LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

Der Wandel Japans

Der Wandel Japans,
Atlantis
und die unbeherrschbare Energie

Ein ganzes Land ist zurzeit damit beschäftigt, einen Neuanfang zu machen: Japan. Zuerst bebte dort die Erde und brach die Erdstrukturen auf, dann kam der Tsunami, der alles wegwusch, und schließlich kam noch die Atomkatastrophe dazu, die Teile des Landes radioaktiv verstrahlte. Bereits zwei Tage vor dem denkwürdigen 11. März war es an der Ostküste von Honshu, der größten Insel Japans, zu einem schweren Beben der Stärke 7.2 gekommen, Alle Betroffenen in dem Gebiet nahmen an, dass es sich um eines von vielen Erdbeben gehandelt hatte, doch zwei Tage später setzte sich das, was sich vor der Nordostküste des Landes unterseeisch bereits abspielte, fort. Das Erdbeben, das dann am 11. März das Land erschütterte, hatte eine Stärke von 9.0 auf der Richterskala, gefolgt von unzähligen Nachbenen. Das Epizentrum lag im Meer nahe der Küste, 10 Kilometer unter dem Meeresboden, wobei sich die tektonischen Platten, die dort aufeinandertreffen, verschoben und schließlich noch einen Tsunami auslösten. Gleichzeitig hatte das Beben Brände in Ölraffinerien und anderen Gebäuden ausgelöst. Eine Stunde später kam bereits die nächste Tsunamiwelle. Eine weitere Welle pflanzte sich über den Pazifik in Richtung Amerika. Hawaii, Nordkalifornien, Peru, die Galapagos-Inseln, die Osterinseln und Chile wurden in den Stunden darauf von inzwischen abgeschwächten Wellen getroffen. In Japan kündigte sich derweilen die dritte Katastrophe an, denn es zeigten sich die ersten Störfälle in Atomkraftwerken, ausgelöst durch die Erschütterungen und die Stromausfälle. Schließlich explodierte ein Teil des AKW´s Fukushima, dem bald eine zweite Explosion folgte, bis die ganze Reaktoranlage außer Kontrolle geriet. Radioaktivität trat aus, und eine Kernschmelze drohte. Am 13. März kam auch noch ein viertes Ereignis in Form eines Vulkanausbruchs dazu, der angesichts der drohenden Reaktorkatastrophe kaum Erwähnung in den Medien fand.

Die Wucht der Tsunamiwellen vermittelten ein Bild, als wollte die Erde dort aufräumen. Tatsächlich hat Diana Cooper für Japan vorausgesagt, dass das Land seinen Wandel über Erdbeben und Überschwemmungen machen werde, was einen großen Reinigungsprozess darstellen würde. Dies werde zu einer riesigen Herzöffnung, auch für die westliche Welt, führen. Dies ist nun eingetroffen. Jedem Menschen wird in seinem Erdenleben ja bekanntermaßen nur soviel zugemutet, wie er auch tragen kann. Die Japaner sind ein sehr diszipliniertes Volk, das seine Ge-fühle unter Kontrolle hat und viel aushalten kann. Doch im Wandel wollen Emotionen und Gefühle an die Oberfläche, um bereinigt und befreit zu werden. Möglicherweise sehen wir in dieser Zerstörungskraft auch ein Bild der bisher unter Kontrolle gehaltenen Gefühle der Japaner, die sich in den Überflutungen und den Explosionen in den Atomreaktoren wiederspiegelten. Außerdem geschahen die Zerstörungen am Rande eines Nebenchakras der Erde, das sich von der Ostküste bis in den Pazifik erstreckt.

Von Bedeutung bei diesen Ereignissen ist der Zeitpunkt des Geschehens, denn das erste Erdbeben, das sich ja bereits am 9. März ereignet und die Erdbebenserie eingeleitet hatte, geschah genau an dem Tag, an dem wir laut Mayakalender die neue Universelle Ebene (die 9. Welle) betraten. Nach Dr. Carl Callemann begann damit eine Phase, die bis zum 28. Oktober dauert und in der es um einen beschleunigten letzten Prozess geht, in die Einheit zu gehen und das Bewusstsein der Menschheit anzuheben. Es geht dabei, so Callemann, um die Vollendung des kosmischen Plans, bei der wir lernen, in die Natürlichkeit des Lebens und ins Einheitsbewusstsein zurückzugehen. Auch der 11. März ist kein „Zufall“, denn numerologisch repräsentiert das Datum einen Katalysator für Erleuchtung und das Erreichen einer Vollendung. Damit ist ein Prozess in Gang gekommen, der uns in die neue Welt hineinschieben wird. Ich selbst, die Autorin, habe die Verschiebung gefühlt, ob das nun die der Erdachse oder eine energetische war. Auch am 13.3. spürte ich sie wieder.

Auch die Erdachse wurde durch das Erdbeben verschoben, diesmal um 17 Zentimeter. Das ist noch mehr als im letzten Jahr in Chile, als sich die Erdachse durch das dortige schwere Erdbeben um 8 Zentimeter verschoben hat. Auch Japan selbst ist 4,5 Meter in Richtung Osten gewandert. Es ist also eine riesige Verschiebung, ein Shift, dort geschehen, durch die unser Planet ein weiteres Stück hin zu seiner neuen zukünftigen Position geschoben wurde. Denn die Erde verändert ihre Achse, um sich auf ihre künftige neue Umlaufbahn begeben zu können, wie Kryon uns (durch Barbara Bessen) schon mehrfach sagte.

Zuletzt führten die Atomstörfälle natürlich auch zu der Notwendigkeit, die Sicherheit von Atomkraftwerken zu überdenken, da man unweigerlich an Tschernobyl denken musste. „Fukushima kann auch bei uns passieren“ hieß es auf der Atom-Menschenkette, die einen Tag nach dem Unglück zwischen Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim von 60.000 Menschen gebildet wurde. „Sofort abschalten!“ verlauteten die Grünen und die SPD, während die deutsche Bundesregierung sich darauf beschränkte, die Sicherheitsfrage der Atommeiler noch einmal überdenken zu wollen, weil „nach dem, was wir wissen, die deutschen Atomkraftwerke sicher sind“, wie Angela Merkel zunächst sagte. Das dreimonatige Moratorium, auch wenn es nach gutem Willen aussieht, sollte doch nur der Verbesserung der Wiederwahlchancen dienen (was ja nicht klappte!). Tschernobyl hatte dazu geführt, dass in Deutschland keine weiteren Atommeiler mehr gebaut wurden. Sieben alte Meiler wurden jetzt – nach Japan –  vorübergehend stillgelegt. Doch 10 Atomkraftwerke laufen noch, deren Laufzeit im letzten Jahr noch bis 2036 verlängert worden war. Auf Deutschland wartet seit Jahren die Vorreiterrolle, erster im Abschalten der AKWs zu sein, damit der Rest von Europa nachzieht. Diese Zeit ist nun gekommen.

Die Atombefürworter argumentieren, dass bei uns so etwas nicht passieren kann, weil es bei uns keine Erdbeben solchen Ausmaßes gibt. Auszuschließen sind diese jedoch trotzdem nicht, denn Kohleabbau und Erdgasförderung sowie geplante Bohrungen nach Erdwärme oder um unterirdische CO2-Lager zu bauen, sind Auslöser für Erderschütterungen. Viel wichtiger ist es jedoch, etwaige Stromausfälle in Betracht zu ziehen, die überall passieren können. Da wir in den nächsten zwei Jahren erhöhte Sonnenaktivitäten zu erwarten haben, sind Stromausfälle praktisch vorprogrammiert. Und dass die Sonne ihre Aktivität verstärkt hat, zeigt sich bereits jetzt. Denn zwischen Mitte Februar und Mitte März war die Sonne fast täglich hochaktiv, warf Flares aus und bombardierte immer wieder das Erdmagnetfeld. Die Interaktion zwischen geomagnetischen Aktivitäten, ausgelöst durch die Sonne, und Ereignissen auf der Erde wie Vulkanausbrüche, elektrische Störfälle, Überschwem-mungen und Erdbeben, kennen wir. Und es stellt sich zusätzlich die Frage, inwieweit die Erde in Japan auf die Sonne reagiert hat.

Und zuguterletzt hat das, was sich jetzt in Japan ereignet hat, auch mit dem atlantischen und lemurischen Erbe zu tun. Denn zum einen liegt Japan im pazifischen Raum, wo der einstige lemurische Kontinent lag, und zum anderen erlebten die Japaner dort ein regelrechtes Untergangsszenario, das unwillkürlich an Atlantis denken ließ. Atlantis wie auch Lemuria gingen unter, und das ging mit Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Überflutungen gigantischen Ausmaßes einher. Auch der atomare Missbrauch stammt aus Atlantis. Wer mein Buch „Das Erbe von Atlantis“ (Smaragd-Verlag, 2006) gelesen hat, weiß, dass ich im Zusammenhang mit Atlantis von der Urangst geschrieben habe. Diese Urangst, die aus der Untergangszeit von Atlantis stammt und noch im menschlichen Bewusstsein gespeichert ist, kam mit der Katastrophe in Japan wieder an die Oberfläche. Sie besteht nicht nur aus der Angst, dass es noch einmal zu einem „Untergang der Welt“ kommen könnte, sondern hat auch mit einer Emotionalität zu tun, die uns ergreift, weil etwas uns „erschüttert“ hat. Bei den Japanern ist es die dreifache Katastrophe im eigenen Land gewesen. Ausläufer der Angst vor einem Atom-Gau erreichten den Rest der Welt ebenfalls.

Individuell gesehen erlebten in dieser Zeit sehr viele Menschen ihre eigenen kleineren und größeren Erschütterungen, die ihnen aufzeigten, dass die 3D-Welt im Moment eine zunehmend unsichere Welt wird. Dabei geschehen Ereignisse, die uns erschüttern, um unsere Gewohnheiten zu unterbrechen und uns aus einem alten energetischen Flussmuster herauszuhebeln. In solchen Fällen kommt oft die Urangst wieder hoch, und sie führt dazu, dass wir emotional so erschreckt sind, dass wir die ganze Zeit befürchten, dass bald der „große Hammer fällt“ und keinen Stein mehr auf dem anderen lässt…

Der vollständige Artikel lässt sich in LICHTSPRACHE Nr. 77 nachlesen

(© Susanne Sejana Kreth)