LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

Verschiebung     der Plattentektonik

Verschiebung der Plattentektonik
und Umverteilung des Wassers

Die Erde verändert sich im Transformationsprozess. Ihre Dichte nimmt ab, wodurch die Gravitationskraft nachlässt und das Erdmagnetfeld sich abschwächt. Letzteres geschieht auch durch die veränderte Rotation des Erdkerns. Dadurch trifft verstärkt Sonnenwind und kosmische Strahlung auf die Erde auf, was sich auf Herz, Gehirn, Nerven und Psyche auswirkt. Ein weiteres Phänomen, das weltweit beobachtet wird, sind die Strukturzusammenbrüche in Form von Erdfällen, Erdrutschen und Einstürzen von irdischen Strukturen. Dies hat zum einen damit zu tun, dass die Dichte des Planeten abnimmt und alle Materie in ihrer Schwingung angehoben wird, wodurch sie feinstofflicher wird und ihren Halt verliert. Zum anderen hat die strukturelle Instabilität aber auch damit zu tun, dass die Erdplatten sich bewegen und aufreissen, weil die Erde „wächst“. So wie wir evolutionär größer werden als zum Beispiel noch vor 500 Jahren, nimmt auch der Erdkörper an Größe zu, wodurch die Kontinentalplatten an ihren natürlichen Bruchkanten auseinanderdriften – ganz langsam zwar, aber sie tun es. Dies hat Vulkanausbrüche und Erdbeben an den Plattengrenzen zur Folge.

Am eindrücklichsten ist dies seit einigen Jahren in Nordostafrika zu beobachten, wo im geologischen Eiltempo die Naht zwischen Afrikanischer und Somalischer Platte aufreisst und den Kontinent spaltet. Dadurch bebt dort die Erde, Vulkane brodeln und das Meer dringt durch, weshalb man seit 2005 davon spricht, dass dort ein neuer Ozean entsteht und ein Teil von Afrika an der Afar-Senke abbricht. Die Aktivitäten haben sich seit einem Jahr enorm verstärkt und man rechnet täglich damit, dass der Erdboden entzweibricht und das Meer sich seinen Weg sucht. Auch entlang einer inländischen tektonischen Platte in den USA haben die Beben zugenommen. Eine Verschiebung der Südamerikanischen Platte, in Korrelation mit der Nazca-Platte, führt jetzt zu vermehrten Beben im Raum Chile, Peru und Kolumbien. Auch Mexiko, Guatemala und El Salvador erfahren mehr Erdstöße als früher. Im Raum Kuba gab es am 15. September sogar ein Beben der Stärke 6.0. Selbst in Vancouver gab es im September ein Beben der Stärke 6,7. Dort liegt die Nahtstelle zwischen Nordamerikanischer und Juan-de-Fuca-Platte. Im südlichen Teil Europas kam es in den letzten Wochen ebenfalls zu verstärkter Erdbebenaktivität, vor allem in Süditalien, Griechenland und der Türkei. In Griechenland verstärkten sich die Erdstöße auf Stärken um 3 bis 4 herum (statt wie bisher 2 bis 3) und wurden zahlreicher, und die Türkei erlebte am 23. Oktober ein Erdbeben der Stärke 7,2 (Bild). In Süditalien brach zur selben Zeit der Vulkan Ätna aus, der in diesem Jahr zuvor schon 17mal aktiv wurde. Auch auf Island verstärkten sich vulkanische Beben, denn das Eiland liegt direkt auf einer Nahtstelle zwischen der Eurasischen und der Nordamerikanischen Platte. Dort kam es nicht nur zu Schwarmbeben, sondern im September auch zu mehreren Erdbeben (Stärke 4 bis 5) auf der Plattennaht. Am stärksten betroffen war der pazifische Raum, Asien und Neuseeland, wo die Indo-Australische Platte an die Philippinische Platte grenzt. Hier kam es vor allem in Japan, in der Region der Fidschi-Inseln, auf Vanuatu, den Philippinen, den Solomon-Inseln, Papua-Neuguinea, Sumatra und Neuseeland zu starken Erdstößen. Auch die russische Halbinsel Kamchatka war mehrmals betroffen. Der Vulkan Anak Krakatau in der indonesischen Sunda-Straße brach Anfang Oktober ebenfalls aus, nachdem es dort zu mehr als 6000 Erdstößen gekommen war. Auch im Süden der Insel Bali kam es (am 13. Oktober) zu einem Erdbeben der Stärke 6,1.

Durch die beiden großen Erdbeben in Chile (2010) und Japan (2011) wurde die Erde außerdem in ihrer Rotation beschleunigt, auch wenn es nur eine Millisekunde war. Doch das brachte sie bereits in ein neues Schwingungsmuster und einen neuen Rhythmus hinein. Dieser neue Rhythmus lässt unseren Planeten seinen Platz in der neuen Energie finden. Außerdem hat die Beschleunigung eine Schwankung in der Rotation hervorgerufen, die zu einer Neuverteilung des Wassers auf der Erde führt. Das Wasser sucht sich neue Gebiete und strömt da hin, wo es gebraucht wird. Denn es gibt nur drei Probleme, die wir mit dem Wasser haben (außer, dass es immer mehr privatisiert wird): dass an manchen Orten zu wenig und an anderen Orten zuviel da ist, und dass es in vielen Gebieten zu verschmutzt ist. Dies alles will Mutter Erde nun ausgleichen. Nicht nur, dass sie sich selbst mit der Umverteilung von Gewicht ausbalancieren muss, sondern sie lässt vor allem Wasser dorthin fliessen, wo der beste Platz für die Ernährung der Erde ist, um das Land dort zu fluten, auch wenn wir dies als Überschwemmungskatastrophen erleben. (SK)

(Ausschnitt aus „Das Ende des alten Schöpfungszyklus“ in LICHTSPRACHE Nr. 80)