LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

Sonnenaktivität

Sonnenaktivität wieder hoch

 

In den letzten Monaten hat die Aktivität der Sonne wieder zugenommen und etliche Sonnenflecken zeigten sich. Am 19. November erschienen gleich zwei Sunspots auf der Sonnenoberfläche. Polarlichter gab es über der Arktis und von Norwegen aus zu sehen. Auch über Grönland konnte einen Tag später das grünliche Schimmern beobachtet werden. Die Erde war dabei nicht nur in einem solaren Teilchenstrom, sondern es gab auch mehrere aktive magnetische Regionen auf der Sonne, Ausbrüche und Protuberanzen. Über Kanada wurden am 21. November Polarlichter sichtbar. Von den Lofoten in Norwegen aus wurden drei Tage später Nordlichter beobachtet. Auf der Farside kam es Anfang Dezember zu großen magnetischen Filamenten, die sich erhoben und am 4. Dezember schließlich zu einem massiven solaren Ausbruch führten. Polarlichter, vor allem über Island und Kanada begleiteten dies. Der nächste Sonnenfleck tauchte am 10. Dezember auf. Er hielt sich ganze fünf Tage, wobei er kurzzeitig den Eindruck machte, zu verschwinden, dann aber zu neunfacher Erd-größe anwuchs. Am 15. Dezember tauchte dann noch ein weiterer Sonnenfleck auf. Auch dieser war sehr schnell neunmal größer als die Erde und verursachte gleich zu Anfang Solarflares und koronare Masseauswürfe. In den Tagen vor Weihnachten ging die Sonnenaktivität nochmal in die Höhe: Es entstanden gleich drei neue Sunspots auf der erdzugewandten Sonnenseite. Fünf aktive Regionen zählte man bereits am nächsten Tag (Foto unten).

Der fünfte Sonnenfleck innerhalb einer Woche wuchs innerhalb von wenigen Tagen an und hielt sich bis zum 5. Januar. Während dieser Zeit registrierten die Sonnensonden riesige Eruptionen, die sich vom 28. Dezember bis 1. Januar hinzogen. Genau in dem Moment, wo der Sonnenfleck durch die Rotation der Sonne aus unserem Blickwinkel verschwand, kehrte ein vorheriger Sunspot zurück, während eine riesige Eruption auf der Farside geschah. Auch zu Polarlichtern kam es in den ersten Januartagen – über Alaska, Russland und Kanada. Letztgenannter Sonnenfleck wuchs erst nach einer Schwächung wieder zu einem vollen Sonnenfleck heran. In nur 24 Stunden wurde er zu einer planetengroßen aktiven Region, und nach 5 Tagen war er zehnmal größer als die Erde.

(© Susanne Sejana Kreth, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 70, Febr./Mrz. 2010)

 

Fuenf-Sunspots-21.12.09