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Ausschnitt aus dem Artikel Es wird Zeit für neue Transportsysteme von Susanne Sejana Kreth Tagtäglich rasen sie an uns vorbei, machen Lärm und stoßen Abgase aus: die Autos. Und dass es so viele geworden sind, fällt uns kaum auf. Nur als außenstehender Fußgänger fällt einem auf, dass die Flut der Autos, die sich in Staus aneinanderreihen, nicht mehr tragbar und zeitgemäß ist. Wir leben in einer neuen Epoche, einer neuen Energie, in der alle Zeichen auf Umbruch stehen. Der Mensch wird ernährungsbewusster, hört auf zu rauchen, wird bewusster im Umgang mit der Erde und sich selbst. Doch niemand will auf sein Auto verzichten! Es scheint, als ob der Mensch schläft und nicht mitbekommt, dass das Auto ganz wesentlich zum Klimawandel und zu einer schlechteren Lebensqualität beiträgt. Das Argument der Autofahrer ist oft, dass einem durch die Industrie keine Wahl gelassen wird, und dass man, wenn man mobil sein will, die derzeit herrschenden Transportsysteme und das Auto nutzen muss. Sie sagen, dass sie sofort auf Alternativen wechseln würden, wenn es sie schon gäbe. Doch genau diese Einstellung führt dazu, dass jeder beim Auto bleibt und die Umwelt ständig weiter belastet wird. Der Verzicht auf ein Auto muss beim Einzelnen anfangen, denn nur so wird die Autoindustrie zu einem Umdenken kommen und anfangen, Transportmittel zu bauen, die energiesparender fahren und mit anderen Antriebsmitteln wie Wasserstoff und (später) freie Energie ausgestattet sind. Die Erdölreserven werden bald erschöpft sein, doch bis dies geschieht und die Autoindustrie aus diesem Umstand heraus auf andere Energien umsteigen muss, wird auch die Erde erschöpft sein, uns zu tragen. Der Industrie-Komplex, der bewusst Konstruktionspläne von Autos, die mit freier Energie angetrieben werden (Nikola Tesla), unterdrückt, um weiterhin Profit mit Mutter Erde machen zu können, wird erst dann von den alten Energien und Antrieben loslassen, wenn er sieht, dass die Menschen nicht mehr bereit sind, solche Antriebe zu kaufen. Deshalb muss jeder Einzelne mit dieser stillen Revolution anfangen. Ich selbst verzichte seit nunmehr 10 Jahren auf die bequeme Art des Autofahrens. Dafür gab es mehrere Auslöser. Ein wesentlicher davon war die Umwelt. Heute, wo ich auf dem Land lebe, muss ich auf flexibles Vorwärtskommen und auf bequemes Transportieren von Einkäufen, Paketen und Versandgut verzichten, doch es ist mein bescheidener Beitrag für die Erde. Seit ewigen Zeiten trage ich in mir das Bild einer Welt, wie sie ohne Autos aussehen könnte. Und das ist eine Welt ohne Autolärm, verschmutzter Luft und Zeitungsmeldungen über Menschen, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. In allen anderen Zivilisationen außerhalb der Erde wäre es undenkbar, Blechkonstruktionen auf Straßen fahren zu lassen, die mit jedem Kilometer Unmengen an Schadstoffen in die Luft abgeben, die wir dann einatmen. Vorbildfunktion in Sachen Verkehr und Transportsysteme haben hier tatsächlich unsere Raumgeschwister, die sich allesamt über umweltzerstörende Strukturen auf ihren Heimatplaneten hinaus entwickelt haben...
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