

Eltern und Lehrer haben in den letzten Jahren beobachtet, daß unter den heutigen Kindern viele hochbegabt sind. Menschen, die über Informationen aus spiritueller Warte verfügen, dürften vermuten, daß viele dieser hochbegabten Kinder Indigo-Kinder sind. In der Schweiz ist kürzlich eine Stiftung für hochbegabte Kinder gegründet worden. Diese Stiftung will den Kindern mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten helfen, eben diese Fähigkeiten zu entwickeln, und zwar unabhängig vom sozialen Status und dem Wohnort der Familie. Sie hat ihren Sitz in Zürich und unterstützt finanziell und ideell Projekte und Fachkräfte in der ganzen Schweiz. Zusammen mit anderen Institutionen baut sie zurzeit eine Anlaufstelle Hochbegabung auf, wo Eltern, Lehrer, Kinder und interessierte Laien Informationen zum Thema erhalten. Direktunterstützung geht überdies an wenig bemittelte Familien mit überdurchschnittlich begabte Kinder.
Gründerin und Präsidentin der Stiftung ist Susanne Hürlimann-Schmidheiny. Ein besonderes Anliegen sei ihr, zu erreichen, daß nicht nur Kinder von Managern, sondern alle, die dazu das Potential haben, die Chance erhalten, zur künftigen Führungselite heranzuwachsen - sei es in der Wirtschaft, sei es in Politik, Kultur oder irgendeinem anderen Bereich. Ziel der Stiftung sei es denn auch, die intellektuelle wie die menschliche und die kreative Seite der besonders talentierten Kinder zu fördern. Im weiteren will die Stiftung auch die spezifischen Probleme Hochbegabter einer breiten Bevölkerung bekannt machen. Telefon der Anlaufstelle: +41(0 )614111011. (aus: Lichtforum 9/Herbst 2001)

 

Aug. 2001

Neuer Indigo-Verein

Nach längerer Aufbauphase wurde im August 2001 in der Schweiz der Verein Kinder der neuen Generation - Indigokinder “ki” gegründet. Der Vorstand setzt sich aus Personen aus den verschiedensten Bereichen zusammen. Gegenwärtig ist er dabei, ein schweizerisches Netzwerk für Indigo-Kinder aufzubauen. Neben Info- und Beratungsstellen, Vorträgen, Austausch im Internet, Workshops und Lager für Indigokinder wird auch eine Indigoschule geplant. Weitere Infos: www.kinderderneuengeneration.ch(aus: Lichtforum 10, Winter 01/02)

 

Sommer 2001

Die Leiden unserer Kinder

In den USA wurden die bei Kindern auftretenden Lernbehinderungen wie Hyperaktivität und ADS (ADHD) als eines der hauptprobleme der amerikanischen Volksgesundheit eingestuft. Das National Institute of Mental Health verkündete: “ADHD ist zu einer nationalen Priorität geworden. In den 90er-Jahren - von Präsident und Kongreß zum “Jahrzehnt des Gehirns” erklärt - ist es möglich, daß Wissenschaftler die biologische Grundlage von ADHD genauestens festmachen und lernen, dieser Störung vorzubeugen oder sie noch wirksamer zu behandeln.” Optimistische Worte, die von der Wissenschaft erst noch erfüllt werden müssen. Denn es gibt leider viel zu wenig erfolgreiche Behandlungsansätze. Der massiv angestiegene Verbrauch von Pharmazeutika wie Ritalin dämpft die schwer zu kontrollierenden Kinder bloß in ihren Symptomen, kann sie jedoch niemals heilen, - im Gegenteil.
Ein wichtiger Faktor wird von der Schulmedizin bezgl. Hyperaktivität und anderer lernschwächen übersehen: Diese Kinder sind energetisch immer verpolt. Der amerikanische Naturarzt Keith R. Smith weist im Buch “Die Indigo-Kinder” von Lee Carroll eindringlich auf die chronische Polumkehr CRP hin. “Fast alle ADHD-Kinder, die in meine Praxis kommen, weisen chronisch vertauschte Pole auf.” Als Hauptursache nennt er länger anhaltenden Streß, sei er nun psychisch bedingt oder durch die Umwelt (beispielsweise durch Elektromog). Bei einer chronischen Polumkehr ist das Immunsystem nicht mehr in der Lage, Krankheiten abzuwehren. Smith: “Zu den Frühstadien können Warnsignale wie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen gehören. Werden die körpereigenen Batterien noch mehr entladen, verschärfen sich die Symptome, es kommt zu extremer Müdigkeit, Angstzuständen, Depressionen, Migräne, Fibromyalgie, Taubheitsgefühl oder chronischen Schmerzen an einer Schwachstelle. Bei einer Umkehr der Pole wird das normale Selbsterhaltungssystem außer Kraft gesetzt” so Smith. In seiner Praxis versucht Smith mit langwierigen natürlichen Heilmethoden und einem speziellen Ernährungsplan die natürliche Polarität seiner Patienten wiederherzustellen. (Auszüge aus: “Die Leiden unserer Kinder”, Artikel aus ZeitenSchrift 3/2001)

 

5.7.2001

Sind so kleine Seelen

Jedesfünfte Kind in Deutschland ist psychisch und körperlich derart angeschlagen, daß es Hilfe bräuchte.
Daniel, 11 Jahre: “Der ganze Kopf dröhnt - das ist schrecklich”. Er leidet unter chronischen Kopf- und Magenschmerzen. Ein Therapeut hat bei ihm “allgemeine Angstsymptome” festgestellt. Vor allem vor der Schule hat er Angst. Obwohl er einen IQ von 103 hat.
Gunnar, 12 Jahre: “Wenn ein Bleistift fällt, hab ich die totale Blockade”. Er leidet unter schweren Konzentrationsstörungen und ist hyperaktiv. Gegen das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) muß er täglich dreimal Ritalin schlucken.

Seit Jahren warnen Lehrer, weil sie wachsende Nervosität und Aggressivität in den Schulklassen beobachten, berichten Erzieher von Kindern, die nicht stillsitzen, nicht zuhören können, keine Kraft haben, eine Aufgabe zu Ende zu führen. Mediziner registrieren Grundschüler, deren Sprachentwicklung verzögert ist und die kraftlos und ausgepowert sind, Kinder, die wie Manager gestresst und überlastet sind, unter seelischem Druck und körperlichen Überlastungssymptomen leiden. 46,4 Prozent der Kinder in Deutschland schlagen sich mit Konzentrationsproblemen herum, 39,9 Prozent leiden unter Nervosität, 40,3 Prozent können nicht stillsitzen, 27,6 Prozent sind verwirrt und zerstreut, 10 Prozent klagen über ständige Kopfschmerzen, 5,4 Prozent sind immer müde, 10,3 Prozent haben Angst vor der Schule, 4,1 Prozent haben sich schon selbst verletzt oder einen Selbstmord versucht, 4.9 Prozent denken darüber nach. (Auszüge aus Stern.-Artikel vom 5.7.01)

 

Frühjahr 2001

Indigoworld

Eine Gruppe von Eltern, Großeltern, Therapeuten, Erziehern, Pädagogen und Ärzten, die mit Indigokindern leben oder arbeiten hat sich im ganzheitlich orientierten Zentrum für Beratung, Bildung, Gesundheit und Freizeit für Indigo-Kinder und ihre Familien zusammengefunden. Dieses Zentrum Indigoworld soll einen Raum schaffen, in dem problematische Kinder in ihrer Persönlichkeit voll respektiert und wahrgenommen werden. Dadurch kann ein Rahmen entstehen, in dem die Kinder ihre Talente und Fähigkeiten entfalten können. Dies gilt für die Schule ebenso wie für die Freizeitmöglichkeiten und das Familienleben. Neben dem Zentrum möchten alle Beteiligten ein Netzwerk schaffen, in dem sich alle Projekte, Personen und Unternehmen, die sich für die neuen Kinder einsetzen, zusammenfinden, um ihre Erfahrungen auszutauschen, ihre Aktivitäten abzustimmen, sich gegenseitig zu helfen und weiterzubilden und gemeinsam in der Öffentlichkeit zu agieren. Kontakt: Jutta Maria Bade, Tel. 9288823. (siehe auch: Indigo-Kinder) (aus: Lichtforum 7/Frühjahr 01)

 

7.3.2001

Sonderschüler mit IQ von 131

Einen Fall wie Michael dürfte es eigentlich gar nicht geben. Nach dem Bremischen Schulgesetz haben alle Schüler Anspruch auf Unterricht “nach Maßgabe ihrer Fähigkeiten”. Michael besucht seit zwei Jahren die Sonderschule für Lernbehinderte in der Dudweiler Straße und hat einen IQ von 131.
Seine sprachlichen Fähigkeiten liegen mit einem IQ von 145 sogar “weit oberhalb jeder Norm”, so die Bremer Psychologin Margot Müller vom Kinderzentrum an der St.-Jürgen-Straße. Der 14 -Jährige “verfüge über ausgesprochen hohe intellektuelle Fähigkeiten”, beschreibt Frau Müller, er verstehe “hochkomplizierte, abstrakte logische Zusammenhänge sehr gut” und habe “ein ungeheures Wissen mit vielen Details” angesammelt. Mit dem Umfang seiner Kenntnisse übertreffe er Gleichaltrige “bei weitem”. Michael müsse als hochbegabt eingestuft werden und gehöre auf ein Gymnasium. Seit Monaten kämpfen die verzweifelten Eltern nun schon für einen Schulwechsel - erfolglos. Die Folge ist nun, daß Michael jetzt gar keine Schule mehr besucht, und das schon seit Wochen. Die Eltern lassen ihn zuhause von Privatlehrern unterrichten. Inzwischen hat die Schule resigniert und den schulpflichtigen Jungen einfach ausgeschult. Aus der 8. Klasse.
Das Problem: Michael ist nicht nur klug, er ist auch schwierig. Wegen Verhaltsauffälligkeiten hatte er vor zwei Jahren die Regelschule verlassen. Müller: “Michael hat Schwierigkeiten, Frustration zu ertragen.” Erfülle er seine eigenen hohen Leistungsansprüche nicht, dann werde er “sehr ungehalten, unruhig, angespannt” und gerate “leicht aus der Fassung”. Die “lange Zeit der Frustration im Schulsystem” habe zu “Desinteresse und völliger Motivationslosigkeit” geführt, weil der Junge an seinen Bedürfnissen vorbei unterrichtet worden sei. Daraus habe sich die Verhaltensauffälligkeit entwickelt. Müller: “Es muß dringend etwas passieren.”
Nun wird Michael am Ökumenischen Gymnasium in eine 7. Klasse aufgenommen, zunächst für zwei Wochen. Ohne gezielte Einzelbetreuung wird er aber auch dort kaum wieder in den Schulalltag zurück finden. “Er braucht die gleiche Hilfe zur Integration wie ein leistungsgeminderter Schüler in der Regelschule”, meint Margot Müller. Nur so könne das System Schule wieder gerade biegen, was es dem Jungen in zwei Jahren Sonderschule angetan habe. (Weser-Kurier 7.3.01)

 

13. Febr. 2001

Schüler unterrichten Lehrer

Hofheim (dpa). Verkehrte Welt im hessischen Main-Taunus-Kreis: Schüler unterrichten dort bald Lehrer - und zwar in Computer-Kursen. Nach Ansicht des zuständigen Landrats Berthold Gall sollten immer die Kompetenteren die Wissensbedürftigen unterrichten, und die Kompetenten wären in Sachen Computer nun einmal die Schüler. Aus diesem Grund hat sich Gall die ungewöhnliche Aktion ausgedacht. Fast 60 Lehrer haben sich für die Kurse angemeldet. Die unterrichtenden Schüler werden von der Kreisverwaltung bezahlt. Einer von ihnen ist der Oberstufenschüler Jörg Lorey. “Ich habe mich schon für PC interessiert, als ich noch gar nicht lesen konnte”, erzählt der 19-Jährige.
Das Projekt wendet sich zunächst an Grundschullehrer. Langfristig sollen aber nicht nur Lehrer, sondern auch Grundschüler direkt von den engagierten Schülern unterrichtet werden.

 

30.1.2001

Sprachlose Eltern, mächtige Knirpse

“Schritt für Schritt” heißt ein neues Modellprojekt unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes, mit dem sich Bremen ab Mai für zwei Jahre schmücken kann. Eltern von “kleinen Tyrannen” bietet das neue Angebot Antworten darauf, warum das Kind so entsetzlich anstrengend ist und wie sie endlich eine positive Beziehung zu ihrem Kind aufnehmen können. Die Idee zu dem Projekt kommt aus Holland. Das Projekt ist für 2-4jährige Kinder. In Bremen sollen ab Mai nach und nach 45 Familien und Alleinerziehende in das Programm aufgenommen werden. Ziel des Projekts ist es, möglichst früh eine gestörte Beziehung zwischen Kind und Eltern in andere Bahnen zu lenken. Es soll den Eltern geholfen werden, die Signale der kleinen Kinder besser verstehen zu lernen. Denn die Praxis zeigt, daß manche Eltern aus Unerfahrenheit die Mimik oder das Verhalten ihres Kindes falsch deuten oder kaum darauf eingehen. Aus einer gestörten Beziehung und einem Unverständnis gegenüber dem Kind entwickeln sich häufig verhaltensauffällige Kinder. (Weser-Kurier 30.1.01)

 

5. Dez. 2000

Ausschussvorsitzender fordert ein neues Schulsystem

Martin Fries ist einer von zwei Vorsitzenden des JiP-Bildungsausschusses in Bremen. Der 17jährige, der bis jetzt noch in keiner Partei tätig war, und die Mitglieder seines Ausschusses durch seine ruhige und besonnene Art, seine Meinung zu erläutern, dazu gebracht hat, ihn zum Vorsitzenden zu wählen, sieht als Zwölftklässler täglich die schlechte Situation an Bremer Schulen. Er meint damit neben dem maroden Zustand der Schulgebäude die seiner Meinung nach veralteten Schulstrukturen. Deshalb fordert er, daß das Schulsystem überarbeitet wird.
Seiner Meinung nach sollte statt viel Frontalunterricht mehr praktischer Unterricht stattfinden. Außerdem würde er die Gesamtschulen stärken und somit die vorschnelle Trennung von guten und schlechten Schülern verhindern. Eine andere Forderung ist: Noten abschaffen. Außerdem würde er sich wünschen, daß die verschiedenen Unterrichtsfächer besser aufeinander abgestimmt werden. Das heißt, daß sie ineinander übergreifen und daß man z.B. nicht mehr zwischen Bio und Chemie unterscheidet. “Ich würde mir wünschen, daß sich der Unterricht so weit verändert, daß wir weg vom lehrgeleiteten und hin zu integriertem projektgeleitetem Unterricht gehen.” Der Vorsitzende ist gegen das Abitur in zwölf Jahren, weil er der Ansicht ist, daß dieses eine versteckte Sparmaßnahme der Politiker ist und allein der Wirtschaft eine Hilfe sein könnte.
“Ich weiß, daß wir in drei Tagen keine Revolution des Bildungswesens bewirken können”, sagt Martin Fries, “aber ich sehe das JiP-Projekt als Chance, meine Meinung zur Sprache zu bringen.” (Weser-Kurier, 5.12.2000)

 

27. Nov. 2000

Jungen Einsteins droht die Sonderschule
Bremer Institut therapiert hochbegabte Kinder

Manchmal sind es gerade die besonders klugen Kinder, die die größten Probleme in der Schule haben. Doch mancher Achtjährige mit einem IQ von 130 oder mehr findet sich nach der 2. Klasse auf einer Sonderschule für Lernbehinderte wieder. Hochbegabte langweilen sich mitunter zu Tode , beobachten Eltern und Psychologen. Dabei können sie in Verhaltensweisen verfallen, die bei Lehrern auf wenig Gegenliebe stoßen: Als notorischer Zappelphilipp sabotiert der eine oder die andere den Unterricht oder macht sich zum Klassenclown. Manche fühlen sich schlicht unverstanden, reagieren trotzig und verweigern jede Leistung. Andere verstummen, ziehen sich zurück in ihre eigene Welt, starren aus dem Fenster und träumen vor sich hin. Und wieder andere entwickeln psychosomatische Symptome bis hin zu Lähmungen. “Daß Verhaltensauffälligkeiten eine Folge von Hochbegabung sein können, das findet man nicht mal in der neuen Fachliteratur”, sagt Dietmar Heubrock, Psychologe an der Neuropsychologischen Ambulanz an der Uni Bremen, der dort diese Einrichtung für Kinder und Jugendliche aufgebaut hat, in der er seit gut einem Jahr auch Hochbegabte behandelt.
“”Am liebsten wäre ich tot” - sowas höre ich von 7- und 8jährign”, berichtet Heubrock. Kinder mit einem IQ von über 130 seien manchmal einem gnadenlosen Spießrutenlauf ausgesetzt. Mitschüler reagieren neidisch, und selbst Lehrer setzen den “kleinen Einsteins” mit spitzen Bemerkungen zu. Etwa: “Unsere besonders schlaue Ines hat es wohl nicht nötig aufzupassen.” Schmerzhafte Sticheleien für Kinder die trotz aller Intelligenz in ihrer seelischen Entwicklung ganz normale Kinder sind. Dabei stehen Hochbegabte oft selbst vor Phänomenen, die sie nicht erklären können: Im Mathematikunterricht z.B. lösen sie Textaufgaben rein intuitiv, glaubt Heubrock, “die mathematische Lösung ergibt sich unmittelbar aus dem Lesen.” Diese Kinder hätten schon im Vorschulalter ein eigenes Zahlensystem entwickelt, das zwar funktioniere, sich aber kaum erklären lasse. Anstatt diese besonderen Begabungen zu fördern, frustrierten Lehrer diese Schüler oft: “Der Lehrer kann den Rechenweg nicht nachvollziehen”, so Heubrock, “also glaubt er, die Ergebnisse seien abgeschrieben.”
Die therapeutischen Hilfen in Heubrocks Ambulanz sind sehr unterschiedlich. Mal geht es darum, das Selbstvertrauen des Kindes zu stärken, mal darum, es im Bemühen zu unterstützen, die eigenen Bedürfnisse gegen die Interessen der Eltern besser durchzusetzen. Oft helfe es auch, “zu verstehen, was im eigenen Kopf passiert”, sagt Heubrock. “Ich benutze manchmal die Metapher von der fremden Sprache. Die Kinder müssen lernen, ihr eigenes Denken zu übersetzen. Dann haben sie eine Chance.” (Weser-Kurier, 27.11.2000)

 

Mitte Sept. 2000

Ritalin macht Novartis nervös

Kläger in Kalifornien und New Jersey werfen dem Schweizer Pharmakonzern Novartis, Hersteller des Medikaments Ritalin, und der American Psychiatric Association vor, eine Krankheit erfunden zu haben, um den Absatz von Ritalin, das bei Hyperaktivität und kindlichen Verhaltsstörungen eingesetzt wird, anzukurbeln. Mittels irreführender Werbung würden die Nebenwirkungen des Medikamentes heruntergespielt, weshalb das Mittel übermäßig verschrieben werde und ein großes Risiko darstelle. Allein in den USA wird Ritalin jährlich 4 Millionen Schulkindern verschrieben.
Bereits im Frühjahr war gegen Novartis in Texas eine Sammelklage eingereicht worden. Die jetzigen Klagen zielen auf Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe ab. Mit weiteren Klagen ist zu rechnen. (aus: ZeitenSchrift Nr. 28, 4/2000)

 

Herbst 2000

Pädagogen schlagen Alarm:
Fast jedes dritte Schulkind zeigt Verhaltensstörungen

Göttingen (dpa). Deutschland steckt in einerErziehungskrise: Fast jedes dritte Schulkind zeigt nach Angaben von Experten Verhaltensstörungen, lebt in einer Scheinwelt und hört nicht mehr auf Eltern und Lehrer. Rund 900 Pädagogen, Psychiater und Mediziner schlagen deshalb Alarm und fordern bessere Lebens- und Erziehungsbedingungen für Kinder.