LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

Die Neuverdrahtung

 

Die Transformation unseres Planeten:

 

Die Neuverdrahtung

 

von Susanne Sejana Kreth

 

Seit Beginn des neuen Jahres, seit der Toröffnung am 1. Januar 2008, durch die wir eine immer stärkere Zunahme der neuen Energie erwarten dürfen, wird alles auf unserem Planeten förmlich umgekrempelt. Alles sucht und findet seinen Platz und sein neues Zuhause, weshalb so viele Menschen auch gerade umziehen und viele Unternehmen und Projekte umgeworfen, zerschlagen und neu geordnet werden. Wir füllen derzeit die Lücke zwischen zwei Realitäten, die gerade dabei sind, zusammengeführt zu werden. Dabei ist der 3D-Alltag stark rückläufig und entzieht dem System alle Energien, die nicht mehr gebraucht werden. Der bisherige Realitätsraum verliert damit an Konsistenz. 5D dringt ein und schafft Lichtquellen, mit deren Hilfe wir uns halbwegs orientieren können.

Unterbrechungen

Für eine gewisse Zeit kommt es in dieser Phase der Neuordnung, in der wir uns jetzt befinden, zu „Blackouts“, wo Verbindungen unterbrochen werden. Das kann zu Ausfällen in der Stromversorgung, den Internet- und Telefon- sowie Handynetzverbindungen und des Fernsehzugangs führen. Das Kappen der unterseeischen Internetkabel im asiatischen Raum ist ebenfalls Ausdruck dafür. Vor allem aber geschehen bei uns Menschen solche Unterbrechungen. Das ist so, weil wir auf unserer Ebene jetzt in allen Bereichen neu verdrahtet werden. Dazu muss die alte Verbindung aber erstmal unterbrochen werden. Der „Stöpsel“ muss herausgezogen werden, um dann später woanders – auf der neuen Ebene – wieder eingesteckt zu werden.

Wir sind im Moment noch wie ausgestöpselt, weil wir von einer Quelle weg sind, aber noch nicht wieder an eine neue angeschlossen sind. Jeder und alles ist im Moment in einem Prozess des Wiederverbindens auf einer neuen Ebene, nachdem die alte Verbindung im Jahresübergang gekappt wurde, wo wir in die Nullenergie eintraten und alles energetisch heruntergefahren wurde. Die unterbrochene Verbindung kann sich darin äußern, dass wir keinen Zugang zu unserem Höheren Selbst oder zu unseren Geistführern finden, dass wir unkonzentriert und zerstreut sind, die Dinge nicht zuende denken können und nicht auf einen Nenner bringen können. Auch Schreibblockaden gehören dazu.

Der Neustart ist voll im Gange, aber es braucht Zeit, im Hochfahrprozess die richtigen Verbindungen zu finden. Und in dieser Zeit stecken wir jetzt erst einmal ein wenig fest, so als ob sich eine Mauer vor uns aufgetan hätte und wir das Gefühl haben, dass es so nicht mehr weitergeht. Die Erde verschiebt sich gerade und wir sind direkt in diesem Übergang, wie in einer Druckschleuse zwischen Raumschiff und Weltraum, bevor der Astronaut das Raumschiff wieder betritt und zuerst seine atmosphärischen Bedingungen angleichen muss. Eine weitere Analogie ist ein Staudamm, bei dem auf der einen Seite Wasser hineinfliesst, gehalten wird und auf der anderen Seite auf einer anderen Ebene zum Weiterfließen gebracht wird.

Die Anpassung an die neue Energie geschieht schrittweise, bis die Mauer sich bewegt oder zerbröckelt, bis die Schleuse sich öffnet oder bis der Staudamm den Wasserfluss wieder aufdreht. Jeder sucht jetzt nach dem, wo er was verändern kann, was ihm den Weg freimacht, um durch die Schleuse zu kommen und auf der neuen Plattform Erde Fuß zu fassen. Ob das (persönlich) der Entschluss ist, sich vom langjährigen Partner zu trennen, den Job zu wechseln oder (in der Politik) radikale Neuerungen einzuführen, die zu einer gesünderen Gesellschaft führen, die den Bürger entlasten, statt ihm noch mehr aufzubürden.

Da Veränderungen jedoch immer erst durch Druck oder Leiden gewählt werden, kommt es zurzeit bei vielen Menschen und in Völkern zu Leiden und zu Situationen, in denen der Druck sich erhöht. Wir sehen, wie Politiker sich streiten, wie Tibet und China ihre Streitigkeiten jetzt offen auf den Tisch legen und wie das Finanzsystem durch den erhöhten Druck kurz vor einem Umbruch steht. Zeitweise sieht es sogar so aus, als ob unsere Welt verrückt wird, weil die Mauer noch da ist und alle Beteiligten gegen sie rennen.

Doch im Laufe der Zeit werden die Anpassungen geschehen und Lösungen mit sich bringen. Diejenigen, die bisher in alten Energien waren, spüren mehr und mehr den Druck, wodurch sie wieder auch in die Möglichkeit kommen, Veränderungen vorzunehmen und damit in die neue Energie zu kommen. Wenn dann genug Menschen, Firmen und Staaten an die neue Energie angeglichen sind, wird es auf jene überspringen, die noch nicht soweit sind, damit auch diese ihren Wandel machen.

Doch im Moment nimmt das Chaos auf der 3D-Ebene noch zu. Es „schreit“ uns förmlich an, um das leise Flüstern Gottes zu übertönen, wie Kryon es formuliert. Im Laufe des Durchganges wird das anders, wird es sich verschieben. Weil 3D aber gerade heruntergefahren wird, wird es für eine gewisse kurze Zeit erstmal extremer. Gehen dann irgendwann die Schleusen auf, werden wir sehen, wie Streithähne zu Verbündeten werden, wie Konflikte zwischen Staaten beigelegt werden, wie Unternehmen neue Firmenstrukturen hervorbringen und wie es zu einer Reformierung des Finanzsystems kommt. Dabei muss aber auch manches zerfallen. Hier werden viele, die in zerfallenden Strukturen (Firmen z.B.) integriert sind, dazu neigen, in

Angst zu verfallen, etwas zu verlieren. In Wirklichkeit ordnet sich aber der Platz neu und es kann sich etwas entwickeln, das viel besser passt. Wichtig ist, sich manchmal auch nicht einzumischen, wenn etwas zu Fall kommt, denn da möchte etwas Neues entstehen, das man aufhält, wenn man dagegen angeht.

Overtime

Der Alltag ist im Moment so schwer, dass es einem so vorkommt, als ob man jeden Tag gerade mal durchsteht, in der Hoffnung, dass es am nächsten Tag besser wird. Man ist schon morgens erschöpft, und der Alltag lässt sich kaum bewältigen. Alles fühlt sich schwer an, und selbst beim kalten Wetter fühlt es sich an, als ob die Kälte von innen kommt. Das liegt daran, dass wir uns in einer Energieflaute befinden, wo sich alles abbaut. Es ist zuwenig Energie da, um den Alltag noch zu bewältigen. Gepaart ist dies bei vielen mit Depressionen, Niedergeschlagenheit, einem Gefühl der Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit und dem Empfinden, keine Unterstützung zu bekommen. Obwohl man sein Bestes gibt, manifestiert sich nichts richtig, so als ob alles ins Leere läuft. Nichts bewegt sich; es fühlt sich wie Stillstand an. Vielen Lichtarbeitern geht es so, dass sie müde sind, weil das System immer noch nicht umgeschaltet ist. Sie warten schon so lange darauf und verlieren das Interesse, die Lust, weiterzumachen. Auch Heiler sind es derzeit Leid, den täglichen Ablauf der Energiearbeit zu wiederholen. Viele spüren, dass der Wandel längst hätte geschehen müssen und verfallen in Depressionen und Gleichgültigkeit. „Overtime“ wird dieser Zustand genannt. Viele sind in dieser Phase geneigt, aufzugeben. Und manche tun das auch, indem sie die Erdebene verlassen und ins Licht gehen.

Körperliche Symptome

Auch körperliche Symptome stellen sich durch den Energiemangel ein. Da wir uns mit Energie auffüllen, weil sie uns fehlt, kann es zur Gewichtszunahme kommen. Vermehrtes Essen (Nährstoffe zu sich nehmen) soll auch der Erschöpfung entgegenwirken. Auch der Stress führt zur Gewichtszunahme, auch wenn das Loslassen und Reinigen zunächst Entlastung geschaffen hat. Das Loslassen von alten Energien wie auch das Aufnehmen neuer Energien kann Darmleiden hervorrufen. Steine (Niere, Galle) können sich jetzt lösen, wenn alte Verhärtungen abgehen wollen. Ein Wechsel zwischen Diarrhöe und Verstopfung zeigt den Wechsel zwischen Loslassen und Festhalten, der im Moment ebenfalls da sein kann. Die oben erwähnten Unterbrechungen können sich in Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Stoffwechselstörungen äußern. Man stelle sich vor: Unser Gehirn muss sich ja von 3- auf 5D umstellen, was gar nicht so leicht ist. Stoffwechsel und Organtätigkeit müssen dies genau so bewerkstelligen. Rötungen auf der Haut zeigen, dass dort ein Anpassungsprozess erfolgt. Striemen auf der Haut deuten darauf hin, dass die dort entlanglaufende Akupunkturbahn angepasst wird. Die Neuausrichtung bewirkt auch eine Hormonausschüttung mit Mangel an Melatonin und Corticoiden, was zu Wasseransammlungen und Schlafstörungen führen kann.

Projektionen und Ärger

In der jetzigen Phase des Energiemangels und Neuverdrahtens kommen Situationen vor, in denen man anderen gegenüber manchmal Dinge sagt, die man lieber nicht hätte sagen sollen, als ob Licht und Liebe nicht mehr da wären und man wieder anfängt zu projizieren. Viele alte Ebenen, Geschehnisse, Epochen kommen jetzt hoch, weil sie sich lösen, um sich zu verabschieden. Ausdruck dafür ist auch das Fernsehen, das im Moment vermehrt Sendungen über Geschichtsereignisse bringt. Beim Menschen ist es ähnlich, da sich aus den Zellen Erinnerungen an frühere Erlebnisse lösen und wieder ins Bewusstsein kommen. Daher ziehen viele jetzt Bilanz und sind versucht, an Altes anzuknüpfen oder es auszusöhnen. Das meiste sind jedoch nur noch Echos aus früheren Zeiten.

Auch mit Ablehnung anderer kann die jetzige Phase einhergehen, wo man sich fragt: „Warum mögen sie mich nicht? Warum gibt es plötzlich solche Ablehnung oder Verrat? Ich trage doch nur Licht in mir!“ Das ist die Angst vor dem Licht, die jetzt bei vielen vorherrscht, die nur an die Dunkelheit auf Erden gewohnt sind. Denn in diesen Wochen durchflutet sehr viel Licht die Erdebene, was viele kaum aushalten. Aggressionen, Ärger und „sich aus dem Weg gehen“ sind derzeit Alltag. Letzteres liegt auch daran, dass die Energiefelder der Menschen ganz unterschiedlich eingestellt sind, weil jeder sich in einer anderen Angleichsphase befindet. Dann passen Menschen einfach nicht zusammen und erzeugen Abstoßung.

Ein weiteres Phänomen ist laut Karen Bishop der „Rollentausch“, der bei vielen passiert, und der diese Unterschiede möglicherweise ausgleicht. Bei sich Nahestehenden kann es sein, dass einer die Aufgaben des anderen übernimmt oder der eine plötzlich den anderen versteht und unterstützt. Oder jemand verhält sich wie sein Gegenüber und es werden Energien ausgetauscht, so dass der eine die Position des anderen vertritt oder sie versteht. Oder jemand verkehrt sein Verhalten ins Gegenteil. Der Grund dafür ist, dass Blockaden und Muster von früher ausgeglichen werden.Auch Staaten erleben das. Wir sehen es in Israel und Palästina oder zwischen Serbien und dem Kosovo.

Wahrheiten kommen ans Licht

Auch Wahrheiten kommen jetzt massiv ans Licht, und es wird immer schwieriger sein, etwas zurückzuhalten, zu vertuschen oder vorzutäuschen. Eine erste massive Manifestation dessen haben wir bei dem Steuerskandal um Liechtenstein und dem Schicksal von Herrn Zumwinkel gesehen. Die Wahrheit zeigt sich auch bei Channelings. Mehr Leute werden jetzt anfangen zu spüren, was echt ist und was nicht. Dadurch werden sicherlich einige Kanäle in der nächsten Zeit enttarnt werden.

Die Energieflaute, in der wir uns gerade befinden, dient dazu, den eigenen wahrhaftigen Ausdruck zu finden. Das gilt für Menschen, Firmen und Staaten. Das, was mit alter Energie funktionierte, funktioniert jetzt nicht mehr und baut sich ab. Es verliert seinen Halt. Was mit neuer Energie startet, steigt mit neuer Kraft empor und findet eine stabile Verankerung im neuen System Erde.

Alles ist bereits da

Alles ist aber bereits da. Es braucht nichts mehr hinzugefügt werden, sondern ordnet sich nur noch neu. Und das tut es allmählich und Stück für Stück. Dazu braucht es einfach Zeit, weil der Prozess des Aussteigens aus der Illusion noch nicht abgeschlossen ist. Doch eigentlich ist alles im Jetzt vorhanden, was wir merken, wenn wir uns und unser Bewusstsein aus dem Alltagsstress herausnehmen und uns ins Jetzt einfühlen, uns verbinden. Es geht nur darum, da zu sein, im Jetzt präsent zu sein, mit dem Gefühl, dass alles bereits da und am richtigen Platz ist. Die Neue Erde ist definitiv da. Es ist nur eine Frage unserer Fähigkeit, diesen Prozess der Wiedervernetzung zuzulassen. Es geht nicht mehr darum, Dinge im Außen zu ändern, sondern darum, sich aus der Linearität des 3D auf die Bewegung nach innen und oben zu bewegen, der Spirale zu folgen, die das 5D-Erleben verkörpert.

Ja, es ist eine schwierige Zeit voller Chaos, Ärger, Energiemangel und Umbruch. Doch darin gibt es Möglichkeiten, um neue Entscheidungen darüber zu treffen, wer wir sind. Nicht übers Tun, sondern über das Sein drücken wir jetzt unser Wesen aus. Das ist 5D. Und dafür bedarf es Entscheidungen, um den Weg dorthin zu erschaffen.

 

Der Rest des Artikels (die einzelnen Rubriken wie Wirtschaft - Erdveränderungen - Markt und Medien - Politik usw.) findet sich in “Lichtsprache” Nr. 59.

 

(© Susanne Kreth 2008, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 59, Apr./Mai 2008)