LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

Die Kirche    auf dem Prüfstand

 

Die Kirche auf dem Prüfstand

 

Zuerst gab es Offenlegungen bei Jesuitenpriestern, dann bei anderen katholischen Schulen und sogar an Privatschulen. Der Missbrauch, der in den vergangenen Wochen und Monaten offengelegt wurde, ging bis in die 1950er-Jahre zurück. Nun wird der Ruf nach Wiedergutmachung, nach Reformen in der Kirche und nach Ursachenerforschung laut, vor allem was das Zölibat der Priester betrifft. Die unentwegte Unterdrückung sexueller Impulse, die ja nichts anderes als schöpferische und lebendige Impulse sind, ist die Ursache dieses großflächigen Vergehens am Lebendigen, weshalb die Kirchen ihre grundsätzlichen Zölibatsvorgaben überdenken müssen. Jetzt ist Papst Benedikt gefordert, die Kirche in die neue Zeit zu führen. Doch warum kam es gerade jetzt zu diesen Offenlegungen, wo doch solche Missbrauchsvergehen seit Jahrzehnten praktiziert worden waren?

Zum einen befinden wir uns in einer Zeit, in der Wahrheiten aufgedeckt werden, weil unser Bewusstsein dafür bereit ist und die Schwingungsanhebung, die wir im Wandel erfahren, niedrige, verdeckte und unterdrückende Schwingungen nicht mehr halten kann. Zum anderen war im Januar die Zeitqualität die richtige dafür. Als sich Ende Januar das Saturn-Pluto-Quadrat bildete, dessen Energie sich seit Mitte Januar angekündigt hatte und bis in den Februar hinein nachwirkte, brachte dies vieles ins Wanken, das aus dem Gleichgewicht geraten war. Es war eine Zeit, in der die Dinge hinterfragt werden mussten, um sich neu positionieren zu können. Alles, was sich nicht wirklich auf solidem Grund befand und den Werten des Neuen entsprach, konnte in dieser Zeit in sich zusammenfallen und musste losgelassen werden. Vor allem, was im Jahr 1982 seinen Anfang genommen hatte, erfuhr zu dieser Zeit eine Überprüfung des Fundaments. Was dieser Überprüfung nicht standhielt, musste Konsequenzen ziehen und sich neu positionieren. Tatsächlich zeigte sich dies ganz besonders bei der Kirche, wobei auch der Papst Position beziehen musste. 1982 war er Präfekt der Römischen Glaubenskongregation geworden. Nun vollendete sich für ihn als Vertreter der katholischen Kirche ein Zyklus und forderte ihn auf, Position zu beziehen. In diese Zeitqualität Ende Januar fielen dann tatsächlich auch die vielen Offenlegungen der Mißbrauchsfälle, die durch katholische Priester praktiziert wurden.

In diesen Vorfällen sahen wir eine Verschiebung des männlichen Machtgefüges, die sich außerdem in der Zeit des rückläufigen Mars ereignete. Das ist immer eine Zeit, in der es um unterdrückte Impulse vor allem männlicher Kräfte und Aggressionen geht. Unterstützt wurde es außerdem durch einen Prozess, der schon seit letztem Jahr im Gange ist, und bei dem sich all das, was männlich orientiert ist und sich auch so verhält, an Kraft verliert. Begonnen hat dies am 7. Juli 2009, als ein entsprechendes Energietor aktiviert wurde, das das Gefüge der männlichen Energien veränderte. Dadurch ist es den destruktiven männlichen Energien jetzt nicht mehr möglich, Missbrauch zu betreiben. Gleichzeitig schloss sich ein Aggressionstor in der Nähe des Vatikans in Rom, weshalb sich diese Verschiebung jetzt auch bei der katholischen Kirche und seinen männlichen Vertretern gezeigt hat.

(© SK, Zusammenfassung aus mehreren Beiträgen aus LICHTSPRACHE Nr. 71, Apr./Mai 2010)