LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

Lichtblicke

Lichtblicke

Lichtkörper für Erde und Menschheit

von Michael George

 

Der gegenwärtig laufende Transformationsprozess führt die Menschheit durch das größte Abenteuer ihrer Geschichte. Was auf Evolutionsplaneten gewöhnlich in Tausenden von Jahren reift, das vollzieht sich auf Erden in rasender Geschwindigkeit, nämlich in wenigen Jahrzehnten: der Aufstieg in eine vollbewusste galaktische Zivilisation, die nach vielen Jahrtausenden der Dunkelheit zu göttlichem Selbstausdruck erwacht.

Der umfassende Prozess der Transformation schließt grundlegende Änderungen unserer genetischen Ausstattung ein. Die Wandlungen finden auf den feinstofflichen Ebenen statt, setzen sich von dort in die physische Ebene durch und sind die Basis für die Entfaltung unseres vollen Bewusstseins. Es geht dabei um nicht weniger als um die Schaffung neuer „Schnittstellen“ zwischen unseren grob- und feinstofflichen Körpern. Diese neuen Verbindungen bilden die Basis für die Integration des Lichtkörpers.

Dieser Prozess bringt der Menschheit ihre ursprüngliche genetische Ausstattung wieder zurück. Das heißt, dass wir nach Abschluss der Umstellung über zwölf DNS-Stränge bzw. über sechs DNS-Doppelwendeln verfügen werden. Entsprechend wird sich auch das Chakrensystem ändern. Bisher verfügen wir über sieben Hauptchakren, die an der Mittelachse des Körpers verlaufen. Am Ende des Transformationsprozesses werden wir über zwölf Hauptchakren verfügen. Dem neuen Chakrensystem wird ein zwölffacher Lichtkörper entsprechen.

In diesen Jahren erleben viele Menschen diese innere Umstellung durch eine Vielzahl von vorübergehenden Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Erbrechen oder Durchfall, „seltsam“ instabilen Zuständen im Bewusstsein, im Fühlen, im Denken – und das Ohrensausen, das unter dem Namen „Tinnitus“ grassiert und, so störend es wirken kann, nichts anderes ist als die bisweilen verzerrte und überlaute Wahrnehmung un-seres „inneren Tones“.

Diese erheblichen Veränderungen in der DNS-Struktur und im Chakrensystem werden sich im physischen – genauer: im künftigen halbätherischen – Körper u.a durch ein größeres Gehirn ausdrücken. Die Menschen werden dann über telepathische und telekinetische Fähigkeiten ebenso verfügen wie über die Gabe des Hellsehens und Hellhörens. Alle Menschen werden an einem gemeinsamen Bewusstseinsfeld teilhaben.

Die Herausbildung des Lichtkörpers ist der zentrale Vorgang des allgemeinen Transformationsprozesses und betrifft jeden Menschen, gleich ob dies seinem persönlichen Selbst bewusst ist oder nicht, gleich ob sein persönliches Selbst dies wünscht oder nicht. Jede Seele, die in dieser Zeit der Transformation inkarniert ist, hat dies mit dem vollen Wissen über diesen Vorgang getan. Freilich ist kein Mensch gezwungen, den Lichtkörper-Prozess in dieser Inkarnation zu Ende zu führen. Jede Seele kann frei wählen, ob sie den Prozess mitmacht oder ihren Körper verlässt. Dies kann „Sterben“ ebenso bedeuten wie einen „Platzwechsel“ durch ein „Walk-In“. Dies ermöglicht einer reifen Seele, in einem frei gewordenen Körper den Lichtkörperprozess zu vollziehen, ohne den zeitraubenden Weg über die Reifejahre der Kindheit zu gehen.

Beim Prozess der Lichtkörperausbildung gibt es einen gewissen Unterschied zwischen denen, die „Lichtarbeiter“ genannt werden, und der großen Mehrheit der Menschheit. Es gibt rund acht Millionen Lichtarbeiter auf der Erde, die in anderen – „früheren“ – Evolutionsströmen bereits die Spirituelle Meisterschaft errungen haben und freiwillig in den irdischen Inkarnationsprozess gegangen sind, um der Erde und der Menschheit auf ihrem Weg durch die Ära der Dunkelheit und der Abtrennung sowie in ihrem gegenwärtigen Aufstiegsprozess zu helfen. Die Lichtarbeiter haben ihren Lichtkörper vor Eintritt in das Erdensystem in den höheren Ebenen „geparkt“, und ihre Aufgabe besteht lediglich darin, sich mit diesem angestammten Lichtkörper wieder zu verbinden. Die Mehrheit der Menschen hingegen hat den Aufbau des eigenen Lichtkörpers noch vor sich.

Da die Lichtarbeiter früher an den höheren Lichtkörperstufen arbeiten, integrieren sie auch eher die höheren und reineren Energien und Qualitäten, insbesondere jene des Christus-Bewusstseins. So wird all ihr Fühlen, Denken, Sprechen und Handeln sehr viel mehr Liebe in die „morphogenetischen Felder“ der Erde und der Menschheit einspeisen können. Dies wird verstärkt durch den Umstand, dass die erhöhte Lichteinstrahlung diesen Liebeseinfluss noch verstärkt. In den vergangenen Zeiten der „Dunkelhaft“ kostete es ungleich mehr Aufwand an gerichteter Absicht und Konzentrationskraft, das Licht der Liebe in das umgebende Feld einzuspeisen.

Der Aufstiegsprozess unseres Planeten weicht – neben dem ungewöhnlichen Tempo – in zwei weiteren Punkten wesentlich von der Norm ab. Zum einen hatte sich Mutter Erde bereit erklärt, ihre Verdichtung bis zum äußersten Punkt zu treiben und erreichte damit eine Distanz vom Licht, die in unserem gesamten Universum wohl einzigartig ist. Zweitens: Mutter Erde hatte zu Beginn dieses fraglos gefahrvollen Experiments zur Bedingung gemacht, dass sie am Ende – also in unserer Zeit – gemeinsam mit den Menschen aufsteigen kann.

Das ist der Grund dafür, dass Mutter Erde in der kommenden Zeit in verschiedenen Gebieten und mit unterschiedlicher Heftigkeit negative Energien abschütteln muss. Denn so wie wir Menschen genötigt sind, unsere alten Lasten aufzulösen und umzuwandeln, um mit dem Aufstiegsprozess mithalten zu können, so muss auch Mutter Erde rechtzeitig Anpassungen vornehmen. Eine neue Menschheit auf einer alten Erde ist ebenso unmöglich wie eine neue Erde, auf der die Menschheit den alten Wegen folgt.

Die Fünfte Dimension, in die wir eintreten werden, ist gänzlich unvereinbar mit allen niederen und dissonanten Frequenzen. Und wie wir Zug um Zug unseren Lichtkörper und die damit verbundenen höheren Fähigkeiten integrieren, so wachsen wir hinein in höhere Aufgaben. Hüter der Erde zu sein – das steht im Zentrum unserer erweiterten Verantwortung. Und so ist es gut und richtig, jetzt diese Verantwortung zu übernehmen: Licht zu schicken nicht nur in die sozialen und politischen Krisengebiete, sondern auch in die tektonischen Spannungsfelder, vor allem in die pazifischen Küstengebiete Nordamerikas und Asiens.

(Michael George, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 47, Nov. 2006)