|
|
|
Die Welt im Wandel
Der Wandel ist in vollem Gange. In Russland brennt es seit Ende Juli, und die Feuer dehnen sich immer weiter aus, als wollte die Erde dort alte Strukturen verbrennen. Sogar ins atomverseuchte ukrainische Gebiet ist das Feuer inzwischen vorgedrungen. In China steht den Menschen das Wasser bis in den 3. Stock ihrer Häuser. Dazu kam Ende Juli auch noch ein Chemieunfall. Pakistans Hochwasser hat Rekordhöhen erreicht und dehnt sich von Norden nach Süden aus. Inzwischen ist halb Pakistan unter Wasser. Im Dreiländereck Deutschland/Polen/Tschechien ist es ebenfalls zu Hochwasser gekommen. Durch Pennsylvania sind Ende Juli drei Tornados gezogen. Auch mehrere Vulkane sind weiterhin aktiv. Der Stromboli zeigte Eruptionen, im Pacaya in Guatemala ist Magma aufgestiegen, beim Kilauea auf Hawaii ist Ende Juli an zwei Stellen Lava ausgetreten, der Vulkan Tavuvur auf Papua Neuguinea zeigt seit Anfang August auch wieder Aktivität, und der Karangetang auf der indonesischen Insel Siau brach am 6. August überraschend aus. Und in Griechenland gab es kurzzeitig eine Benzinknappheit, weil die Tank- und Lastwagenfahrer streikten. Auch die Sonne zeigt die meiste Zeit eine rege Aktivität. Vor allem am 1. August gab es komplexe Eruptionen, bei denen nicht nur ein Sunspot eruptierte, sondern auch ein magnetisches Filament. Weil beide Ereignisse durch das Magnetfeld der Sonne verbunden waren, kam es dabei zu einer Schockwelle. Die riesige Eruption, die daraus resultierte, geschah auf der erdzugewandten Seite und richtete sich gen Erde. Dieser Sonnensturm erreichte uns am 3./4. August und führte zu Polarlichtern, die nicht nur bis nach Nordamerika, sondern sogar in Deutschland zu sehen waren. Auf der erdabgewandten Seite gab es laut Dieter Broers zwischen dem 4. und 6. August jede Menge Aktivität, ebenso wie am 24. Juli, während es auf der erdzugewandten Seite merkwürdig ruhig war. Einen riesigen Solarflare gab es am 7. auf den 8. August. Es wurde erwartet, dass am 10./11. August ein entsprechend starker Solarsturm auf die Erde trifft, doch der blieb aus. Und über New Mexiko wurde in der Nacht zum 31. Juli ein heller Feuerball gesehen, der bei Santa Fe herunterkam und deren Explosion die Nacht zum Tage machte. Am Tag des Sonnensturms (4.8.) gab es auch auffallend viele Erdbeben, von denen gleich vier schwere Beben waren. Sie fanden südlich der Fidschi-Inseln, auf Papua Neuguinea, bei Neuseeland und in Alaska statt. Und im Norden Grönlands ist ein Gletscher abgebrochen. Der Petermann-Gletscher ist viermal so groß wie Manhattan. Bereits vor zwei Jahren war ein Teil des Gletschers abgebrochen, weil die Eismasse schrumpft. Die Kornkreise, deren Saison in England so spät begonnen hat, kommen jetzt fast täglich, darunter einige sehr bemerkenswerte Exemplare. Der Kornkreis vom 26. Juli (siehe hier) gehört zu zwei weiteren Formationen, die ich in der aktuellen „Lichtsprache“ und im letzten Newsletter bereits gezeigt habe und die am 18. und 27. Juli erschienen sind (hier und hier). Sie alle zeigen die zwei Welten, die sich im Moment überlappen. In der Mitte zeigt sich dann jeweils der Schnittpunkt – die Übergangs- und Krisenzeit, in der wir derzeit sind. Übrigens: Dass Barrieren fallen, zeigt sich jetzt überall, da Trennung und Abgrenzung nicht mehr möglich sind. Ich habe das auch schon im aktuellen Heft erwähnt (im Artikel „In die Einheit gehen“ und in der „Zeitqualität“). Nicht nur bei der Love-Parade waren es Barrieren, die regulieren sollten, aber nur Schaden anrichteten. Beim Hochwasser sahen wir es auch, denn ausgelöst wurden die plötzlichen Wassermassen durch den Dammbruch in Polen. Das Wasser eroberte sich seinen ursprünglichen Lauf zurück und zerstörte die menschengemachten Barrieren, die das Wasser im Zaum halten sollten. Auf diese Weise zeigt Mutter Erde uns jetzt, dass wir Schleusen öffnen und Barrieren fallen lassen sollten. Darum öffnen sich auch die Bohrlöcher, die BP nach wie vor nicht unter Kontrolle bekommt. Auch die Brände in Russland breiten sich unkontrolliert aus und lassen sich nicht stoppen. Desweiteren sehen wir bei all diesen Ereignissen, dass Politiker hilflos danebenstehen und man ihnen vorwirft, nicht ausreichend zu handeln. Das ist bei Obama so, dem vorgeworfen wird, im Golf nicht rechtzeitig eingegriffen zu haben. Und das ist auch in Russland und in Pakistan der Fall. Beiden Regierungen wird vorgeworfen, nichts zu tun oder nicht anwesend zu sein. In Russland hat die Regierung sich nicht für die Brände interessiert, die in kleineren Dörfern bereits seit März im Gange waren. Auch eine gute Brandbekämpfung existiert nicht. Die Ordnung scheint tatsächlich überall abhanden gekommen zu sein. Wo Führung gebraucht wird, ist sie nicht da, und wo Ordnung versucht wird, greift sie nicht mehr. Alles verliert seine Kontrolle. Schauen wir uns die Schnittmenge in den Kornkreisen an, können wir erkennen, dass eine Vermischung von beiden Welten ein Ineinandergreifen erzeugt, aber auch ein Aufeinanderprallen der Strukturen. Wir sehen außerdem, dass bei der Vermischung der Welten neue Nebenwelten auftauchen, die ebenfalls in unsere Welt eingreifen. Und wir können sehen, wie sich die Sicht auf unsere Welt verändert, wenn wir die Anknüpfungspunkte zwischen alter und neuer Welt genauer betrachten. Wir erleben jetzt (bzw. seit Beginn dieses Jahres) den Anfang der aktiven Wandlungsjahre, in denen alles wegbricht, was in der neuen Welt nicht gebraucht wird. Zum einen fallen Strukturen, und zum anderen erneuern sich dabei Werte, weil viele Menschen oft erst durch den Verlust ein neues Wertempfinden entwickeln. Schlussendlich führt dies alles auch zu einer riesigen Herzöffnung, da wir alle miteinander vernetzt sind und das Leid nicht nur sehen, sondern das Leid auch mitfühlen, das in anderen Gebieten der Erde gerade vor sich geht. Was jetzt wichtig ist, ist eine Haltung, in der wir wach und bewusst durch unseren Alltag gehen und genau das tun, was im Jetzt angesagt ist. Liegengebliebenes zu ordnen oder Altes zu bewahren funktioniert jetzt nicht mehr. Seid stattdessen wachsam für das Jetzt, achtet auf die Zeichen, die zeigen, was als Nächstes dran ist und tut alles in Liebe! Nur so kommen wir durch den Wandel! (Susanne Sejana Kreth, erschienen im Newsletter Nr. 61)
|
|
|