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Sonnenaktivität und Erdmagnetfeldschwankungen In den vergangenen Wochen tat sich sehr viel auf der Sonne und in unserem Erdmagnetfeld. Nicht nur, dass von einem Sonnenfleck Ende März Radiowellen ausgingen und einige der größten Protuberanzen stattfanden, die je gemessen wurden, es kam Anfang April auch zu massiven geomagnetischen Stürmen auf der Erde, die bis etwa Mitte April anhielten. Das Seltsame aber war, dass die Sonnenaktivität in dieser Zeit normal war. Es gab weder übermäßig viele Sonnenflecken noch Ausbrüche! Die Wissenschaft konnte sich nicht erklären, woran das lag. Während dieser Zeit bildeten sich im Magnetfeld der Erde eigene Felder, unabhängig von der Sonnenaktivität. Was Wissenschaftler und Kompassnadeln dabei registrierten, war ein Weltraumbeben, das ein neues Phänomen ist und das Erdmagnetfeld stark zum Schwingen bringt. Auch gab es in dieser Zeit massenhaft Polarlichter, die beinhahe täglich zwischen dem 1. und 12. April in Skandinavien, dem nördlichen Polarkreis, Russland und Kanada zu sehen waren und sogar von Schottland, Irland und dem Norden der USA aus gesehen werden konnten, in Regionen also, in denen es nur selten zu Nordlichtern kommt. Auch beim aschespeienden Vulkan in Island konnte man die tanzenden Lichter am Himmel sehen. Am 30. April kam es zu einer riesigen Sonneneruption, worauf sogar die Sonnensonden für einige Tage ausfielen. Die Eruptionen hielten Anfang Mai an, es zeigten sich aktive magnetische Regionen auf der Sonnenoberfläche, die teilweise Flares produzierten und den Sonnensturm verstärkten. Dieser erreichte dann noch einmal die Erde und löste am 2./3. Mai einen Magnetfeldsturm aus, der Polarlichter bis in die USA produzierte. |
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