LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

Zwischen zwei Welten

 

Die Transformation unseres Planeten:

Ausschnitte aus “In Einklang kommen”

Zwischen alter und neuer Welt


Der Januar war geprägt vom Hin- und Herschwanken zwischen alter und neuer Welt. Wir gingen durch Prozesse, in denen wir feststellten, was wir zwingend loslassen müssen, weil es uns in der neuen Welt hinderlich ist. Gleichzeitig waren wir irritiert, was sich stattdessen in unserem Leben einstellte. Die große Unsicherheit bestand darin, auszuhalten, dass eventuell noch nichts Neues nachkommen konnte, weil es das, was wir uns vorstellen, auf der neuen Ebene noch gar nicht gibt. Wir müssen es erst noch erschaffen. Gleichzeitig waren Neuschöpfungen noch verfrüht, da wir im Januar und Februar noch dabei waren, loszulassen und unsere seelische Position dort zu verankern, wo das Loslassen uns hingetragen hatte. Dabei das Vertrauen zu behalten war nicht leicht, denn für viele wurde es im Januar enger (auch finanziell). Viele stellten sich die Frage, wie sie das, was sie haben – und das einer Überprüfung standgehalten hat und in die neue Welt mitgenommen werden kann – mit dem Neuen verweben können, nachdem Altes herausgelöst wurde, ohne dass es zusammenbricht und ganz neu aufgebaut werden muss. Es war ein Ende und ein Neubeginn, die gleichzeitig passierten. Und es galt, authentisch und integer in dem Prozess zu sein, die Illusion von der Realität zu unterscheiden, Restbestände aufzuräumen und gleichzeitig eine Neukalibrierung vorzunehmen. Dieser Prozess erschöpfte viele Menschen sehr, ging er doch darum, Schritt für Schritt zu erspüren, was noch Sinn macht und was losgelassen werden muss, das Alte zu verabschieden und gleichzeitig Aufbauarbeit zu leisten. Begleitet wurde der Prozess von Symptomen wie Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit, Temperatur- und Stimmungsschwankungen.

Am 4. Februar gab es eine Verschiebung, die uns noch weiter in neue Räume schob, aber auch eine Spaltung in zwei Richtungen erzeugte. Das brachte alles, was sich auf dem Weg irgendwohin befand, dorthin, wo es nach der göttlichen Ordnung hingehörte und sein sollte. Dem folgte in der ersten Februarhälfte eine Phase des Verabschiedens dessen, von dem man sich entfernt hatte und was deutliche Differenzen und Unvereinbarkeiten hervorgebracht hatte. Die Konflikte, die seit Ende Januar aufgekommen waren, zeigten nun klar auf, wer wo stand und warum eine Bereinigung und/oder Trennung notwendig war, und vor allem – für was sie danach Platz machen würde. Es ging darum, klar Position zu beziehen.

Das Abgesondertsein, das damit einherging und das auch durch die vielen Schneefälle unterstützt wurde, diente uns dazu, uns vor dem, was in der äußeren (alten) Welt geschah, zu schützen und ganz für sich zu sein, um bei sich selbst anzukommen. Eine ungewöhnlich starke Gereiztheit und Nervosität und eine ausgeprägte Schläfrigkeit konnte dies begleiten. Träume zeigten uns die alten Realitätsräume, die noch einmal durchschritten werden mussten. Nachdem eine Neuausrichtung geschafft war, kam es zu einem Schub in die andere Richtung, der sich wie ein Schritt zurück anfühlen konnte. In diesen Phasen konnte ein Empfinden von Vergeblichkeit und Sinnlosigkeit aufkommen. Doch schon bald geschah dann der nächste Integrationsschub, der uns wieder in neue Energien brachte. Und so ging es im Februar und auch im März hin und her. Immer wenn sich eine Menge Energie durch uns bewegte, kam es zu Müdigkeit, Erschöpfung und Unklarheit. Auch ein Gefühl unerklärlicher Dunkelheit konnte dabei sein, da Reste von Schattenanteilen sich verschoben und sich aus uns herausbewegten. Vieles geschah unbewusst, aber im Hintergrund verschoben sich die Dinge und vieles wurde dabei an seinen richtigen Platz gebracht. Die Verschiebungen zeigten sich äußerlich in Form von hohen Erdbebenaufkommen. Vor allem die Beben in Haiti und Chile brachten große energetische (und physische) Verschiebungen mit sich.

Die Neuausrichtungsschritte gingen auch im März weiter. Kurz vor der Tag- und Nachtgleiche konnten diese noch einmal in einen letzten größeren Schub gipfeln, um das zu ermöglichen, was am 21. März geschah. Denn da fand das Update ein Ende, das uns die letzten zwei Monate in Atem gehalten hat, und die Erde erreichte einen neuen Punkt an Ausgewogenheit und Balance. Damit kehrte auch in uns ein neues Gleichgewicht ein, das die Höhen und Tiefen der Wochen zuvor beendet hat.

 

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