LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess

Lichtkugelphänomen
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Systematische Untersuchungen zum Lichtkugelphänomen

von Dr.-Ing. Peter Hattwig

Über Orbs wurde auch in dieser Zeitschrift mehrfach berichtet (zum Beispiel in Ausgabe 42, Seite 32). Im Internet wird mehr oder weniger sachlich und fundiert über diese mysteriösen Erscheinungen diskutiert. Für Skeptiker handelt es sich um Staubkörner, Regentropfen oder Linsenspiegelungen. „Orb-Gläubige“ vertreten hingegen häufig die Ansicht, es handele sich um die Geister Verstorbener oder um Phänomene, die aus fremden Dimensionen in unsere Welt eingedrungen sind. In einem Vortrag bei der „Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung e.V.“ (DEGUFO) in Bad Kreuznach im Herbst 2005 habe ich das mir bekannte Wissen zusammengefasst. Allerdings habe ich mich nur auf Tatsachen, besonders Fotografien und kameratechnische Erläuterungen beschränkt, damit die Anwesenden sich selber unvoreingenommen ein Bild von dem Phänomen machen können. Die Bilder wurden ausnahmslos von dem Verdener Ehepaar Stephan und Andrea Focke sowie von mir geschossen.

Orbs können bei Dunkelheit mit jeder beliebigen Kamera fotografiert werden, sofern sie angeblitzt werden. Sie erscheinen auf den Bildern meistens als helle runde Kugeln (Bild 1), die erst im Licht eines Blitzes sichtbar werden, ansonsten aber durchsichtig sind. Daher sollte man mit dem Fotografieren von Orbs erst warten, bis es dunkel ist. Die Lichtphänomene sind bereits unter den verschiedensten atmosphärischen Bedingungen wie trockene Witterung oder Regen und an verschiedenen Teilen Deutschlands zustande gekommen. Orbs erscheinen jedoch nicht nur als weiße Lichtbälle, die Durchmesser von Tennisball- bis Fußballgröße erreichen, sondern können auch in allen Farben des Regenbogens und verschiedene For-men, wie Sicheln, Sechsecke (Bild 3), Fingerhüte oder Ovale annehmen.

Orbs sind ständig in Bewegung und schießen manchmal mit hoher Geschwindigkeit durch die Gegend, wie manche Lichtschatten hinter ihnen verraten. Sie schließen sich auch zu komplexeren Formen wie Dreiecke, Strahlen, Klumpen, Ringe oder Herzen (Bild 5) zusammen. Meine Bemerkung, dass Orbs besonders bei Regen auftauchen, fassten die anwesenden Skeptikern als Hinweis auf, wie das Phänomen zu erklären ist: nämlich als Regentropfen, die vor dem Kameraobjektiv herunterherunterfallen. Ich wies aber ausdrücklich darauf hin, dass zum einen die Regenaufnahmen immer unter einem schützenden Vordach aufgenommen wurden und zum anderen die gleichen

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Orb-grosse-Kugel-im-Wald

Lichtkugeln auf bei trockenem Wetter zu fotografieren sind, aber seltener. Echte Regentropfen können im Regelfall auf Nachtaufnahmen nur mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen sichtbar gemacht werden und erscheinen dann als winzige Pünktchen, die im krassen Gegensatz zu den gleichzeitig zu sehenden zigmal größeren Orbs stehen.

Besonders ausführlich widmete ich mich den Theorien, Orbs seien Staubkörner, die im Nahbereich der Kamera stünden, und wies anhand von technischen Zeichnungen nach, dass Staub in der Regel auf den Fotos nicht sichtbar ist. Um ihn auf das Bild zu bekommen, muss man Sandkörner wenige

Zentimeter vor der Linse herunterrieseln lassen. Bei den gezeigten Aufnahmen war es jedoch windstill. Die Annahme, es könnten Sandkörner durch die Luft geflogen sein, ist daher völlig abwegig.
Weiterhin widmete ich mich der Frage, ob Orbs Mängel von Digitalkameras seien und zeigte als Antwort eine Reihe von Orb-Fotos, die mit Spiegelreflexkameras auf herkömmlichem Film gemacht wurden. Da die Untersuchungen erst am Anfang stehen, war die Ausbeute zwar noch bescheiden, aber eindeutig. Orbs sind auch auf den Negativen konventioneller Filme zu sehen. Da die Verwendung von Filmen jedoch teuer ist und frustrierend sein kann, rate ich von der Benutzung konventioneller Kameras beim Fotografieren von Orbs ab.

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Der gesamte Artikel von Peter Hattwig findet sich in der LICHTSPRACHE Nr. 44, August 2006