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Klima - zurück zum Ursprung
Die Monate Dezember und Januar bescherten uns einen Winter wie in früheren Zeiten, als gäbe es keinen Klimawandel. Alles war eingeschneit und das Leben wurde auf zauberhaft-winterliche Weise verlangsamt. Doch der massive Schneefall richtete auch Chaos an. Viele Flieger konnten nicht starten, einige Flughäfen – so wie in Großbritannien – stellten sogar ihren Betrieb ein. Auch Züge verspäteten sich. Es kam zu Stromausfällen, an einigen Orten hatten die Schüler schulfrei, und einige Gebäude mit Flachdach schlossen vorsorglich ihren Betrieb. In An der Ostsee kam es zu einer kleinen Sturmflut, während einige Orte auf den Inseln von der Außenwelt abgeschnitten waren. Sogar das Streusalz ging uns aus. Auf dem Brocken (Harz) fielen Anfang Januar 77 Zentimeter Schnee. Menschen mussten in ihren Autos übernachten, weil sie nicht weiterkamen. England erlebte die extremste Kälte seit 30 Jahren. In Polen wurden minus 30 Grad Celsius gemessen. In Teilen des Landes hatten die Menschen wochenlang keinen Strom mehr. Auch Russland litt unter der grimmigen Kälte. Neben Europa waren auch der größte Teil Nordamerikas und Teile von Asien davon betroffen. Sogar im sonnenverwöhnten Florida herrschten Minusgrade. In Japan kam das öffentliche Leben fast zum Erliegen. Und in China froren dutzende Schiffe in den Häfen fest. In der gegenwärtigen Phase des Wandels kehren wir alle zu unserem Seelenursprung zurück. Dies beinhaltet auch eine Rückverbindung zu dem, was wir am Anfang des Transformationsprozesses an Visionen hatten. Das Schneewetter der letzten zwei Monate ist ebenfalls so ursprünglich wie früher gewesen – so als ob es keinen Klimawandel (mehr) gäbe. Der viele Schnee, den wir zuletzt im Rekordwinter vor 30 Jahren (1978/79) hatten, erinnerte tatsächlich an die Zeit in den 1970ern. Die Natur zeigte uns Grenzen auf, aber die Erde sagte uns vielleicht auch: „Seht, es gibt ihn nicht wirklich, den Klimawandel, jedenfalls nicht so wie ihr denkt.“ Da wir in einem ganz neuen Raum angekommen sind, war auch das Klima zu Anfang des Jahres neu, ungewohnt und – reinigend, denn der Schnee deckte die Erde zu und half ihr beim Ausruhen. Zuguterletzt brachte der Schneefall auch uns Menschen eine Phase der Entschleunigung, wodurch wir uns im Alltag auf das Wesentliche reduzieren mussten, da vieles nicht mehr mit dem Auto unternommen werden konnte. Der Schneefall hielt und hält so lange an, bis wir begreifen, dass wir die alten Fahrbahnen verlassen müssen, wenn wir im Neuen ankommen wollen. Nicht umsonst hat der lang anhaltende Frost so viele Fahrbahnen beschädigt. (© Susanne Sejana Kreth, Zusammenfassung aus Beiträgen in LICHTSPRACHE Nr. 70, Febr./Mrz. 2010) Siehe auch: Das Scheitern des Klimawandels
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