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Keine Angst vor Elenin! In den letzten Wochen konnte man viel über den neuen Kometen Elenin lesen. Vor allem die Beiträge im Internet vervielfachten sich, und fast alle Artikel künden den Himmelskörper als bedrohlichen Planeten X an, der in unser Sonnensystem gekommen ist, um die Erde schwerkraftmäßig aus der Bahn zu werfen. Zu den Fakten: Der Komet C/2010 X1 wurde am 10. Dezember 2010 von dem russischen Amateurastronomen Leonid Elenin entdeckt, woraufhin man ihn „Elenin“ taufte. Damals befand sich der extrem lichtschwache Komet fast 400 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Aufgrund astronomischer Berechnungen hat man festgestellt, dass sich Elenin im September und Oktober dieses Jahres der Sonne und anschließend der Erde nähert. Am 18. August kreuzte er die Bahn der Venus, und am 10./11. September soll er der Sonne am nächsten kommen. Am 26./27. September soll die Erde dann in einer Linie mit der Sonne, dem Kometen, Merkur, Saturn und Uranus stehen und entsprechenden gravitativen Einflüssen ausgesetzt sein. Am 17. Oktober soll Elenin dann der Erde am nächsten sein. Am 5. November durchquert die Erde die Bahn, auf der zuvor Elenin vorbeigezogen ist, und am 23. November ist die Erde auf einer Fluchtlinie mit dem Kometen. Vor allem die NASA und das JPL (Jet Propulsion Laboratory) veröffentlichten diese Informationen. Zu all den Daten sagen selbsternannte Forscher im Internet Erdbeben und andere Katastrophen voraus. Von Planet X und Nibirus Rückkehr ist in zahlreichen Artikeln die Rede, und viele raten zur Vorsorge, Bevorratung und warnen vor dem Kometen. Und alle tappen sie in die Falle der Angstmacherei! Zunächst einmal: Bei Elenin handelt es sich um einen Kometen, auf den sich viele Astronomen bereits sehr freuen, denn sie wollen ihn beobachten und erforschen. Aber das nur nebenbei. Wenn Sie, lieber Leser, diese angstmachenden Artikel bereits gelesen und sich gefragt haben, wie sie den Auswirkungen des Kometen entkommen können, empfehle ich die Informationen von Richard Hoagland. Der schwedische Radiosender „Red Ice Radio“ hat ihn zum Thema Elenin interviewt. Laut Hoagland ist das, was im Internet verbreitet wird, „absoluter Nonsens“. Es werde ganz bewusst – auch von der NASA! – Angst gestreut, damit wir uns weiter in einer niedrigen Schwingung aufhalten. Denn genau in diese Zeit fällt das Enddatum des Mayakalenders, zumindest dem nach der Berechnung Callemanns: der 28. Oktober. Dies ist eine wunderbare Zeit, um zu manifestieren, was die Dunkelmächte jedoch verhindern wollen. Sie wollen ihre Agenda durchsetzen! Selbst die Erdbebenwarnungen sind ein Teil dieser Desinformation. Wäre Elenin ein zerstörerisches Objekt oder der Planet Nibiru, dann hätte es jetzt schon viel massivere Gravitationsunterschiede gegeben. Laut Hoagland sollen sogar die Berechnungen des Umlaufs von Elenin nicht ganz korrekt sein. Der Forscher und Autor („Die Mars-Connection“) glaubt, dass es sich bei Elenin um eine Zeitkapsel handelt, die die „Ältesten“ uns schicken. Er sei auch vergleichbar mit dem „blauen Stern“, den die Hopi für die Endzeit erwarten. Diese Zeitkapsel enthalte wichtige Informationen in Form von Codes, die wir für die jetzige Zeit und den Aufstieg benötigen. Richard Hoagland geht in dem Interview noch auf weitere Zusammenhänge ein, die mit dem Anschlag in Oslo, dem 11. September, der Botschaft der Freimaurer und dem geheimen Weltraumprogramm zu tun haben. Wer mehr wissen will, kann sich das Interview auf http://www.redicecreations.com/radio/2011/07/RIR-110726.php anhören (auf englisch). Richard C. Hoagland ist ehemaliger Berater der NASA und war wissenschaftlicher Berater von Walter Cronkite und den CBS News. In den frühen 1970ern war er derjenige gewesen (zusammen mit Eric Burgess), der die Idee hatte, der „Pioneer“-Sonde eine Botschaft von der Menschheit mit auf den Weg zu geben. Seitdem beschäftigt er sich mit der Aufdeckung von geheimen Daten über unser Sonnensystem. Von ihm stammt die ausführliche Analyse des Marsgesichts und der Pyramidenstrukturen auf dem Mars. Seine Website: www.enterprisemission.com. S. Kreth, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 79
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